Klare (und wahre) Worte

Ich glaube, wir sind da gerade an einem Punkt angekommen, wo es für jeden von uns darum geht, ganz genau hinzuschauen, hinein zu spüren und sich auf die eigene Wahrheit auszurichten.

Vorab stelle ich mal den neuen Text von Christiane ein: http://goldeneslicht.blogspot.de/2017/04/immer-neue-verzogerungen-was-ist-hier.html

Hier mag jeder reinfühlen, womit er in Resonanz geht … ich meine und spüre für mich, dass der Text in einigen Dingen genau das aussagt, was ich auch tagtäglich erlebe und wahrnehme.

Wir stehen mittlerweile hier, gewachsen, gestärkt, immer wieder aufgestanden, auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt, manche von uns ziemlich nackt und wund … doch wir sind immer noch da und immer noch in der Spur! Wenn diese auch zunehmend anstrengend erscheint und man sich manchmal vorkommt, als ob man durch einen zähen Brei watet.

Ihr kennt das sicher alle, wie viele Träume und Hoffnungen haben wir in den letzten Jahren in diese inneren und vor allem äußeren Veränderungen gesetzt. Wie sehr haben wir das „Goldene Zeitalter“ ersehnt oder zumindest gehofft, dass unsere Erde und wir schneller und leichter heilen können, sich im Außen Veränderungen zeigen, die unser aller Leben erleichtern. Wie euphorisch waren wir mit all unseren Wünschen und Träumen und dem, was wir tief in unserer Seele spüren …

Waren wir naiv??? Haben wir uns Luftschlösser gebaut und sind Lügen (oder versteckten Verlockungen) auf den Leim gegangen? Haben wir etwas übersehen?

Was mich betrifft, mir haben die letzten Wochen und Tage eins gezeigt, dass ich noch mal ganz hinab sollte und diese Tiefen in mir erkennen, zulassen und öffnen durfte. So kam Licht dort hinein, wo Heilung nötig war. Doch ich sehe noch etwas anderes (und fühle, dass irgendwas nicht so läuft, wie wir alle es erhofft haben):

Wir alle schauen „nach oben“, wenn wir um Hilfe bitten. Dem ist nichts entgegen zu setzen, ich spreche auch sehr oft mit meinen „Begleitern“. Doch überlassen wir ihnen so vielleicht unsere Macht? Geben wir diese dabei ab und warten, dass etwas geschieht? Geben wir somit unsere Selbstermächtigung ab und meinen, Andere (aus anderen Welten oder Schwingungsebenen oder wer auch immer) würden schon die Lösungen und Hilfen bringen? Haben wir da mal intensiv hinein gefühlt???

Vielleicht ist es ja das, was gerade sichtbar wird und sichtbar werden soll, auf eine Art und Weise, die nicht mehr übersehen werden kann… vielleicht, wenn wir uns auf uns besinnen, auf uns, unser Wissen, unser Vertrauen, unsere Wahrnehmung, unser Herz … vielleicht ist das der Weg?

Denn ehrlich, ich spüre immer mehr, dass es darum geht, dass wir hier etwas verändern sollen (und auch können)!

Ich spüre, dass wir aufhören sollte, auf irgendwas und irgendwen zu warten! Wir sollten jeder unsere Schritte gehen und sind diese noch so klein!

Wir dürfen die Angst loslassen, anschauen und heilen … die Angst, die uns ständig und überall begegnet, jetzt ganz vermehrt und von anderen (aber auch uns selbst) … die Angst, verletzt zu werden!

Es geht darum:

  • dass wir erkennen, wir sind mehr, als wir glauben!

  • dass wir nicht verzweifeln und immer unserem Weg folgen

  • dass wir nur in uns die wahren Antworten finden!

  • geerdet zu sein und so das Leben in den bestehenden Systemen zu verändern, auch wenn es im ersten Moment unmöglich scheint oder einem (illusorische) Mauern entgegenzustehen scheinen

Denn es ist doch so, alles, was mir begegnet, macht mich stärker! Alles führt mich tiefer zu mir! Alles lässt mich wachsen! Und warum, bitte schön, sollen wir dann warten, dass jemand oder irgendwer uns das „goldene Land“ serviert?

