Frühlingsflüstern inmitten der Finsternisse …

Schneereste, Sonnenstunden, Vogelgezwitscher … manchmal dazwischen schon ein Hauch von milder Frühlingsluft, der Duft nach frischer, feuchter Erde, Grasspitzen und erste Brennesseln lugen aus der Erde hervor … Frühlingsflüstern, das Lust auf mehr macht 🙂

Mehr Bewegung, mehr sich zeigen, mehr aktiv werden, mehr genießen, mehr sein … wir sind fast genau in der Mitte dieser beiden besonderen Finsternisse, heute sogar mit einem tollem Datum: 17.02.2017 … habt ihr das bemerkt?

Wir alle spüren genug in unseren Systemen und werden ganz schön „in die Mangel genommen“, „aufgebrochen“, in Situationen gebracht, denen man nicht ausweichen kann, die aber, egal wie sie sind, große Geschenke bereit halten. Wir werden geflutet, durchlichtet, geöffnet … deshalb auch dieses „Aufbrechen“ all jener Strukturen, die bisher zu sehr verhärtet waren. So kommt Bewegung ins Spiel und es fließen Dinge aus unserem System. Dadurch entsteht Platz, Raum und Stück für Stück Klarheit. Doch nicht nur dadurch. Es gibt mehr und mehr Fügungen, die wir beachten sollten, z.B. bringen uns Menschen Botschaften (manchmal nur einen Satz), die genau in eine Situation passen. So fragt man sich, wozu diese Begegnung gut war, doch schaut man genauer, dann war es wegen diesem einen Satz …

Hier möchte ich euch mal auf eine Seite aufmerksam machen, die ich bei Roswitha (https://dasmanuskriptdeslebens.wordpress.com/ ) fand: Herzflüsterei

Diese Botschaften begleiten mich gerade und treffen ganz oft genau den Punkt, an dem ich mich befinde. Ja auch hier (bei all den Texten und Botschaften) gilt es, aufmerksam zu sein und genau das an sich heran zu lassen, was einem jetzt gut tut und hilft. Denn die Wege, die sich jetzt auftun, sind nicht nur gerade … so oft geht es um die Ecke oder vor und zurück oder eben mal dorthin, wo man noch niemals war, um dann doch wieder zurück zu kehren. Doch immer haben sie etwas zum Wachsen im Gepäck, auch wenn wir es nicht gleich sofort sehen. So begegnete mir gerade eine Zeitschrift mit Namen „Herzstück“: https://www.facebook.com/herzstueck.magazin/

Hier fand ich die geniale Frage: „Ist deine Vision wirklich deine Herzensvision?“

Beschäftigt man sich mit diesem Thema, kann es nämlich sein, dass einem plötzlich klar wird, man meint, etwas genau so tun zu wollen/müssen und eigentlich sagt das Herz ganz etwas anderes. Man orientiert sich vielleicht an den Eltern, anderen Menschen, Ideen oder Träumen, die einem irgendwo mal begegnet sind und sich toll anfühlen, oder man erinnert sich und spürt, dass da mal ein Bezug war und jetzt meint man, es genau so leben zu wollen. Stellt man sich nun diese Frage, schaut der Herzenswahrheit ins Gesicht, so kann es sein, dass man verwundert oder staunend in sich erkennt, dass da was anderes schlummert. Und vielleicht fällt einem ein Stein vom Herzen, dass man diese Verantwortung nicht übernehmen muss, dort nicht hin soll, viel kleiner beginnen darf, aufhören kann, zu suchen, zu strukturieren, zu planen, um dann doch wieder zu sehen, dass es so nicht geht. Es wird leichter … das Herz spricht … der rote Faden zeigt sich, das Jetzt wird ebenso lebenswert wie das, was kommen mag …

Doch wie komme ich nun dahinter, ob meine Vision wirklich meine Herzensvision ist? Ganz einfach, fühlt man sich gut, beflügelt, unterstützt, leicht, voller Energie und Freude, dann ist es der eigene Herzenswunsch. Geht es dagegen schwer, sind da Energieräuber oder der Körper zeigt an, dass etwas nicht stimmt, dann ist es nur ein „gedachter“ Herzenswunsch. Ich finde diese Lösung für mich genial, brachte sie mir doch jetzt ein Stück weit mehr Klarheit … und ich darf all das loslassen, was ich meinte, zu meinem machen zu müssen (aus welchem Grund auch immer). Das befreit! Das schafft Raum! Das macht innerlich froh und lässt mich in Zuversicht dem Kommenden entgegen sehen.

Wie ihr seht, gibt es gerade einige Themen, die intensiv da sind. Nicht alles ist in Worte zu fassen oder überhaupt klar wahrnehmbar. Da sind Momente, wo Verzweiflung um sich greift und man meint, gar nichts auf die Reihe zu kriegen. Diese werden abgelöst von innigen Herzensmomenten, wo sich die Seele bemerkbar macht und man endlich wieder mit sich verbunden ist. Dann ist da Frieden … einfach nur Frieden, der alles einhüllt, alles umfasst, alles beinhaltet und nichts weiter braucht. Und die Vorfreude, am liebsten die Veränderung im Außen umzusetzen, auch wenn noch nicht klar ist, wie und wo …

Die Wellen schwingen … mehr denn je … sie lehren uns Achtsamkeit mit uns selbst, Achtsamkeit mit unserem Umfeld, sie zeigen, dass es wichtig ist, genügend Raum und Rückzug zu haben, um zu fühlen, um die Wahrnehmung zu schulen, um sich tiefer und tiefer zu erfahren … sie nehmen uns mit, ob wir wollen oder nicht, denn sie sind genau jetzt hier, damit wir frei werden! Das Licht in uns will nach außen strahlen! Lassen wir es zu? Trauen wir uns? Gehen wir weiter?

Vielleicht hilft es ja, dem Frühlingsflüstern da draußen zuzuhören und sich so darauf einzuschwingen, was uns die Erde und die erwachende Natur erzählen mag … denn diese Begegnungen sind zutiefst heilend und bringt alles schneller und leichter in Harmonie …

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In eigener Sache: Vielen Dank lieber W. für deine Spende 🙂

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