Lebensbetrachtungen – Ziele, Wünsche, Träume und ihre Erfüllung

Da mir heute gleich mehrfach das Thema „wünschen“, „Ziele haben und leben“ begegnet, ist klar, da will was angeschaut und neu sortiert werden. Ich spüre, dass mich mein Weg genau hierher geführt hat und ich jetzt neu erkennen darf, was ist.

Vielleicht erinnert ihr euch an meine Vision einer neuen Gemeinschaft … immer wieder tauchte diese auf, mit verschiedenen Bildern und teils schon detaillierten Idee der Umsetzung. Damals fühlte ich mich so nah und meinte, der Umsetzung steht nur noch ganz wenig im Weg. Heute fühle ich anders …

Eben, nach einigen Hinweisen, die mich im Netz erreichten, u.a. dieser Text von Taste of Power:

https://www.taste-of-power.de/deine-ziele/

wird mir klar, hier darf etwas gerade gerückt werden. Doch das betrifft nicht nur meine Vision der Gemeinschaft sondern auch meine persönlichen Wünsche (die ja eigentlich nicht davon zu trennen sind). Und so gehe ich es an und schaue: „Was sind wirklich meine Ziele?“, Was steckt dahinter?“, „Was lebe ich schon?“, „Wofür „brenne“ ich?“ und „Was geht ganz anders als einst gedacht?“ …

Dabei kommt Erstaunliches heraus. Ich erkenne, dass mir mein Verstand (und ich meine unser aller Verstand) nur das zeigen kann, was er sich aus dem, was er kennt, zurecht bastelt. Nur passt das auch in diese, jetzige Welt? Wie lässt sich das umsetzen? Womit lässt es sich leben? Was ist jetzt möglich?

Ich schaue mal das Thema meiner Vision an: ein Leben in der Gemeinschaft, alternativ, autark, bewusst und neu. Dagegen ist im ersten Moment nichts zu sagen. Ähnliches wollen viele, manche sind auch schon in der Umsetzung.

Nur wie kann ich es jetzt leben? Ist meine Vision wirklich so, wie ich einst dachte, oder verlaufe ich mich da und halte fest? Auch das ist nämlich möglich. Male ich mir Bilder, die zu starr erscheinen und will diese unbedingt in die Welt bringen, bleibt natürlich kein Spielraum für Alternativen und Dinge, die meinem Lebensweg eher dienlich sind. Oder ich kann diese dann einfach nicht sehen, eben weil ich dieses starre Bild in mir trage.

Also noch mal von vorn: ich sehe eine Gemeinschaft, die neue Werte lebt. Einst und bis vor kurzem sah ich diese auf einem Stück Land, verschiedene alternative Häuser, Natur, Miteinander …

Was wäre denn, wenn ich den Moment anschaue und mit dem, was gerade da ist, dies schon leben würde? Es sind ja Menschen in meinem Umfeld da. Anders als ich immer dachte, aber sie sind da. Und eine Miteinander leben wir auch, zunehmend alternativ, immer bewusster und achtsamer, auch im Umgang miteinander. Seht ihr, wie ich das meine? Ich kann also diese Gemeinschaft schon leben, ohne weiter warten zu müssen, ohne wegen fehlender finanzieller Mittel nicht weiter zu kommen, ohne immer wieder zu betonen, dass ja erst die passenden Menschen kommen müssen, damit es geht. Denn wenn ich es so betrachte, sehe ich, dass ich irgendwie am Leben vorbei leben würde, ich würde nämlich (wieder einmal) warten …

Und noch ein Punkt erscheint mir in diesem Zusammenhang wichtig. Angenommen, es finden sich Menschen überall, die neue Gemeinschaften leben, wie wirken diese auf ihr Umfeld? Inwieweit sind sie in dieser Welt integriert oder leben sie einfach in ihrem Feld, das sich für mich geschlossen anfühlt? Ist das nicht wieder Trennung?

Es gibt viele Fragen, die sich mir in diesem Zusammenhang stellen und wo ich noch einmal hinein gehen möchte. Und wer weiß, wie alles einmal kommen wird, wenn ich mich weit dafür öffne, dass das Universum mir genau die Dinge schickt, die es für meine Seelenentwicklung braucht😉

Trotz allem werfen diese Fragen ein ganz neues Licht auf das Ganze und lassen mich noch tiefer in meine Wünsche, Träume und Ziele hinein gehen. Vielleicht geht es euch ähnlich und ihr möchtet auch mal schauen, was sich bei euren Zielen, Wünschen und Träumen zeigt und !ganz wichtig!, was schon da ist!!!

Und so erfahre ich mich in einem neuen Feld, in dem erst einmal eine eher weiße Leinwand zu sehen ist. Diese möchte ich also mit dem füllen, was mich tief im Herzen berührt und mit dem, wofür ich „brenne“. Denn ich spüre schon so oft, was mich ausfüllt, wo ich weiter kommen möchte, was mich trägt … und somit zu dem gehört, was meine Seele verändern und wachsen lässt. Ich muss es nur einfach zulassen, erkennen und als mein eigenes sehen.

Und so komme ich plötzlich zu Dingen, die umgesetzt werden wollen. Dabei begleiten mich Worte, die eben von Nina Nell herein kommen. Diese sind so genial und doch sooo einfach:

https://ninanellsblog.wordpress.com/2016/08/27/wie-das-spielen-uns-veraendert/

Hört auf, an euch zu „arbeiten“ und fangt an zu SPIELEN! Spiele deine neue Realität, spiele dein neues Ich, spiele deinen Reichtum, deine Schönheit, deine Gesundheit, dein Glück, deine Liebe. Spiele, lache, hab Spaß! Sei wieder ein Kind. Wenn du einen neuen Glaubenssatz lernen willst, dann SPIELE ihn.“

 

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