Verwurzelt – entwurzelt?

Wo sind unsere Wurzeln? Fühlen wir uns tief verwurzelt mit der Erde? Fühlen wir uns wohl an dem Ort, wo wir gerade sind? Sind wir ent- oder verwurzelt???

Dieses Thema bewegt sich gerade in mir. Sinnigerweise hat auch mein Wurzelchakra eine laute Stimme, besser … es schmerzt. Komischerweise jetzt mehr als vor zwei Wochen, als ich in der vereisten Skispur „entgleiste“ und etwas unsanft auf den Boden landete. Der Schmerz war zwar gleich spürbar, doch erst jetzt so, dass ich Zusammenhänge herstelle und sich daraus ein Bild ergibt. Gestern schaute ich auch noch ein interessantes Video, wo über den Zusammenhang zwischen Zähnen und Verwurzelung gesprochen wurde. Ja, auch das ist ein Teil davon …

Schauen wir doch mal, was unser Leben so alles enthält. Angefangen bei unseren Ahnen bzw. Eltern und Großeltern, die in großem Maße in ihrem Leben entwurzelt und aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Die tiefsitzenden Ängste zeigen sich heute immer noch bei ihnen und Teile davon haben auch wir „geschluckt“. Dann gibt es die Generation, die hier und in vielen Gebieten ihre Heimat verließ, weil es keine oder wenig Arbeitsstellen gab. Es war für sie ein Muss, ein Zwang, keine Führung oder innere Stimme, die sie dorthin und an verschiedene Orte brachte. Ich denke, ihr kennt alle solche und ähnliche Beispiele.

Ich spüre gerade bei meiner weiteren Selbstfindung/Entblätterung und Neuausrichtung, dass auch dieses Thema einen großen Wert darstellt. Denn hierbei geht es nicht nur um verwurzeln im örtlichen Sinne. Vielmehr geht es um verwurzeln auf allen Gebieten unseres Seins. Dazu gehört vor allem: Was will ich hier leben? Bin ich in dem, was ich gerade lebe, in mir verankert? Spüre ich Freude? Spüre ich Leichtigkeit? Vergesse ich dabei die Zeit? Ist es (so richtig) meins? Bin ich in mir verwurzelt?

Wie möchte ich leben und was benötige ich, damit ich mich so richtig wohl fühle? Natürlich, der passende Ort gehört auch dazu … doch zuerst brauche ich Klarheit darüber, was mein Leben ausmacht. Diese Klarheit ist (noch) nicht bei jedem gegeben, entsteht ganz oft in Prozessen, die mal kürzer, mal länger sein können. Ich befinde mich da gerade drin, wie ich schon schrieb ungefähr seit Jahresbeginn in besonderer Intensität. Fast täglich kommt was neues, jeder Kontakt (ob nun real oder online) bringt einen weiteren Teil, alles formt sich so langsam zu etwas Großem … und ich muss nicht mal viel dazu tun. Meist geht es automatisch, außer ich spüre Unebenheiten oder Trigger, dann schaue ich schon, was da ist.

Dieses Verwurzeln also, wie geht das nun? Ich glaube, wichtig sind auch immer wieder Atem- und Stillepausen, damit sich alles setzen und sortieren kann, damit man wieder ein Stück weit leer wird, um neu aufzunehmen und sich neu zu erfahren. Wenn dann so eine Pause vorbei ist, geht es von allein schnell genug und die Impulse prasseln herein. Gern würde ich in so manchem Moment sofort loslegen, doch immer mehr ist da gleichzeitig das Wissen, dass es sanft und ruhig gehen darf und ich noch Zeit habe … na ja, manchmal lässt mich das schon stöhnen 😉

