Es zerfällt gerade alles … wirklich alles …

Ein Wunder, dass ich in diesem Seins-Zustand, in dem ich mich gerade befinde, noch irgendwas in Worte fassen kann. Sonst geht da nämlich gerade nicht sehr viel. In den Nächten rund um den Vollmond war bisher ständig was anderes, gestern legte ich mich mit Kopfschmerzen schlafen, wachte um 3.00 Uhr damit auf und kann immer noch nicht richtig gerade aus gucken.

Jedoch ist dies nur ein Begleitmerkmal zu dem, was in meinem Inneren vorgeht. Ich schreibe diese kurzen Zeilen, falls jemand von euch ähnliches erlebt …

Es ist hammermäßig … ich komme mir vor, als stünde ich vor dem Trümmerfeld meines gesamten Lebens. Alles, wirklich alles wird jetzt aufgezeigt, auseinander genommen, mir präsentiert, bewusst und klar, was bisher lief, was jetzt nicht mehr geht, was eigentlich schon viel länger nicht mehr hätte gehen sollen. Doch ich habe an allem festgehalten, mich wieder und wieder von so vielem abgetrennt und erkenne jetzt … ich stocke gerade, denn es fühlt sich nicht so besonders an, dies zuzugeben. Die einzelnen Themen, um die es bei mir gerade geht, schaue ich mir persönlich und in meinem Raum an.

Ich fühle so sehr, dass einfach alles in kleinste Teile zerbricht und ich mich frage, wer ich eigentlich bin und warum ich dies solange nicht sehen konnte.

Ich habe auch keine Ahnung, was als nächstes kommt und wo mich das alles hinführt. Ich kann gerade nur alles aufnehmen, durch fließen lassen, mir die Bilder und Erkenntnisse anschauen und ansonsten es sein lassen. Hingabe ist wohl das richtige Wort dafür …

Also bis dann … vielleicht glätten sich die Wogen schneller als ich jetzt meine, vielleicht dauert es aber auch … ich gehe dann mal in meine inneren Räume und kümmere mich um alles, was mir da so „um die Ohren fliegt“😉 … na, ein Fünkchen Humor scheint doch noch da zu sein😉

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