Zwischen alter und neuer Realität

Die Tage vergehen und mit ihnen scheint manchmal die Zeit einfach zu verrinnen, manchmal aber auch stehen zu bleiben. Dann wieder diese Momente, in denen alles durcheinander wirbelt. Das war in den letzten Tagen sehr häufig der Fall. Vor allem der Wind draußen, der ja teilweise schon einem Sturm glich, war sehr Unruhe bringend. Es ist, als ob das ganze Feld, was einen so umgibt, in einzelnen Teilchen um einen herum schwingt und man diese Teilchen noch nicht zu fassen bekommt. Da sind dann auch alle durcheinander, die Teilchen aus dem alten Feld und die aus dem neuen, was es nicht leichter macht, für den Moment eine Linie zu erkennen. Das sich was bewegt, steht außer Frage, nur was das mit einem macht, ist etwas ganz anderes.

Ich fühlte mich sehr in diese Unruhe mit hinein gezogen und fast so, als ob ich mit da draußen verwirbelt werde. Auch mein Körper meldet immer wieder Extreme, mal friere ich, dass ich mich auch tagsüber anziehe wie im Winter und noch zusätzlich eine Decke brauche, mal habe ich das Gefühl, dass ich „auslaufe“, so heiß ist mir. Ich habe Mühe, den wechselnden Wettertemperaturen zu folgen, meist kann mein Körper gar nicht so schnell umschalten, wie sich alles verändert. Alles in allem ein Üben des Mitschwingens, immer schauen, was ist gerade dran und wie kann ich am besten dabei sein. Widerstand ist eh zwecklos, verstärkt nur alles noch. Auch diese Momente sind mir bekannt. Doch ich spüre auch, dass ich gelassener mit Dingen umgehen kann und schneller wieder in ein anderes Feld kommen, wenn es mich mal raus gekickt hat. Hierbei den Fokus zu verändern, geht schon etwas leichter.

Den anderen Fokus, also den, der sich in meinen letzten Texten ausdrückte (meine Freude und tiefe Dankbarkeit), ist zwar auch noch da, nur noch nicht permanent haltbar. Da sind einfach noch zu viele Dinge, die gleichzeitig mit auf den Tisch kommen und mich immer wieder fordern, ja prüfen. Wo gehe ich hinein? Wovon lasse ich mich runter ziehen? Was hat was mit mir zu tun und was nicht? Was muss ich noch tun und wo kann ich etwas anders machen? Wo nur sein?

Alles Fragen, die gerade auftauchen, vor allem in Bezug auf Vertrauen haben, dass sich Lösungen zeigen werden. Nicht immer kann ich die Geduld aufbringen, da mitzufließen, manchmal kommt der Frust über den vermeintlichen Stillstand, das „noch nicht sehen können“ mit Wucht hoch. Dann, wenn sich hier mal wieder alles zuspitzt. Ich mich in der wohntechnischen Enge eingesperrt fühle, der Lärm von gegenüber in jede Zelle zu dringen scheint und zusätzlich die Gerüche von unten mich einnebeln. Hier immer ruhig zu bleiben, fordert mich gerade wieder. Dazu kommt wohl auch der heutige Portaltag. Komisch, so intensiv hatte ich diese auch noch nicht im Fokus. Doch alle Portaltage im Juli waren sehr spürbar, sehr präsent und ein jeder irgendwie seltsam. Sie verstärken ja auch alles, kein Wunder, wenn alles noch lauter, noch verworrener, noch mehr durcheinander erscheint.

Und so schwingen wir nun zwischen „alt“ und „neu“, oft ziemlich orientierungslos, manchmal schon das Licht sehend. Der Juli hat viel dazu beigetragen, dass ganz viel gehen und geheilt werden konnte und sich jetzt große Dinge bewegen. Darauf haben wir lange hingearbeitet, danach uns gesehnt. Doch jetzt wird sichtbar, was alles möglich sein kann und noch möglich werden wird. Denn ich denke, dass wir erst ganz am Anfang von den eigenen großen „Umwälzungen“, Öffnungen und Neuausrichtungen stehen. Der August wird es uns zeigen, was noch geht, denn seine kraftvolle Energie, Löwe, Finsternisse, Intensität des Sommers … geballt und alles zusammen bringen uns noch ein Stück weiter … wer weiß, wo wir am Ende dieses Monats stehen werden?

Frühmorgens im Wald

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