Also verwurzeln, für mich heißt das, ich schaue, was ich in meinem Leben haben möchte und beginne, zu agieren. Daraus entstehen wieder neue Impulse, Ideen und ich sehe Ansichten oder Tipps anderer, die ich mit meinen abgleichen kann. Konkret bedeutet es, mir einen Ort zu erschaffen, an dem ich mich wohl fühle, wo ich gefordert bin, kreativ erschaffen kann, heile, ruhe, mich bewege, atme, da bin … und im Austausch sein kann. Ich möchte unter und durch meine Hände etwas wachsen und gedeihen lassen und somit meine Wurzeln stärken. Das Bild dazu ist schon in mir, nun bedarf es noch die passenden Kontakte und den Ort zu finden … doch auch das wird zur rechten Zeit kommen (ich schrieb davon, worum es mir genau geht). Ich lasse mich führen und schaue, welche Ängste stellen sich mir da noch entgegen. Eine ist mir heute schon begegnet … sie darf da sein und mich sensibilisieren, doch abhalten von diesen Schritten lasse ich mich dadurch nicht (mehr). Gemeinsam geht es weiter …ich sehe uns gerade Arm in Arm 😉 … na bitte, ist doch ein tolles Bild 🙂

… das hier auch, diese Bäume sind alle verwurzelt und dazu noch wunderschön 🙂

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Der Neumond zeigt: „Es ist alles in mir.“

Ah ja, so … ist ja interessant zu wissen 😉 … ok, es fühlt sich wirklich gerade an, als ob man oder jemand (oder ich selbst?) einen Schleier nach dem anderen entfernt und so zum Vorschein kommt, was immer schon da war, was sich schon mal in meinem Leben zeigte, was jetzt miteinander verknüpft werden will und nun gelebt werden soll. Der rote Faden also, nur dass dieser noch aus mehreren Enden besteht, die ich jetzt miteinander verknüpfen darf.

Ich komme mir so ein wenig vor, als ob ich an der vorderen Kante eines (Absprung-)Berges stehe und kurz davor bin, zu springen. Nur sollte ich vorher wissen, ob nun nach links, nach rechts oder lieber in die Mitte … oder?

Doch mal der Reihe nach … nach meinem Text „Ich schreibe …“ von vor 3 Tagen öffnete sich in mir noch mehr. Dazu trugen auch eure Mails, Tipps und Angebote bei (hier schon mal vielen Dank dafür 🙂 ). Es ist einiges, was sich da auftut und alles in so unterschiedlicher Form. Nun schaue ich, was will ich überhaupt … ich darf also noch genauer für mich definieren, was mir wichtig ist, wo es sich gut anfühlt, wie sich alles gestalten könnte, was noch dazu kommt. Eine Menge an Teilen schwirrt gerade um mich herum … beinahe so wie viele Bienen, die sich noch nicht entscheiden können, wo sie sich gemeinsam nieder lassen möchten. Dieses Gesumse bringt mich doch glatt um den Schlaf und kegelte mich heute zum Sonntag recht früh aus dem Bett. Macht aber nichts, denn diese Zeit liebe ich besonders und nutze sie meist, um meine Impulse zu sortieren oder um zu schreiben.

band-7Also sortieren … ja und alles aufsaugen, was da noch kommt. Nebenbei lese ich gerade Band 7 der Anastasia-Reihe mit dem Titel: „Die Energie des Lebens“. Dieser Band hat es erneut in sich und zeigt mir, was immer wichtiger wird. So kommt zu all dem, was ich leben möchte, noch hinzu, dass es mir nicht nur darum geht, einen (kleinen) Garten zu bewirtschaften sondern mittels Permakultur und ganz viel Liebe einen besonderen Ort zu erschaffen, wo all das wieder entstehen darf, was der Erde hilft und dient, was uns Menschen unterstützt und nährt und was Verbindungen schafft sowie den Raum der Heilung und Stille, den ich den Menschen schenken und zur Verfügung stellen möchte, in sich aufnimmt. Noch mal zur Erinnerung, ich schrieb:

Ich wünsche mir ein kleines (Garten-)Haus/eine 2-3 Zimmerwohnung, beides unbedingt mit Garten an einem ruhigen Ort in der Natur, vorzugsweise im nördlichen bis mittleren Teil Deutschlands (möglichst mit nettem Vermieter und bezahlbar). Sollte jemand etwas in dieser Richtung wissen, gebt mir bitte Bescheid! Schön wären dort auch Menschen, die ebenfalls bewusst auf ihrem Weg sind und eine ähnliche natürliche Lebens- und Wohnweise anstreben wie ich. Diese sieht für den Moment folgendermaßen aus:

