Zwischen Zeit und Raum, Zukunft und Vergangenheit

Während ich erspüre, was gerade in mir und um mich herum schwingt, fiel mir diese Überschrift zu. Sie passt insofern gut, weil es mich in den letzten zwei Tagen zurück in die Vergangenheit zog. Nicht mal nur eben so, sondern richtig heftig. Dabei entstand jedes Mal ein starker Sog, der mich in bestimmte Felder eintauchen und mich bestimmte Handlungen tätigen ließ. Denn rational gesehen und im Nachhinein angeschaut, stellt sich sofort die Frage, wieso ich dies genau so erleben sollte. Und ehrlich, freiwillig hätte ich das nicht gemacht 😉 … doch dieser Sog ist wohl dazu da, dass genau das geschah, was geschehen sollte, aber … mein Verstand ist verwirrt, denn für ihn macht das alles irgendwie überhaupt keinen Sinn!

Und so wurde ich am Samstag mit dem tiefsten „Abschaum“ dieser Gesellschaft konfrontiert. Vielleicht klingt das jetzt sehr extrem und für manch einen auch abwertend, doch ich habe es so empfunden. Der Unterschied zu der Schwingung, in der ich mich die meiste Zeit befinde, war enorm groß. Ich fühlte Schwere, Dunkelheit und stand fast hilflos da. Denn inmitten dieses Feldes fragte ich mich: „Wie soll die Menschheit jemals erwachen bzw. bewusst werden, wenn sich alles so langsam bewegt und es immer noch diese großen Felder der „Schlafenden“ gibt?“ Ich war ziemlich entsetzt, fühlte ich doch, wie abgestumpft diese Menschen sind, wie diese wie Marionetten handeln, ihr Leben nicht zu hinterfragen scheinen usw.

Warum sollte ich genau in diese Feld abtauchen? Warum dort sein? Warum das alles sehen und spüren? Gut tat mir das nicht. Ich hatte Mühe, mich wieder neu zu sortieren und auszurichten. Doch das Wochenende war noch nicht vorbei. Das nächste Feld wartete schon …

Und so fand ich mich gestern in diesem wieder … erneut ein schweres, herunter ziehendes Feld, dass sich mir wie „ein Wolf im Schafspelz“ präsentierte, nämlich als versteckte Möglichkeit eines Teils meiner Vision. Ich meinte auch zuerst, dass ich dies hier so annehmen und leben könnte, obwohl der innere Zug seit einigen Tagen sich ganz anders anfühlt und mich ganz woanders hin zieht. Meine Verwirrung darüber, wieso nun diese zwei Felder gleichzeitig da sind und ich so mittendrin hänge, war groß. Das Ende vom Lied, ich trat einen Schritt zurück, sah mal aus einer anderen Perspektive darauf und lehnte das Angebot ab.

Es war abermals dieses Abtauchen in vergangene Schwingungen, alte Bilder und Kindheitserinnerungen, gleichzeitig eine Ahnung von weiblicher Verletzbarkeit aus anderen Leben (aber auch diesem Leben), somit ein ziemliches Gemisch, das es mir nicht leicht machte, meine Klarheit darin zu finden. Das es einen Sinn hat, ist mir bewusst und dass hier großes Heilpotential drin steckt, ebenso. Deshalb nahm ich an, was da war, ging hindurch und spüre heute, mein Feld ist wieder heller, ich wieder bei mir, ausgerichtet auf etwas Neues, was sich derzeit erst ein wenig erahnen lässt. Doch dieses Neue kommt total friedlich daher und scheint in einer Leichtigkeit umsetzbar, wie ich es bisher nicht kenne. Meine Gelassenheit in diesem Zusammenhang zeigt mir, dass es das ist, worauf ich fokussiert bleiben soll und nicht irgendwelche Ablenkungen, die mich ganz woanders hin führen würden.

Ich schrieb ja schon, dass sich die Zeit total verändert bzw. mein Empfinden dazu. Auch das räumliche Wahrnehmen oder überhaupt meine Wahrnehmung ist seit dem Neumond eine andere. Da leuchtet ständig was im Hintergrund (also in mir drin), was auch da ist, wenn ich mal nicht so ganz bei mir bin oder abgelenkt von der Matrix. Dieses Leuchten ist sooo schön, so, wie ein Teil von mir. Es trägt dazu bei, dass ich mehr Frieden spüren kann, gelassener bin, mehr bei mir bin.

Gleichzeitig kommt es mir so vor, als ob diese Welt ebenfalls mehr leuchtet. Wenn ich draußen unterwegs bin, nehme ich das Grün der erwachenden Natur viel grüner wahr als sonst. Die Farben scheinen intensiver, Geräusche und Vogelstimmen lauter, der Himmel blauer (wenn er nicht, wie heute, zugesprüht ist), die „echten“ Wolken schöner (viell. aber, weil wir sie so lange nicht sehen konnten 😉 ) … alles schwingt liebevoller, oder? Die Momente, in denen ich mich verzaubert fühle, reihen sich aneinander, schöne und besondere Augenblicke schenken mir ein Lächeln und Herzensberührungen …

Zeit und Raum, sie verschmelzen miteinander und Zukunft und Vergangenheit lösen sich auf im JETZT-Moment …

Ich wundere mich nur, dass ich das alles so noch in Worte bringe, denn je neuer alles ist, desto schwerer erscheint mir das, denn ich habe das Empfinden, unsere Worte reichen dafür kaum aus 😉

Ich wünsche euch einen tollen Start in den Mai, mit viel Vertrauen im Herzen und ganz wunderschönen Momenten in der erwachenden Natur! Ich habe das Empfinden, es schiebt uns gerade auf den jeweils passenden Pfad …

PS: Ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥

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Ein Gedanke zu “Zwischen Zeit und Raum, Zukunft und Vergangenheit

  1. Liebe Heike,
    ich möchte einmal mehr Danke sagen, für Deinen Mut, Deine Offenheit und Dein unermüdliches Transformieren. Es gibt so viele Momente, wo ich Ähnliches erlebe, fühle, transformiere und mich Deine Worte stärken und weitermachen lassen.
    Ich danke Dir von Herzen!!!
    GLG Christiana

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