Bis zum innersten Kern

Geht es es euch auch so, dass ihr gerade dabei seid, wieder aufzutauchen? So ähnlich fühlt sich das für mich an nach allem, was in den letzten Tagen in mir passiert ist. Ich weiß nicht, ob ich jemals so tief hinein gegangen bin oder ob es sich nur so anfühlte … aber die Überschrift sagt es schon, es ging bei mir wirklich bis zu meinem inneren Kern.

Begonnen hat es vor ein paar Tagen als ich immer mehr mein Wurzelchakra spürte. Ich schrieb ja schon, dass ich mir das Steißbein geprellt hatte und schätzte dies ja so ein, dass es gar nicht mal so schlimm und schmerzhaft war. War es auch nicht, nur im ersten Moment, wohl eher der Schreck, klar ein Schmerz auch, doch später nahm ich es meist nur kurz wahr. Doch irgendwie zeigt sich dieser Schmerz jetzt erst und immer dann, wenn ich mal so ganz entspannt sitzen bzw. liegen wollte. Mir war schnell klar, dass es da einen Zusammenhang geben musste und ich kann mir gut vorstellen, dass durch diese Erschütterung genau das gelöst wurde, was jetzt ins Fließen kam.
Geniales Timing 😉

Jedenfalls ging da einiges ab … so träumte ich und „sah“ viele „Schachteln“ oder ähnliches, vielleicht auch Zellen, diese sah ich nicht nur, sondern fühlte sie, durchlief sie und nahm wahr, wie sie irgendwie neu zusammen gesetzt wurden. Nach diesem Traum gährte in mir einiges, ich war wütend, traurig, verzweifelt, nichts schien zu funktionieren, ich sah kein Land, keine Bewegung … und so ging ich wieder laufen, quer über die Äcker, durch den tauenden Schnee lief ich meinen Schmerz weg, ließ ich meine Tränen zu, machte mir lautstark Luft und brachte alles raus, was gelöst worden war und jetzt fließen wollte. Danach ging es mir ein wenig besser.

Die inneren Fragen waren allerdings immer noch da, das gefühlte Chaos auch und mein Bedürfnis, nur meine Ruhe zu haben, schier übermächtig. So zog ich mich in mich selbst zurück und ließ zu, was da kommen wollte. Es folgten Kopfschmerzen über dem linken Auge, noch erträglich aber spürbar, dass sich was tat. Es folgte ein weiterer Traum, in dem ich ein Chaos aufräumte …

Das traf sich mit dem, was ich trotz meines Rückzugs erlebte. Jede Begegnung brachte ein weiteres Aufräumen, eben so, dass ich Schritt für Schritt überprüfen konnte, was will ich wirklich. Auch hierbei ging es sehr hin und her und ich war fast am Verzweifeln. Doch der Höhepunkt kam erst noch.

Die Frage „Wer bin ich?“ schob sich in mein Feld … doch erst sollte mal mein Körper rebellieren. Emotionen, die wohl ebenfalls gelöst worden waren, drückten sich durch eine schmerzhafte Verdauung aus. Alles schien durcheinander zu gehen und ich wusste mal wieder nicht, was ich noch zu mir nehmen sollte, damit es einigermaßen geht. Da half nur noch mehr Ruhe, hinlegen, Hände auflegen, atmen und mich dem Heilungsprozess hingeben. Dies wurde zum Glück schnell besser und so konnte ich den ersten Vorfrühlingstag genießen und jede Menge Sonne tanken.

Doch anschließend ging es noch mal so richtig tief hinein, eben bis zum innersten Kern. Mein Verstand brauchte Futter und so war ich vermehrt in der Astrologie unterwegs. Vieles half mir, mich weiter zu verstehen und zu erkennen, warum ich so bin, wie ich bin, warum ich manchmal so handle, wie ich handle … ich näherte mich mir an … dachte ich. Nein, es war auch so. Nur kam dann erst der Hammer, als ich mich immer mehr einlas und mich immer tiefer hinein begab, war mir auf einmal, als ob ich nichts, aber auch gar nichts bisher auf die Reihe bekommen hatte. Ich zweifelte an allem, an mir, an dem, was ich meinte zu sein, an dem, was ich bisher tat, an dem, was ich noch tun wollte und dachte doch echt, da gäbe es keinen Ausweg. All dieses Chaos in mir zeigte mir ganz schnell und sehr deutlich, dass es hinein in die Schmerzen des inneren Kerns ging und sich dort die Dinge lösen wollten, die mich daran hindern, den nächsten Schritt zu gehen. Doch wenn man so mittendrin ist … oh man …

Heute ist es anders … freier irgendwie aber auch, als ob ich mich noch gar nicht richtig kennen würde, so neu … verrückt, eigentlich ist es das, was tief in mir schlummert und mir doch geläufig sein müsste. Denkt man, aber wie soll das gehen, wenn es so lange verschüttet und zugedeckt, ja wohl auch abgelehnt wurde?

Ich weiß nur, ich brauche immer noch viel Ruhe, viel Rückzug, um einfach nur zu fühlen. Vorsichtig taste ich mich gerade ran und schaue, wer denn dieses neue Wesen so ist, was es hier leben möchte, was es liebt, was ihm gut tut, was es sich traut und wo es hin möchte … da sind einige Fragen offen, die vielleicht bald geklärt werden können … vielleicht kommt dann auch die Klarheit zurück und der Mut, den nächsten Schritt zu gehen? Vielleicht schneller als ich jetzt denke? Wer weiß …

Und der nächste Vollmond ist im Kommen, diesmal auf der Achse Löwe-Wassermann, wie sinnig, ich mit Sternzeichen und Aszendent Löwe und dem Mond im Wassermann … alles klar, das wirkt also auch noch. Ich denke, da wird diese Woche noch einiges aufgewirbelt, immer so, wie es bei jedem grad dran ist und das, was wir jetzt heilen dürfen … also schauen wir bewusst hin und achten noch einmal mehr auf das, was uns begegnet … nehmen wir uns den Raum, der nötig ist und die Zeit, die uns gut tut …

Die Kraniche kommen zurück

Die Kraniche kommen zurück

Ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen 🙂

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