Die Enthüllungen gehen weiter

… ja, auch die Enthüllungen im Außen, doch viel mehr die im Innen, zumindest ist das bei mir gerade so. Gleichzeitig bin ich dabei, mich eben wieder aufzurappeln und so langsam einen Schritt vor den anderen zu setzen.

Was passiert ist? Oh, mich hat es gestern total flach gelegt. Kopfschmerzen, dass mir im wahrsten Sinne des Wortes der Kopf dröhnte. Es blieb nur, alles abdunkeln, ins Bett legen und alles raus lassen, was raus wollte. Dadurch wurde es zwar kurzzeitig noch schlimmer, doch ein wenig später spürte ich Erleichterung.

Solche Tage mag ich ja so gar nicht😉 … so raus genommen, so schmerzhaft, so bewegungslos und noch dazu, wenn sie all meine Planung über den Haufen werfen. Doch vielleicht sollte auch das so sein? Das ich erkenne und noch mehr auf meinen Körper höre, dass ich mich (wieder einmal) allem hingebe und fließen lasse … nicht einfach, das Ganze, doch wohl unvermeidbar.

Denn im gleichen Atemzug kommen diese inneren Enthüllungen. Sie prasseln auf mich ein und lassen mich ziemlich zerknirscht und auch etwas ratlos zurück. Hierbei ist ein Thema sehr präsent: das Beurteilen und Verurteilen anderer. Auch hier meinte ich unlängst, dass ich ja über allem stehe und alles in Liebe betrachte. Denkste, dem ist überhaupt nicht so! Dieses Thema scheint gerade bei mir sehr stark ausgeprägt zu sein … was wohl mit meinem Mondknoten zu tun hat, siehe auch das Buch: „Wo kommst du her, wo gehst du hin?“ … und das ist jetzt keine Entschuldigung, sondern einfach eine Feststellung, die es mir erleichtert, dies überhaupt anzunehmen und jetzt darauf aufmerksam zu werden. Im Buch wird es ähnlich dargestellt, was enorm hilft, mich selbst und meine Reaktionen in bestimmten Situationen zu erkennen.

Be- und Verurteilen bringt ja auch was. Beurteilt man jemanden oder das, was der andere so in die Welt bringt, wie er ist und reagiert, hebt man sich selbst ja vermeintlich hoch und stellt sich auf einen Sockel, bekommt irgendwie auch Energie und fühlt sich besser. Ja, auch ich mache das immer noch … etwas beschämend und so klar wird mir dies gerade immer mehr aufgezeigt. Doch nur so, durch Erkennen und Annehmen, dass es eben so ist, kann ich es wandeln, was natürlich wiederum ein Prozess ist.

Und ich vermute mal, dass dies nicht das einzige Thema ist, was gerade angeschaut und frei gelassen werden will. So viel Heilung kann gerade geschehen und so tiefe Erkenntnisse und Einsichten kommen, wenn man sich öffnet. Wenn … wenn man nicht gerade in dieser „Soße“ rumschwimmt, alles blöd findet und nur eine graue, zähe und undurchdringlich erscheinende Masse wahrnimmt. Auch das war in den letzten Tagen so.

Ich finde diese Zeit so tiefgehend wie bisher noch nie. Oft erscheint es, als ob alles, was man meinte zu sein, zu wissen, schon erfahren und geheilt zu haben, als ob all dies weg ist und man am Nullpunkt oder Anfang steht. Dann sieht man NICHTS (ich schrieb ja schon davon) und weiß nicht, was er nächste Schritt sein kann. Ach ja, und dort war ich ja gestern auch noch. Die Lösung des Kopfschmerzes trat ein, als ich mich der größten Angst (für den Moment) hingab: „Der Angst, dass alles so bleibt, wie es ist und sich nichts weiter bewegt“. Irgendwie ziemlich verrückt, aus jetziger Sicht und so danach betrachtet. Doch ich war da drin, fühlte sie als so real, so schmerzhaft und auswegslos …

Und jetzt? Jetzt taste ich mich mal vorsichtig weiter und schaue, was meine nächste Enthüllung ist😉 … und ich nehme mir Zeit, um wieder bei mir anzukommen, meinen Körper zu pflegen, Dinge zu tun, die mir Freude bereiten und ganz wichtig, auch immer mal wieder nichts zu tun. Denn genau dann kann sich das zeigen, was sonst hinter all dem Tun und Machen untergeht, zarte, neue Pflänzchen in Form von Ideen, Hilfen, Angeboten, Synchronizitäten … ihr wisst schon.

Habt einen sonnigen Sonntag ♥

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