Wofür bin ich hier?

Diese hochenergetischen Tage spüren wir sicher alle, jeder auf seine Weise und jeder so, wie es gerade wichtig und richtig ist. Angefangen beim 9-9-9, diesem besonderen Datum, weiter durch all die Konstellationen, auf die uns die Astrologen hingewiesen haben und noch weiter zur Mitte zwischen diesen zwei Finsternissen, dem Jetzt.

Der Sommer ist wieder zurück, schöner, strahlender und länger als in der Zeit, wo er eigentlich seinen Namen trägt. Wir haben hier zumindest strahlenden Himmel, ich möchte ihn nicht unbedingt als blau bezeichnen, ist das Licht doch sehr anders. Nach roten Sonnenaufgängen wird es meist recht schnell silbrig und sehr blendend. Doch mir macht nicht so sehr die äußere Hitze zu schaffen, mehr das, was körperlich jetzt in Bewegung kommt. Es ist fast wie ein Dauerdurchlauf von hohen inneren Energien. Vor allem nachts sehr unangenehm, weil ich da am ehesten das Empfinden habe, nicht zu wissen wohin mit mir. Ich würde am liebsten flüchten, weiß aber nicht wie. Es ist, als ob ich mich aus etwas heraus winde, ja, vielleicht ist es das! Auch Neuvernetzungen scheinen stattzufinden, zumindest bei mir. Begann doch gestern Abend ein leichter Kopfschmerz, drittes Auge und links. Dieser wurde nachts stärker und brachte mich ganz schön um meinen Schlaf. Das und die innere Hitze war eben dieses Gemisch des „Herauswindens“, des „Neuwerdens“ irgendwie. Ich finde noch keine anderen Worte dafür.

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Das mal zu meinem Empfinden, was eng mit dem verbunden ist, was sonst noch an gravierenden Erkenntnissen und Aha-Momenten zu mir fand. Und es sind wirklich ganz einschneidende Erkenntnisse, die mir momentan sämtliche Schuppen von den Augen fallen lassen😉

Es geht also um die Frage: „Wofür bin ich hier?“ oder auch darum: „Was ist der tiefere Sinn meines Lebens/ was ist meine Lebensaufgabe?“

Diese Frage stellen wir uns alle. Doch ehrlich, wo suchen wir nach Antworten dafür? Wir suchen sie im Außen, stimmt`s? Mir zumindest ging das so. Ich schaute, was in meinem Leben alles so auftauchte, suchte den roten Faden und hatte meinen Fokus immer im Außen. Ich wollte also wissen, wie genau meine Lebensaufgabe aussieht, eben wofür ich hier bin. Ich wusste, was mir leicht von der Hand ging, das Schreiben, das Erfühlen von Energien im Moment, das Umsetzen dieser in Worte und Bilder. Ja, was noch? Dann kamen Gedanken, dass es ja nicht nur darum gehen kann, sondern es auch darauf ankommt, was mir Freude bringt, wo ich noch die Zeit vergessen und tief in den Moment eintauchen kann. Das ist z.B., wenn ich draußen unterwegs bin und Tiere beobachte.

Doch ist das nun alles, wofür ich hier bin? Was will ich in meinem Leben erreichen, lernen und erfahren? Wo finde ich die Antwort auf all diese Fragen?

Ich ließ mich führen und landete bei einem Buch. Dieses fasziniert mich gerade sehr😉 . Es ist ein weiteres Buch von Gabriele-Saskia Drungowski und heißt: „Im Raum der Möglichkeiten“. Der Impuls, es zu kaufen, war stark, auch wenn ich mir nach dem Lesen der Inhaltsangabe nicht so richtig vorstellen konnte, wo genau sie sich da befand und welche Ebene das sein sollte. Doch das ist mittlerweile völlig egal, ich werde es erfahren😉 … noch gehe ich mit ihr in ihre Räume, einen nach den anderen und spüre, wie intensiv das alles ist.

