Sterben oder Leben? – Ein stürmischer Vollmond

Eigentlich sollte die Überschrift „Vollmondflüstern“ heißen, doch mit „Flüstern“ haben die letzten Tage einschließlich heute nichts zu tun. Eher erinnert das, was gerade geschieht an ein „Poltern“ … untermalt von grauem, müde machenden Herbstwetter und einem inneren Gefühl, das kaum beschreibbar ist.

Ich frage mich, ist das ein Sterbeprozess? Geht das auch mal irgendwann weiter? Wo ist die Klarheit? Wo bin ich überhaupt?

Das fühlt sich einfach alles an wie ein großer grauer Bottich, in dem ich mehr oder weniger orientierungslos dahin dümple … ist so sterben? Es geht wahrscheinlich einiges, mehr oder weniger unbewusst, zumindest habe ich keine konkreten Themen, sehe gerade nichts, was sich auflöst, auch wenn ich es fühle. Dieses orientierungslose Dahindümpeln ist nicht gerade das, was mir zu guter Laune geschweige denn einem harmonischen Gleichgewicht verhilft. Da hilft es auch nicht, wenn ich mich unter Druck setze und meine, dass da doch nun mal wieder Freude und Leichtigkeit sein darf. Es geht nicht. Punkt.

Vor allem finde ich es anstrengend, dass mein Körper sich so anfühlt, als wäre auch da alles durcheinander. In einem Moment reiße ich die Fenster auf, weil mich eine Welle innerer Hitze überflutet und sich das zunehmend unangenehm anfühlt, im nächsten Moment könnte ich mich nur noch einkuscheln … was aber nicht lange anhält, weil es innerlich erneut „brennt“. Das schlaucht, macht müde, lässt mich kraftlos hin und her schleichen und gerade man so meinen Alltag hinbekommen. Nicht mal raus mag ich gerade …

Auch die Nächte sind so seltsam, ich ständig am Schwitzen, dann Träume, nach wenigen Stunden wieder wach, das schlaucht, dauert das Ganze doch schon mehr als zwei Wochen.

Gestern kam dann noch dazu, dass ich ständig am Essen war 😉 … was immer auch bedeutet, es fließt wieder mal einiges ein.

Ok, heute nun Vollmond, leider nicht zu sehen, dafür zu fühlen und hören. Sturm, Dauerregen … auch das will durchziehen, wieder eine von vielen Reinigungszeiten …

Es soll jetzt auch nicht so klingen, dass ich hier nur am Jammern wäre, doch ausgesprochen macht es manches leichter und zeigt es mir, auch das wird vergehen. Obwohl nun dieser Sterbe-, Neuwerdungsprozess schon seltsam ist. Auf vielen Seiten ist von einem Oktober der Ernte die Rede, wo es leicht gehen wird und wir das ernten, was wir gesäht haben. Ich weiß nicht, noch empfinde ich es weder leicht noch klar. Der Druck, Lebensveränderungen anzugehen, ist schon so lange da, wird immer stärker, nur fehlt mir hier jede Unterstützung. Eher komme ich mir vor, als ob es nur mit „Auflagen“, Einschränkungen, minimalsten Dingen möglich ist – groß träumen? Fehlanzeige! Eher komme ich dann in Fahrgewässer, wo ich mich (finanziell) übernehmen würde, weil ich meine, „Ich will doch viel mehr!“ „Das steht mir zu!“ „Das Universum unterstützt mich schon!“

Ist das so? Meine Erfahrungen und mein Erleben sprechen andere Sprachen. Denke ich zu „groß“, stolpere ich über meine eigenen Beine und reite mich in was rein, was mir nicht gut tut. Oder komme an Systemgrenzen, auf deren Änderung ich keinen Einfluss habe.

Und so frage ich mich, wie komme ich zu dem, was sich meine Seele schon so lange wünscht und doch im Moment weiter entfernt denn je scheint???

All das bewegt sich zusätzlich in mir hin und her, hin und her … Unruhe vorprogrammiert. Innere Balance, innerer Frieden, ach ja … hätte ich gern mal wieder und nicht nur für einen kurzen Moment.

Und ja, ein Teil in mir würde jetzt antworten: VERTRAUE! … das lasse ich jetzt mal so stehen, unkommentiert 😉 …

Das Einzige, was mir dazu noch einfällt, zurück ins Innen, geschehen lassen, durchstrampeln oder durchschwimmen, mitschieben lassen, immer den Kopf ein wenig über dem Wasser, so dass ich den nächsten Lichtstrahl sofort einfangen kann … vielleicht, ja vielleicht sehe ich dann ein klares Bild, zeigt sich mir, wer da ist, wo Hilfe ist, wie es weiter geht …

Also … durchpusten wäre auch eine Alternative 🙂 … kommt gut durch diesen Sturm-Vollmond ♥

Und danke an alle, die meinem Aufruf gefolgt sich, und meine Blogarbeit wertschätzend unterstützt haben und noch unterstützen!!!

Vor ein paar Tagen – farbenfroher Himmel mit Nebel, vor Sonnenaufgang

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12 Gedanken zu “Sterben oder Leben? – Ein stürmischer Vollmond

  1. Dankbar bin ich dir auch für den heutigen Bericht wieder! Jetzt bist Du auch in einem äußerst unangenehmen Zustand angekommen: großer grauer Bottich, dahindümpeln in einem orientierungslosen Zustand und – und das ist ds absolut Unerträglichste, das ich in dieser Zeit der Anpassung an die hohen Schwingungen erlebt habe: Schwitzen, ständig und auch in der Nacht, danach ein ungeheurer Wunsch nach kühler Luft, aber auch nur kurz.
    Bleiernes Schlafen, höchstens 2 -3 Stunden, dann Wachliegen, wobei kein guter Gedanke zu fassen ist, nur Fetzen von irgendwas Verwirrtem. Wenn ich Glück habe, schlafe ich nochmal ein. Dazu kommt ein starkes Krankheitsgefühl, also eine unendliche Schwäche des Körpers. Ich mag kaum, und wenn, nur kurz rausgehen, kann auch gar nicht. Morgens habe ich das Gefühl von Unterzuckerung und muss erstmal viel Honig auf`s Brot streichen. Ja, und ein seltsamer Hunger. Ich nehme nicht zu, eher andersherum. Einen starken Druck fühle ich auf den Ohren, die eh gar nicht gut hören können. Das geht nun seit etwa 6 bis 8 Wochen. Ich isoliere mich, da ich nichts aushalte. Als hätte ich keine Haut mehr. Hilfe!!! Wie gut, dass mein lieber Partner an meiner Seite ist!
    Heike, erst in den letzten Tagen dämmert mir, dass wir im Moment nichts machen können – und wohl auch nichts machen sollen! Über die großen Dinge will und kann ich jetzt gar nicht nachdenken. Jetzt kann ich diesen Zustand nur liegend, und manchmal verzweifelt, neulich auch wütend über mich ergehen lassen. Ich denke, dass wir die großen Dinge in unserem Leben bewegt haben, hin- und hergewendet, durchleuchtet und durchlüftet und so weit es geht, transformiert – und das wird eine gehörige Ernte sein, da bin ich inzwischen zuversichtlich. Jetzt, in diesen völlig ver-rückten Tagen kann ich nur abwarten und machen lassen. Ich war immer eine Macherin, aber ich muss jetzt machen lassen. Ja, das Vertrauen wollen wir im Moment vielleicht gar nicht beschwören. Bei mir, das habe ich vor einiger Zeit herausgefunden, geht es allerdings um nichts anderes als das große Urvertrauen.
    Wir werden unsere Wünsche und Pläne umsetzen können, denn wir sind von den Höheren Mächten nicht einfach so in diese Situation gebracht worden bzw. haben wir es selbst mitentschieden (alter Hut, ich weiß). um jetzt, kurz vorm Ziel umzukippen. Dass wir kurz vor dem Ziel sind sagt mir mein Inneres sehr deutlich. Nur, jeder Tag in d i e s e m unerträglichen Zustand sind gefühlte Jahre.
    Heike, in diesen Tagen alle Pläne erstmal beiseite lassen und durch diesen inneren Sturm gehen! Ja, geschehen lassen! Draußen haben wir gerade enormen Sturm, gut so! In unserem Innern schickt es sich nun an, dass alles Alte, wie vergilbte Blätter, davongepustet wird. Lass` uns dessen gewiss sein!
    Ich drück` dich ganz fest!
    Alena

  2. liebe Heike, ihr lieben anderen Seelen, die ihr hier eure Erfahrungen der letzten Wochen und Tage beschreibt, ich danke euch für eure so mitfühlenden Texte. Kann das Alles hier nur kräftig bestätigen. Gehe auch schon, ach seit etlichen Wochen, durch diesen sooooooo kraftraubenden und soooooo langwierigen Prozess. Kenne die nächtlichen Schlaftpausen, das lästige nachts Schwitzen und dann am Tag die totale Müdigkeit und bleierne Schwäche, dazu kommt noch, daß ich mich einfach vom Kreislauf schwach und müde am Tag fühle. Keine Lust und keine Kraft was zu machen. Ja, ich schleppe mich so irgenwie durch den Tag, mit etlichen Pausen. Lass mich einfach nicht hängen, versuch loszulassen. Will aber nicht so klappen. Danke euch für eure Texte, sie machen mir Mut, weil ich weiß, es gibt da noch Seelen, die auch gerade mit diesen Symptomen kämpfen. Ich habe auch einen riesigen Hunger, aber nur nach Süßigkeiten. Nicht gut irgendwie hi hi. Würde mich freuen, wenn ich paar Antworten bekommen würde. Das beruhigt. Manche verstehen nicht was ich meine, denen geht es einfach nur super. Wie machen die das, sie haben null Symptome und haben Energie und Kraft und können ohne Probleme ihren Alltag bewältigen, sie wissen gar nicht von was ich da rede. Wie machen die das?
    Danke an alle lieben Seelen für eine Antwort. Ich umarme euch. Viel Kraft und kommt alle gut durch diesen Prozess. Danke danke danke euch.
    In Liebe Marion Susanne, 06.10.2017 um 08.38 Uhr

    • Liebe Marion
      Es ist ok wenn du dich schwach und ausgelaugt fühlst. Das mit dem Schwitzen habe ich seit einiger Zeit hinter mir, dafür sind meine Augen seit 2 Wochen im Umbau 😉
      Die Schwitz-phasen, egal wann sie auftauchen, annehmen und deine Helfer um Linderung bitten und in Liebe und Dankbarkeit loslassen. So kann ich mein Schwitzen auf 2 Min. Begrenzen.
      Mit den Augen ist es etwas schwieriger. Letzte Woche begann das rechte Auge zu tränen, jucken, und brennen. Dann bemerkte ich Stiche in der Pupille und die Sicht veränderte sich von gut zu schlecht, innerhalb kurzer Zeit. Jetzt geschieht es mit dem linken Auge.
      Auch da hilft dir der arkturianische Ärztetrupp, in gleicher Weise wie beim Schwitzen 🙂
      Auch wenn ich mir manchmal vorkomme als ob ich nicht in mir bin, dann lache ich darüber und nehme meine „schizophrene“ Hälfte mit, damit ich nicht so alleine bin 😀
      Was soll denn schief gehen? Du kommst aus dem Universum und darfst dich wieder erinnern.
      Auch wenn ich mich noch nicht vollständig erinnern kann, habe ich die untrügerische Gewissheit in mir, das ich schon ein Zuhause habe und mir deshalb keine Sorgen machen muss.
      Iss worauf du Lust hast und transformiere all dein Essen. So kannst du alles in Bio umwandeln.
      Die Menschen die noch keine Symptome haben, werden noch nachziehen. Denn viele Menschen die jetzt aufwachen, müssen sich für ihren weiteren Weg entscheiden. Diejenigen die sich für die Quelle entscheiden, werden dann von uns durch die Transformation begleitet.
      Alles Liebe
      Ishani Diana

      • danke, liebe Diana für eine so schöne Antwort. Ganz besonders toll fand ich deinen Tipp mit dem arkturianischen Ärztetrupp. Das hilft mir in den Situationen, in denen ich mich besonders down fühle, sehr. Und es wirkt. Danke. Bei den öfteren Kreislaufproblemen helfen die Lichtärzte immer richtig toll.
        Vielen Dank für deinen lieben Beitrag Diana. Ich umarme dich Marion

    • liebe marion
      ich kenne all diese Symptome nur zu gut..!
      Mir hilft am meisten die Meditation. Und vielleicht meditierst ja auch du schon.
      Ich hatte diese Lust auf Süssigkeiten auch ganz stark, und ich empfand es mehr und mehr als sehr unangenehm. Um diesem ein Ende zu setzen, ging ich in eine tiefe Meditation, und programmierte mein Unterbewusstsein um. Das geht so wie Hypnose, einfach das ich mich selbst „hypnotisier“, eben in einem tiefen Entspannungszustand. Ich sage dann innerlich mehrmals: Ich habe keine Lust und kein Verlangen mehr nach Süssem.
      In den nächsten Tagen hatte ich überhaupt kein Verlangen mehr, was meinen Körper freuen dürfte. Ich wende diese Methode für alles an, was ich loslassen möchte. Oft braucht es auch Wiederholungen.
      Dazu möchte ich dir/euch noch einen anderen Tipp ans Herz legen, was mir auch sehr hilft, und helfen kann, sich tief zu entspannen. Frequenz-musik:

      Man findet zu allen Themen eine Vielzahl an Recordings.

      vielleicht kannst du damit etwas anfangen, dann freut es mich…alles liebe…
      herzlich
      Sybilla
      http://www.herz-mensch.ch

  3. Liebe Heike
    Danke für deine so authentischen Berichte deiner Transformation. Ich lese sie oft und erkenne das wir uns sehr ähnlich entwickeln 🙂
    Ich Fühle mich zur Zeit wie ein Blatt im Wind. Erst bin ich noch am Baum gehangen und dann, ein Windstoss der mich vom Ast befreit und durch die Luft trägt. Irgendwo im Nirgendwo wirst du einfach weggetragen von allem dir Bekannten. Nirgends kannst du landen und dich ausruhen. Immer wieder wist du in die Lüfte getragen und hast selten mal Boden unter dir. Und dann kommt der Regen und drückt dich auf die Erde um dich zu erholen. Dann, wenn du endlich wieder trocken bist, hebt dich der nächste Sturm wieder in die Lüfte usw.
    Wir sollten uns mit dem selben Vertrauen das ein Blatt hat, einfach treiben lassen. Eure Seele weis den Weg und wir dürfen uns mehr und mehr daran erinnern, woher wir kommen, im Vertrauen, das alles vorhanden ist was wir brauchen.
    Alles Liebe
    Ishani Diana

  4. Hallo Heike und schönen guten Tag

    es gibt die zwei Seiten innen oder aussen wählst
    Du die Dualität oder die Einheit aussen gibt es die
    Geschichten innen ist nur die Stille und da ist das
    was wir wirklich sind das eine stille Bewusstsein
    das da ist ohne Gedanken Gefühle Geschichten
    Erwartungen Visionen und ich wünsche allen das
    sie es endlich finden denn es wäre an der Zeit 🙂

    Namaste

    Burkhard

    • Lieber Burkhard,
      ja, eigentlich sollte innen nur Stille sein – bei mir ist aber seit Mo-na-ten ein Tinnitus, der manchmal so laut ist, wie heute, dass ich am Verzweifeln bin! Es wäre wirklich an der Zeit, nun endlich alles das zu finden, was wir uns in Visionen ausgemalt haben!
      Liebe Grüße
      Alena

  5. Ihr Lieben, es ist für mich sehr tröstlich das gerade gelesen zu haben , denn ich fühle mich auch sehr ähnlich, denke dauernd ich müsste dies und jenes machen rausgehen was erledigen und genauso wie du schreibst Heike, drängt mich meine Seele so sehr das umzusetzen war schon so lange schlummert und dann kommen verschiedene Ängste und Unsicherheiten und eben die körperlichen Symptome; das macht mir zwischendurch sehr traurig gleichzeitig ist da diese Gewissheit tief innen, dass das ist schon so in Ordnung sein wird, die Dinge eben ihre Zeit brauchen. In Ernte-Stimmung bin ich auch nicht wirklich,jetzt muss ich gerade lachen;) ich glaube es ist wirklich auch wichtig ,seinen Humor zu behalten, in diesem Sinne alles liebe Anja

  6. Hallo Alena, Heike und die anderen

    dieser Ton kommt auch aus der Stille bei mir
    nur wenn ich meditiere nach innen lausche
    und es darf da sein denn es ist ja schon in mir.
    Meine Konzepte Vorstellungen Visionen habe
    ich losgelassen denn sie kommen vom ego
    und das ist nicht das was ich bin.
    Was ist denn noch da ohne die Geschichten. 🙂

    Habt eine schöne Zeit

    Namaste

    Burkhard

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