Mir ist es wichtig, mir einen Teil meiner Nahrung selbst anzubauen (deshalb der Garten), aber auch um dort zu entspannen und Ruheoasen für mich und meine Klienten zu schaffen. Dann benötige ich eine Wohnung/Haus, in dem ich einen Raum für kreative Arbeit einrichte und einen Teil als meinen Raum bewusst und gemütlich gestalte. Ich wünsche mir in meinem Umfeld Weite … Wasser, Felder, Wälder, alles fußläufig erreichbar … und ganz viel Sonne und Ruhe. Ach ja, ich ernähre mich vegan und bewusst und mag es auch nicht, wenn in meiner Umgebung geraucht wird.

Und so ergänze ich das Ganze noch: Der Garten oder das Stück Land darf  mdst. 1000 m², gerne mehr haben. Und ich freue mich über Mitgestalter und -erschaffer 🙂 … Und hier ein paar tolle Tipps, wie man einen Selbstversorgergarten umsetzen kann: http://www.biotopicafarm.de/

Im Band 7 geht es auch darum, wie wir mit unseren Gedanken erschaffen. Das wissen wir alles und haben es oft genug gehört oder gelesen. Auch ich stöhnte immer mal wieder, wenn dieses Thema aufkam und ich mich umschaute, wie ich lebe … doch gestern wurde mir zum ersten Mal so richtig klar, dass es stimmt. Das, was ich jetzt sehe, habe ich vor 9 Jahren erschaffen. Meine Gedanken und mein Fühlen damals war so anders als heute … vielleicht fragt ihr euch, warum ich es bisher nicht geändert habe. Das frage ich mich allerdings auch 😉 … doch glaubt mir, versucht habe ich es einige Male, doch kam es nie zur Umsetzung … aus Angst?, aus Unsicherheit?, mangelndem Selbstbewusstsein?, aus Warten auf Hilfe von oben? … es gab wohl viele Gründe, die immer wieder vorgeschoben wurden. Und ja, es ist heftig, dass in dieser Klarheit so zu erkennen!

Nun was ist heute anders? Seit Jahresbeginn habe ich das Gefühl, ich werde Stück für Stück entblättert und gleichzeitig „runder“ … „runder“ im Sinne von selbstbewusster, mehr ICH, mehr die, die ich eigentlich schon immer war, mehr zentriert und im Frieden mit mir, klarer (zumindest zum Teil) und stärker. Das ist viel, viel mehr als ich bisher erfuhr und fühlte, viel mehr, als ich zeigen wollte und konnte, viel mehr, was jetzt nach außen drängt. Und da gibt es kein Zögern mehr, kein Schludern und mal eben so tun als ob … da gibt es nur noch … geradeaus und durch! Gleichzeitig aber auch offen und authentisch, wahrhaftig und liebvoll, ehrlich und klar kommunizieren, vor allem bei den Themen, was geht und was geht nicht. So gesehen ist es wirklich so, der Neumond zeigt: „Es ist alles in mir.“ … und ich darf es leben … jetzt!

Und nun noch mal zurück zu meinen Wünschen und Träumen. Sie schwirren ja gerade alle mehr oder weniger um mich herum und ich bin noch dabei, sie „einzufangen“ und den roten Faden zu vereinen. Doch eine Linie ist sichtbar …

Der Löwe in mir will …

  • endlich großzügig wohnen

  • genügend Geld zur Verfügung haben, um diese Träume und Aufgaben zum Wohle aller und zu meinem eigenen Wohlbefinden umsetzen zu können

  • Menschen treffen, finden, sich von ihnen finden lassen, die mich unterstützen, die mit mir träumen, die mit mir erschaffen und mit mir in Freude leben

Die Liebe in mir will:

  • geben und ein Stück weit die Welt verändern

  • Heilung anbieten, Ruheinseln schaffen, Menschen an ihre Kraft, ihre Träume und die Freude in ihrem Leben erinnern

