Ich schreibe …

Dieser Text nimmt u.a. Bezug auf Christine`s Text, die meinte, dass „Kein Schwein schreibt!“ 😉 … grins, ich musste ja gleich mal laut lachen, auch wenn es ihr vielleicht nicht so zum Lachen war. Doch ich spüre hinter ihren Worten auch ganz viel Humor … und ja, sie hat schon Recht, mir geht es gerade ähnlich, ich schaue auch, ob ich irgendwo fündig werde, um das, was ich gerade erlebe, besser einordnen zu können.

Doch leider ist da wenig bis nichts und ich darf selbst schauen, wie ich damit umgehe … Es sind verwirrende Tage, mal zeigt sich Leere und Stille, so dass ich sogar mal wieder zur Stricknadel greife und mir selbst etwas erschaffe, mal ist Bewegung angesagt, wie letzte Woche im Schnee. Doch dazu habe ich jetzt irgendwie gar keine Lust mehr, obwohl heute mal wieder die Sonne lacht. Viel verwirrender sind die anderen Dinge. Ich bekam eine Wohnmöglichkeit gezeigt, die sich dann durch ein Störfeld wieder auflöste. Eine weitere Möglichkeit tat sich danach auf, was eine völlige Neuorientierung meinerseits erforderte. Heute nun verlief diese ebenfalls im Sande und die erste Möglichkeit tauchte wieder auf. Nun frage ich mich (und das Universum), kommt da noch mehr? Warum dieses Durcheinander? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich endgültig zu entscheiden und auf den Weg zu machen? Warum kann ich nicht beides haben, passende Menschen und gleichzeitig den richtigen (oder gut anfühlenden) Ort? Derzeit scheint nur eins zu gehen, entweder die Menschen oder der Ort … oh manno … ein Wirrwar. Obwohl, ich bin ja froh, dass überhaupt was geht. Das kenne ich so ja auch noch nicht. Und diesmal auch noch auf ganz neuen Wegen, also nicht so nach dem typischen „ich such jetzt mal eine passende Wohnung in den Anzeigen“, oh nein, die Möglichkeiten zeigten sich auf verschlungenen Pfaden …

Gleichzeitig ist da die innere Gewissheit, was genau ich machen möchte und das Kribbeln, endlich loslegen zu wollen. So wie der Frühling schon anklopft, so geht es mir auch. Genug gebrütet und transformiert, genug nachgegraben, ausgemistet, sortiert und entsorgt … jetzt darf Neues kommen und das möchte gelebt werden!

Und, liebe Christine, sag, wie soll man diese Tage, manchmal auch Momente in Worte fassen, wenn das, was ich eben noch für richtig hielt, jetzt schon wieder ganz anders ist? Da hilft oft wirklich nur, still sein und erst mal alles fließen lassen, damit es sich für einen selbst sortiert. Oder es ist gerade nicht dran, laut alles heraus zu schreien, was im Inneren noch der Reifung bedarf …

Winterwunder der letzten Tage

Winterwunder der letzten Tage

Eigentlich kann ich hier jetzt auch mal meinen Wunsch laut äußern, vielleicht ist dies ja auch einer dieser „verschlungenen Pfade“ oder besser eine Fügung des Universums??? Und so frage ich mal in die Runde, ob jemand etwas weiß oder mir einen Tipp geben kann …

Ich wünsche mir ein kleines (Garten-)Haus/eine 2-3 Zimmerwohnung, beides unbedingt mit Garten an einem ruhigen Ort in der Natur, vorzugsweise im nördlichen bis mittleren Teil Deutschlands (möglichst mit nettem Vermieter und bezahlbar 😉 ). Sollte jemand etwas in dieser Richtung wissen, gebt mir bitte Bescheid! Schön wären dort auch Menschen, die ebenfalls bewusst auf ihrem Weg sind und eine ähnliche natürliche Lebens- und Wohnweise anstreben wie ich. Diese sieht für den Moment folgendermaßen aus:

Mir ist es wichtig, mir einen Teil meiner Nahrung selbst anzubauen (deshalb der Garten), aber auch um dort zu entspannen und Ruheoasen für mich und meine Klienten zu schaffen. Dann benötige ich eine Wohnung/Haus, in dem ich einen Raum für kreative Arbeit einrichte und einen Teil als meinen Raum bewusst und gemütlich gestalte. Ich wünsche mir in meinem Umfeld Weite … Wasser, Felder, Wälder, alles fußläufig erreichbar … und ganz viel Sonne und Ruhe. Ach ja, ich ernähre mich vegan und bewusst und mag es auch nicht, wenn in meiner Umgebung geraucht wird.

