Schnelle Wechsel – andere Wege

Wir sind in diesen Tagen in einem Modus, wo durchaus einmal ein schneller Wechsel zwischen Aktion und Stille stattfinden kann. Ich spüre das gerade. Seit zwei Tagen kam ich genau aus diesem bewegten Teil in einen sehr viel stilleren … nicht etwa langsam und so, dass ich mich daran hätte gewöhnen können, sondern plötzlich, von jetzt auf gleich. Das irritiert mich zunehmend, lässt mir allerdings auch keine andere Wahl, als mich auch dem hinzugeben und zu nutzen, was sich mir zeigt.

Und da kommt eine ganze Menge. Doch habe ich das Empfinden, man muss schon genauer hinschauen, um das auch wahrzunehmen. So sieht es von außen betrachtet oftmals so aus, als ob alles „normal“ abläuft … ein Beispiel: Ich bin ja viel draußen unterwegs, ganz oft auch gleich frühmorgens. Gestern war es wieder so. Bevor die Hitze hier eintraf, machte ich mich auf den Weg. Es war angenehm kühl und so plante ich eine etwas längere Strecke. Obwohl … geplant habe ich diese nicht so richtig, denn in mir war etwas, was dies unbedingt machen sollte. Ein neuer Weg, der mir Unbehagen bereitete und das nicht zu knapp. Verband ich doch damit ein sehr unschönes, um nicht zu sagen Schockerlebnis von vor über 20 Jahren. Dieses hatte vor ein paar Wochen schon mal angeklopft, schien aber noch nicht in der Tiefe erlöst. Also folgte ich meinem Inneren, spürte aber auch, wie mir hier und da mulmig zumute war. Es kamen mehrere Pfützen, mein Verstand überlegte, ob ich nicht doch umdrehen sollte. Ich ging weiter. Zögernd zwar und innerlich recht angespannt, aber ich ging diesen Weg … als ich fast durch war, trat dann eine ähnliche Situation auf wie damals, allerdings in abgemilderter Form und mir geschah nichts. Es wirbelte nur noch mal alles hoch, was an Restangst noch in mir saß.

Mir ist, als müsse ich durch dieses Wiederholen einer Situation die Dinge von damals „überschreiben“, neu leben, neue Energie hinein geben. Und ich sehe für mich noch mehr solcher Begebenheiten. Da sind die Wege in der Natur, die ja nicht immer geradlinig verlaufen und so manches Mal eine Entscheidung erfordern. Sie spiegeln mir immer mehr meine inneren Wege, die sich ähnlich anfühlen. Und wenn ich nun im Außen, bei meinen Ausflügen, präsent und bewusst dabei bin, dann lerne und erkenne ich so viel … das scheint mir gerade jetzt ganz wichtig und eine Art, wie ich auflöse, heile und Neues zulasse.

Ich bekam ja auch prompt ein Geschenk 🙂 … auf dem nächsten Feldweg, der sich mir zeigte, stand eine Rehfamilie, Mutter Reh und zwei Kinder. So ein toller Augenblick, ganz nah ihnen begegnen zu dürfen 🙂 … zu einem Foto reichte leider die Zeit nicht, das eine Kleine witterte mich zu schnell, so dass sie dann alle drei sehr elegant davon sprangen 😉

Dafür wollte mir dieser Hase nah sein:

Ich sinniere auch gerade, wie sich eigentlich dieser Sommer für mich anfühlt. Er ist definitiv anders, sehr anders! Ich erinnere mich, dass mir die „Krebszeit“ meist zu schaffen machte, weil es wohl so tief geht mit dem Fühlen und ich bisher ja nicht das Bewusstsein hatte wie heute. Das zumindest fällt mir auf, es geht zwar ebenso tief, aber anders. Es geht darum, wie ich damit umgehe und wie sehr ich mich in diesen Tagen zu mir hinbewege und bewegt habe. Nicht das ich jetzt den ultimativen Durchblick hätte, oh weit gefehlt 😉 … ich tappe auch ziemlich im Leeren herum, was bestimmte nächste Schritte angeht und vor allem, wie ich diese unerträgliche Wohnsituation lösen kann.