Hier fand ich also nun meine Antwort und diese ist völlig anders als erwartet (allgemein und aus dem Buch zitiert, siehe auch S. 169 unten):

„Du musst verstehen, dass deine Lebensaufgabe immer nur mit dir zu tun hat, mit dem, was du für dich lernen willst. Es ist nicht im universellen Plan vorgesehen, etwas für andere zu tun, nur für dich. Jeder muss seine Aufgabe für sich selbst erledigen.“

Ich schluckte genauso wie Saskia im Buch, als ich das las. Denn es bedeutet, dass ich in einem völlig falschen Fokus unterwegs war. Ich suchte meine Lebensaufgabe (oder den Grund, wofür ich hier bin) im Außen. Ich suchte danach, was ich noch alles für die Menschen tun kann, damit es ihnen besser geht, damit sie weiter kommen, damit bei mir Fülle fließt, ich mich gut fühle

Doch es war und ist alles ganz anders! Ich brauche mich nur um mich kümmern! Denn meine Erkenntnisse und Erfahrungen, meine Wandlung und Heilungen, all das fließt ins universelle Feld und nützt somit allen!

Fasziniert las ich immer wieder diese Worte in Saskias Geschichte und spürte sie als Wahrheit in mir. Doch dann kam die Frage, wie das denn nun genau bei mir sei. Denn so wie die Autorin es beschreibt, ist es ein Hauptthema, dass sich durch das ganze Leben zieht, also ähnlich einem Hauptglaubenssatz, den man in sich trägt. Zumindest ist das mein Bild von dem Ganzen. Und so kam ich der Sache auch schnell näher. Ich habe ja vor einigen Wochen meinen Hauptglaubenssatz gefunden und mich schon einmal intensiv mit ihm auseinander gesetzt. Nun schaute ich einfach nur, ob das hier auch wirklich passt.

Es ist also so, dass wir eine Art Vertrag abschließen, wo wir festlegen, welches Thema wir leben wollen bzw. durch welches Thema wir wachsen und lernen wollen. Soweit ist das erst mal verständlich. Nun mal am Beispiel:

Bei Saskia ist der Hauptglaubenssatz: „Für dich ist nicht genug da!“ … und so sah auch ihr Leben aus. (Die Details bitte im Buch nachlesen!)

Dieser Glaubenssatz wurde nun durch ihr Erkennen zu: „Ich möchte erfahren, wie es ist, wenn immer genug für mich da ist!“

Bei mir geht es um Wertschätzung. Mein Hauptglaubenssatz lautet: „Ich bin es nicht wert! Das steht mir nicht zu!“ Daraus folgte noch: „Keiner darf mir helfen!“

Durch mein Erkennen bei der Heilung vor einiger Zeit und noch einmal bewusster jetzt wurde er zu: „Ich nehme jede Hilfe an, denn ich bin es wert!“

Es geht bei mir um Annahme im weitesten Sinne, dabei um Hilfe annehmen, Geschenke annehmen, Hilfe zulassen, um Wertschätzung von allem, was ich bin. Das zieht sich so weit, dass ich alles annehmen darf, so Geborgenheit, Miteinander, Fülle, die Erfüllung meiner Wünsche, Frau zu sein, Wunder erleben, Liebe leben …

Ihr seht, da geht ganz viel auf, wird ganz vieles klar. Es tun sich Felder auf, die bisher noch verschlossen waren und … ich sehe den roten Faden in meinem Leben, sehe, warum manches so war, wie es war, warum ich auf bestimmte Art und Weise nur so handeln konnte. Doch jetzt, mit zunehmender Bewusstheit und diesem neuen Erkennen ist alles möglich🙂 …

Noch mehr Frieden zieht ein. Noch mehr wird mir bewusst, dass alles schon da ist, in mir. Ich erkenne weiter, dass ich sein darf. Mein Fokus geht jetzt mehr darauf, was mir im Moment gut tut, was mir Freude bringt, wo ich mich verbunden fühle. Ich suche nicht mehr, zumindest nicht mehr danach, was ich noch tun kann. Es wird sich zeigen, was jetzt richtig ist und was irgendwann in diesem Jetzt dran ist.

Diese Tage sind für mich voller Geschenke und fordern ganz viel Raum. In mir bewegt sich einiges, so dass es gut tut, in der Stille zu sein und alles aufzunehmen.

Es sind besondere Tage, die wohl jeder auf seine Weise erlebt. Ich wünsche euch, viele Erkenntnisse, neue Erfahrungen und ganz viel Heilung! Wir sind auf einem guten Weg❤

PS: Und hier der Link zum Buch, wirklich sehr, sehr empfehlenswert🙂

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