Der Wind sortiert mein Feld

Pünktlich mit dem Neumond gestern spürte ich, wie sich in mir etwas verdichtete bzw. ich mich komisch fühlte. Meine innere Freude war wie weg. Ich meinte, im Dunkeln herum zu tappen, konnte aber noch nicht genau sehen, warum. Und so ließ ich mich treiben, war lange und mehrmals draußen unterwegs. Nachmittags dann kam immer mehr starker Wind auf, der die Wolken vor sich her trieb und mich mit. Die Sonne brannte vom Himmel, dieser war knall blau, verziehrt mit besonders schönen Wolkenformationen. Und so „stiefelte“ ich los, über Feldwege, Wiesen … hinein in einen kleinen Wald. Hier war es dann schon um einiges dunkler, nicht ganz so windig und irgendwie fast unheimlich. Ich schlich da so durch, überquerte herunter gefallene Äste vom letzten Sturm, umging Matschpfützen vom letzten Regen und sehnte das Ende des Waldes herbei.

Dies erreichte ich dann auch und atmete auf. Wie schön, wieder die Sonne zu sehen und zu spüren und sich dem Wind erneut hinzugeben. Und hier wurde mir dann auch klar, was da gerade geschehen war. Ich bin durch meine Dunkelheit gegangen, die sich mir hier als Wald gezeigt hat. Denn ich fühlte mich um einiges freier als noch vor ein paar Minuten und mir wurde auch klar, was da so in mir bewegt werden wollte.

Es lief ja schon die letzten Tage immer wieder darauf hinaus, dass ich mich nun auch mit allem zeigen sollte/wollte. Doch ich spürte immer noch, dass mich etwas zurück hielt, dass mich etwas hemmt, mir gar einzuflüstern versucht, dass es doch ok ist, wie es ist. Nein! Es ist nicht ok so! Nein, da darf noch viel mehr kommen! Ich fühlte, dass sich gerade ganz alte Muster lösen wollten und ebenso die Dinge, die „man“ uns vor Zeiten übergestülpt hatte. „Nur schön klein bleiben, nur ja nicht alles zeigen … schon gar nicht als Frau irgendwo vorn stehen …“

All das bremste mich aus, hinterließ diese Schwere in mir und wollte umarmt, gesehen und geheilt werden. Ich war so froh, wenigstens einen Teil meiner Freude wieder gefunden zu haben und schritt nun viel munterer dem Wind entgegen. Dieser pustete mich noch einmal so richtig durch, so dass ich fast meinte, mit fliegen zu wollen.

Und so scheint mir gerade eine Zeit zu sein, in der alles, wirklich alles so richtig durch gewirbelt wird. Das Außen spiegelt es uns immer wieder! Es geht auf und ab, hin und her … wir dürfen üben, das Gleichgewicht zu halten und uns nicht von dem abbringen zu lassen, was sich jetzt als nächste Schritte zeigt. Denn es geht rasant weiter … und endlich auch in Richtungen, die man in der Tiefe des Seins als wahr empfindet. Es geht weiter auf dem Pfad des Seelenplans, unterstützt von all den Energieeinströmungen dieser Tage … genießen wir diesen „Flug“ 😉

PS: Und da ich all dies auch auf andere Art und Weise mit euch teilen möchte, habe ich mich jetzt dazu entschlossen, einen eigenen Newsletter zu verschicken. Wer mehr dazu wissen und sich anmelden möchte, folgt bitte diesem Link: NEWSLETTER

PPS: Und ich freue mich immer über Wertschätzungen und Spenden und danke schon mal all Jenen, die mir diese mit liebevollem Herzen zukommen lassen ♥

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