  • lieben, lachen und singen

  • gemeinsam in der Freude sein

  • die Erde berühren und achtsam mit ihr und den Tieren leben

Der ungeduldige Teil in mir will:

  • das Ganze soll jetzt geschehen 😉

Der wissende Teil in mir weiß:

  • alles kommt zur rechten Zeit, doch ich darf auch etwas dazu tun, denn warten und nur schauen, ob denn irgendwann mal eine Fügung auftaucht, reicht nicht

  • er weiß auch, wann es Zeit ist, sich zu zeigen, zu kommunizieren und nach außen zu treten und wann es besser ist, still zu sein

Und meine Seele:

  • sie freut sich, sie jubelt, sie singt … denn endlich, endlich kommt „Leben in die Bude“ 😉 und Leichtigkeit … endlich kann das Abenteuer „Neues Leben“ beginnen … oder anders gesagt bzw. meine Worte eines Traumes dieser Tage „ICH BIN DA!!!“ … im Sinne von, ich bin (endlich) bei mir!

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PS: Ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen 🙂

Neumond- und Mutmachgedanken von Eva und Lunaria

Eva Denk schreibt bei FB:

KOSMISCHE EINFLÜSSE IM FEBRUAR

Im Februar zieht die Energie deutlich an. Es ist viel Aufbruchsenergie, neue Ideen und Leichtigkeit in den Einflüssen zu sehen. Es bieten sich viele Möglichkeiten für Neuerungen.
Bereits Ende Januar weht ein ganz neuer Wind!
Auf zu neuen Ufern!

Venus und Mars sind beide den Monat über in Widder. Damit bekommen sowohl unsere Beziehungen als auch unsere Projekte viel Schwung und wir verfügen über deutlich mehr Mut als sonst, etwas zu wagen, was wir bis jetzt immer vor uns herschoben oder wo wir schnell verzagten. Unsere Projekte werden unterstützt von einer neuen Kraft, einem Geist des Beginnens, der Durchbrüche und Erneuerungen.

Jetzt ist es Zeit für den Mut all das umzusetzen, was schon lange ansteht, aber nicht realisiert werden konnte. Das Thema ist Mut zum Neuen! Und zwar sehr eindeutig, sehr kraftvoll und ohne Kompromisse! Alle Prozesse intensivieren sich und erreichen einen Höhe- und Wendepunkt.

Unsere Art miteinander umzugehen dürfte jetzt auch weniger differenziert, sondern eher klar und direkt sein, manchmal sogar etwas grob. Wir übertreten nun gerne Grenzen, aber das ist für viele von uns eher von Vorteil. Die allgemeine Energie tendiert nun zu Offenheit und einem großen Vorwärtsdrang in neue unbekannte Gefilde. Da kann es uns durchaus helfen, wenn ein anderer uns etwas anstupst. Hoch im Kurs steht gerade Ehrlichkeit. Alles, was hinten rum und dadurch undurchschaubar ist, macht uns mehr als sonst zu schaffen.

Ab dem 08.02.17 ist auch Merkur im Wassermann mit neuen Ideen dabei die viel weitreichender und vor allem verbindender sind, als die Jahre zuvor. Wir kommunizieren gern mit Freunden und genießen das Zusammensein. Gemeinsame Visionen fallen nun auf fruchtbaren Boden.

All dies geschieht, damit wir lernen, genau hinzuschauen, was für uns dabei Wahrheit ist. Denn so wie sich nun die Schatten zeigen, umso mehr wächst das Lichtnetz. Es kommt dabei darauf an, was du bereit bist in dich einzulassen, denn ein großer Schritt ist nun möglich in eine Öffnung, die eigene Herzenswahrheit zu erschließen. Deshalb entlarvt ihr in eurem Inneren und im Außen Unwahrheiten, Unstimmiges, denn in diesem Feld in dem wir uns nun befinden und in das wir mehr und mehr hineinwachsen, kann sich Unehrlichkeit nicht aufrecht erhalten. Wir sind bereit, die Wahrheit zu erkennen, weil sich das Herz öffnet und frei atmen möchte.