Patentrezepte habe ich auch keine parat und wenn ihr mal ein Beispiel hören wollt, was gerade so bei mir abgeht:

Bei meiner Wohnungssuche werde ich zunehmend damit konfroniert, dass die Vermieter niemanden haben wollen, der vom Amt gestützt wird. Das ist schon richtig skurril. Während der Telefonate werde ich mit den Ängsten der Vermieter überschwämmt … sie sind so stark spürbar … Angst vor Nicht-Zahlung, Angst, dass sie ihr Geld nicht bekommen, Angst, sich hier mit dem System auseinander setzen zu müssen … aber wohl noch viel mehr persönliche Ängste.

Was geschieht nun mit mir? Beim ersten Mal war ich wütend, frustiert und habe geschimpft. Doch je öfter das passiert, desto gelassener kann ich sein. Ich nehme wahr, doch gehe nicht mehr so tief hinein. Ich weiß, für mich gibt einen Weg! Ich spüre, dass ich innerlich stärker werde und daran wachse. Denn immer mehr stehe ich zu dem, wer ich bin und was ich tue!

Eins ist für mich gerade wichtig, ich bleibe nicht mehr stehen und warte, ich gehe weiter! Schritte, die möglich sind und langsamer als gedacht, aber ich gehe!!! In meinem Tempo und so, wie sie sich für mich gut anfühlen, aber ich gehe! Und das fühlt sich um einiges besser an als diese ewige Warterei (auf Fügungen, auf Zeichen, auf Synchronizitäten, die dann doch keine waren …).

Meint ihr nicht auch, dass wir jetzt zu unserer Selbstverantwortung stehen, uns miteinander verbinden und gegenseitig unterstützen sollten? Ein jeder von uns hat so viel Macht, ist so besonders in seinem Sein … wir haben nur vergessen, dass dem so ist!

Und wenn das Ganze noch so lange dauert, es gibt für mich weder ein „zurück“ noch ein „stehen bleiben“ es gibt nur ein „vorwärts gehen“!!! 🙂

Advertisements

12 Gedanken zu “Klare (und wahre) Worte

  1. HALLO IHR LIEBEN,
    MIR FEHLT ZUR ZEIT DIE KRAFT UND TEILWEISE AUCH DER WILLE WEITERZUMACHEN. ICH STELL MIR ZUR ZEIT DIE FRAGE, WOFÜR……ES IST NUR EIN LEID UND KEIN VORANKOMMEN, KEIN LICHTBLICK.
    WEN MAN MAN DAN AUCH NIMANDEN HAT, MIT DEN MAN SICH AUSTAUSCHEN KANN, MACHT ES ALLES UM SO SCHWERER.
    AN DEN EINEM TAG FÜHLT ES SICH GUT AN UND MAN FREUT SICH UND AM NÄCHSTEN TAG FÜHLT MAN SICH WIDER TRAURIG, KRAFTLOS, EINSAM UND VERZWEIFELT. DAS TRAURIGE IST DAS DIE VERZWEIFLUNG ZUR ZEIT ÜBERWIEGT. ES IST SCHÖN DAS DU ÜBER DICH UND DEIN LEBEN SCHREIBST, SO FÜHLT MAN SICH NICHT SO ALLEINE.
    LIEBE GRÜßE, IRINI

    • mir geht es auch so…für eine gewisse Zeit ist Kraft und Zuversicht vorhanden und im nächsten Moment überfällt mich eine Müdigkeit mit Sinnlosigkeit – für was eigentlich noch….
      es ist dann schwer noch für irgendwas die Motivation aufzubringen wenn man scheinbar an nichts mehr Freude hat…

  2. Ich danke dir und wir sind verbunden jeder mit jedem und alles wir wollen handeln zu unser höchsten wohl und aller
    in liebe und Dankbarkeit Thomas

    • Lieber Thomas,
      genau das ist es, was ich „nicht“ meine … natürlich sind wir alle verbunden, doch in diesen Zeiten fühlen es die wenigsten und solche Worte sind kaum noch hilfreich, wenn man sich allein und abgeschnitten sowie unverstanden und verzweifelt fühlt. Mir geht es darum, nicht nur schöne Worte zu schreiben, sondern etwas konkret zu tun! … wie auch immer das aussieht. Und ich denke, da spreche ich im Namen vieler Leser, wir sind auch der Worte müde, die so oft wiederholt wurden und auf den verschiedensten Kanälen auftauchten, versprachen, hinhielten und immer wieder Hoffnung nährten … es geht um das, was man hier „Leben“ nennt … und um das, was einem tagtäglich begegnet und womit man sich konfrontiert sieht …
      Nur diese Klarheit und Wahrhaftigkeit bringt uns zu uns und weiter dort hin, wo es uns hin zieht … nur so können wir auch die Grenzen überwinden, die uns jetzt noch als solche erscheinen …

