Weißt du noch, wer du bist?

Also ich nicht😉 … es geht weiter mit der Auflösung … ich meine, mitten auf meinem „Scherbenhaufen“ zu sitzen und schaue, was kommen will. Ich warte ab, obwohl … es drängt mich schon und juckt mir in den Fingern. Mit dieser enormen inneren Veränderung will auch das Außen nachziehen. Ich habe eben den Impuls bekommen, noch mal Dinge auszusortieren und würde am liebsten alles neu machen. Doch hat das wiederum noch keinen Sinn, weil es einfach eine Art „Flickschusterei“ wäre und nicht das gesamte Bild erfassen würde. Ich soll noch Ruhe halten, wahrnehmen und immer mehr sein.

Noch bin ich da ja mittendrin und bekomme weiter die Dinge aufgezeigt, die alle jetzt gelöst werden wollen. Dazu las ich gestern irgendwo, dass es doch viel schöner wäre, statt alles los – zulassen, es frei – zulassen … was für ein schöner Gedanke bzw. was für eine andere Energieschwingung. Frei lassen, oh ja, das passt zu meinem Erlebnis, das ich in meiner Medi hatte:

Um erneut meinen Ängsten zu begegnen, stieg ich noch einmal hinab in meinen dunklen Keller. Es ging wahrlich ziemlich tief und war recht gruselig, dunkel … und na ja … doch dort unten erwartete mich ein besonderes Geschenk: ein großer Adler flog etwas hektisch hin und her. Ich fragte ihn, warum er dies tun würde und bekam zur Antwort, dass er endlich frei sein wolle. Ich sollte ihn auf meine Hand nehmen (so wie Falkner es tun) und nach draußen bringen. Das tat ich dann auch und war sehr berührt, wie sehr er sich über seine neue Freiheit freute. Erst allmählich dämmerte es mir, dass dies ja auch meine neue Freiheit sei. Er lud mich ein, mit ihm zu fliegen, doch ich wieß darauf hin, dass ich erst meinen Müll wegräumen müsste. Schmunzelnd zeigte er mir ein Bild, das ich erst wahrnahm, als ich mich mit ihm in der Luft befand: die Engel waren fleißig dabei, meinen Müll zusammen zu fegen … ein lustiges Bild … ok, mir war natürlich klar, dass ich ihnen nicht die ganze Arbeit überlassen sollte, doch für den Moment war fliegen angesagt und ich konnte ja mal was abgeben🙂

Tja und damit ich mich an diesen Moment erinnere und auch sonst immer mal wieder fliegen kann, habe ich mir noch die CD von ONITANI dazu geholt:

Nun noch mal zurück zu meiner Wahrnehmung. Ich komme mir vor, als ob ich insgesamt immer langsamer werde, langsamer in Bezug auf Bewusstheit in allem, was mir so tagsüber begegnet.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich verschiedene Schwingungsebenen spüre, die sich einerseits von mir fort bewegen und andererseits zu mir hin … das bedeutet, die von mir weggeht, wird unwichtiger, die Texte haben kaum noch Resonanz, die Menschen bewegen sich mit dieser Strömung weg (in meiner Wahrnehmung nach rechts). Die andere Schwingungsebene kommt von links und ist neu, neue Menschen, neue Texte (wenige), mehr Neues, was noch nicht so recht sichtbar ist. Rechts und links, Verstand und Ego? Interessante Überlegungen, die sich da gerade ergeben. Ich lasse es einfach mal so stehen …

Um noch mal zur Eingangsfrage zurück zu kommen: „Weißt du noch, wer du bist?“ Also ich habe meine Mühe, das zusammen zu bekommen. Es ist, als ob ein großer Teil von mir stirbt und alles, was mit diesem Teil zusammen hängt, jetzt mit Macht nach oben drängt, um frei gelassen, aber gleichzeitig auch gewandelt zu werden (siehe der Adler). Das Sterben bzw. Verwandeln des bisher so mächtigen Egos (oh ja auch des spirituellen Egos) ist nicht ohne. Man meint, sich überhaupt nicht mehr zu kennen. Man meint, nicht mal mehr zu wissen, was man eigentlich wirklich will. Man kennt seine Ziele nicht mehr bzw. stellt alles in Frage. Man eiert rum und sucht krampfhaft etwas zum Festhalten, etwas, das einem wenigstens etwas die Richtung zeigt. Doch da ist NICHTS!!! Nichts, was noch greifbar ist, nichts, was irgendwie zu helfen scheint, es ist N I C H T S da …

Und nun? Was mache ich nun? „Nichts!“, wäre hier meine Antwort, denn mit Aktionen und tun kommt man nicht weiter. Zumindest ist es das, was ich fühle. Wenn ich beginne, zu suchen, zu tun, zu klammern, festzuhalten, so zu agieren, wie es bisher war, dann stoße ich sofort auf Widerstand. Denn es funktioniert nichts mehr, was nicht sein soll! Heftig, ich weiß.

Manchmal aber auch lustig oder peinlich, wenn man nachmittags am Telefon die Leute mit „Guten Morgen“ begrüßt oder nicht mal die einfachsten Sätze und Zusammenhänge heraus bekommt.

Mir geht es dann oft so, als ob ich hier so herum sitze/schwinge und mir alles egal ist. Mein Lieblingssatz derzeit: „Sprich mich lieber nicht an und erwarte schon gar nicht eine konstruktive Antwort von mir.“ … grins … denn genau da hakt es, der Verstand wird ja gerade lahm gelegt/zurück gefahren bzw. ausgeschalten, damit all dies geschehen kann.

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Ein Gedanke zu “Weißt du noch, wer du bist?

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