Das Thema in diesen Wochen ist auch:
„In welcher Gruppe fühle ich mich zuhause?
Wo zieht es mich hin?
Wann fühle ich mich angenommen, wo treffe ich auf ein offenes Herz?
Wo kann ich ehrlich und authentisch sein?“
Das alles entscheidet sich nun nicht über das Denken, sondern es geht darum Schwingungsübereinstimmungen zu erkennen. Dazu braucht es nicht viele Worte, sondern die Bereitschaft, den inneren Raum vertrauensvoll zu öffnen.
Gleichzeitig öffnet sich nämlich ein sehr kraftvoller, aber doch sanfter, weiblicher Strom, der uns in der Tiefe berührt und vieles in anderem Licht erscheinen lässt.

Liebe von EVA DENK – MEDIALE ASTROLOGIE
www.evadenk.dewww.salimutra.de

Diese Vorausschau könnt ihr ausführlicher und mit den Worten aus der geistigen Welt beziehen unter:
denk_eva@hotmail.com

Und Lunaria auf ihrer Seite:

http://lunaria.at/zur-zeit-28-1-2017-energy-wave/

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Heute Morgen 🙂

Wir sind also wirklich mittendrin im neuen Manifestieren, na da bin ich aber jetzt gespannt, wie sich das aufdröselt und zeigt 😉 … spürbar ist es jedenfalls schon eine Weile … genießt diese Tage, es ist immer noch Winter 🙂 … doch der Frühling mit seinem Aufbruch klopft laut an die Tür …

Die Vielfalt des Seins

Spürst du, wie es in dir vibriert?
Zellen werden ganz,
singen und zittern
und vollführen einen Freudentanz.

Es ist da,
dein neues Sein.
Tief in dir, verwurzelt
und kein Schein.

Es ist da,
so freudvoll, so zart
und doch auch
mächtig und stark!

Die Vielfalt des Seins,
zu fühlen in dir,
zu sehen und leben
in allem … in mir.

Gewaltig und schön,
liebevoll schwingend
und so
neue Lieder singend …

Ich fühle mich frei,
so groß wie noch nie,
mag all dies jetzt teilen
als Liebessymphonie …

Die Vielfalt des Seins,
sie zeigt uns sich jetzt,
denn Mauern, sie fallen,
nichts ist mehr besetzt.

Mir ist so nach feiern,
nach leben in Lust,
nach alles umarmen,
vorbei all der Frust …

das Abenteuer Leben,
es ruft: „Sei dabei!“
Ich öffne die Hände
und fühle mich so frei ♥

Ich schreibe …

Dieser Text nimmt u.a. Bezug auf Christine`s Text, die meinte, dass „Kein Schwein schreibt!“ 😉 … grins, ich musste ja gleich mal laut lachen, auch wenn es ihr vielleicht nicht so zum Lachen war. Doch ich spüre hinter ihren Worten auch ganz viel Humor … und ja, sie hat schon Recht, mir geht es gerade ähnlich, ich schaue auch, ob ich irgendwo fündig werde, um das, was ich gerade erlebe, besser einordnen zu können.

Doch leider ist da wenig bis nichts und ich darf selbst schauen, wie ich damit umgehe … Es sind verwirrende Tage, mal zeigt sich Leere und Stille, so dass ich sogar mal wieder zur Stricknadel greife und mir selbst etwas erschaffe, mal ist Bewegung angesagt, wie letzte Woche im Schnee. Doch dazu habe ich jetzt irgendwie gar keine Lust mehr, obwohl heute mal wieder die Sonne lacht. Viel verwirrender sind die anderen Dinge. Ich bekam eine Wohnmöglichkeit gezeigt, die sich dann durch ein Störfeld wieder auflöste. Eine weitere Möglichkeit tat sich danach auf, was eine völlige Neuorientierung meinerseits erforderte. Heute nun verlief diese ebenfalls im Sande und die erste Möglichkeit tauchte wieder auf. Nun frage ich mich (und das Universum), kommt da noch mehr? Warum dieses Durcheinander? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich endgültig zu entscheiden und auf den Weg zu machen? Warum kann ich nicht beides haben, passende Menschen und gleichzeitig den richtigen (oder gut anfühlenden) Ort? Derzeit scheint nur eins zu gehen, entweder die Menschen oder der Ort … oh manno … ein Wirrwar. Obwohl, ich bin ja froh, dass überhaupt was geht. Das kenne ich so ja auch noch nicht. Und diesmal auch noch auf ganz neuen Wegen, also nicht so nach dem typischen „ich such jetzt mal eine passende Wohnung in den Anzeigen“, oh nein, die Möglichkeiten zeigten sich auf verschlungenen Pfaden …

