Ein Monat geht zu Ende

Und was für einer😉 … würde ich nicht täglich eine Notiz in mein Tagebuch schreiben, könnte ich kaum noch nachvollziehen, was in den letzten Wochen alles geschah. Der Juni hatte es noch mal ganz schön in sich. Ich fühlte mich, als müsse ich noch mal hinab in die Tiefen, um ganz unten etwas zu erkennen. Danach erst war es möglich, neue Entscheidungen zu fällen und diese umzusetzen. Erkenntnisse prasselten herein und kreative Schübe nahmen mich mit. Und all das im Auf und Ab der Wetterkapriolen. Hier in der Mitte lief das ja recht glimpflich ab, woanders war die Transformation und Neuordnung spürbarer und sichtbarer …

Der Juni, ein Monat mit Extremen, ein Monat mit Schnelligkeit und Tempo und gleichzeitig Stille, ein Monat, der erneut von uns verlangte, nur noch dem Fluss zu folgen und sich noch weniger ablenken zu lassen. Aber auch ein Monat, der Öffnungen auf globalen und persönlichen Ebenen brachte. Diese sind noch am laufen und weiter entwickeln, sofern wir genau hinschauen, hinein fühlen, uns selbst vertrauen.

Ich nehme aus diesem Monat etwas Besonderes mit. Das Erleben eines Gefühls … das Erfahren, wie es ist, wenn man dem Fluss folgt, wenn man getragen wird und leicht und beschwingt mitschwingen kann. Da ist so viel Freude, Spaß, Kreativität, da gehen Dinge, die man sich vorher nie getraut hätte, da entstehen Sachen, die so ganz anders sind. Dieses Erleben möchte ich mir bewahren, daran möchte ich mich erinnern, wenn sich die Tage mal wieder etwas grauer und dunkler zeigen. Denn mir scheint, dass das genau die Schwingung ist, in der wir Großes erschaffen können🙂

Der Sommer beginnt gerade, eine Zeit, die Freiheit lehrt, eine Zeit, die Neues zulässt, eine Zeit, die noch einmal ein Stück weit anders ist. Ich muss nur schmunzeln, wenn die „Wetterleute“ ständig jammern, dass es kein richtiger Sommer sei, zu kalt, zu launisch, zu …

Ich weiß nicht, ich empfinde diese Tage (und das schon seit fast Mai) als einen Sommer, wie schon lange nicht mehr. Durch meine veränderte Körperwahrnehmung brauche ich fast nur noch Sachen, die ich sonst im Hochsommer tragen würde und ich laufe seit April durchweg barfuss … ich bin froh, wenn es nicht zu heiß ist, die eigene Hitze in mir, die sich periodenweise zeigt, reicht vollkommen😉

Also zeigt auch das, wir verändern uns, unsere Körper, unsere Wahrnehmungen, das, was um uns ist.

Ich lasse den Juni heute ausklingen und schwinge mich ein auf Monat 7, den Juli, den Monat des Krebses, der Gefühle, der Urlaubsstimmung, oder? Ich glaube, er kommt in diesem Jahr etwas anders daher, weniger mit relaxen und chillen, mehr mit Aktion und Neuem erkunden. Alles ist derzeit wieder offen, manchmal das Gefühl, als sei ich wieder bei „Null“ angekommen, dann wieder, als wäre das Erdenleben erst jetzt richtig spannend … und ja, das Thema Erdung steht ganz weit vorne auf der Liste! Erdung in jeder Form, draußen in der Natur, im Kontakt mit den Tieren, beim barfuss Laufen, bei der Nahrung (und beim Wasser) … nur mit Erdung können wir diese hohen Energien besser durchschleusen … es geht einfacher als vor einiger Zeit, doch unsere Körper wollen trotzdem beachtet und gepflegt werden, achtsam, behutsam und so, dass man sich wohl fühlt, egal, was wer wie sagt oder vielleicht auch nicht versteht, man selbst ist derjenige, der sich am besten kennt.

Und so tauche ich ein in diese Zeit …

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