Zwischenfelder … oder nach der Finsternis und doch mittendrin

Wie fühlt ihr euch? Auch so dazwischen … unruhig, nicht wissend, wohin? Die Finsternisenergien gestern habe ich sehr stark wahrgenommen. Da war ein großes Feld von Traurigkeit und ganz viel Melancholie. Doch nicht genug mit den gefühlten Befindlichkeiten, ich bekam auch körperlich keine Balance rein. Mein Blick auf`s Thermometer (am Nachmittag) zeigte 27 °, ich fror. Draußen komisch kalter Wind, drin ebensfalls kühl. Das ging soweit, dass ich nach dem Abendbrot bis kurz vor Finsternisbeginn, eingemummelt unter der Decke lag … und das im sogenannten Hochsommer!

Nachts begleiten mich Träume von Abschieden … die Bilder entschwinden allerdings meist schnell. Auch letzte Nacht träumte ich viel, empfand es zwar als harmonisch, weiß aber nicht mehr, worum es ging. Dafür begannen nach dem Aufstehen Tränen zu kullern und sich die traurige Schwingung von gestern fortzusetzen. Da wirkt einfach gerade so viel, dass ich echt Mühe habe, irgendwie in meinem Feld zu bleiben. Die Welt ist so laut und vor allem gestern war sie sehr unruhig. Viel Verkehr, aufgeregte Menschen, laute Menschen, laute Maschinen und Autos, mehr als sonst wahrnehmbar.

Ich bin dann heute morgen gleich raus, angezogen wie im Herbst und begegnete auch unterwegs einem Geruch, der mich an Herbst erinnert. Sieht man genau hin, dann sieht man schon bunte Blätter an den Bäumen … puh, ich weiß nicht, irgendwie ist alles anders! Zumindest habe ich euch ein paar schöne Fotos mitgebracht, Sonnenblumen am Maisfeld … Sonnenblumen-Kinder … sie sehen doch aus wie lachende Kinder, oder? Eine Botschaft? Vielleicht hilft es ja ein wenig, sich diese Bilder immer mal wieder anzuschauen und in dieses strahlende Gelb einzutauchen …

Heute nun … nach der Finsternis, zwischen den Feldern, ein Portaltag wohl auch noch und das Löweportal … uff, mehr geht ja nun wirklich nicht. Was macht man mit so einem Tag? Ganz sicher entschleunigen und nicht alles auf die Goldwaage legen, was einen da so umschwirrt oder wo man gerade durch muss. Vielleicht reicht ja eben genau das, durch gehen, auch wenn es sich noch so seltsam und komisch anfühlt, auch wenn man wieder mal kein Land sieht und meint, es ist ja immer noch alles wie immer. Auch solche Dinge kommen bei mir gerade noch mal mit voller Wucht hoch. Da fällt es schwer, solche Ratschläge, von wegen „Es ist Sommer, geh raus ins Leben und spüre deine Lebensfreude!“ zu beherzigen, wenn das Innen einem ganz etwas anderes erzählt. Ich spüre auch, wie sich ein Teil in mir wehrt. Er scheint hin und her zu zappeln und windet sich, will wohl nicht aufgeben, loslassen und neues erfahren … sehr interessantes Wahrnehmen 😉 … auch das darf sein, wie es gerade ist.

Noch etwas zu körperlichen Befindlichkeiten: wie gesagt, das Hitze/Kälteempfinden derzeit in Harmonie und einen Ausgleich zu bringen, fällt schwer. Es geht ständig hin und her. Annehmen und Jacke an, Jacke aus oder raus in die Sonne, rein in den Schatten 😉

Heute morgen fiel mir noch auf, dass ich, als ich aus der Sonne kommend (ich war mit dem Fahrrad unterwegs) und in einen Waldweg hinein fuhr, nur verschwommen sehen konnte. Plötzlich trübte sich meine Sicht dermaßen ein, ich konnte irgendwie nicht so schnell von hell auf dunkel umschalten. Das dauerte ganz schön, bis sich meine Augen einigermaßen auf das neue Licht eingestellt hatten. Fand ich seltsam, war so auch noch nicht da.

Falls ihr mit euren Befindlichkeiten nicht so recht klar kommt und ein paar Tipps dazu gebrauchen könnt, mein Buch „Der Körper im Tranformationsprozess“ enthält einige meiner Erfahrungen dazu.

Also alles in allem, es ist gerade wichtig, sich nicht verrückt machen zu lassen, von allem, was man vermeintlich noch nicht hat, nicht mehr sieht oder auch spürt. Da sind ganz viele leere Felder, die wohl schon auf irgendeiner Ebene in Vorbereitung sind. Ich sehe es nur nicht, was mir dann wieder zu schaffen macht. Dies gerade auszuhalten, braucht einen Fokus darauf, dass alles so richtig ist, wie es ist (ich weiß, auch mir stoßt dieser Satz manches Mal auf!), es braucht Mut, sich immer wieder hinzustellen, stehen zu bleiben und sich von diesen äußeren und inneren Stürmen nicht umpusten zu lassen. Es braucht immer wieder Vertrauen und manchmal eine Hand, die einem gereicht wird, oder ein Lächeln, was einem jemand schenkt, oder eben Worte 🙂 ,damit man spürt, man ist nicht allein mit all dem inneren Chaos, der inneren Verzweiflung, der Desorientierung und was sich noch so zeigt. Wir sind alle diese Veränderung und in dieser Veränderung, alle!

