Tod und Geburt

… sagen meine Karten, als ich diese gestern befragte. Erstaunlich, erst kam die Karte Tod und im zweiten Kartendeck die Karte Geburt. Es sind nicht mal bestimmte Themen, die sich gerade zeigen, es ist das Große, was im Feld schwingt, was so benannt werden will. Das Große, Besondere, uns alle Durchleuchtende … es bringt Sequenzen aus beidem mit, den Tod (die Transformation) und die Geburt (unseres wahren Seins). Gleichzeitig schwingen sie im Feld, gleichzeitig erfahren wir, wie es ist, wenn sich das „Ich“ auflöst und zum neuen Selbst wird.

Es gibt so wenig Worte, die dies hier beschreiben können. Denn vieles wurde schon gesagt, vieles immer wieder erlebt, durchfühlt und erfahren. Auch jetzt geht dieser Prozess mit körperlichen Befindlichkeiten einher, Müdigkeit (gestern extrem), Lustlosigkeit, irre Träume, Hitze und noch mal Hitze, dass man manchmal kaum noch weiß, wohin mit sich …

Und wiederum ist da gleichzeitig das neue Leuchten, ein Lächeln, ein Jubeln und leise Freude auf das neue Selbst 🙂

Tod und Geburt in einem zu erleben, das „Ich“ sterben zu sehen, zu fühlen, das Selbst (oder auch neue „Ich“) zu begrüßen … das ist jetzt in diesen Tagen da. Ich selbst habe dieses Jahr null Begegnung mit dem herkömmlichen Weihnachtfest. Es ist nur noch ein Sehen und ein „Aha, die anderen wollen das noch leben“, während ich mir vorkomme, als ob ich eine Ebene höher schwebe, so dass mich alles, was damit zusammen hängt, nicht mehr tangiert. Auch das ist neu und ungewohnt, aber sehr befreiend nach den heftigen Auflösungsprozessen der letzten Jahre.

Irgendwie fühle ich schon so sehr das neue Jahr, die Schwingung des Neubeginns und weiß doch, ein wenig braucht es noch. Einiges will sich noch mal zeigen, Dinge mir bewusst werden, die sich schon geändert haben, ich selbst in meinem täglichen Leben sehen, wo ich mich schon alles befreit habe. Dieses bewusste Hinschauen ist wichtig, damit Vergangenes und Erfahrenes abgeschlossen werden und endgültig gehen kann. So werden weitere Räume frei.

Diese Räume wollen dann mit dem gefüllt werden, weswegen die Seele hier ist. Endlich ist es soweit, dass uns nichts mehr davon abhält, den wirklichen Seelenweg zu gehen, auch wenn oftmals das „Wie?“ noch nicht sichtbar ist. Doch der Entschluss ist so wichtig. Endlich zu dem stehen, was man leben möchte! Endlich die Schritte gehen, die man so lange vor sich her schob (ob bewusst, unbewusst oder aus Angst)! Endlich raus es dem Systemtrott und Neues erschaffen! Endlich immer mehr frei sein!

Das ist der Weg, dort geht es hin. Ansonsten werden wir geschoben! Denn verbiegen, verleugnen, mitschwimmen, sich treiben lassen wird schmerzhaft, schmerzhafter als je zuvor.

Tod und Geburt, und das alles in einem, zusammen, gleichzeitig … die Menschheit steht an einer Schwelle, an einem Tor, an einem großen Wendepunkt!

Ich bin berührt, wenn ich auf Menschen treffe, deren Wünsche, Träume und Visionen meinen so sehr ähneln, zeigt es mir doch, dass wir gemeinsam dieses Feld stärken und jetzt in die Umsetzung bringen. Ja, wir sind an einem Wendepunkt angekommen. Mir müssen uns dies nur bewusst machen, immer, in jedem Moment bewusst sein, damit wir die neuen Ebenen, die kleinen Details nicht übersehen und auch wirklich bemerken, wie weit, wie frei und wie groß, wir wirklich sind. Denn unser neues Selbst kennt keine Angst, keine Einschränkung, kein Zittern und Bangen, kein vielleicht und kein Zögern, es kennt kein sich klein Machen, kein Verstecken, keine Lügen … unser neues Selbst ist! Es ist Liebe, ist frei, ist grenzenlos, ist wahrhaftig und bewusst, ist stark …

Heißen wir es willkommen! Nehmen wir es in unsere Arme! Fühlen wir … uns … so, wie wir wirklich sind, nackt, verletzlich, wahrhaftig, liebevoll, frei, groß, leuchtend, enthusiastisch, freudig, berührt, offen … neu eben ♥

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