Über das Neue …

Seit einigen Tagen fühle ich etwas, was sich noch schwer in Worte bringen lässt. „Es“ ist schon seit fast zwei Wochen da, wenn auch zuerst nur ganz leise, im Hintergund und nur ab und zu. In den letzten Tagen schon etwas stärker, immer mal wieder, so, als ob ich es jetzt mit allen Sinnen einatmen (oder auch ausatmen?) darf.

„Es“ hat noch keinen Namen, kann nicht mit Bekanntem verglichen werden, „es“ ist neu!!!

Und ich bemerke, ich kann mich entscheiden, will ich da drin bleiben in diesem Neuen oder lasse ich mich in all die Dinge im Außen hinein ziehen. Es scheint mir, dass es von Tag zu Tag leichter wird, dies zu erkennen und einfach zu genießen.

Und es passt ja, dass ich diese Erkenntnis bzw. dieses Fühlen heute nach außen bringe, heute am Neumond, einem besonderen Neumond. Die Astrologen haben ein Quadrat verschiedener Planeten gemalt … und ich fühle es einfach. Die letzte Nacht war dazu recht bewegt, unruhig, voller Träume. Die Nächte davor dagegen tief einhüllend und wie eine andere Welt, aus der man am liebsten nicht aufwachen möchte. Da geschah wohl einiges …

Dieser Neumond bringt Bewegung und wie wir sehen, auch globale Reinigung. In so vielen Gegenden unseres Landes geschieht es mit aller Wucht, heftig anzusehen.

Auch wenn es nicht jeden trifft, die kollektiven Felder sind voll davon. So viel löst sich grad auf, schwimmt (im wahrsten Sinne des Wortes) davon, kann nicht mehr festgehalten werden und verlangt uns einiges ab. Nicht nur diejenigen, die es hautnah im Außen erleben, auch wir, die wir es „nur“ spüren … loslassen, sich nach innen wenden, dem Herzen zuhören, Stille leben …

Das und noch so einiges mehr ist in diesen Tagen essentiell. Ich merke es daran, dass ich am liebsten den ganzen Tag draußen auf den Feldern, bei den Tieren verbringen würde. Hier spüre ich mich, fließe mit, vergesse die Zeit, bin einfach ich. Diese Stillemomente helfen mir sehr, mich immer wieder auszurichten, denn nicht alles ist in diesen Tagen so friedlich. Gleichzeitig hauen wieder mal systemgemachte Dinge rein, die mich zeitweise ganz schön unter Druck setzen, nach unten mitreißen und aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Schleudergang ist nichts dagegen😉 … zumindest war es letzte Woche so. Ich fühle mich dann oft so machtlos, obwohl ich gleichzeitig sehe, wie sehr das System am Rudern ist.

Doch ich habe zu mir zurück gefunden und erfahre immer mehr, wie dieses „Neue“ sich einschwingt. Ich erinnere mich, dass es ja da ist und schwubbs, kann ich lächeln, tiefe Freude wahrnehmen, den Frieden spüren und mich zurück lehnen. Es macht etwas mit mir, ich erfahre, wie es ist, alles fließen zu lassen … apropos fließen … die Zeit fließt, löst sich zunehmend auf und ich stehe dann da und kann mich nicht mal mehr erinnern, was ich gestern getan habe bzw. was gestern war. Meine Mitmenschen scheinen irritiert, wenn ich ihnen diese Fragen nicht beantworten kann. Doch es ist eben so. Irgendwann kommen die Bilder zurück und ich weiß wieder, was war😉

Das „Neue“ schwingt sich also hier ein und wir mit ihm. Es bleibt spannend, dies zu beobachten und bei sich zu integrieren. Es bleibt aber auch spannend, wenn man fühlt, wie nah bestimmte Veränderungen schon sind und man sich an einem Punkt einfindet, der so ganz anders ist als all die Jahre davor. Auch hier ist etwas neu, anders, eine Stufe in der Spirale höher. Gefühle, die zeigen, dass wir schon ganz schon „hoch“ geklettert sind …

Ich sehe gerade dieses Bild: mit ausgebreiteten Armen stehe ich, mein Blick richtet sich in die Ferne, die Augen halb geschlossen, ich atme die Sommerluft ein, spüre schon einen Hauch der Freiheit und komme mir vor, als ob ich gleich abheben würde … hinein in neue Gefilde, neue Ebenen, neue Felder. Bin das noch ich? Oder ist das ein Schmetterling, der eben aus dem Kokon geschlüpft ist, sich seine Flügel putzt, um gleich abzuheben??? Auch ihn sehe ich vor mir, er begleitet mich diese Tage ganz oft, in unterschiedlichen Farben und wunderschönen Zeichnungen auf seinen Flügeln.

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Genießen wir diesen Neumond-Sonnen-Tag und schwingen uns ein … geben wir der Veränderung eine Chance und uns selbst die Zeit und den Raum, da zu sein, hier zu sein, das Leben zu fühlen, sich zu fühlen, die Tiefe anzuschauen, hinein zu gehen … dort kommen wir an, erfahren uns neu und ganz bald werden wir erkennen, was uns so neu macht, wo es uns hin zieht, wer wir sind … nach all dem Gelebten, den erfahrenen und gelösten Schichten … es ist das „Neue“, das uns trägt, umarmen wir es – ganz sanft ♥

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Schaut, wie passend:

Lauren Gorgo „Mai Report im Juni“

Silke Schäfer zum Neumond

Ein Gedanke zu “Über das Neue …

  1. Liebe Heike,
    danke für deine Zeilen!🤗
    Dies kann ich alles nur bestätigen……..es ist manchmal, als wenn ich von einem „Raum“ in einen anderen wechsele, in welchem ich so gerne bleiben möchte, doch so einfach geht es ja nicht.
    Mir fällt dazu immer „Parusia“ ein – jetzt erreicht uns die göttliche Energie, auf die wir so lange gewartet haben.
    Ich freue mich jeden Tag mehr, auch wenn es noch turbulent im Innen/Außen zugehen wird.
    Danach haben wir Frieden und ein Leben, wie es allen Geschöpfen zum Wohl ist…..darauf vertraue ich.

    Liebe Grüße und viel Kraft für alles wünsche ich dir von Herzen!

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