Sommersonnenwende – zurück zu den Wurzeln

Nach fast zwei Wochen „Außenarbeit“ komme ich heute dazu, wieder intensiver wahrzunehmen und dies zu beschreiben. Um Missverständnisse auszuräumen, ich meine mit „Außenarbeit“ eine Phase, in der ich viel mit meinen Händen erschaffen/geschaffen habe. Das Ganze fühlte sich einfach anders an als die gewohnte Tagesstruktur mit all den größeren Räumen zum Sein und Fühlen und somit fällt mir grad kein anderer Ausdruck dafür ein. Es war, als ob ein immenses Tempo den Tag vorgab und sich ein Ding an das andere anschloss. Nicht negativ zu sehen, eher gewöhnungsbedürftig, da eben ungewohnt. Doch es zeigte mir, wie man dem Fluss folgt, wie man sich einlässt und so getragen wird. Und gleichzeitig war bei diesen sich oft wiederholenden Handlungen eine Stille zu spüren. Ich tauchte ab, meine Gedanken und Emotionen kamen zur Ruhe. Wichtig, um die immer weiter steigenden Energien weiter zu leiten. Erstaunlicherweise spürte ich auf körperlicher Ebene recht wenig davon, vielleicht weil ich sie direkt durch meine Hände in eine Form gab?

Es fühlt sich so an, als ob diese Phase jetzt langsam zu Ende geht und anderes kommt. Die Sommersonnenwende, der Vollmond, eine Neugeburt? Oder auch das, was ich noch wahrnehme … eigentlich sollte die Überschrift heißen: „Aus alt mach neu!“ Das ist nämlich, was ich gerade erlebe. Alte Möbel wollen neu gestrichen werden und somit einer ebenso neuen Nutzung zugeführt werden. Ein Haus bekam einen neuen Anstrich … alles Dinge, die sich synchron einfügen und das im Außen zeigen, was wir im Innen erleben. Auch wir werden neu … im übertragenen Sinne😉

Natürlich könnte man auch sagen, wir erfahren endlich die in uns, die wir eigentlich schon immer waren und sind. Doch dazu bedarf es eben all die Zeiten, all das Erleben und tiefe Eintauchen, all das Loslösen und die komplette Wandlung unserer Selbste.

Heute morgen kam dann der Satz: „Zurück zu den Wurzeln!“. Dieser Satz berührte etwas in mir und ich fühlte und fühle noch, dass dies jetzt geschieht. Eine Kraft nimmt Fahrt auf, geballte Energieströme erreichen uns weiterhin, der Höchstand der Sonne, die Ausrichtung zur Zentralsonne, ein zweiter Vollmond … wow, was für eine Kraft!!! Wir dürfen uns weit öffnen und diese einatmen, auch wenn sie müde macht, Kopfweh verursacht, Übelkeit bringt, Verwirrung hervor ruft, Altes wieder und wieder hervor bringt, Wetterkapriolen zeigt, nichts mehr so ist, wie es einst war. Doch wir kennen dies schon, haben es geübt und geübt und dürfen uns erinnern, dass es uns zum Besten geschieht!

Nicht immer ganz leicht, manchmal frustiert, manchmal gelangweilt und manchmal einfach fertig mit all dem, es ist viel, ich weiß. Wir alle erleben es, jeder auf seine Weise. Es scheint auch, als ob diese verschiedenen Möglichkeiten, all das zu erleben, noch einmal jeden in sein Feld zurück „werfen“, damit wir verstehen, uns nicht ablenken lassen, bei uns sind und … endlich den Weg beschreiten, der uns zurück zu unseren Wurzeln führt. Für den einen sind diese in kosmischen Welten zu finden, für den anderen hier auf der Erde. Schamanische Anteile zeigen sich, irdische Verbündete machen sich bemerkbar, Naturwesen, Bäume, Tiere … unsere Wurzeln sind vielfältig. Sie zu finden, zu erkennen und zu leben wird wichtiger denn je. Denn sie verbinden uns mit unserer Essenz und führen uns in das Leben, dass unsere Seele heilt.

Ich kann euch nicht sagen, wo ich eben all diese Worte her nehme … ich spüre sie in mir, sehe sie als Bild und weiß, meine ersten Schritte hin zu meinen Wurzeln gehe ich gerade … offen, bedächtig, aufmerksam, fühlend, atmend, erinnernd und bereit, sie zu finden🙂

Ich wünsche euch, dass ihr eurer Seele zuhört, eure Ängste anschaut und liebt, euch öffnet und mit eurem offenen Herzen diese besonderen Tage und Wochen erleben könnt! Denn sie führen uns dort hin, wo es sich wie Heimat anfühlt, dorthin, wo unsere Liebe wohnt … tief in uns hinein ♥

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2 Gedanken zu “Sommersonnenwende – zurück zu den Wurzeln

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