Ohnmächtig im Vollmondchaos

Der gestrige Tag war bei mir ein hochkreativer Tag. Etwas Neues wollte geboren werden und es fühlte sich so leicht an. Voller Freude bastelte ich daran und ließ mich von diesen, meinen Energien mit tragen … in der Hoffnung, dass es heute so weiter gehen würde.

Doch weit gefehlt, heute morgen war sie da, die Frustschiene, das Ohnmachtsgefühl inmitten des spürbaren Chaos …

Es fühlte sich so schräg an, um es mal mit Anjas Worten zu sagen: „Von hinten schiebt es mich dermaßen aus dem Alten raus und gleichzeitig knalle ich vorn auf eine massive und standhafte Wand.“ So in etwa fühle ich mich gerade … es geht kaum noch im Alten, im gewohnten und lärmenden Umfeld, die Schmerzgrenze wird immer niedriger, ich selbst benötige immer mehr Kraft, um mein Feld zu halten. Doch diesen Schritt zu gehen, hinaus und in ein neues, anderes Leben hinein, wird mir immer noch verwehrt. Ich schaue nach innen, doch da ist nichts, was ich greifbar als Bremse oder Blockade identifizieren könnte. Ich sehe einfach nichts Konkretes mehr … spüre nur noch, dass auch dies durchfühlt werden will/soll.

Vielleicht ist es ja das, dass wir diese Ohnmachtsgefühle noch einmal in der Tiefe durchfühlen sollen, damit sie heilen können …

Ich stehe momentan etwas ratlos da und habe auch keinen Plan, wie sich das lösen lässt. Mir begegnen aber weitere Texte, die ähnliches beschreiben, also sind wir alle in dieser Spur …

Das auszuhalten, bringt einen ebenso an Grenzen, wie zu wissen, es muss und darf sich schnellstmöglich etwas ändern und nicht sehen zu können, wie genau dies gehen soll. Vielleicht ist es ja hilfreich, noch einen Schritt zurück zu treten, noch mal alles los zu lassen und sich ganz anderen Dingen zu widmen (und wenn es das nichts Tun ist 😉 ) … wie lange ich das allerdings aushalte, keine Ahnung 😉

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5 Gedanken zu “Ohnmächtig im Vollmondchaos

  1. Gloria
    am 11. April 2017
    So geht es mir auch. Herzklopfen seid drei Wochen. 20 Jahre Transformationen.
    Wie lange noch?????

  2. Ähnlich geht es mir auch…gestern alles gut…heute gedrückte Stimmung…emotional, möchte heulen…auf und ab…
    Danke für deinen Beitrag! Liebes Grüßle

  3. Hallo Ihr Lieben!
    Ich (34, m) bin erst vor ca. einem Jahr WISSENTLICH erwacht, warte aber insgeheim seit vielen Jahren darauf, dass sich etwas verändert. Auch ich erlebe die Dualität zum Teil als Qual, rutsche aber seit nunmehr 4 Wochen kaum noch in schlechte Phasen, obwohl bei mir finanziell vieles schief läuft, mein Vater beinahe an einer Blutvergiftung starb und gestern noch der Bombenangriff auf „meine“ Jungs vom BVB…. trotz der ganzen negativen Einflüsse gibt es mir viel Kraft zu wissen, dass ich nicht alleine bin, dass IHR ALLE mich mit tragt, dass wir merken, dass wir 1 sind, dass wir die gleichen Träume haben… Dank jeder/jedem einzelnen von Euch wird diese Welt immer besser, in winzigen Schritten, auch wenn wir es manchmal wegen der „Seite 1-Meldungen“ übersehen. Vielen Dank dafür!
    Bitte vergesst in schweren Zeiten nicht, dass Ihr durch Eure Gedanken, Worte und Taten anderen Menschen helft, den Weg zum Frieden und zum Glück weiter zu gehen.
    IHR SEID ein Geschenk, DU BIST wichtig, WIR SIND 1!
    Herzlich
    Dennis

  4. Pingback: Ohnmächtig im Vollmondchaos | Wolkenreich

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