  3. hallo alle ihr lieben Seelen, seid gegrüßt.ja das stimmt, in diesen turbulenten Zeiten geben auch tiefgreifende liebevolle Worte keinen richtigen Trost. Mir geht es auf jeden Fall so. Lese viel auf dieser Seite und meditiere sehr viel, weil auf andere Dinge habe ich irgendwie keine Lust. Merke immer wieder, dass ich die Anbindung an das Licht so sehr brauche. Hoffe auch auf eine bald eintretende lichtvolle Zeit. Wir haben es uns verdient

  4. Liebe Lichtrose,

    bin dir wieder dankbar wie du die aktuelle Situation in Worte gefasst hast. Ich bin auch an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr so recht weiter weiss und mir ähnliche Fragen stelle. Heute las ich „das Leben selbst in die Hand nehmen“, nachdem ich Jahre damit verbracht habe, mich sozusagen leiten zu lassen. Zusammentun ist eine gute Idee. Jeder hat etwas anderes zu geben und zum Ganzen beizutragen. Packen wir’s an. Auf jeden Fall lernen wir aus den Fehlschlägen, irgendetwas lernen wir draus. Ansonsten kann ich persönlich sagen, dass ich mich nicht mehr so sehr wie früher in das Negative reinziehen lasse, sondern beim Gottvertrauen bleibe, alleine das ist schon eine tiefgreifende Veränderung, die ich sehr schätze und an der ich sehe, der jahrelang Weg war – bisher zumindest – nicht umsonst. Also danke nochmal für deine Worte.

