Aus der Illusion erwacht

Die Portaltage sind vorbei … eine neue Woche, die uns mit einem Neumond, der Tag- und Nachtgleiche und einer besonderen Sternenkonstellation beglückt 😉 … doch das ist etwas, was erst noch geschieht, dagegen das, was in der letzten Woche war, wiegt viel schwerer … ist für mich sehr besonders, brachte Erkenntnisse und riss mir sämtliche Schleier vom Gesicht …

Ich erlaubte mir endlich, mir Unterstützung zu holen und sollte dadurch ein Wunder nach dem anderen erleben. So festgefahren, wie sich mein Leben hier anfühlte, war das dringend nötig. Denn ich meinte nur, dass ich alles im Griff hätte, meinte, dass ich auf dem richtigen Weg sei, meinte, es würde sich schon zeigen … und kam doch von einer Schleife in die nächste und wiederholte und wiederholte … immer dasselbe Muster. Zwischendurch hielt ich verzweifelt inne, wollte es anders angehen und fiel doch wieder in dieselben Abläufe … wie eine unendliche Spirale, wie etwas, wo ich nicht heraus fand … warum war das so?

Ich stand buchstäblich im Wald und sah die Bäume nicht! Ich hatte mir ein Lebensmuster gebastelt, dass ich als meins und das passende für den Moment ansah. Dieses Lebensmuster spielte sich immer wieder in gleichen Bahnen ab und führte mich solange zu ähnlichen Begegnungen und Situationen, solange, bis ich einen Schritt in eine andere Richtung wagte. Für mich ist es eine Herausforderung und bedingt durch meine Mondknotenkonstellation eine Überwindung, mich jemanden anzuvertrauen und mir konkret Hilfe zu erbitten (das mit dem Mondknoten soll keine Entschuldigung sein, sondern verhilft mir selbst immer wieder zum besseren Verständnis von allem).

Diese Hilfe kam mit einem mal auf ganz verschiedenen Ebenen und von mehreren Menschen, so dass ich ein bunt gefächertes Bild erhielt, was sich jetzt zu etwas Neuem formt (ich bekam eine Akashalesung, mein Mayakosmogramm, Rainbow-Reiki zu karmischen Wiederholungsschleifen, Mandra und Mudra, was ich selbst durchführte).

Was macht das nun alles mit mir? Was lösen die neuen Erkenntnisse in mir aus? Was fühle ich seitdem?

  • Ich fühle Verunsicherung, meinte doch mein Verstand, alles hinterfragen zu wollen und sah dieses Bild, was so ganz anders war, als das, worauf ich mich die ganze Zeit „eingeschossen“ hatte.

  • Es ist, als ob ich tiefsten Schmerz erlöse und dass ich alles, was ich bisher und mit solcher Heftigkeit abgelehnt hatte, jetzt anschauen darf. Nicht wegschauen, sondern zu jedem Detail genau hinschauen …

  • Ich komme mir vor, als ob ich gerade erst erwacht bin!

  • Es nützt nichts, wegzulaufen, ich nehme mich und meine Sicht, meine Vorstellungen und Muster immer mit!

  • Es ist, als ob alle Schleier auf einmal fallen, all meine Schutzmechanismen, die ich mir so sorgfältig aufgebaut hatte, purzeln und ich nun offen und verletzlich dastehe.

  • Es ist, als ob mein Innerstes sichtbar wird und ich mich endlich so zeigen kann, wie ich bin. Es braucht kein Verstecken mehr!

=> Ich muss mich also nicht mehr gegen alles stellen, mich nicht mehr wehren und meinen, erst später, woanders oder irgendwann Dinge tun zu können! Ich darf jetzt leben!

=> Ich fühle mich seitdem, als ob ich aus dieser (meiner) Illusion erwacht bin und tappe noch etwas unsicher in dem neuen Feld herum.

Da kam noch so viel mehr: z.B. wird mir bewusst, dass ich mir eine „Traumwelt“ erschaffen hatte, die nur noch wenig mit meinem wirklichen Leben zu tun hat bzw. mit dem, was ich hier und jetzt leben kann. Ebenso habe ich dieses „Hier und Jetzt“ ausgeblendet, war mehr in der Zukunft als hier!

