Da ist noch mehr …

… neben all dem Chaos und Durcheinander. Da ist eine Ebene, die sich neu anfühlt. Diese Ebene scheint tief aus mir heraus zu entstehen oder anders gesagt, sie entblättert sich gerade. Dieser Teil von mir leuchtet und strahlt und drückt das aus, wofür ich in diesem Leben hier bin. Um dies aber auch wirklich zu leben und umzusetzen, ja auch sich damit zu zeigen, bedurfte es all der Vorbereitungen und Heilungen. Denn wenn ich das mal so betrachte, kommt es mir vor, als ob über dieser Ebene ziemlich viel Schmott gelegen hat. Sie war „zu“, für mich lange unsichtbar, manchmal nur zum Teil (wirklich einen klitzkleinen Teil) erkennbar … doch jetzt offenbart sie sich und mit ihr offenbare ich mich. Zuerst mal nur für mich, um in diesem Prozess der Entblätterung meine Tiefen zu erfahren.

Hierbei geht es darum, alles, wirklich alles so anzunehmen, wie es sich mir zeigt. Nicht wieder nach links und rechts zu schauen und das Neue in alte Schubladen stecken. Es geht darum, mich zu erkennen, mich zu erfahren und in meinem Sein auszudehnen. Es geht darum, mich anzunehmen, mitzufließen, mich noch weiter dem zu öffnen, was sich hier zeigt. Und so fühle ich immer mehr, wie besonders ich bin und wie einzigartig das ist, was ich leben möchte und was ich geben und teilen möchte. Dies so bewusst zu erkennen und zu fühlen, ist mir erst in den letzten Tagen möglich.

Dabei kommt es mir vor, als ob gleichzeitig so viel anderes noch unwichtiger wird. Es ist, als ob sich meine starren Vorstellungen auflösen, weicher werden, sich anpassen dürfen.

Und ich kann mich entscheiden, will ich nun weiter diese Chaosenergie in mir bedienen oder will ich meiner Kreativität auf die Spur kommen und die tiefe Freude erfahren, wenn ich mich selbst wahrnehme?

Mein „Ich“ offenbart sich mir in einer Art, wie ich es bisher nicht kannte 🙂 … so vieles ergibt plötzlich einen Sinn! Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dem Weg zu mir selbst. Wobei „richtig“ und „falsch“ eigentlich nicht die passenden Worte sind. Denn alles, was mir bisher begegnete, hatte etwas mit mir zu tun und brachte Erkenntnisse und Entwicklung. Deshalb trifft es „der rote Faden“ besser … dieser rote Faden zeigt sich mir sehr deutlich und scheint mir sogar voraus zu eilen … zumindest sehe ich gerade dieses Bild in meinem Inneren. Das bedeutet aber auch, ich kann schauen, dass ich ihm folge, was klar ausgedrückt und hier umgesetzt heißt, ich vertraue mir selbst und meinen inneren Impulsen. Ich höre mir zu und fühle, was für mich passt und was nicht. Ich schaue, womit es mir gut geht. Ich öffne mein Herz und gehe immer weiter ♥

Das heißt konkret, dass ich (wieder mal) ein wenig auf meinen Seiten umstrukturiere und etwas Neues vorbereite. Dies darf sich im eigenen Tempo entwickeln und wird sicher bald auch für euch sichtbar werden …

Ich möchte jetzt einfach diese „Geburt“ meines „Ich`s“ genießen und all das in Formen bringen, was sich dabei aus meinen Tiefen offenbart. Das ist richtig spannend 🙂 … und vielleicht zählt diese Erfahrung ja zu dem Bild der Verwandlung von der Raupe in den Schmetterling? Wer weiß …

Zumindest bin ich für diese Geschenke sehr, sehr dankbar, denn sie zeigen mir einmal mehr, was mein Sein ausmacht. Ich erfahre so Stück für Stück mehr Klarheit in mir. Ich lasse zu, übe mich im annehmen von dem, was ist und drücke mich voller Freude aus. Es darf leicht gehen! Es darf Freude machen! Es darf fließen …

… so, nun habe ich euch „den Mund wässrig“ gemacht, doch es dauert noch ein wenig, bis alles sichtbar wird 😉 … vielleicht erlebt ihr ja ähnliches und erfahrt euch ganz neu? Vielleicht könnt ihr nachfühlen, was ich mit meinen Worten ausdrücken möchte? Dann wünsche ich einem Jeden von euch tiefe Erkenntnisse, wahre (innere) Begegnungen und Leichtigkeit und Freude beim „Schlüpfen“ 😉

PS: Ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥

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2 Gedanken zu “Da ist noch mehr …

  1. Danke, das trifft es !!!…als ich vom 27. auf den 28.März aufwachte, sagte eine Stimme:
    „Du gleitest jetzt in Dein Neues Leben“.
    Also gleiten und nicht rennen, nicht stürmen.
    In unserem „RestEgo“ wollen wir Kokons mit Flügeln werden. Das wird sich mit den Erfahrungen, die viele von uns ab jetzt machen werden, ändern. Ist der Schmetterling erst einmal geschlüpft, hat er keine Erinnerung mehr an seine früheren Stadien der Verwandlung. Schöne Ostern, Wolf

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