    Liebe Grüße

    Michelle vom Vagabundenblog

  5. Hallo, eigentlich wollte ich gestern schon schreiben, als ich die gestrigen Beiträge gelesen habe. Was Christine da geschrieben hat, trifft den Nagel auf den Kopf. Wir verhalten uns nicht wie es von einer erwachsen gewordenen Zivilisation zu erwarten wäre. Wir sind so daran gewöhnt, dass jemand kommt und für uns die Arbeit macht, gerade so, wie es kleine Kinder tun. Wir müssen endlich selbst erkennen, dass es etwas zu tun gibt und uns mit der göttlichen Kraft, die in uns wohnt verbünden und mit dem ersten Schritt anfangen. Es gibt ein Sprichwort, das heißt: „ist der Schüler bereit, erscheint der Lehrer.“ Das heißt, in dem Moment, in dem wir uns willentlich auf machen, etwas manifestieren zu wollen, bekommen wir aus der geistigen Welt die Hilfe in dem Maße, wie unser Verständnis zu dem Zeitpunkt des Beginnens vorhanden ist. Alles sollte für uns von dem Gedanken ausgehen, dass alles schon vorhanden ist. Als vor ca. 2000 Jahren hungrige Menschen auf Jesus zukamen, die seinen Worten beiwohnten, fragten sie: „sag uns, was sollen wir essen? Wir sind hungrig.“ da sagte er zu ihnen: „siehe, das Feld ist schon reif zur Ernte.“ Die Leute schauten über das Feld und sahen es grün. Ich glaube, so ähnlich ist jetzt unsere Situation. Für Jesus war ganz klar, dass alles in jedem Moment vorhanden ist, wie wir es brauchen. Das hat überhaupt nichts mit einem Wunder zu tun. Die indischen Meister sagen: „was zu sein hat, ist!“ Das ist seit Jahren mein Mantra für meine Lebens Situationen und es funktioniert. Kinder wenden dies mit ihrer Zuversicht ins Leben mit Leichtigkeit an, ohne darüber nach zu denken. Das ist auch gemeint mit, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder. Es ist schon alles vorhanden. Es ist von höchster Stelle beschlossen. Und was beschlossen wurde ist schon. Nur wir müssen noch hindurch. Vor 150 Jahren zum Beispiel, starben die Menschen an einem eitrigen Blindarm. Weil ein Arzt es für möglich hielt, dass ein eitriger Blindarm heilbar ist, wurde er heilbar. Alle Dinge kommen so ins Leben. In der Natur können wir es beobachten, dass ein jeder Bedarf gedeckt wird. Und in jedem Problem schon die Lösung enthalten ist. Es ist wichtig, die Vision zu halten und wie einen Brief an das Universum abzuschicken. Und dann, das ist auch ganz wichtig, es loslassen, in dem sicheren Bewußtsein, dass sich der Wunsch erfüllen wird. Dass wir den Wunsch nach dem Aufstieg in uns haben, ist schon die Bestätigung dafür, dass er zu uns gehört und unsere Sehnsucht danach, führt uns dorthin. Der Weg dahin, ist schon in uns verankert. Dafür brauchen wir auf niemanden zu warten. Wer auf etwas wartet, der wartet eben, wenn es sein muss, bis er merkt, der Weg kann nicht richtig sein. Was zu sein hat ist; wenn man das gefühlsmäßig und verstandesmäßig zur Gewissheit werden lassen kann, bringt man alles auf einen Punkt. Das tolle ist, dass die Unterstützung kommt, von der anderen Seite wirklich spürbar mit all den Synchronisationen, die einem sagen, du liegst mit deinen Vermutungen richtig und du spürst, du bist gemeint. Das ist ausrichten und mit der göttlichen Kraft arbeiten lernen. Die Löcher, also die Frustrations Momente. klar, die kommen auch, weil es echt Arbeit ist, immer wieder seine Zweifel zu bekämpfen und wie ein Schmetterling am Boden zu sitzen, der die Kraft zum Fliegen nicht findet, weil die Sonnenwärme gerade mal fehlt. Aber es klappt immer besser. Ich möchte gerne ein paar Bücher empfehlen, die eine große Hilfe sind: Zum einen sind das „Leben und Lehren der Meister im fernen Osten“ von Baird Spalding Band 1 bis 5 im Drei Eichen Verlag erschienen. Möglicherweise müsst ihr im Antiquariat schauen und von Ramtha das Buch: Das Manifestieren, ein Handbuch für Meister, ISBN 9783895390593. In einem der Bände „Leben und Lehren der Meister heißt es, die größte Predigt, die je gehalten wurde, heißt: „siehe Gott“. Wenn Gott die Ursache von allem ist, wie kann es etwas außerhalb geben? Also, sind wir Gott in Aktion. Alles ist in uns. Und wer soll dann jemals etwas erschaffen haben, der uns etwas böses will, es sei denn, wir selbst? Kann es sein, dass wir das in uns heilen müssen und erkennen müssen, dass auch das zu uns gehört? Kann es sein, dass wir einfach nur akzeptieren müssen, dass wir Gott sind und alles andere, was für unsere momentane Wahrnehmung unsere Anteile sind. Dass dieses Wir zu einem Ich werden muss und in sich Gott erkennt? Das ist letztlich die Vision, die Baird Spalding hatte, die er sah und die er für uns vor über 200 Jahren aufschrieb. Er sah die Menschen wie auf einer Straße wie sie miteinander zuerst in Gruppen und schließlich immer mehr miteinander verschmolzen, bis sie Eins in vielen sind. Und das sind wir doch schon. Ich habe diesen langen Kommentar geschrieben, um euch zu sagen, gebt nicht auf! Wir leben im Herzen Gottes und Gott in uns. Wir sind schon da, wo wir immer waren: „was zu sein hat, ist!“
    Ich grüße euch in Verbundenheit

  6. Na klar..so ist es….Visions in the sky…..die Nase im Himmel, aber beide Beine nicht auf der Erde..na wie soll dann auch was draus werden 😉

  7. Hallo Ihr Lieben,

    ich habe hier ein uraltes Channeling von Ashtar ausgegraben, es geht darin um „die Aufgabe für Sterngeborene.“ Es ist von 1996, ohne Link oder Quellenangabe, habe ich nur eben aus meinem Archiv ausgegraben. Wollte ich Euch unbedingt zeigen:
    https://channelings-news-blog.blogspot.de/2017/04/ashtar-sheran-11-februar-1996.html

    Ashtar spricht unter anderem über eine Falle, die allen Lichtarbeiterinnen, allen Lichtarbeitern gestellt wird. Hilfe und Unterstützung wird zugesagt. Von sichtbaren Auswirkungen auf materieller Ebene, die jeder von uns aufgrund eines Aufstiegs nach 5D dann zu sehen bekäme, ist aber keine Rede. Wir sind hier, weil wir versprachen, selbstlos zu dienen, und damit hat es sich. —
    Der einzige Ertrag unserer Inkarnation ist, wie auch anderswo gesagt wurde, „nur“ eine Erweiterung unseres Bewusstseins.