Gleichzeitig ist da die innere Gewissheit, was genau ich machen möchte und das Kribbeln, endlich loslegen zu wollen. So wie der Frühling schon anklopft, so geht es mir auch. Genug gebrütet und transformiert, genug nachgegraben, ausgemistet, sortiert und entsorgt … jetzt darf Neues kommen und das möchte gelebt werden!

Und, liebe Christine, sag, wie soll man diese Tage, manchmal auch Momente in Worte fassen, wenn das, was ich eben noch für richtig hielt, jetzt schon wieder ganz anders ist? Da hilft oft wirklich nur, still sein und erst mal alles fließen lassen, damit es sich für einen selbst sortiert. Oder es ist gerade nicht dran, laut alles heraus zu schreien, was im Inneren noch der Reifung bedarf …

Winterwunder der letzten Tage

Winterwunder der letzten Tage

Eigentlich kann ich hier jetzt auch mal meinen Wunsch laut äußern, vielleicht ist dies ja auch einer dieser „verschlungenen Pfade“ oder besser eine Fügung des Universums??? Und so frage ich mal in die Runde, ob jemand etwas weiß oder mir einen Tipp geben kann …

Ich wünsche mir ein kleines (Garten-)Haus/eine 2-3 Zimmerwohnung, beides unbedingt mit Garten an einem ruhigen Ort in der Natur, vorzugsweise im nördlichen bis mittleren Teil Deutschlands (möglichst mit nettem Vermieter und bezahlbar 😉 ). Sollte jemand etwas in dieser Richtung wissen, gebt mir bitte Bescheid! Schön wären dort auch Menschen, die ebenfalls bewusst auf ihrem Weg sind und eine ähnliche natürliche Lebens- und Wohnweise anstreben wie ich. Diese sieht für den Moment folgendermaßen aus:

Mir ist es wichtig, mir einen Teil meiner Nahrung selbst anzubauen (deshalb der Garten), aber auch um dort zu entspannen und Ruheoasen für mich und meine Klienten zu schaffen. Dann benötige ich eine Wohnung/Haus, in dem ich einen Raum für kreative Arbeit einrichte und einen Teil als meinen Raum bewusst und gemütlich gestalte. Ich wünsche mir in meinem Umfeld Weite … Wasser, Felder, Wälder, alles fußläufig erreichbar … und ganz viel Sonne und Ruhe. Ach ja, ich ernähre mich vegan und bewusst und mag es auch nicht, wenn in meiner Umgebung geraucht wird.

Mittlerweile bin ich sooooo offen für alles, was sich zeigt 😉 … und es scheint, dass es auch immer ein wenig anders kommt, als mein Verstand es sich ausmalt. Aber das macht ja nichts, da wird es eben interessanter und das Abenteuer Leben kann so richtig beginnen 😉 … nur eine Veränderung, die sollte zeitnah endlich sein, denn das, was sich alles in mir drin verändert hat, will jetzt gelebt werden 🙂

PS: Danke den beiden Spendern über mein Konto! Ihr habt mir eine große Freude gemacht ♥

Herzöffnung

Ein paar Zeilen wollen noch hinterher geschickt werden. Ich glaube, mein Januar Update bringt erst jetzt all die Erkenntnisse zum Vorschein, die zwischen den Zeilen und in den Worten noch so verborgen sind. Eine dieser Erkenntnisse ist, dass ich vermehrt spüre, wie bei mir eine Herzöffnung geschieht. Gefühlt habe ich diese schon Mitte Dezember. Auch hier, es sind Prozesse und Phasen, in denen man etwas weiß, fühlt und wahrnimmt, oftmals aber noch nicht (er)lebt. Manchmal geht es dann gerade noch mal in die andere Richtung, man lehnt ab, zieht sich zurück, blickt voller Neid und Frust auf andere, zweifelt, schimpft und weiß nicht weiter.

