Wie sieht unser Weg aus?

Text von heute🙂

Wie ihr seht, bin ich wieder mal dabei, mich neu auszurichten. Das hat diesmal auch Auswirkungen auf meine beiden Blogs. Und es zeigt, wie sehr wir uns weiter entwickeln. So schnell, wie sich die Dinge ändern, kommt man kaum mit. Denn meist ebenso schnell wollen sie umgesetzt werden oder, wie bei mir, soll alles wieder erneuert werden. Manchmal komme ich mir schon komisch vor, wenn ich dauern etwas verändere … ich meine dann, meine Leser (also euch) zu verunsichern und durcheinander zu bringen. Doch es geht einfach nicht anders. Ich muss mich leben, so wie sich der Moment zeigt und genauso muss ich Dinge ändern und wenn diese eben schon eine neue Form bekommen haben, dann bekommen sie eben noch mal eine andere😉

Ich las neulich einen Artikel, der genau das aussagt, was ich erlebe. Hier heißt es sinngemäss: „Was ich heute tue, muss morgen nicht auch meins sein. Was ich heute für richtig halte, kann morgen schon ganz anders schwingen. Wer ich heute bin, bin ich schon im nächsten Moment nicht mehr … denn ich verändere mich, in jedem Moment!“

So sehe ich das auch und es nimmt Druck raus. Lange meinte ich, ich kann doch nicht andauernd alles hinschmeißen und mich schon wieder anderen Dingen zuwenden. Doch! Ich kann! Ich muss sogar! Denn wenn sich was nicht mehr gut anfühlt, wurde entweder die Erfahrung gelebt oder es reicht als Lernaufgabe. Das kann oft frustrierend sein und verunsichern.

Ein Beispiel: ich hatte den Impuls, für mein Projekt der Fülleerschaffung ein Live-Webinar anzubieten (so wie viele andere das auch machen). Nun, es war eine Heidenarbeit, den Inhalt zu erstellen, die Folien zu basteln (auch wenn ich hier Unterstützung hatte) und zu üben, frei zu sprechen, die ganze Technik zu beherrschen usw.

Und was war dann? Ich hielt eins, dann wurde ich durch Technikprobleme ausgebremst, nahm neuen Anlauf, es funktionierte super … doch dann war … nichts … es ging einfach nicht weiter. Ich wurde aus allem rausgenommen und fühlte mich, als liefe ich gegen eine Wand. Heftig, kann ich euch sagen!!!

Also wieder zurück treten, anhalten, rein fühlen … alles erneuern. Und … raus aus dem Feld der Gemeinschaft, rein in die Stille … fühlen, Geduld üben und sich selbst neu finden. Um dann wieder neu einzusteigen bzw. sich neu zu zeigen. Es fühlt sich für mich manchmal an, als ob ich Achterbahn fahre. Ich glaube, wir dürfen das Ganze immer mehr üben, damit auch hier ein gewisser Ausgleich sich einpendelt und wir nicht mehr so sehr hin und her pendeln. Ich jedenfalls fühle mich so, wie ein Pendel, das mal auf der einen Schiene unterwegs ist (im Außen, voller Elan und Begeisterung, als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen, immer da) dann wieder auf der anderen Schiene (wo gefühlt niemand mit mir spricht, keine Mails kommen, keiner was will und ich auf mich selbst zurück geworfen werde).

Wo genau befinde ich mich nun auf meinem Weg?

Im Moment spüre ich, dass ich viel Zeit für mich brauche. Ich genieße die Sonne, die klare Luft und nehme mit allen Sinnen die Düfte des Frühlings in mich auf. Bin viel draußen unterwegs und lasse mich von den Begegnungen mit den Tieren berühren. So komme ich weiter zur Ruhe, kann mich tiefer fühlen und eben neu ausrichten. Es war nötig, diesen enormen Rückzug jetzt zuzulassen, um einiges mehr zu erkennen und zu verstehen. Und ich weiß jetzt, dass vieles nicht so ist, wie es von außen scheint, dass manches erfahren werden will (warum auch immer), dass ich Dinge tue, die im Nachhinein oft mir selbst unverständlich erscheinen. Doch wir sind Menschen, die durch ihre Erfahrungen lernen und weiter gehen. Auch das durfte ich erkennen🙂

Und so lasse ich mich weiter führen und folge dem, was in mir leuchtet, denn es ist wichtiger denn je, wirklich nur den Dingen zu folgen, die sich gut anfühlen (im Zweifelsfall sollte man dies korrigieren, es ist nie zu spät dafür).

Für heute sind das genug der Worte🙂

Ich empfinde diesen Tag als etwas Besonderes … bringe ich doch einiges in Form und auf einen neuen Stand, lasse weiter los und BIN🙂

PS: Ich freue mich, hier wieder für euch schreiben zu dürfen, immer dann, wenn ich den Impuls dafür bekomme😉 Danke für`s Lesen und dabei Sein!

3 Gedanken zu “Wie sieht unser Weg aus?

  1. Danke für Deine ausführlichen und offenen Erklärungen. Es gingen bei mir dadurch „verschiedene
    Lichter“ auf! Schön dass es Dich gibt!

  2. Liebe Heike, das hast Du so wunderbar in Worte gefasst. Mir ging es in letzter Zeit genauso, und nun nehmen wir aber Anlauf….mit Schwung🙂 Schön das wir das so fühlen dürfen, denn durch diese Erfahrungen wachsen wir. Ich durfte heute am Muttertag ein neues Projekt starten, und das alles ging so in Windeseile, das ich richtig stolz auf mich bin. Das Universum kümmert sich schon um uns, ganz sicher.

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