    Auf irgend einer News-Webseite heißt es: „Wir können die Nachrichtenlage nicht ändern. Aber wir können gemeinsam einen kühlen Kopf behalten.“

    Viele Grüße
    R. D.

  8. Liebe Lichtrose,
    ich stimme dir voll und ganz zu! Ich hatte in den letzten Tagen das Gefühl, dass es mächtig von hinten schob, vorn aber nicht weiterging. Dinge stagnierten und kamen nicht voran. Bis mir eine Aussage von Dieter Broers einfiel: Es reicht nicht mehr nur zu beobachten. Wir müssen jetzt handeln. Und das tat ich, ganz nach meinem Herzwissen, mit Einbezug meines Verstandes. Es gab dabei auch einen Abschied. Doch ich weiß, er war richtig, für mich und meine Vision vom Leben. Seitdem hat sich der Druck gelegt. Es ist Zeit ins Handeln zu gehen und unsere Träume zu leben. Viel Glück dabei!

    Liebe Grüße
    Sabine

  9. Zunächst einmal glaube ich, dass ganz viel aus dem Kollektiv bei den Menschen ankommt, die besonders sensitiv sind. Das ist heute mal wieder ganz besonders schön zu merken. Gestern summer feeling, heute Weltuntergangsstimmung. Und warum? Der Montag ist bei vielen sowieso schon ein Graus. Und nach so einem wundervollen Sonntag wie gestern hat man heute noch weniger Lust zum Arbeiten. Diese ständigen krassen Extreme gehen an den wenigsten spurlos vorüber. Also: erst mal alles, was aus dem Kollektiv bei mir ankommt, dahin zurück geben. Das hat vor allem mit Mut und Selbstermächtigung zu tun! „Ich kümmere mich erst mal um mich selbst!“

    Dann geht mir seit einigen Wochen der Satz „Ich erlaube mir …“ nicht mehr aus dem Sinn. Ich erlaube mir, für meine Dienste, Gaben und Talente, die ich anderen zur Verfügung stelle, zu empfangen. (Und während ich dies schreibe, freue ich mich darüber, dass mich die Sonne mal kurz durch den wolkenverhangenen Himmel anlacht! ;)). Ich erlaube mir, ein glückliches und erfülltes Leben zu leben! Was erlaubst Du Dir aktuell? Und wie fühlt es sich an?

    Und ich muss leider auch dem zustimmen, dass wir unsere Macht zum Teil an andere abgeben, von denen wir erwarten, dass sie unsere Themen lösen; sei es an die Wesen der Geistigen Welt oder an andere Menschen. Vor ein paar Monaten traf ich auf einer Messe einen Mann, mit dem ich ein interessantes Gespräch führte. In diesem Gespräch sagte er mir, dass wir all das Außen doch gar nicht brauchen, sondern schon alles in uns ist. Und ich kam mir erst mal vor wie ein belehrtes Kind. Heute weiß ich, dass es stimmt, was er gesagt hat. Meine Wahrheit ist in meinem Herzen und in meiner Seele. Ich darf einfach nur den Zugang dorthin finden und mich vertrauensvoll hingeben. Und dies gibt mir eine unendliche Freiheit im Sein und Tun. Im Übrigen war dieser Mann meines Erachtens nur kurz auf der Erde und hat mich mit der Allumfassenden Liebe in mir in Kontakt gebracht. So glaube ich, dass wir andere gerne um Unterstützung bitten dürfen. Letzten Endes brauchen wir aber nur uns selbst. Wir sind viel mächtiger als wir glauben.

    Alles Liebe,
    Meike

  10. Danke für den Satz: „Ich erlaube mir, ein glückliches und erfülltes Leben zu leben.“
    Hab ich mir gleich aufgeschrieben! Vielleicht sind wir immer noch im Leiden gefangen, weil Jesus Geschichte uns so eingepflanzt wurde: du wirst heilig, wenn du leidest. Jetzt erlauben wir uns nicht, ein glückliches und erfülltes Leben zu leben… wir erlauben uns nicht, Gutes zu empfangen.
    Da könnte doch was dran sein, oder?
    Ich werde mal in mich gehen und den Satz sacken lassen…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s