Was brauchen wir wirklich?

Ich habe einen Text gefunden, den ich als sehr wichtig empfinde. Deshalb möchte ich auch mal meine Gedanken dazu darlegen und das Thema aufgreifen: „Was brauche ich wirklich … um spirituell zu sein, um meinen Weg zu finden … um mich zu erkennen … um mein Sein zu leben?“

Das ist der Text: http://www.taste-of-power.de/sackgasse-oder-erleuchtung/

Diese essentiellen Fragen stellt sich fast jeder, der sich auf den Weg zur eigenen Bewusstheit macht. Es gibt unzählige Angebote … viele Menschen, die ihrerseits Dinge gelernt haben, um sie nun weiter zu geben. Sie nennen sich Lehrer, Heiler nach … kopieren die Erfahrungen, Aussagen und Methoden anderer und meinen, diese zu ihren eigenen machen zu müssen, um dann Menschen damit zu lehren oder heilen. Doch ist dies wirklich der Weg? Müssen wir lernen, Seminare besuchen, Richtlinien beachten, Dinge erarbeiten, um diese dann in unseren Alltag zu bringen? Begrenzen wir uns dadurch nicht selbst?

Jetzt kann ich diese Fragen so in den Raum stellen. Als ich begann, anders zu denken und Dinge zu hinterfragen, war ich ähnlich unterwegs. Mich beeindruckten die Menschen, die (vermeintlich) mehr wussten, die Heilmethoden anboten, die überall zu finden waren, die erfolgreich ihr`s in die Welt brachten. Diesem und Jenem folgte ich, nahm mir das, was sich richtig anfühlte, lernte und erfuhr, dass es Grenzen gibt … Grenzen, die mir signalisierten, dass ich irgendwann nicht weiter kam. Recht schnell fühlte ich mich unwohl, ob nun in besagten Gemeinschaften oder mit den Mitteln, die ich regelmäßig anwenden und kaufen sollte. Wo wir beim nächsten Thema sind, die Vermarktung dessen und die Bindung der Menschen. Ja, man bindet sie (uns), indem man uns erzählt (manchmal auch subtil fühlen lässt), dass wir nur „weiter“ kämen, wenn wir dies und jenes machen/kaufen würden. Ganz schnell gerät man da in Abhängigkeiten, in denen man meint, sich ohne all das nicht weiter entwickeln zu können. Vielleicht kennt ihr das ja auch … man zahlt und zahlt und ist doch nie zufrieden. Man sieht, wie anderen ihr Geld zufließt und man selbst … na ja …

Nun frage ich mich erneut: „Was brauchen wir wirklich … um wir selbst zu sein … um hier in Freude und Leichtigkeit zu leben … um zu erkennen, was sich uns zeigt und dies zu wandeln … um wahrhaftig zu leben?“

Mir geht es schon länger so, dass ich immer wieder in mir spüre, ich brauche NICHTS!!!, nichts außer mich selbst. Niemanden, der mir sagt, was ich noch ausprobieren könnte oder womit ich mich besser fühlen würde … denn es ist doch so, jeder von uns geht seinen Weg und ein anderer weiß nicht, was uns auf diesem Weg behilflich sein kann, was uns gut tut, was uns trägt. Nur wir selbst dürfen dies erfahren, lernen und immer wieder durchlaufen. Und genau das ist es, was uns weiter zu uns selbst bringt, die Offenheit, alles, was uns begegnet, anzuschauen … das Vertrauen, dass wir selbst es schaffen, alles in uns zu heilen … den Mut, immer den nächsten Schritt zu gehen, dann, wenn die Zeit reif ist … uns einzulassen auf dieses Leben, jetzt und mit allen Sinnen, offen und mit Freude, mit Humor und einem Augenzwinkern …😉

Bitte fühlt hinein, was meine Worte mit euch machen! Ich sage nicht, dass man diesen Weg immer alleine gehen soll, doch oft geht es nicht anders. Auch wenn wir uns austauschen, wie viel versteht der andere wirklich von dem, was wir erzählen, von dem, was wir erlebten und fühlen? Es sind Worte, die oft ganz andere Dinge auslösen und Bilder bringen, die nicht wirklich was mit uns zu tun haben.

Deshalb meine Rezept:

Achte darauf, wie du dich fühlst. Ist da Freude? Ist da Leichtigkeit? Jubiliert dein Herz … dann gehe dorthin …

Fühlst du Schwere, Verwirrung oder Durcheinander … dann halte inne, nimm dir Zeit, lass alles los und widme dich erst mal anderen Dingen. Schau später, wie es dir damit geht und ob die Klarheit spürst, doch lass dich nicht verrückt machen. Manche Dinge brauchen Zeit, manchmal erlebt man sie mehrmals, immer eine Stufe höher, bevor sie sich umsetzen lassen.

Doch du schaffst das … und wer sagt denn, dass jeder Umweg schlecht sein muss? Vielleicht lernst du da gerade das, was dir noch fehlte?

