Begegnung mit den auftretenden Kämpfen

Zwei heftige Tage sind vorüber – Portaltage. Ich empfand diese als … ja fast aggressiv, kämpferisch irgendwie … und kam auch dementsprechend in einige Situationen, die mich da forderten. Es wurde laut! Ich wurde laut! Dinge schienen aus dem Ruder zu laufen, andere einfach ins Gegenteil zu gehen und noch andere unverständlicherweise überhaupt nicht zu funktionieren. Was geschieht gerade?

Es geschieht sehr viel, vor allem in uns. Jeder von uns spürt es auf andere Weise. Manche wissen vielleicht gar nicht, was mit ihnen ist, andere halten fest und wollen, dass alles so bleibt wie es immer war. Und wir? Wir, die wir bewusster schauen, bewusster fühlen, tiefer wahrnehmen? Wir scheinen teils die volle Breitseite abzubekommen. Der innere und äußere Kampf ist spürbar. Skurrile Dinge geschehen, Dinge, die nicht nachvollziehbar sind. Geschuldet dem Chaos, das sich mehr und mehr ausbreitet? Vielleicht, vielleicht auch deshalb, weil sich noch mehr Ebenen und Felder trennen bzw. von einander weg bewegen. Man wird nicht mehr wahrgenommen … fast übersehen … man trifft auf Schwingungen, die einfach so dermaßen anders sind, da passt nichts, da geht nichts zusammen …

Ich spüre sehr, dass sich diese Felder, die sich voneinander weg bewegen, Lücken hinterlassen und einen fast da raus „heben“ … und doch ist man noch so nah, so daneben und spürt all die störenden lauten Töne, all die übergriffigen Gesten, hinter denen oft ein nach Hilfe suchender Mensch steht. Nur was tun? Wie damit umgehen? Was geht überhaupt noch?

Meinem Empfinden nach ist es ein ganz wichtiger Punkt in diesen Tagen, sich selbst zu beobachten. Hierbei spürt man, wo man hinein gehen kann, wo man sich abschotten sollte, was gar nicht geht. Diesen Impulsen sollte man tunlichst folgen, sofern sie aus dem Inneren kommen und sich klar zeigen. Denn es ist einfach gerade essentiell wichtig, sich selbst an die erste Stelle zu setzen und auf sein Wohlbefinden zu achten. Nur dann sind wir bereit, auch mal nach rechts und links zu schauen und Hilfe zu geben (wo es passt). Denken wir daran, es werden alle, wirklich alle mit diesen Schwingungen konfrontiert … und ich glaube auch nicht, dass diese in den nächsten Tagen und Wochen spürbar weniger heftig daher kommen. Für mich fühlt es sich so an, als ob wir jetzt wirklich in jeder Zelle gereinigt werden, wir und alles andere auch (z.B. die Systeme). Die Menschen dürfen hinterfragen, was sie tun. Sie dürfen hinschauen, wenn es ihnen nicht gut geht oder ihr Leben schon lange nicht mehr lebenswert scheint. Und sie werden kommen und Fragen stellen, Fragen, denen wir schon lange nachgehen …

Gleichzeitig zu all dem geht es weiter mit der eigenen Bewusstwerdung. Was an sich wunderschön, doch in diesem Kontext manchmal nicht ganz so einfach ist. Da will mehr und mehr aus einem „geboren“ werden und gleichzeitig bringen einen all die Äußerlichkeiten durcheinander. Was tun?

Eigenbeobachtung, einen Schritt zurück gehen, langsamer werden … sind einige Mittel, die einen wieder zu sich zurück bringen. Aber auch das genießen, was sich an besonderen Momenten zeigt, sich auch einfach mal nur in den Moment fallen lassen oder mal der Stille lauschen, die Sonne eintamen (auch wenn diese sich gerade etwas rar macht und man eher in Herbstfeeling versinkt).

Dieser Juli hat es in sich und allen Vorhersagen zum Trotz, die meinten, 2017 würde es leichter … man könnte jetzt sagen, dass es genau das Gegenteil ist. Ja, vielleicht … wenn man es so sieht … doch wo liegt unser Fokus? Wo wollen wir hin?

