Der Portaltag fordert mich

Dieser Juli geht ganz schön hoch und runter. Zumindest fühlt sich das für mich so an. Meine Emotionen sind am vibrieren, ich am auslaufen und alles in mir am explodieren. Ich habe keine Ahnung, wo ich mit diesem Gemisch hin soll … außer erden, erden, erden … und es half – zum Glück. Ein wenig mehr kann ich jetzt wieder gerade aus schauen, fühle nicht mehr ganz so stark diese innere Explosionskraft und habe einiges da draußen fließen lassen.

Mir war, als ob sich da ein riesen Berg auftürmt, den ich so einfach nicht überwinden kann. Ich fühlte so einen starken Widerwillen in mir, dass mir richtig Angst dabei wurde. Es ging darum, wie kann ich noch mehr nach außen gehen, wie mich „anpreisen“, wie Menschen und Leser dazu bewegen, zu mir zu kommen, wie meine Produkte verkaufen, wie mich verkaufen …

Die Tipps, die ich bekam, mögen in der Umsetzung hilfreich und für andere auch erfolgreich sein. Doch was machte das alles mit mir? Ich reflektierte, geht es darum, dass ich immer noch daran knabbere, meinen Selbstwert zu fühlen, mich meiner selbst wert zu fühlen … ja, zum einen schon. Auch das kommt mit jedem Buch und jedem Angebot neu auf den Tisch. Doch das war es nicht, was mich so tief hat eintauchen lassen. Da schwingen ganz andere Dinge mit.

Ich zitiere mal wieder gern hier das Buch von Sitara Mittag: „Wo kommst du her, wo gehst du hin?“, das über die Mondknoten Auskunft gibt und mir schon so oft geholfen hat, Dinge in einem anderen Licht zu sehen. So auch diesmal wieder, es war sofort in meinem Fokus und erinnerte mich daran, dass ich in anderen Leben viel damit zu tun hatte, Menschen zu unterstützen, die andere manipulierten. Ob ich da selbst mit dabei war, entzieht sich meiner Kenntnis, wäre aber auch denkbar (siehe: jeder war Opfer und Täter zugleich).

Jedenfalls spürte ich körperlichen tiefsten Schmerz, wenn ich gewisse „Marketing- und Verkaufsstrategien“ anwenden soll, damit Leute meins kaufen. Das fühlt sich für mich so was von falsch an, dass ich nicht umhin kam, mich durch diesem gefühlten Berg all der technischen und ach so erfolgreichen Sachen zu durchwühlen und meinen Weg da durch zu finden. Es war heftig! Es ging an innerliche Grenzen! Es brachte mir Zweifel und ich fragte mich wieder einmal, bin ich verkehrt, weil ich das anders leben will???

Ich kann mir vorstellen, dass dieses Thema von so manchem anders gesehen wird. Darf es auch, bitte schön. Doch meine Wahrheit möchte ich so leben, dass ich mich damit wohl fühle. Und das geht anders.

  • Ich wünsche mir, dass meine Angebote und Produkte deshalb gekauft werden, weil sie gerade für den Moment dem Käufer etwas geben.

  • Ich wünsche mir, dass meine Bücher ihren Weg in die Welt finden, doch dieser Weg darf leicht sein, darf sich so einstellen, dass ich damit kann, dass der Käufer/Leser damit kann, dass Vermittler und Teiler damit können, dass es aus dem Gefühl, „Hier ist etwas Besonderes, das möchte ich teilen!“ zu den Menschen findet und weiter getragen wird.

  • Ich freue mich über jedes Buch und jedes Angebot, das von euch gekauft und in Anspruch genommen wird. Da ist so etwas Heiliges dahinter, zu sehen und zu fühlen, dass die eigene Schöpfung wertvoll für jemanden ist und dass ich mit meinem Sein, meinem Erleben, meinem (Mit-)Teilen Hilfe sein kann.

