Verwirbelungen und die Heilung des Schmerzkörpers

Die Phase des Aufatmens war gestern recht schnell vorbei. Am Morgen fühlte ich noch das, was ich schrieb, ein wenig später wurde alles neu aufgewirbelt. Und das im wortwörtlichen Sinne. Dieser fast als schneidend empfundene Wind ging wohl in alle Felder, alle Zellen und war einfach nur unangenehm. Er brachte die Unruhe dort draußen auf den Punkt und zeigte für mich im Außen, was auch in uns gerade ab geht. Alles wird erneut verwirbelt, durcheinander gebracht, „aufgerauht“ (mir fällt grad kein anderes Wort dazu ein), damit noch einmal eine Tiefenheilung geschehen und alles neu zusammen gesetzt werden kann. Ich meine das jetzt auch im übertragenen Sinne, natürlich sind wir schon komplett, doch dieses Neuwerden fühlt sich oft an wie eine völlige Auseinandernahme und anschließende Neuzusammensetzung.

Bei mir geht es gerade um meine Mitte, den Solarplexus, die mittigen Organe und alles, was damit zusammen hängt. Ich spüre seit zwei Tagen dort einen Schmerz, der einfach sitzt. Er kommt weder vom Essen oder der Verdauung, noch habe ich mich körperlich verausgabt (jedenfalls nicht so, dass dieser Schmerz daraus hervor gehen könnte). Er war bis gestern sehr rätselhaft, ich ahnte nur, dass es um eine Tiefenheilung geht, denn all meine festgeballten und einst nicht gelebten Emotionen saßen an dieser Stelle. Hier begannen auch oft meine Panikattacken.

Jetzt fühlt es sich so an, als ob sich dort trotz aller bisherigen Heilungen und dem bewussten Hinschauen, noch etwas lösen wollte/muss. Hier sitzen und saßen festgesetzte Muster und Dinge, die sich gerade wie eine geballte Energie anfühlen. All das muss raus, muss ins Fließen kommen, möchte jetzt in die Heilung gehen. Soweit war mir das auch gestern schon klar. Doch ein entscheidender Hinweis bei youtube führte mich zu einem Video über die Heilung des Schmerzkörpers. Das wiederum deckt sich mit dem, was ich wahrnehme, nur nicht in Worte bringen konnte. Diese Schmerzen zeigen mir gerade, wo in meinem Körper eine Stelle ist, auf die ich achtgeben darf und die gerade jetzt ganz viel Aufmerksamkeit bedarf. Hier sitzen meine Emotionen, hier entstehen meine Ängste, hier zieht sich was zusammen oder ballt sich als Kloß, wenn etwas nicht stimmt. Hier werde ich aber auch frei, wenn ich mitschwinge. Hier sehe ich meine innere Sonne 🙂 … und so fällt mir ein, dass genau dieses Bild gestern als erstes auftauchte, als ich darum bat, mir zu zeigen, was da so schmerzt und worum es geht.

Ich male oft die Sonne als eins meiner Liebslingsmotive und eins der Bilder hängt in meinem Zimmer. Diese Sonne war es, die mich da so anlachte und zu verstehen gab, dass in dem Teil meines Körpers ebenso meine Sonne wohnt. Um diese jetzt noch heller erstrahlen zu lassen, um die innere Kraft und Macht zu leben, um überhaupt mein Lebensfeuer voll auskosten und zeigen zu können, braucht es diese Heilung, die da eben geschieht.

Mein Verstand wollte ganz andere Dinge tun und hatte ja die Hoffnung, dass sich die Vollmondenergien so langsam zurück ziehen und meine Kraft ausreicht, doch wie man sieht, es kommt wieder anders 😉 … ich darf heilen, mich hingeben, ausruhen, schlafen (wenn das doch mal ginge …) und einige Schritte langsamer gehen.

Wir gehen da gerade durch eine hochenergetische Zeit, wieder einmal wird vielleicht so manch einer sagen 😉 … doch wenn wir uns anschauen, erst der Vollmond, jetzt zwei Portaltage, nächste Woche Sommer-Sonnen-Wende und Neumond … muss ich noch was sagen … außer: „Meine Güte, sind wir schon in der Mitte vom Juni???“ 😉

Dieser Sommer ist so ganz anders als die bisherigen. Dieses Tempo reißt einen teils dermaßen mit, ich suche dann immer mal wieder die Zeit und wundere mich, wo diese abgeblieben ist. Dann wieder geht alles so zögern … jeden Tag was anderes, jeden Moment neu schauen, was jetzt dran ist. Schaut nach draußen, das Wetter zeigt es ebenso, Beständigkeit ist etwas anderes. Mir macht es Mühe, mich den wechselnden Temperaturen anzupassen, von heiß auf moderat umzuschalten, diesen komischen Wind zu ertragen und dabei meine Ruhe nicht zu verlieren. Es braucht einiges an Raum, an eigenen Feldern, an Rückzug und Besinnung auf das, was grad ist, um sich in diesen Zeiten nicht zu verlieren. Und es ist wichtig, sich jeden Tag, ja jeden Moment zu fragen: „Was fühlt sich jetzt für mich gut an?“

Nicht immer gelingt das so leicht, doch mit zunehmender Übung wird es besser. Aufmerksam sein, offen sein, alle Antennen auf Empfang stellen, den inneren (und manchmal auch äußeren) Botschaften lauschen und den Träumen zuhören (und diese gegebenenfalls notieren) bringt zumindest bei mir gerade sehr viel an Klarheit.

So .. und jetzt gehe ich weiter in meinen Heilraum und verbinde mich mit meiner inneren Sonne 🙂

PS: Und ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥

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Ein Gedanke zu “Verwirbelungen und die Heilung des Schmerzkörpers

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