Monatsende – ein Rückblick auf den März

Wo fange ich an? Was ist alles geschehen? Was wurde in uns gedreht, gelöst und geheilt?

Ich erinnere mich noch, dass die Astrologen vom März sagten, dass dies der heftigste Monat des Jahres werden könnte. Noch lässt sich das schlecht einschätzen bzw. bestätigen, doch das viel bewegt wurde, haben wir wohl alle bemerkt. Ich bin gerade noch mal meine Tagebuchaufzeichnungen durchgegangen, ja, es ist viel passiert, doch wieder so ganz anders als gedacht und erhofft.

Mein Empfinden ist, dass wir im März all das geheilt und vor allem gelöst und entwirrt haben, was uns noch festhielt, um endlich den Schritt im Außen und in unser Leben zu gehen. Ich finde das ziemlich spannend! Ungeduldig, wie ich so oft bin, wollte ich ganz andere Veränderungen herbei führen. Doch es ging nicht danach, was ich wollte oder wie diese in meine Vorstellung aussehen sollten. Es ging immer und immer wieder um Innenarbeit! Diese Innenarbeit führte mich in tiefste Tiefen und an die wunden Punkte, die ich bisher übersehen oder auch einfach nicht anschauen wollte. Vielleicht hatte ich diese auch zugedeckt, aus Schmerz, da hinein gehen zu müssen. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo sich dies nicht umgehen lässt, will man weiter gehen …

All dies ist im März geschehen. Ich hatte mehrfach das Thema „Entfesselung“ und Entwirrung, ja auch eine Art Trennung von energetischen Verknüpfungen mit anderen. Es wird so oft von der Liebe in Beziehungen gesprochen und sich meist auf Paare beschränkt. Doch Beziehungen sind überall. Diese kommen und kamen auf den Prüfstand und zeigten, wer geht weiter mit, wie geht er mit und wer bleibt zurück.

Dies zum einen … also Entflechtungen, immer freier werden, noch tiefer bei sich ankommen, völlig neu strukturiert werden, Schwere loslassen, Leichtigkeit annehmen, um Hilfe bitten, manifestieren … das sind so die Dinge, die uns begleiteten und die auch jetzt hoch aktuell sind. Am Schwersten fiel und fällt mir dabei, Geduld und Vertrauen zu haben, dass wirklich alles so kommt, wie es für mich gut ist und dass eine Veränderung, vor allem im Außen, möglich sein kann und sich jetzt endlich zeigt.

Dieser März schenkte uns aber auch schönes, warmes, lichtvolles Frühlingswetter, sodass es ein Vergnügen war, sich in der aufblühenden Natur aufzuhalten. Mich hielt es an manchen Tagen kaum noch drin, ich war viel unterwegs. Immer wieder laufen, erden, barfuss die warme Erde spüren, den wunderschönen Gesängen der Vögel lauschen, die Sonne einatmen …

Einmal war ich Sonntagsfrüh, als alle noch schliefen und ich die Stille genießen konnte, mit dem Fahrrad unterwegs. Ich wollte einen neuen Weg ausprobieren. Dieser führte über Gras- und Feldwege und ging stetig bergauf. Immer, wenn ich einen Hügel erklommen hatte, hoffte ich, dass es endlich gerade und dann wieder hinunter (und somit leichter) gehen würde. Doch es kam der nächste Hügel … und noch einer … und noch einer …

Und so war alles viel anstrengender als gedacht und ich so ziemlich am Ende 😉 … japsend und schnaufend …

Als ich endlich oben angekommen war und mich dann langsam wieder auf dem Abwärtsweg befand, wurde mir die Synchronizität mit meinem eigenen Weg bewusst. Es ging auch hier noch mal hoch, und noch höher und immer weiter (auch im Sinne von tief in die Zellen, in mein Sein und noch tiefer und tiefer …). Erst am höchsten (oder bei mir tiefsten) Punkt kam das Durchatmen, still werden, hinein fallen lassen … erst hier kam die totale Aufgabe und das sein lassen … ich gab mich hin, nahm an und wurde weiter getragen …

Es ging einfach nicht anders. Ich konnte nicht mehr kämpfen, jedenfalls nicht auf die bekannte Art und Weise. Ich konnte nur noch loslassen, oft widerwillig, schimpfend und nicht sehend, was als nächstes kommt und was wirklich geschah …

Eins der wichtigsten Theman kam noch mal mit dem Mangelthema auf. Ich erlebte auch hier einen Tiefstpunkt und meinte, überhaupt nichts mehr wert zu sein, wenn da nur Grenzen sind, ich im Außen nichts auf die Reihe bekomme, alles manifestieren wollen und bitten nichts hilft, um endlich Fülle zu leben, so richtig Fülle zu sein.

