Wenn eine Seele geht

Tiefe Heilung geschieht in diesen Tagen. Der Vollmond wirkt noch nach, die Schwingungserhöhungen unterstützen das Ganze und bringen Erkenntnisse und Neuordnungen hervor. Ich erlebe diese Tage sehr, sehr intensiv. Eingeläutet vor etwas mehr als einer Woche, als der Anstieg der Energien spürbar war und sich abzeichnete, das Jahr ist noch nicht zu Ende. Da kommt noch mehr! Da will noch einmal geschaut werden, da darf man sich bewusst werden, was genau geht und was genau man selbst in dieser Welt lebt.

Seitdem verbringe ich viel Zeit in meinen Räumen, reflektiere, bin in der Stille, nehme wahr und ordne neu. Körperlich enorm spürbar, zieht es mich immer wieder aus dem Alltag heraus, damit ich diese Ruhe auch einhalte. Alles Überflüssige darf ich lassen, nur die allernötigsten Dinge wollen getan werden, ansonsten Ruhe, müde Augen pflegen, sein …

Es geht hier um viel mehr. Wenn eine Seele geht, wird einiges neu geordnet und anderes aufgewirbelt. Vergangenes zeigt sich, damit es angeschaut werden kann. Bei mir kommt viel aus meiner Kindheit nach oben, manches „sehe“ ich zum ersten Mal so deutlich, anderes zeigt sich, damit auch die schönen Seiten nicht außen vor bleiben. So manches Mal muss ich schmunzeln, wenn diese erinnernden Bilder auftauchen.

Ich stecke in diesem Prozess mitten drin und auch mitten im Familiengefüge, was gerade nicht zu trennen ist. Der Weg allein scheint zum Teil zu Ende zu sein, denn die Erfahrungen und Erkenntnisse wollen jetzt gelebt werden. Dabei fallen mir bestimmte Themen auf. Es geht ganz oft um urteilsfreies Betrachten einer Situation oder auch von Menschen. Urteilsfrei … das ist sehr neu für mich. Klar, wie oft sagten wir, wir wollen ja nicht werten … und taten es im gleichen Atemzug doch! Bis vor ein paar Tagen war ich noch in dieser Schiene drin, wenn auch schon etwas weniger. Doch da hat sich enorm was gedreht. Ich staune ja selbst, wenn ich plötzlich die Menschen und ihre Leben aus diesem anderen Blickwinkel anschaue und meine Sicht dann auch so neutral teile. Das macht so viel! Das lässt ganze Ladungen von unwahrhaftigen Verstrickungen einfach so zerbröseln. Das macht frei! Und das alles, weil eine Seele gegangen ist …

Und weil diese Seele gegangen ist, ist mir, als ob ich einen ganz anderen Platz im Familiengefüge einnehme. Ich bin (wieder) da! Ich zeige mich! Ich stehe zu meiner Meinung! Ich spreche aus, was mich bewegt und ich stelle richtig, was für mich richtig ist. Gewaltige Veränderungen müssen da gerade im Gange sein, wenn dies alles plötzlich so klar möglich ist!

Gleichzeitig spüre ich tiefen Frieden. Ich träumte letzte Nacht, wie ich in Kontakt mit der Seele ging, sie lange im Arm hielt und ihr so nah war. Diese Erfahrung berührt mich sehr. Es scheint, als ob ich hier eine Art Vermittlerposition einnehme, um auf anderen Ebenen diese Bilder zu sehen und hier das zu bewegen, was bewegt werden will. Auch wenn das meiste davon unbewusst geschieht, es ist ein Teil von mir, der da agiert.

Ich empfinde diese Zeit gerade als riesen Geschenk. Nach den Stunden der tiefen Trauer und des frei lassens all dessen, was jetzt unbedingt noch gelöst werden wollte, kam dieser tiefe Frieden. Familienstrukturen ordnen sich gerade neu, Ahnenthemen werden einfach so aufgesplittet und lösen sich im Nichts auf, familiäres Miteinander verändert sich, alle rücken näher zusammen. Es ist teilweise wie ein Abschluss einer ziemlich intensiven, reinigen Zeit, in der jeder oftmals für sich klären musste, was sich zeigte. Es ist, als ob sich neue Nuancen eines Zeitgefüges auftun, die uns ganz sanft dort hin schieben, wo alles passt, wo wir dies leben können, was so wichtig für die Welt ist.

Vielleicht bleibt ja etwas zurück, was mich erinnert … vielleicht sehen wir uns ja auf diesen anderen Ebenen öfter, wer weiß? Doch was hier gerade geschieht, hätte ich mir so nie vorstellen können. Wie intensiv sich Dinge anfühlen können, wenn man so offen ist und dem Fluss in sich folgt … demütig und dankbar empfinde ich diese Zeit, im Hier und Jetzt …

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Was daraus entstehen mag, erklärt Silke Schäfer sehr passend im Vollmond-Schütze-Video: Führen ohne Ziele

https://www.youtube.com/watch?list=PLHZVibcMczK5Rnd-dbWbjqy5t9zvsKWaP&v=rFWWPj2RlQ4

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