All diese Erkenntnisse tun weh, schaffen aber gleichzeitig so eine Erleichterung, mir war, als ob ein riesiger Felsbrocken von mir fiel. Ich konnte endlich freier atmen, klarer sehen und fühlen!

Die Schmerzen dieser Erkenntnis machten sich auch körperlich bemerkbar, so dass in den letzten Tagen absoluter Rückzug nötig war.

In diesen Tagen bekam ich auch mein neues Kartenset. Es sind Sonnenkarten, die wunderschöne Natur- und Lichtfotos enthalten. Eine der Karten steht jetzt bei mir und passt so schön:

Tor zu Heilung
-Vergangenheit-

Wenn dein Herz verzeihen kann,
beginnt ein neuer Tag, ein neues Leben.
Lasse die Erinnerung an alte Verletzungen ganz los.

Verzeihe, was war.
Deine Liebe wird jetzt angenommen.

Gehe durch das Tor und lasse
Vergangenes hinter dir.
Beginne wieder neu,
unbeschwert und frei.

Sonnenwort
Die vollständige Klärung und Heilung
der Vergangenheit kann jetzt geschehen.

Beginne neu!

So langsam gewöhne ich mich an mein neues Ich 😉 … fühle mich schon um einiges freier, um vieles klarer und folge nun den neuen Impulsen 🙂 … diese werden ganz sicher Veränderungen auf den verschiedensten Ebenen bringen, auch hier bei Lichtrose … doch noch ist es nicht soweit. Manche Dinge wollen wachsen und reifen und brauchen Zeit, um zu entstehen.

Zurückblickend kann ich sagen, es waren die heftigsten Portaltage, die ich bisher erlebt habe. Es waren Tage, in denen es noch mal so tief ging, es waren Tage, die mich an meine Grenzen führten und mir den „Abgrund“ zeigten. Dort stand ich und „wurde gesprungen“. Es war kein Moment, an dem ich entscheiden durfte, sondern es war ein Moment, in dem mir die Schleier weggerissen wurden (von wem auch immer). Festhalten, zurück gehen, wehren zwecklos … ich musste, ja ich durfte da durch, endlich!!! Die Klarheit, die ich solange schon suchte, kam schnell und unmissverständlich. Für mich waren das segensreiche Tage 🙂 … Tage, die mir die Kraft geben, jetzt in einer ganz neuen Richtung weiter zu gehen, mein neues Sein zu leben (obwohl, es war ja immer da, nur nicht sichtbar) und mich dem hinzugeben. Dankbar schaue ich zurück, doch ganz schnell wieder nach vorn … dankbar erinnere ich mich an das Jetzt, das gelebt, ausgedrückt und geteilt werden will!

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4 Gedanken zu “Aus der Illusion erwacht

  1. Liebe Heike, danke für diesen faszinierenden Bericht! Wie wundervoll, dass aus diesen ganzen Wirren und Seelenschmerzen jetzt etwas Neues geboren wurde! Du hast ganz neue Perspektiven und zutiefst das Gefühl, dass etwas außerordentlich Wichtiges durch diese Portaltage geboren wurden! — Ich habe während dieser Tage, die ich mühevoll durchlitten habe, auch etwas sehr Wertvolles geschenkt bekommen, nämlich viele Synchronizitäten, so dass ich schließlich ganz deutlich erkennen musste, was noch immer im Ungleichgewicht ist bei mir. Es geht um die Basis, das Urvertrauen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe das am Anfang meines Lebens durch tragische Umstände nicht entwickeln können, meinte aber, diesen Punkt längst transformiert zu haben. Nein, da ist noch Bewußtseinsarbeit zu leisten.
    Wie gut, dass Du dir Hilfe geholt hast in deinem Prozess. Das habe ich in der letzten Zeit vermehrt getan, und wie viele tiefgehende Kontakte ich herstellen konnte! Wir sind ja wirklich nicht allein! Und der Mensch ist geschaffen, um sich auszutauschen, sich mitzuteilen, sich gegenseitig liebevoll zu stützen.
    Sei umarmt! Alena

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