Licht am Ende des Tunnels?

Das neue Jahr nimmt Anlauf … irgendwie, wenn auch jeden Tag ganz verschieden. Wie ich schon schrieb, waren die ersten Tage ziemlich schnell, zumindest bei mir. Wenn ich so zurück schaue, dann fühlte sich dieser Jahreswechsel ganz schön anders an. Ich war gelassener als sonst und konnte auch mit der Knallerei draußen recht entspannt umgehen. Das schöne Wetter tat sein Übriges und so lief ich wieder mal alles weg, was so nach oben kam.

Das alles ist nun schon wieder einige Tage her. Auch heute haben wir wieder einen 1-er Tag, 10.1.2017 … 1/1/1 … wie schon am Neujahrstag, welche Kraft steckt in dieser Zeit!

Damals meinte ich zu fühlen, wie mich eine neue Energie förmlich mit zog, so sehr, dass ich keine Chance hatte, mich dagegen zu wehren. Das soll wohl auch so sein, damit ich wirklich in die Spur komme, die jetzt gegangen werden will. Und es fühlte sich sanft und leicht an, so als ob ich in der Flussmitte mich mittreiben lassen darf, zumindest in diesem Moment. Seitdem wurde das Wasser dann schon mal unruhiger und die Bewegung stürmischer.

Plötzlich war da auch so eine Kraft in mir, eine Kraft, die aus der Tiefe meines Inneren zu entspringen schien. Diese Kraft ließ mich Stärke spüren und neue Dinge ganz anders angehen. Und dann kam er, der Frieden! Ein Frieden, der mich durchströmte, der mich allem, was gerade da war oder eben noch nicht da war, hingeben ließ. Ich konnte sein … ich konnte alles stehen lassen … ich war zu – frieden! Das war einfach ein so tolles Gefühl und eine zutiefst berührende Zeit, in der ich viel mit mir allein sein wollte.

Daraus entstand dann plötzlich mein Lebensfluss und ich erlebte zum ersten Mal so richtig bewusst, wie es ist, wenn sich alles fügt. Innerhalb kürzester Zeit und Schlag auf Schlag führte es mich an Orte, zu Menschen, zu Gelegenheiten und Möglichkeiten. Doch denkt nicht, dass das so ganz einfach von statten ging. Emotional war ich recht gut unterwegs aber mein Körper reagierte. Tagelang war nur an stundenweise Schlaf zu denken, Essen wollte genau ausgesucht werden und trotzdem reagierte ich fast bei allem, was ich aß. Diese Körpereaktionen zeigten mir, dass gewaltig was in der Veränderung war. Denn genau hierum ging es, wenn ich zulasse, dass sich mein Leben von Grund auf verändert, dass ich selbst endlich dafür verantwortlich bin, dass ich mich aus meiner Komfortzone heraus bewege, dann kommen genau die Teile in mir zum Vorschein, die sich dadurch verunsichert, ja vielleicht sogar bedroht fühlen. Und schon reagiert mein Körper …

Was blieb also? Durchgehen oder wieder aus Angst zurück treten … ich ging hindurch und ja, heute geht es mir besser. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung und habe eine Menge Zuversicht dazu gewonnen und die Gewissheit, dass ich das alles nicht allein stemmen muss. Da sind Helfer an meiner Seite, die mir ganz nah waren und sind und es sind immer Menschen da.

In diesen Tagen hatte ich auch viele Träume, in denen immer mal wieder recht deutliche Bilder auftauchten. Einmal sollte ich über einen schmalen Steg gehen. Zögernd betrat ich diesen und merkte recht schnell, dass es ja gar nicht so schlimm, so schwer und so hoch ist …

Es ist für mich schon zu fühlen und zu sehen, dieses Licht am Ende des Tunnels. Mit mehr Gelassenheit und um einiges ruhiger gehe ich jeden Tag an und empfange all die Dinge, die er mir bringt. Ich schaue mich um, ob weitere Wunder dabei sind und weiß, ich befinde mich auf dem richtigen Weg 🙂

 

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