PS: Ich weiß manchmal gar nicht, wo dieser Optimismus noch herkommt, wenn ich selbst so in dieser „Soße“ schwimme 😉

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7 Gedanken zu “Zwischenfelder … oder nach der Finsternis und doch mittendrin

  1. liebe Heike,
    ja du hast recht! Es geht uns allen so. Es ist immer wieder schön, bei dir zu lesen, denn das macht Mut.
    Jeder Tag eine neue Herausforderung. Aber spannend ist es auch.
    Wir lassen uns nicht unterkriegen!:-)
    lG
    Brigitte

  2. Danke Danke 👍😘genau so geht es mir auch. Ich fühle mich leer und mein Gemüt ist voller Traurigkeit, obwohl es im aussen keinen Grund dazu gibt. Das Thema loslassen nervt langsam, die ganze Zeit versuche ich Blockaden zu lösen alte Themen weg, tja irgendwie ist Stillstand , trotzdem habe ich so ein innerliches Gefühl das was neues kommt.
    Schön dass man nicht alleine ist

  3. vielen Dank, es ist toll das eigene Erleben mit deinen Erfahrungen vergleichen zu können 🙂
    mir ging es gestern genauso, draußen 23 Grad und mir war trotzdem so kalt dass ich erstmal für eine Stunde einen meiner dicksten Winterpullis übergezogen habe…
    und ich hatte auch dieses leere Gefühl, sich nicht so richtig aufraffen zu können
    lg, Coco

  4. Die körperliche und auch die Gemütsverfassung lassen an diesen Finsternissen und Portal-Tagen echt zu wünschen übrig. Da ich aber nach einiger Zeit im Anschluss immer wieder feststelle, dass sich meine Wahrnehmung tatsächlich erweitert hat, ertrage ich diese ganzen Symptome mittlerweile mit einer stoischen Gelassenheit. Nur bei manchen Nachrichten über eine angebliche Einführung von einer neuen Währung oder politische Verhaftungen die dann schon seit Jahren nicht statt finden und auch nicht die kleinsten Anzeichen davon, bekomme ich immer wieder so ein völliges Gefühl abgestumpft zu sein.
    Dann bin ich Mitreisenden wie Euch sehr dankbar, lesen zu können, dass es anderen auch so ergeht.
    Die Urquelle zählt auf uns, neue Wahrnehmungen in dieses Feld zu bringen damit es für „alle“ leichter wird. Scheinbar haben wir die Kraft die „Soße“ umzurühren.

  5. Liebe Heike,
    danke für deine Worte. Es tat richtig gut, zu hören, dass ich nicht allein Traurigkeit empfinde. Dann sage ich mir, es ist nicht meins. Und es war gestern so laut hier. Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Zeit. Was gestern war, kommt mir vor, als seien Wochen vergangen. Nun habe ich noch eine weitere Herausforderung bekommen, habe mir so sehr meinen Seelenpartner gewünscht, und dann steht er plötzlich in all meinem Chaos vor der Tür. Ich versuche, ganz bei mir selbst zu bleiben. Zweifel kommen und bereits jetzt komme ich immer schneller in die Konfrontation mit meinen alten Glaubenssätzen. Es ist ganz schön anstrengend dieses Reflektieren. Und heut nachmittag wieder diese plötzliche Müdigkeit, wo einfach nichts mehr geht.
    Wünsche uns allen viel Kraft, um da hindurch zu kommen.
    Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße
    Ursula

  6. Ja, liebe Mädels, nicht nur Frauen sind von den derzeitigen „Wogen und Wellen“ betroffen, auch wir Männer fühlen uns eher schwach und oft auch ängstlich. Typische Identitätskrisen! Da hilft alles Jammern und Stöhnen nichts, wir alle, die ins reine Licht wollen, müssen da durch – ohne Wenn und Aber. Bleiben wir ganz einfach im festen Vertrauen und zaudern und zweifeln nicht, dann kommen wir auch sicher an das ersehnte Ziel – ganz, ganz sicher!!!

  7. Liebe Heike und liebe Antwort gebende 🙂
    Wie ihr auf der Uhrzeit lesen könnt kann ich wieder nicht schlafen,
    bin „schlottrigs“ und nervös. Es tat gerade sehr gut diesen Bericht zu lesen und auch die Antworten dazu. Es hilft den eigenen Prozess besser anzunehmen. Ich denke gerade an ein Liedtitel „Alles kommt gut irgendwann“ Liebe Grüsse Olivia

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