Um auf den Titel des Textes zurück zu kommen, ich möchte euch einfach daran erinnern, dass ihr euch selbst ermächtigen könnt, dass eure Macht viel größer ist, als ihr manchmal annehmt und dass ihr stark seid und dieses Leben euch auch ganz viel schenkt. Ich nehme wahr, dass sich die Zeiten jetzt immer mehr verändern und wir demzufolge auch unsere Geschenke immer öfter auspacken dürfen … wenn, ja wenn wir sie nicht übersehen und versehentlich am Wegesrand stehen lassen, weil wir meinen, sie seien nicht für uns bestimmt oder sie sind ja „alte“ Dinge, die ja jetzt gar nicht funktionieren können (Hinweis: wie zb. CFI und Crowdrising, das sind auch Möglichkeiten, die man als Geschenk ansehen kann oder eben liegen lässt, jeder ist frei, selbst zu entscheiden🙂 ). Doch damit meine ich nicht nur diese beiden Dinge, die mit eigener Geldschöpfung zu tun haben, sondern viele, viele andere … z.B. Menschen, die uns begegnen, um uns Hinweise zu geben, Worte, die wir lesen und die uns berühren, Bilder, Bücher, wirkliche Geschenke, Begegnungen, Tiere, die Natur …

Also schaut, was ihr wirklich in diesem Leben braucht und womit euch das Leben beschenkt. Schaut, was sich wahrhaftig anfühlt und mit euch in Resonanz geht. Schaut, wo euch die Liebe gezeigt wird und wie ihr diese in euch erweckt … das ist so wichtig in diesen Tagen, offen zu bleiben, hinein zu fühlen, sich selbst treu zu sein🙂

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

6 Gedanken zu “Was brauchen wir wirklich?

  1. liebe heike,
    das ist so wahr, ja. und ich wünsche mir, dass mehr menschen zu dieser erkenntnis gelangen. in einem jeden ist alles drin. nutzen wir es, feiern wir es, und lassen wir uns immer weniger ablenken durch vergleiche und von anderen formulierte ansprüche.
    mit beiden beinen auf dieser so geduldigen erde.

    herzliches danke fürs teilen deiner gedanken und empfindungen.

  2. Besser kann man es nicht ausdrücken, liebe Heike. Lieben Dank für genau diese Worte, sie sind das, was ich fühle – sie sind identisch mit meinen Gedanken.

  3. Liebe Heike,
    erst jetzt habe ich diesen Text gelesen, nach dem ich bereits zu dem Beitrag „Aufruf an alle Weltenwandler“ einen Kommentar verfasst habe und ich frage mich: Was bringt einen Menschen dazu, immer wieder im selben Kreise zu laufen?
    Du unterbreitest den geneigten Leserinnen/ Lesern die gleichen Ratschläge, die du bei anderen anprangerst.
    Du schreibst davon, dass ein jeder seinen Weg zu sich selber finden muss, um wissen zu können, wer und was er ist und suchst gleichzeitig Halt bei jenen, denen es so geht wie dir.
    Oder versuchst du die Last deiner eigenen Verantwortung auf mehrere Schultern zu verlagern?

    • Hallo Sonnenstrahl,
      da musst du etwas missverstanden haben. Ich stehe weiter dazu, dass jeder seinen Weg gehen muss, was aber nicht heißt, dass man sich dabei nicht begegnen kann und gewisse Dinge miteinander teilt bzw. sich unterstützt. Dieser Impuls war heute in mir, weshalb ich ihn hier teile … und es geht um Größeres, um Visionen, die viele von uns in sich tragen und um ein Zusammenfinden, damit Dinge leichter werden. Eins muss das andere nicht ausschließen … Freiraum für jeden, Begegnung und Hilfe, so weit es jeder zulassen möchte. Wir sind schon lange Zeit als „Einzelkämpfer“ unterwegs … das darf sich ändern. Unsere Erfahrungen zu potentieren, bringt noch mal ganz andere Möglichkeiten hervor🙂
      Wenn du hier schon länger liest, dann wirst du wissen, dass ich mir meiner Verantwortung sehr wohl bewusst bin und diese auch übernehme. Seit ich diesen Weg in die Bewusstheit auf diese Weise gehe, lebe ich das so, von daher erstaunt mich deine Aussage doch sehr.

      • Liebe Heike
        Vielleicht habe ich deine letzten Versuche „auf die Beine zu kommen“ falsch interpretiert. Mag sein. Es steht mit nicht zu ein Urteil zu fällen. Jeder geht seinen ureigensten Weg. Ich wünsche dir, für deinen Weg nur das Allerbeste.
        Nichts für ungut.
        Grüße von Mary

  4. Liebe Heike
    Ich glaube das Wichtigste im Leben ist sich selbst zu sein wir wurden gesteuert uns wurden Dinge erzählt
    Über die ich heute herzlich lachen kann aber es gehört dazu in der heutigen Situation der Sumpf der Informationen es gehört zum Prozess dazu um zu erkennen aber es gibt nicht die eine Wahrheit oder der Eine Weg alles steht offen es ist ein Wirrwarr an Infos lieber selbst die Antennen ausfahren und in den Kosmos Funken. Surprise lass dich überraschen du bist der Weg keiner kann dir sagen was richtig ist.
    Du bist so wie du bist gut. das reicht mehr wird nicht verlangt es ist Geschenk der lichtkörperprozess
    Du wirst unterstützt es ist gerade happig es geht gerade ganz schön zur Sache. Aber alles ist durchdacht
    Hinter diesen Prozess stecken hochintellegente Sternenzivillistationen die diesen Prozess steuern.
    Vertrauen ist wichtig wir gehen diesen Prozess fast Blind durch man sieht immer mehr und fühlt mehr.
    Lg
    Corina

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s