Wo bitte ist der Knopf zum Anhalten???

Oh ha, hier geht was, oder? Seit über einer Woche komme ich kaum zum Luft holen! Die Energien prasseln herein und nehmen mich einfach mit. Wehren zwecklos 😉 … es geht hinein in die Felder der kreativen Umsetzung. Hier schlummert das ureigene Potential, welches schon so lange umgesetzt und gelebt, ja vor allem geteilt werden will. Dieses Potential kennen wir eigentlich, zumindest meinen wir, es zu kennen. Ich jedenfalls fühle das so.

Ich meinte zu wissen, was ich hier in die Welt bringen soll. Nicht dass da jetzt so ganz was anderes heraus kommt. Ich schreibe … wie schon erwähnt. Doch dass sich das so ausweitet, hätte ich einfach nicht gedacht. Was sind da mal hier oder da ein Text im Gegensatz zu dem, was sich jetzt durch mich zeigen will?

Ich kann nicht einfach mal so sagen, dass ich jetzt eine längere Pause brauche, die Energie lässt das so nicht zu (oder wer auch immer 😉 ). Es drückt und schiebt, es öffnet und kegelt mich frühmorgens um 3.33 Uhr aus dem Schlaf, damit ich die nächsten Ideen und Inspirationen empfange und notiere. Tolle Zeit, nicht wahr? Wär ja auch nicht weiter schlimm, wäre ich ausgeschlafen und hätte ich die letzten Tage gut schlafen können. Oh nein, die Nächte sind so komisch, dass ich nicht weiß, wie ich sie beschreiben soll. Ich komme mir vor, als ob ich in einem Zwischenfeld dahin wabere, mal tauche ich ins Traumgeschehen ein (was meist alles altes Zeug ist), dann wieder ins Fast-Wachbewusstsein, ehe ich wieder in dieser Zwischenwelt versinke und diese trotzdem wahrnehme. Das alles geht einher mit drehen und wenden und wälzen und nicht mehr liegen können … Erholung und ausruhen ist was anderes!

Na gut, ich nehme es mal an und schaue, was da noch kommt. Das Schreiben also … es holt Dinge nach oben, Dinge, die mit meinem Selbstwert und mit Selbstachtung zu tun haben. Ich merke, dass diese in Teilen noch ganz schön verkümmert waren und noch sind. Da wollen Anteile zurück, gesehen und geheilt werden, da wollen Dinge losgelassen werden und ich darf mich selbst achten, in mir selbst erkennen, wie besonders das ist, was ich tue. Denn ist es meins! Einmalig! Darüber schreiben geht immer leicht, doch erkennen … fühlen … es leben … es anerkennen und wertschätzen … na ja …

Ich weiß ja, dass jeder von uns hier ist, um etwas zur Veränderung der Welt beizutragen, jeder auf seine Weise, jeder so gut er kann, jeder mit seiner Liebe, in seinem Sein. Auch das wird mir noch einmal so deutlich gezeigt. Und ich erfahre: „Ich selbst bin es, die jetzt befreiende Schritte gehen kann!“ „Ich selbst steuere mein Lebensschiff!“ „Ich selbst darf mich voll in die Führung fallen lassen und mir und meinem Inneren vertrauen!“

Ja, irgendwie sind diese Tage sehr besonders. Da gehen ganze Tore auf, wenn nicht noch mehr. Der Verstand ist total überfordert, er meint zwar noch zu wissen, wie was zu gehen hat, wird aber schnell eines besseren belehrt. Es fließt fast von allein, möchte man meinen und wenn man sich in diesen Fluss hinein fallen lässt, dann fügen sich Dinge … bzw. es beginnt gerade, dass sich diese Fügungen zeigen, ungewohnt, neu, endlich!

Das diese Tage anders sind, seht ihr beim Blick aus dem Fenster. Ihr wisst, das Wetterthema lasse ich ungern aus 😉 … also was bitte ist das für ein Mai, für ein Frühling? Sonne, wo bist du??? Und Wärme? In meiner Erinnerung war der Maibeginn ganz oft eine heiße Vorsommerphase …

Alles ist in diesem Jahr so anders, alles … nicht mehr zu übersehen all die Veränderungen, nicht mehr festzuhalten an Gewohntem und den Dingen, die wir meinen zu kennen … und erinnert euch, morgen ist Vollmond!!! Der Countdown läuft (ähm, das kam grad so 😉 ) … wer weiß … wir werden sehen, welcher und was noch so kommt … 🙂

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Und wer mag, bis Mitternacht läuft noch die Verlosung meiner Bücherstubeneröffnung, mitmachen erwünscht 🙂

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7 Gedanken zu “Wo bitte ist der Knopf zum Anhalten???

  1. hallo lichtrose,
    genau so geht es mir auch, und erlebe alles ebenso.
    all das erwähnte von dir stimmt genau bei auch
    überein ! momentan ist alles nicht so einfach .
    bin sehr verwirrt in den letzten tagen. wie wird es
    wohl weitergehen ? oder kommt noch viel „dubioses“
    und verwirrendes daher ? lassen wir uns überraschen
    und lassen es geschehen !
    lg käfer

  2. Aloha geliebte Schwestern. Genau so fühle ich auch. Die Drachenkraft in mir kaum mehr zu bändigen. Sie bahnt sich ihren weg und ich fühle, staune ermüde… alles zusammen…. und mit meinem Partner arbeiten wir auch viel gemeinsam durch. Das kommt dann nicht etwa geplant und sachte…. nein: unerwartet, intensiv, viel Tränen und…. kurz. Das ist neu. Spannende Zeit ja!

  3. vielen dank liebe heike für den link !
    freue mich über eventuelle veränderungen,
    hoffe jedoch sehr schöne !!
    lg käfer

  4. Hallo Lichtrose,

    ich lese deine Liebevollen Zeilen immer sehr sehr gerne. Sie sind so verständnisvoll,herzlich.
    Diese Worte fallen mir zur Zeit nicht so leicht . Vielen Dank. Ich empfinde es auch so. Und teilweise wie ein Sprinter der am Startblock fest gekettet ist und kann nicht los . Ich hoffe der Startschuss kommt bald .

    lg Uwe

  5. Lichtrose schreibt: „Ich komme mir vor, als ob ich in einem Zwischenfeld dahin wabere, mal tauche ich ins Traumgeschehen ein (was meist alles altes Zeug ist), dann wieder ins Fast-Wachbewusstsein, ehe ich wieder in dieser Zwischenwelt versinke…“

    Es ist gut die Fähigkeit zu besitzen, sich seiner Verantwortung mit Worten und der entscheidenden Artikulation zu stellen. Ich selber neige eher dazu, zu allererst sämtliche Steine (Probleme) nüchtern und ganz pragmatisch und ohne phantasievolle Gedankengänge aus dem Weg zu räumen, (denn die Realität lässt sich nicht einlullen) um dann erst hinterher entspannt zu träumen. Zu schnell verschwindet man mit seinen Träumen aus der hauseigenen Gefühlswelt hinter der Tatsächlichkeit, die weder Mitleid noch Aufschub verspricht.

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