Und das ist alles so anders als die Automatismen, die „immer mehr Folger und Liker“ Suchenden, als all die Zahlen, die so oft nichts aussagen und so manches Mal Illusionen gleich kommen. Es kann sein, dass andere damit super erfolgreich sind. Es kann auch sein, dass es genau das ist, was sie leben wollen und gut können. Meins ist es nicht, war es noch nie. Was nicht heißt, dass ich mich wieder „verkrieche“, oh nein, dazu ist zuviel in den letzten Wochen aufgegangen. Dazu macht es viel zu viel Spaß neues zu kreieren, zu teilen und weiter zu geben. Aber es heißt, ich bin wieder mal dabei, meinen Weg durch Dornengestrüpp und dunkle, enge Gänge zu suchen und diesem auch kompromisslos zu folgen.

Denn die essentielle Frage lautet wie immer: Was tut mir gut? und „Was ist meine Wahrheit?

Soviel für heute … ich bin froh, wenn dieser schräge Tag vorbei ist und ich so langsam fühlen kann, dass sich mein System beruhigt.

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Noch ein paar Tipps/bzw. Fragen für dich:

Solltest du dich auch so komisch fühlen, nicht wissen, was da grad los ist … oder du merkst, dass du mit dem, was dir jemand sagt, so überhaupt nicht kannst, dass in dir alles rebelliert …

  • dann schau, was ist es, was dich an deine Grenzen bringt?

  • Was fühlt sich so schräg an?

  • Wird es anders, wenn du deinen Fokus änderst?

  • Geht es dir besser, wenn du das tust, was du für gut befindest, auch wenn das andere von Vielen so gemacht wird und doch so erfolgreich aussieht?

  • Kann es sein, dass da in deinem System etwas schwingt, was du aus anderen Leben mtgebracht hast? Hält dich das ab oder zeigt es dir, was du jetzt anders leben darfst?

Zusätzlich: Halte an! Werde still! Tritt einen Schritt zurück! Mach etwas anderes, geh hinaus, bewege dich … und dann nähere dich von einer anderen Seite oder nach einer Weile erneut den Dingen … und wenn etwas gelöst werden will, lass alles fließen, das heilt so sehr!

Und wenn du jetzt noch Lust auf weitere Tipps für deine emotionalen Befindlichkeiten hast, dann darfst du mein Buch „Der Körper im Transformationsprozess“ kaufen 😉 … dort findest du hilfreiche Tipps für solche und ähnliche Situationen …

Hier zeige ich dir noch die Geschenke, die ich draußen fand: einen wunderschönen, von der Sonne aufgeladenen Stein, eine Bussard- und eine Eichelhäherfeder, alles Zeichen meiner Begleiter, die immer bei mir sind 🙂 :

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2 Gedanken zu “Der Portaltag fordert mich

  1. liebevolle Lichtgrüsse, liebe Lichtrose bin wieder mal von deinem Text so berührt mir geht es zur Zeit ebenso – vieles zeigt sich mir im Inneren und Außen mal habe ich die Kraft und kann alles leicht umsetzen mal wieder nicht auf und ab – vieles fühlt sich so depremierend und unlösbar an bin traurig und ganz klein – dann wiederum voller Kraft und Energie – ja all das rüttelt mich rum – merke irgendwie suchen viele Menschen grad bei mir Hilfe wo ich doch selbst noch so viele Baustellen haben und nicht zurecht komme so richtig – weiss oft nicht was das bedeutet kann mit dem Außen dem Chaos nichts anfangen schau es einfach an und lasse es ziehen. versuche einfach in die Natur zu gehen – diese Probleme zu hinterschauen und sie dann aufzulösen – liebe Lichtrose ich umarme dich lichtvoll grüße Marion
    wäre sooooooo froh wenn mir Jemand zurückschreibt

    • Liebe Marion,
      hilfreich könnten die „ich bin Liebetröpfchen Gottes“ sein, um eine etwas andere Sichtweise zu bekommen. Sie räumen für mein Gefühl mit vielen Irrtümern auf, die uns immer wieder schmackhaft gemacht werden gerade über die „vermeintliche spirituelle“ Szene. Für mich waren sie ein Augenöffner und oft ein große Herausforderung, weil diese Botschaften vieles auf den Kopf stellen, was als spirituelles Wissen uns verkauft wird.
      Vielleicht hilft es auch Dir, liebe Lichtrose.
      Alles Gute und liebe Grüße
      Blumenwiese

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