Gleichzeitig zeigen sich mir in meinen Träumen Dinge aus vergangenen Zeiten, oftmals recht schmerzhaft oder auch in dieser Zeit nicht ganz verständlich. Heute bekam ich z.B. eine Botschaft, dass ich mich entscheiden muss … wofür? Und ich räumte um, aus und ein …

Diese Themen aus der Vergangenheit sind gerade sehr wichtig, wollen sie doch erlöst, gelöst, geheilt, manchmal einfach angeschaut werden. Manches zeigt sich, damit wir vergeben (durchaus auch uns selbst), manches, damit wir uns von anhaftenden Dingen befreien können, um endlich anders weiter zu gehen …

Und so wachte ich nach dieser unruhigen Nacht auf. Zog doch eine Gewitterfront über uns hinweg, die schon sehr imposant war. Hier zeigt sich mir dieser Spiegel vom schnellen Wechsel, worüber ich eingangs schrieb. Diese Wand war so schnell da, plötzlich tobte der Sturm, es wurde dunkel und begann sich zu entladen. Hier wohl noch recht moderat, ich schlief jedenfalls dann ein.

Doch meinen Beobachtungen zu folge stelle ich fest, dass das Wetter in diesen Tagen so was von unbeständig ist. Damit meine ich, wie das, was sich draußen zeigt, mit der Vorhersage überein stimmt, nämlich kaum noch. Es sind Wolken da, die kein Radarbild anzeigt, es scheint die Sonne, wenn Wolken vorhergesagt sind, es regnet nicht, obwohl seit Tagen davor gewarnt wurde, es sind so viele Kleinigkeiten, die einfach nicht mehr stimmen. Da sind meines Erachtens andere Dinge am Wirken, mag sich jeder selbst seine Meinung dazu bilden.

Also sind diese Tage, auch wenn vermeintlich wenig passiert oder man dies nicht immer so deutlich sieht, trotz allem hochenergetisch, durchdringend, aufwühlend, schnell, manchmal explosiv und oft wohl auch da draußen chaotisch. Schauen wir, wo wir uns aufhalten wollen … wie wir unsere Felder stärken, wo hinein gehen … wo mitfließen und lieber mal nichts tun …

Meine Tipps für euch:

  • Nicht von der Hitze draußen oder der Hitze der Gemüter anstecken lassen!

  • Achtsam sein, vor allem in Begegnung mit Mitmenschen und beim Autofahren! Es sind derzeit wieder viele Unfälle, teils auch sehr schwere …

  • Immer wieder langsamer werden, fühlen, was ist jetzt dran?

  • Ruhig auch mal Pläne ändern oder spontan sein, wenn das Innere zieht.

  • Auch mal alles ein lassen und nichts tun …

  • Den Duft des Sommeres riechen, dort hin gehen, wo noch die Stille spürbar ist …

  • Atmen, immer wieder atmen …

  • Druck raus lassen, wenn es chaotisch schwingt.

  • Wenn es allein nicht weiter geht, Jemanden ins Vertrauen ziehen, sich Hilfe suchen, Dinge an- und aussprechen, ableichen und miteinander austauschen.


Ich bin auch gern da, wenn jemand eine Beratung, Unterstützung oder Hilfe braucht. Vor allem bei den Themen: Seelenteile zurückholen, Krafttierbotschaften (schamanische Reisen) und Potential finden/Lebensaufgabe leben (Onlinekurs/Beratungsgespräche).

Doch auch meine Bücher haben wertvolle Antworten auf Fragen, die wir uns wohl alle im Laufe der Bewusstwerdung stellen.“Der Zauber der Nacht“ erzählt in einer Geschichte, wie man den Ängsten in sich begegnen kann. „Wenn die Seele ruft“ enthält viele meiner Erfahrungen und Tipps, wie ich diesen Prozess erlebe … „Der Körper im Transformationsprozess“ – hier habe ich Tipps zusammen getragen, die mich unterstützten und noch unterstützen. Es sind einfache Dinge, die den Alltag während dieser Transformation leichter gestalten und meinem Körper helfen.

Neues erfährst du auch bei FB und über meinen Newsletter.

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