Doch ist dies einfach ein Zeichen, dass Gewaltiges im Inneren aufgeräumt wird. Nur wenn man sich bewusst werden kann (und das ganz real fühlt), wie sehr einen Dinge einengen, wie sehr es schmerzt, wenn das Herz verschlossen ist, wie sehr man sich selbst Grenzen setzt, aus Angst oder Erlebnissen, die irgendwann schmerzhaft waren, nur dann kann man dies erlösen und annehmen (bzw. intergieren). Unser erster Impuls ist so oft, dass wir die schmerzhaften Dinge weg haben wollen. Doch das Wegstoßen und Verleugnen verhärtet das Ganze. So entstehen in unserem System Stellen, wo sich etwas staut. Der Fluss der Energien wird blockiert. Ich denke, ein jeder kennt dies und hat es mehrfach erlebt.

Das eine Herzöffnung geschieht, habe ich also bewusst im Dezember wahrgenommen. Durch dieses Wahrnehmen und Erkennen wurde der Weg frei zur Heilung. Und es ging noch einmal hinab in die Tiefe meines Seins. Es war schmerzhaft, manchmal für meinen Verstand unverständlich, und ich schaute wütend, frustiert, oft ablehnend auf andere. Ich fühlte mich schon richtig komisch und konnte in vielen Momenten nicht so recht verstehen, was da geschieht. Als erstes wurde mir bewusst, wie oft ich mein Umfeld verurteilte. Doch was geschah da wirklich? Ich schützte mich dadurch vor dem Schmerz in mir, der mir aufzeigte, wie sehr ich die Trennung von allem spürte. Dieser Trennungsschmerz war enorm und konnte wohl erst jetzt so richtig durchfühlt, durchlebt und erlöst werden. Denn ich war gefühlt allein, wieder einmal und doch eigentlich schon so lange.

Das Erlösen ging dann wohl Schritt für Schritt … ich kam mir näher, je mehr ich mich selbst annahm. In der Stille lernte ich erneut, nur mir selbst zu folgen, doch vor allem, mir Gutes zu tun. Diese Stille war wichtig! Sie gab mir den Raum, diese Herzheilung geschehen zu lassen.

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Und immer mehr genoß ich mein Sein in diesen Wintertagen. Ich freute mich über die Wunder der Natur. Ich stapfte singend durch den Schnee. Ich glitt leise auf meinen Ski durch eine Winter-Wunder-Glitzer-Welt und sog alles in mich auf. Dort draußen spürte ich die Verbundenheit! Dort war die Liebe u.a. in Gestalt der strahlenden Sonne! Dort war ich glücklich, nur mit mir! Dieser Raum gab mir Halt. Hier war Platz und Zeit, um zu heilen. Hier wurden meine Gedanken still … ich war einfach.

Und so öffnete sich mein Herz … fast, ohne dass ich es bemerkte. Es ging leicht, wie automatisch. Ich fühle es erst seit kurzem und gerade eben ist es mir noch einmal bewusst geworden, ja … hier geschieht eine Herzöffnung und ja … ich möchte mich in jedem Moment daran erinnern, dass mein Herz jetzt offen ist und ich lieben darf 🙂

Meine Karten sagen dazu:

Die Liebe immer tiefer leben

deine Flamme in dir ist nun so hell,
dass es um dich herum zu leuchten beginnt.
So ist es, wenn du liebst.

So ist es, wenn deine Liebe nicht mehr zu bändigen ist.
Sie will in die Welt und nicht nur für dich,
sondern für alle ein Segen sein. 🙂

(Aus: „Fingerzeige“ von Jwala Gamper www.SIGN.de)