Zurück in die Einheit

Ich hätte jetzt gern ein Bild mit euch geteilt, doch leider hatte ich nichts zum Fotografieren dabei. Die Wolken sind derzeit ja speziell, einerseits kann man sie kaum noch ernst nehmen, es regnet sowieso nicht (jedenfalls hier) und es ist dermaßen schwül und (er)drückend, dass einem alles zu viel erscheint. Andererseits gaben sie mir eben ein Bild und gleichzeitig eine Erkenntnis, die ich unbedingt teilen möchte.

Es sah aus, als ob am Himmel ein Portal stand, aus dem Lichtstrahlen fielen und das unendlich schien. Dieses „Portal“ blieb und begleitete mich eine zeitlang … es war so beeindruckend, dass ich mich immer mal wieder umschauen musste und stehen blieb, um hinein zu fühlen …

Und dann kam diese Erkenntnis:

Wir dürfen zurück zur Einheit finden!

Wie ist das gemeint? Ich erkläre das mal mit meinem Erleben der letzten Monate …

Noch Ende letzten Jahres war es so, dass ich voll im Glauben war. Ich glaubte daran, meine Vision recht schnell umsetzen zu können. Ich glaubte daran, dass zeitnah so viel Fülle zu uns fließt, dass alles, wirklich alles möglich sei. Ich jonglierte mit Zahlengrößen, die ich bis dahin noch nie angeschaut, geschweige denn geäußert oder zugelassen hätte. Ich wusste, da geht was … denn alles schien möglich.

Doch dann war eben nichts davon da. Nichts ließ sich zu diesem Zeitpunkt umsetzen, geschweige denn als ersten Schritt gehen. Es fühlte sich an, als ob alles auf Null zurück gespult wurde. Und dann kam das Gegenteil dessen. Da ja nichts so funktionieren schien, dachte ich im 3D-Muster, ging in all die 3D-Dinge noch mal hinein und lebte sie, monatelang. Verrückt, oder nicht?

Mit dem heutigen Wissen und eben diesem Moment draußen unter diesem „Portal“ wurde mir etwas klar. Ihr wisst ja, dass ich gerade das Buch „Euphoria – Die Rückkehr der Götter“ lese (und das zum zweiten Mal hintereinander😉 ). Als ich dies heute beendete, kam ich genau an die Stelle, die hier ebenfalls mit hinein spielt und mir diese Erkenntnis noch klarer erschienen ließ.

Es geht darum, dass wir alle in die Einheit zurück finden! Wie meine ich das? Wie oben beschrieben, ging es erst hinein in die hohe Schwingung, in das Wissen: „Alles ist möglich!“. Dann noch mal hinab, vielleicht um zu erkennen, um aufzulösen, um alles zu heilen, was geheilt werden will. Und um loszulassen und das Leben gehen zu lassen, was wir bisher lebten …

Nun, genauso läuft das im Buch, nur dass dort diese verschiedenen Schwingungen von zwei der Hauptpersonen erfahren werden. Zum Ende hin wird dies noch mal schön und verständlich erklärt und dargestellt. Und dies brachte mich jetzt darauf, dass es hier ähnlich ist. Dieses „Zurück zur Einheit“ ist so gemeint, dass wir jetzt einen Weg gehen, auf dem wir das (also die noch bestehende 3D Welt) mit dem, was wir tief in uns tragen und schon einige Male in Ansätzen spüren durften, vereinen. Wir müssen das irgendwie zusammen bringen, um all die gegensätzlichen Dinge zu vereinen. Das ist genauso, wenn immer wieder geschrieben wird, dass es keine Trennung gibt. Noch trennen wir die Welten, viele Dinge, die da sind, alles, was uns nicht gefällt, trennen wir von dem ab, wo wir hin wollen. All die Polaritäten werden getrennt gesehen … nur was, wenn wirklich alles Illusionen sind? Wenn wir diese nur zu erkennen brauchen und sie sich dadurch auflösen?

Wie genau das gehen kann und wie sich das anfühlt, kann ich auch noch nicht sagen. Für den Moment kommt es mir so vor, als ob dieses neutrale Feld, das ich gerade in mir wahrnehme, damit zu tun hat. Jetzt ist Ruhe eingekehrt, eine Ruhe, wo weder dieses „hoch fliegen“ noch das „ganz unten sein“ da zu sein scheint. Da ist kein Kampf mehr, nur noch ab und zu ein Wollen oder kurze Gedanken, etwas forcieren zu wollen. Meist spüre ich, ich darf alles fließen lassen, mich weit öffnen und mich darauf ausrichten, dass die passenden Impulse kommen werden. Noch nicht in jedem Moment ganz leicht, da wir ja so konditioniert sind, dass wir etwas tun wollen und das ziemlich oft😉 und wir sind ungeduldig, wenn sich so gar nichts zu bewegen scheint. Doch gerade an Tagen wie heute, wo z.B. dieser „leereTag“ zwischen den planetaren Jahren stattfindet, sind die Portale weit offen … und wir dürfen fühlen, einen Schritt langsamer gehen und schauen, was sie uns bringen …

Wie gesagt, so genau kann ich das auch noch nicht greifen, doch dies scheint mir irgendwie sehr wichtig zu sein. Und wenn man bedenkt, dass diese „Einheit“ überall stattfindet, zuerst in uns, dann strahlen wir dies aus, es schwabbt zu unseren Mitmenschen über, erreicht immer weitere Kreise … was das nach sich zieht.

Kämpfe werden beendet! Menschen sehen sich wieder, erkennen sich, spüren das Miteinander. Immer schneller und klarer werden die Dinge, die wir gezeigt bekommen. Wir können noch effektiver heilen und endlich noch mehr in der Freude sein. Und werden dort hin geführt, wo sich die Dinge einfach fügen, die Dinge, die immer mal schon da waren (auf einer anderen Schwingungsebene der Spirale) und die unseren Lebensweg ausmachen.

Irgendwie habe ich das Empfinden, dass diese Erkenntnis für uns alle gerade heute wichtig ist🙂 und deshalb wollten diese Worte auch sofort geschrieben werden😉

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