Die Antworten sind in mir

„Die Antworten sind in mir“ ist ein Abschnitt aus meinem Buch „Wenn die Seele ruft“. Bei mir ist diese Aussage gerade aktueller denn je. Deshalb nehme ich einfach mal diese Überschrift für meinen heutigen Text. Doch erst mal zu dem, was ich im Buch geschrieben habe:

Oh wie oft habe ich es verflucht, wenn ich auf meine Fragen als Antwort bekam: „Die Antworten sind in dir!“. Na toll, nur wo? Wie kann ich diese hören? Wie komme ich da ran? Wer gibt sie mir?
Viele verzweifelte Momente vergingen, in denen ich lernte, mir zuzuhören und abzuwarten. Denn nur in der Stille offenbaren sich diese. In der Stille des eigenen Verstandesgeplapper, in der Stille, wo man sich nicht von außen ablenkt. Hier wird man feinfühliger, offener … ich selbst erlebte dies immer wieder, wenn ich draußen in der Natur unterwegs war. Hier, nur mit mir, dem Wind, der Sonne … allein, hier kamen sie, die Inspirationen, die Bilder und die Antworten. …“

Ja, so war das wohl und ist es auch immer noch. Nur eben nicht ständig. Manchmal „höre“ ich sie oder weiß einfach, dass dies eine Antwort auf eine von mir gestellte Frage ist. Manchmal kann ich mich dem voll hingeben und folge dem Fluss … doch die anderen Momente, wo ich ungeduldig vor mich hin hibbele, weil wieder mal so rein gar nicht voran zu gehen scheint, ich die Leere zur genüge ausgelotet habe, dann, ja dann hätte ich sie gern, die Antworten: konkret, klar, eindeutig … und endlich mal so, dass ich sehe, „Ja, das ist es!“ und „Hier geht es weiter!“.

Ich habe all die Jahre innerlich „gearbeitet“, so wie wir alle, bin hinab gestiegen, habe erkannt, gewandelt, geheilt und spüre seit einiger Zeit, dass in mir etwas verändert schwingt. Da ist was Neues, etwas, was mir signalisiert, dass es jetzt so schrittweise aus diesen Sümpfen heraus gehen kann und immer mehr die Freude und der innere Frieden gelebt, erkannt und gesehen werden will. Diese neue „Energieschiene“ ist ziemlich präsent, zumindest dann, wenn ich bei mir bin. Kurzzeitig lässt sie sich schon mal überlagern oder vom außen zudröhnen, doch sie ist weiterhin da. Deshalb habe ich auch die Hoffnung, dass sich endlich das Innen nach Außen kehrt, soll heißen, die äußeren Veränderungen nachziehen. Damit meine ich jetzt weniger die globalen, sondern erst mal die, die einen Jeden von uns betreffen. Noch fühlt es sich eher ein wenig gedämpft an, Impulse in diese Richtung sind kaum vorhanden, fast so wie unwichtig. Was wiederum seltsam ist, da ja eine Veränderung dringend nötig (zumindest bei mir), damit die nächsten Seelenschritte gegangen werden können.

Doch gleichzeitig ist da so ein Ahnen … fast, als ob aus der Zukunft (oder einem Feld, was nicht mehr sehr weit entfernt ist) etwas herein dringt, um sich bemerkbar zu machen. Und wir dürfen dann den Faden aufnehmen, in die Hand nehmen und an ihm entlang weiter gehen … (ein Bild, was gerade kam). Ganz sanft schwingt dieses Feld, ist dieses Ahnen … ganz sanft und so, dass ich den Eindruck bekomme, dass es uns genauso sanft auf den Weg schiebt (oder zieht), uns Türen öffnet und Menschen schickt … die dann wichtig sind.

Und irgendwie sind dann schon die Antworten in uns. Finden wir doch genau hier, was es gerade braucht! Nur der Verstand hätte es manchmal schneller, anders, besser, jetzt gleich … 😉

Weitere Infos zum Buch: https://wenndieseeleruft.wordpress.com/ und im SHOP: https://supr.com/lichtrose/taschenbuecher/taschenbuch-wenn-die-seele-ruft/

heute morgen 🙂

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