Wir werden in andere Schichten geschoben

Der Löwe „brüllt“ immer noch😉 , ziemlich laut, ziemlich intensiv, ziemlich durchwirbelnd … und dann auch wieder Stille verbeitend. Doch meist fühle ich in diesen Tagen Tempo und Kräfte, die mich mitreißen. Dabei wirbeln die verschiedenen Schichten um mich herum, mehrere Themen, alles auf einmal. Es fordert, bei einem zu bleiben, sich immer wieder heraus zu nehmen, neu zu fokussieren und auch mal Pausen einzulegen. Doch auch da wirbelt es weiter, in den Gedanken, im Inneren … manchmal auch draußen. Wind kam auf, der Sommerluft mitbrachte, der Wolkenformationen entstehen ließ, die bezaubernd aussahen.

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All das erreicht unsere Zellen, die auflösenden Schichten und Illusionen der Masse, der Menschen, der Systeme. Und die von uns selbst. Es ist wichtig, die Mitte und Anbindung nicht zu verlieren, denn so leicht haben Zweifel dann Zutritt. Solche Momente waren gestern morgen. Ich zweifelte, obwohl mein Herz zu einer Sache ja gesagt hatte. Doch plötzlich schien mir alles verkehrt, auch deshalb, weil es (noch) nicht immer leicht fließt. Ich spürte aber, wie sich das Ganze nach und nach zu lichten begann und ich plötzlich dieses Licht sah. Ab da ging es dann auch leicht. Wie ich sah, hatten wir gestern einen Portaltag, der wohl alles noch verstärkte. Ob nun die Freude und das Mitfließen oder eben Zweifel.

Es kommt mir seit einigen Tagen so vor, als ob wir verschoben werden. Menschen bleiben zurück, von denen wir meinten, sie seien ähnlich wie wir unterwegs und mit unserem Herzen eng verbunden. Wege ändern sich und Handlungen hören ganz auf, Handlungen, von denen ich meinte, nur so käme ich an mein Ziel. Einst dachte ich, dies auf eine bestimmte Art und Weise tun zu müssen, so wie immer bisher. Doch all die Erfahrungen nützen hier wenig, wenn nichts mehr nach altem Schema funktioniert. Also was tun?

Zurück lehnen, still werden, schauen und fühlen, was im Moment dran ist. Noch sind diese Umbruchszeiten so intensiv, dass alles immer mehr verwirbelt wird. Wir werden sortiert (alle Zellen in uns), unser Umfeld wird sortiert, das große Ganze sortiert sich neu. Wen wundert es da, wenn Bekanntes nicht mehr greift und man sich vorkommt, als stürzte man sich in ein völlig neues Leben. Abenteuer – ich komme!!!😉

So ähnlich zeigen sich mir diese Tage. Frühmorgens noch als leeres Blatt vor mir liegend, kurze Zeit später prasseln dann schon die ersten neuen Impulse rein und dann … sortieren, schauen, was hat was mit mir zu tun, wo will ich hin, was will ich tun, vor allem, was passt und womit geht es mir gut. Achtsamkeit ist gefragt und sich bewusst sein, wo sind die eigenen Grenzen, wieweit mag man mitgehen und was gehört überhaupt nicht in das eigene Feld. Auch hier – achtsam aussortieren und auch mal Dinge stehen lassen können. Wir müssen nicht alles tun, nicht überall dabei sein und alles selbst machen. Dazu reicht die Kraft einfach nicht, die Zeit sowieso nicht und es tut uns auch nicht gut, auf fremden Hochzeiten zu tanzen.

Also schaut, wie ihr euch durch diese neuen Schichten leicht und locker manövrieren lassen könnt😉

Sie haben es oft ins sich, doch wir wollen da durch, wir müssen da durch, um bei uns anzukommen und die vielen Geschenke in uns und um uns finden und annehmen zu können.

Ich träumte wiederholt von Schwangerschaften und Babies … ein Zeichen, eine Bestätigung für die Geburt, die gerade im Gang ist. Nicht alles muss man dabei verstehen. Manchmal ist es besser einfach anzunehmen, was da ist und die Botschaft dahinter zu sehen. Beispiel, seit gestern schmerzt mein kleiner Finger an der linken Hand. Ich habe absolut kein Bild dazu, wo und wann ich ihn verletzt haben könnte. Doch es ist wie eine Verstauchung, sehr schmerzhaft und ein wenig einschränkend. Also schaue ich, wie ich zur Ruhe finde … oft löst sich das so schnell, wie es kam. Auch bei meinen Zahnbeschwerden letztens war das so, nach ein paar Tagen hatte sich alles beruhigt. Unsere Körper leisten eine besonders intensive Arbeit und manchmal staune ich, woher ich noch die Kraft nehme, all das zu bewältigen, obwohl die Nächte unruhig, manchmal kurz sind, obwohl sich Befindlichkeiten zeigen oder man Stunden liegend und dösend verbingt. Ich finde, wir können stolz darauf sein, wie wir dies alles meistern🙂 … stolz und dankbar für jeden Augenblick ♥