Es zeigte sich mir auch hier und zum wiederholtem Male mein Selbstwert. Ich bekam Fragen um die Ohren gehauen, die mich recht still und klein werden ließen. Denn ich musste hinschauen, hinein fühlen, erkennen … ich musste mich mit meinem Selbstwert auseinander setzen (und tue es noch).

Doch jetzt, nach dem Neumond scheint sich etwas zu öffnen. Ganz leise … ganz sacht … und so, dass man es fast übersehen könnte. Grenzen fallen, die ich bisher als die Grenzen gesehen hatte. Sie lösen sich plötzlich auf und machen ganz neue Dinge und Schritte möglich. Und mir wir bewusst:

Wir haben die Grenzen selbst erschaffen!!!“

Es scheint hart, diesen Satz zu lesen … im ersten Moment regte sich auch Widerstand in mir. Doch es ist so! Dadurch, dass ich meinte, diese Grenzen würden bestehen und dass ich auf Dinge mit Angst und Widerwillen reagierte, sie auch bekämpfen wollte und sie sich in meiner Wahrnehmung so „zu“ zeigten, ich sofort in diese Angst ging, die sicher auch gewollt war, konnte ich das andere nicht sehen. Von oben betrachtet, mit heutiger Sicht … scheint alles anders … und doch, es zeigt und ist einfach das Ergebnis dessen, was im März an Innenarbeit geschehen ist.

Und so beginnt das Außen nachzuziehen und wird in der nächsten Zeit noch viel mehr offenbaren … 🙂

Alles, was sich im März gelöst hat und Raum für Neues schaffte, war sooo wichtig für uns! Die aufblühende Natur läuft synchron mit dem, was in unserem Leben geschehen möchte.

Auch wenn die letzten Tage immer noch der Sturm im Magnetfeld und der Sturm im Inneren alles durcheinander wirbelt, man sich kaum mehr wieder findet, geschweige denn sich selbst erkennt, auch wenn immer wieder alles so anders zu sein scheint, als man es sich doch so sehr wünscht, auch wenn da kaum jemand ist, der einem zuhört, da ist oder mit zu gehen scheint … der Weg zu sich selbst ist so besonders! Er kann einfach oftmals nur alleine bestritten werden, um genau die Tiefen auszuloten, in die man sonst nicht hinein finden würde. Ihr könnt mir glauben, ich habe oft genug geschimpft, gewütet und gefleht, weil ich dieses „allein gehen“ nicht mehr wollte 😉 . Ich spreche auch jetzt immer öfter mit „oben“ Klartext (oder denen, die bei mir sind) … es scheint, als ob es schneller Wirkung zeigt als bisher … 🙂 … ich bin gespannt, wie das alles weiter geht …

Und so lasse ich jetzt einfach mal alles stehen und genieße den letzten März-Sonne-(fast)Sommertag … lasst uns den April mit offenen Armen und offenen Herzen begegnen ♥

PS: Ich danke euch für eure lieben Briefe und Spenden, die im März auf meinem Konto und bei paypal eingegangen sind  🙂

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3 Gedanken zu “Monatsende – ein Rückblick auf den März

  1. Liebe Heike !
    Ich danke dir für diese wundervollen Zeilen und kann sie nur bestätigen … im März ging es bei mir noch einmal richtig zur Sache . Alte Themen wollten angenommen werden und schnürten mir dabei fast die Kehle zu. Gestern konnte ich das alles auflösen und bearbeiten .. nun fühle ich mich freier und klarer …
    Dein Beitrag hat noch mal all das für mich bestätigt …
    Einen tollen letzten März Tag
    Und ganz liebe Grüße

    • Liebe Anja,
      ja, auch bei mir war gestern so ein „Knackpunkt“ 🙂 … und jetzt lasse ich fließen, freue mich darüber und genieße den „Vor“Sommer 🙂 … die Wärme tut sooo gut!
      Herzensgrüße ♥

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