Ich erlebe auch Tage, wo ich vor mich hin schimpfe oder fluche, weil ich es anders möchte … doch was passiert da gerade? Wo bin ich in so einem Moment? Ganz sicher nicht in meinem Feld des Mitfließens … das darf alles sein, doch ich übe mich darin, bewusst zu erkennen, was ist, warum was ist, wie es ist und warum es manchmal eben nicht so geht wie ich will 😉

Andererseits fließen mir Dinge zu, komme ich aus diesem kreativen Erschaffensprozess gar nicht mehr raus. Das ist toll! Das macht Freude und … ich musste ja schmunzeln, es zeigt mir wieder mal den roten Faden. Nur … habe ich doch vor einiger Zeit versucht, das zu sortieren, was mich ausmacht. Wenn ich das heute lese, dann spüre ich förmlich, wie ich damals drauf war. Es kommt mir vor, als ob ich ganz, ganz … und noch mehr … vorsichtig .. mal eben so … etwas formuliert habe. Rausgehen damit, na ja, vielleicht so ein kleines bisschen, vielleicht mal eben so die Nasenspitze raus strecken und bei Bedarf (oder „Gefahr“) schnell wieder den Rückzug antreten.

Dieses Gefühl hatte ich also beim Lesen und war ziemlich baff! Heute zeigt sich das alles so anders, ich gehe nämlich jetzt raus 🙂 … (Angebot kommt noch, ist in Arbeit) … ich traue mich, traue es mir zu, bin das, wage den Schritt, spüre den Mut!!! Das tut gerade so gut, dies zu erfahren … so wie die berührenden Momente, die mir die schamanischen Reisen bescheren. Das hätte ich niemals so erwartet! Es ist wie ein Erwachen, ein zu mir finden, ein … endlich … ich tue, was mir leicht fällt und gebe aus Liebe. Ich bin dabei bei mir und nehme an, wer und was ich bin! Immer wieder muss ich mir dies noch bewusst machen, ist auch das alles ein Prozess, der im Wachsen begriffen ist.

Und so möchte ich noch mal sagen, auch wenn mich diese Tage ebenso an Grenzen bringen oder ich mich da in seltsamen Situationen wieder finde, das andere, das erwachende Selbst in mir, überwiegt und bringt mir den Raum und die Kraft, da zu sein … zu geben … zu helfen … 🙂

Also, wer Hilfe benötigt, schaut in meine Angebote, kauft meine Bücher oder CD, bucht eine Seelenbotschaft oder eine schamanische Reise … 🙂

Und wer mag, kann sich für meinen Newsletter eintragen. Er erscheint derzeit in etwa wöchentlich.

Und sonst: Bleibt bei euch! schaut, dass ihr euch nicht in Dramen Anderer hinein ziehen lasst! Nehmt den Druck raus und lasst mehr fließen, das macht es einfacher … seht eure innere Größe, sie will beachtet und immer mehr gezeigt werden 🙂

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4 Gedanken zu “Begegnung mit den auftretenden Kämpfen

  1. liebe Lichtrose. Als erstes, bei deinem Brief kamen mir die Tränen. Denn es geht mir momentan genauso. Mal bin ich zuversichtlich, glücklich, voller Lebensmut, Tatendrang und bin in mir. Dann gibt es wieder Tage, wie zum Beispiel heute, an denen ich einfach wegrennen könnte, oder besser noch, gleich ab in die 5. Dimension steigen könnte. Ich bin am Grübeln, am Weinen, weil keine Lösungen für meine Probleme irgendwie zu finden sind. Bin traurig, mein Kopf ist voller Probleme und könnte nur noch weinen. Sehe keinen Ausweg mehr. Versuche da raus zu kommen und arbeite total viel an mir, aber es gelngt nichts. Alles aussichtslos. Ich will ja, kann aber nicht. Wo soll ich hin, und wie soll ich es angehen. Werde immer wieder, wenn ich das Gefühl habe, oben zu sein, wieder in die heftigsten Probleme geschmissen. Finde mich dann im Wirrwarr wieder. Ich will in meine Mitte. Immer wieder arbeiten daran, aber ich erkenne kein Vorwärtsschreiten und keine Halte das langsam nicht mehr durch.
    Aber danke liebe Lichtrose für deinen Kommentar.

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