Mittlerweile bin ich sooooo offen für alles, was sich zeigt 😉 … und es scheint, dass es auch immer ein wenig anders kommt, als mein Verstand es sich ausmalt. Aber das macht ja nichts, da wird es eben interessanter und das Abenteuer Leben kann so richtig beginnen 😉 … nur eine Veränderung, die sollte zeitnah endlich sein, denn das, was sich alles in mir drin verändert hat, will jetzt gelebt werden 🙂

PS: Danke den beiden Spendern über mein Konto! Ihr habt mir eine große Freude gemacht ♥

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3 Gedanken zu “Ich schreibe …

  1. Liebe Heike
    Auf Nebadonia folge ich seit geraumer Zeit Deinen Gedanken. Heute musste ich grinsen.
    Dein Wunsch nach Menschen, die gleichgeschaltet sind, verstehe ich vollkommen. Den hatte ich auch mal. Klappte nicht …
    Und weisst Du was? Ich bin froh darüber. Mein Drang, mich spirituell zu entwickeln, ist mein ganz persönlicher. Ich gehe meinen Weg. Aber es ist mein Weg. Den muss niemand mit mir teilen. Heute komme ich mit Menschen klar, die ganz anders ticken. Das ist viel spannender und gibt mir jede Menge Inputs.
    Ich lebe so, wie du gerne leben würdest. In einem kleinen Bergdorf mit meinem geliebten Mann, der übrigens an gar nichts glaubt. Ich habe Tiere, einen Garten und den Wald gleich hinter dem Haus. Ich kann stundenlang mit meinem Hund spazieren und treffe keine Menschenseele.
    Es würde Dir hier bestimmt gefallen, nur liebe Heike, du könntest bei uns bestimmt nie glücklich sein. Denn ich esse immer noch Fleisch und noch schlimmer, ich rauche. Ich trinke sogar Alkohol. Liebe Heike nimm die Menschen so wie sie sind. Setze Ihnen keine Grenzen und akzeptiere das Anderssein eines jeden. Mach Dich frei von Deinen Zwängen, dann klappst.
    Ich wünsche Dir alles Liebe
    Manuela

    • Liebe Manuela, ich sehe das genauso, dass ich meinen Weg gehe und niemand den gleichen Weg hat. Doch ich sehe für mich noch etwas anderes … ich spüre diese Unterschiede, mit welchen Menschen ich in Kontakt bin … und hierbei geht es mir in keinster Weise um Wertung, denn es darf wirklich jeder sein, wie er ist und das tun, was er meint, jetzt tun zu müssen … mir geht es darum, für mich zu schauen, wer und was tut mir gut und wer und was unterstützt mich in dem, was gerade ansteht. Auch ich habe Kontakt zu solchen und solchen … doch ich setze auch Grenzen und nehme mich dort heraus, wo ich mich unwohl fühle. Was du als Zwänge bezeichnest, ist für mich „hören auf meinen Körper“ und dem folgen, was er mir anzeigt. Es geht mir immer mehr darum, gesund, nachhaltig, alternativ und bewusst zu leben und dies auch zu kommunizieren. Was jeder daraus macht, ist seins, doch vielleicht setze ich ja auch hier Samen …

      Es ist ja toll, dass du deinen Ort gefunden hast und dich dort wohl fühlst. Lass es dir weiter gut gehen!

      Ich erfahre gerade, wie es ist, wenn man den Mut hat, sich so zu zeigen, wie man ist, die Geschenke und Möglichkeiten mehren sich 🙂
      Liebe Grüße in die Berge!
      Heike

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