Ich sehe nichts

… und fühle umso mehr. Ich vermute mal, euch geht es ähnlich, sehe ich doch in Kommentaren auf anderen Seiten, dass sich so mancher fragt, was gerade los ist. Im Gegensatz zu dem, was die Astrologen uns nach dem ersten halben Jahr prophezeiht hatten, scheinen ganz andere Dinge zu geschehen … oder wir sehen es einfach immer noch aus einer Warte, die uns nicht ermöglicht, das Ganze wahrzunehmen. Ich jedenfalls meinte, dass mit vorwärtsläufigem Mars es nun endlich die Schubkraft gibt, damit Dinge in Bewegung kommen. Nur ist gerade das Gegenteil der Fall. Ich fühle mich und meinen Körper so „angeschlagen“ wie schon lange nicht mehr. Es zwickt und zwackt überall, müde und gleichzeitig herumwälzen, um Schlaf zu finden, enorme innere Hitze, die vor allem an den letzten schwülen Tagen eine Herausforderung war. Ich wusste kaum noch, wohin mit mir. Verdauungsgeschichten, die nicht einzuordnen sind und auftreten, egal was ich esse, auch wenn`s leicht und wenig ist. Dann pulsiert das zweite Chakra, so als ob dort etwas geweckt werden sollte, gleichzeitig verschwommenes Sehen, schwankender Gang und ein aufgedunsenes Gefühl im Bauchraum, als ob ich kurz vor einer Geburt stehen würde. Das fühlt sich an, als ob plötzlich alles zu eng wird, seit Tagen geht das so … so ähnlich wie in einem Kokon? Nur wann darf ich endlich schlüpfen???

Meine Sinne werden feiner und nehmen alles mögliche aus meiner Umgebung auf. Vor allem den Lärm, Gerüche, Rauch … alles, was eh schon nervt, verstärkt sich noch. Es gibt Momente, da frage ich mich verzweifelt, wie lange das noch so gehen soll …

Es war ja in den letzten Wochen eh skurril, ich weiß, dass Veränderungen kommen, das fühle ich auch in mir, doch sehe ich nicht, wie das gehen kann. So wie ich schon schrieb, funktioniert alles nach altem Schema nicht, doch wie sonst?

Es fällt enorm schwer, in der Liebe und Freude zu bleiben, Leichtigkeit zu visualisieren, wenn all das andere so da ist und man meint, durch einen zähen Brei zu stapfen, mit einem Sichtschutz vorm Gesicht, der alles abschirmt, was als nächster Schritt sichtbar sein könnte. Ehrlich, ich weiß nicht, ob das wirklich so gewollt ist.

Was ich noch wahrnehme, ist, dass es seit dem Vollmond erst ein wenig lichter und leichter war, dann aber noch mal so viel nach oben kam, ich eine Menge Seelenanteile zurück holte, demzufolge immer noch in einer Art Tiefenheilung bin. Es ist, als ob wir erneut in Ruhe gehalten werden, damit all das geschehen kann. Nur wäre es wirklich schön, wenigstens ein wenig Klarheit zu haben, wo uns das noch so hin führt und vor allem, wie die essentiell wichtigen Dinge umsetzbar sind. Ich meine nämlich, dass wir genug in diesen Feldern unterwegs waren und sie gestützt und Dinge dort gewandelt haben. Jetzt sind wir dran! Doch dazu braucht es bestimmte Voraussetzungen, Raum, Miteinander, gegenseitiges Helfen … dafür braucht es Unterstützung von allen Seiten, damit wir die weiteren Zeiten nicht nur so dahin schleichend überstehen, sondern uns stärken können.

Ich weiß jetzt noch tiefer um meine Vision und wie ich leben möchte. Um jedoch dorthin zu kommen, darf Unterstützung aus allen Ebenen fließen und müssen jetzt Felder aufgetan werden, die mich dorthin aufnehmen und euch, die ihr ähnliches vorhabt, mitnehmen. Ich habe es hier noch mal formuliert, einfach, damit eine Schwingung entsteht, die sich entwickeln darf.

https://traumfinderzeit.wordpress.com/mein-traum/

Wer sich also auch ziemlich verloren fühlt, meint, dass er diese Tage kaum übersteht, nicht sehen kann, wo es weiter geht … ihr seid nicht allein, auch wenn es sich streckenweise so anfühlen mag. Doch auch ich hätte nicht gedacht, dass es noch mal so herausfordernd werden würde … ein wirklich seltsamer Sommer bisher, der alle Vorstellungen über den Haufen wirft und uns immer wieder auch im Außen zeigt, was gerade für ein Chaos herrscht … ihr wißt, ich schreibe gern über`s Wetter😉 „schmunzel“ … weil sich hier ganz sichtbar ablesen lässt, dass nichts mehr so ist, wie es mal war. „Man“ versucht uns regelrecht zu „erdrücken“ oder unten zu halten … so jedenfalls fühle ich diese dauernde Wolkendecke, die seit Tagen hier über allem liegt, nicht nur sichtbar, vor allem fühlbar. Aber auch die Natur ist durcheinander, Früchte, die man eigentlich im September erntet, sind jetzt reif, Bäume sterben ab bzw. verlieren alle Blätter, auf den ersten Blick unverständlich warum, Mücken stechen zu und hinterlassen etwas, wo mein Körper extrem reagiert (hatte ich bisher noch nie), die ganze Welt scheint ver-rückt zu sein bzw. zu werden …

Wo das noch hinführt? … Auf jeden Fall muss irgendwas geschehen, damit Dinge sichtbar in die Veränderung kommen, so wie bei dem Friedensmarsch nach Kiew, was schon mal ein deutliches Zeichen ist, wie es geht und was wir in der Lage sind, zu bewegen.

Aber auch so, dass hier nicht mehr jeder für sich allein durchwatet und herum wurschtelt, sondern wir in der gemeinsamen Kraft etwas bewegen und dann in Leichtigkeit und Freude!!!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA