Nichts bleibt, wie es ist

Die Veränderungen dieser Tage erreichen alle, alle und Jeden, alle Strukturen, alle Systeme, alle Menschen, alle Situationen … nur das „wie“ ist verschieden.

Ich fühle es so, dass in den letzten Tagen eine weitere Verschiebung stattgefunden hat. Mir kam dabei, es geht jetzt „eine Schwelle höher“. Spürbar war dies in allen Körpersystemen, voran der vielen Müdigkeit, des reduzierten Schlafes, Gedankenkreiseln und Kopfschmerzen. Wobei natürlich das „Gedankenkreiseln“ vor allem bei mir, nicht so leicht abzustellen ist. Wenn alles sich verändert, der bisherige Raum sich auflöst, der Neue aber noch nicht ganz da ist, dann rattert es natürlich im System. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich dies auf sehr unterschiedliche Weise ausdrücken kann.

Bei mir ist es ja im Außen sichtbar, bei anderen wiederum mehr im innen spürbar. Eins ist nicht leichter als das andere, würde ich meinen. Diese Veränderungen sind immens. Die große Frage dabei, wie gehe ich damit um? Habe ich die Macht, selbst zu bestimmen? Fühle ich diese oder nehme ich mich als „Spielball“ der derzeitigen Einströmungen wahr? Was tun, wenn ich überhaupt nicht damit klar komme?

Bevor ich diese Fragen beantworte, mal kurz zu meinem Erleben. Ich wundere mich schon, dass ich meinen Wohnortswechsel trotz all dem gefühlten Wirrwarr so geführt und getragen hin bekomme. Auch mein Körper mag am liebsten ruhen, hat aber dann wieder genug Kraft, um zu räumen, zu entsorgen, zu planen und organisieren … es hängt ganz schön viel dran, wenn man an so einem Punkt steht. Das letzte Mal zog ich vor 10 Jahren um, damals aber nur vom Nachbardorf hierher … heute nun geht es mal eben 100 km weiter … heute bin ich eine andere 😉 bzw. gehe ganz anders mit allem um. Heute sehe ich, wie viel sich in diesen 10 Jahren verändert hat. Und doch, es kommen Momente des Abschieds, jetzt schon, obwohl ich erst in zwei Wochen gehe …

Es kommt Unsicherheit wegen dem Neuen, was da auf mich zu kommt. Es ist alles irgendwie so in der Schwebe …

(Übrigens, wer mich finanziell unterstützen mag, über paypal oder per Brief ist dies möglich 🙂 und ihr helft mir damit sehr!)

Doch nun zu den Fragen oben … es scheint, als ob wirklich alles in uns noch einmal durcheinander gewirbelt wird, scheinbar. Dabei ist es nur so, dass die Dinge, die alles überlagert haben (unseren inneren Kern und das, was uns strahlen lässt), jetzt raus fliegen, wir sozusagen ausgeputzt werden. Wer eine neue Ebene betreten und dort auch leben möchte, muss vorher „durch die Reinigung“ 😉

Das kann schmerzen. Das kann verwirren. Das kann sich anfühlen, als ob man schon Äonen lang immer wieder dasselbe versucht hat und nichts, aber auch gar nichts zu funktionieren scheint. Das kann sich auch so darstellen, als ob man verzweifelt, nichts mehr sieht, nicht wohin, nicht wie …

Wie nun damit umgehen? Eine wirkliche Lösung – gibt es die? Ich weiß nur, dass es (zumindest ein wenig) hilft, zu atmen, durchzuatmen und sich bewusst zu machen, dass auch diese Phase irgendwann zu Ende geht. Hingabe, aufgeben, loslassen … das Alte nicht wiederholen, doch gleichzeitig an den eigenen Träumen dran bleiben. Es ist wichtig, weiterhin zu sich zu stehen und sich zuzugestehen, dass man in diesem Leben alles verdient: Wohlstand, Fülle, Glück, Unterstützung, Hilfe, Liebe … und gleichzeitig erkennen und sich bewusst machen, dass man dies in sich trägt. Es ist da, nur können wir es eben noch nicht in jedem Moment klar sehen. Gerade jetzt kommt einem schnell dieser Optimismus, diese Zuversicht abhanden. Also … ausrichten, vertrauen und annehmen!!!

Und noch eins, niemand von uns ist alleine! Es ist immer jemand da, der ähnlich empfindet, der hilfreich seine Hand ausstreckt, der einem wahrnimmt. Schau hin, auch für dich sind hilfreiche Hände da 🙂

Hilfreiche Angebote für dich, bei denen ich in deiner Seele lese 🙂 :

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