Angst vor sich selbst

Es gehen weitere Türen auf, Schichten lösen sich und man findet sich doch glatt in einem neuen Feld wieder. Kann es so leicht sein? Darf ich diese Freude auskosten? Aber es fühlt sich so anders an, als das Schwere, das Gewohnte, all das, was meist mit Zweifeln oder Hindernissen daher kam …

Das ist schon ein interessantes Phänomen, wenn man an sich selbst beobachtet, wie zögernd ein Teil in einem hinter der Tür hervor schaut, nicht wissend, ob er sich nun trauen soll oder nicht. Das Licht lockt, die Wärme fühlt sich so toll an … gehen oder wieder zurück hinter die sicher geglaubten Mauern? Sich trauen oder doch noch ein wenig warten?

Ich meine, es ist die Zeit dazu, endlich hervor zu kommen! Es ist der Moment, sich zu trauen und nicht alles komplizierter zu machen, als es ist. Denn Leben kann auch leicht sein! Leben kann Freude sein! Leben kann sich anfühlen, als ob man getragen wird, mit fließt, Dinge auftauchen, die einen mitnehmen, unterstützen und anstupsen … damit man den nächsten Schritt geht. All das erfährt man aber nicht, wenn man hinter der Mauer hockt und sich nicht traut, wenn man im Gewohnten fest klebt und meint, das sei das Leben, wenn man sich selbst und seine Gewohnheiten wiederholt und wiederholt. Mach etwas anders! Geh eine Schritt! Spring, wenn du an einer Anhöhe stehst und obwohl du zitternd hinunter schaust, spring! Es kann dir nichts passieren. Du wirst begleitet, aufgefangen, sanft hinab getragen … schau, sie sind da, deine Begleiter, deine Engel …

Warum nur plötzlich diese Angst vor sich selbst? Davor, sich so zu zeigen, wie man ist, das zu tun, was man schon lange tun wollte …

Wir haben vergessen, wie sich ein Leben in Leichtigkeit und Freude anfühlt. Wir haben vergessen, wie es ist, wenn sich nicht ständig Hindernisse aufbauen und alles leicht geht. Wir haben vergessen, wie stark und vollkommen wir sind!

Wir sind noch sehr verhaftet in dem, was lange unseres war, Angst, Zweifel, Vorsicht, Unsicherheit, Schuld und Scham … klar, wir üben es, all dies zu heilen, zu wandeln, um endlich frei zu sein. Dieser Prozess geht gerade in eine neue Phase über, in eine Phase, wo es plötzlich leicht gehen kann. Hier öffnen sich Türen, obwohl man gar nicht so viel dafür getan hat oder auch einfach so. Hier spürt man plötzlich eine unbändige Lebenslust, die ausgedrückt werden will. Doch passiert es schon noch, dass da wieder eine Grenze ist. Selbstgemacht? Erinnert? Wirklich da? Wir dürfen nachschauen, wieso sich diese zeigt und wodurch sie entstand … es wird sich uns offenbaren und vielleicht auch gleich noch die Lösung zeigen.

Und so ist es an uns, jetzt diese (inneren) Grenzen zu überschreiten, unsere Ängste in den Arm zu nehmen und zu l e b e n. Einfach zu leben, mit allem, was grad da ist, doch besonders in Freude, singend, jubelnd und sich erinnernd … Leben kann schön sein! Leben ist leicht! Erinnere dich!

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Ein Gedanke zu „Angst vor sich selbst

  1. eine weitere Perspektive zu „Gewohnheiten wiederholt und wiederholt“ vs. „leicht … in Freude mit fließen“

    Ja … durch das ständige abspielen/WIEDER-geben der WIEDER-holungen haben sie ihr Momentum … und es scheint dass das sich nicht so einfach abschütteln lässt … nicht so einfach zum STILLstand bringen lässt … nicht so einfach daraus AUSzusteigen ist …

    Im … Zeitlosen … Hier & Jetzt … gibt es KEINE WIEDER-holungen
    … alles ist im FLIESSEN … ist LEBENDIG … mit dem Was sich entfaltet/zurückfaltet in EINklang …

    WIEDER-holungen wollen wiederholt werden … Angst ist ein Mittel dieses Momentums, „Hey du bist Sicher hier, denn du weisst ja was kommt hier in der WIEDER-holung!“

    Es ist NICHT die Angst des Selbstes … es ist „nur“ die Angst der WIEDER-holung (mit der wir uns so lange indentifiziert hatten) … nicht mehr WIEDER-holt zu werden!

    Wir dachten doch tatsächlich wir seinen die WIEDER-holung!

    Wo wir doch „nur“ die aller erste Original-AUFnahme waren.
    Danach wurde es bei jeder WIEDER-holung immer weniger „erste Original“ Erfahrung und immer mehr WIEDER-hohlung.

    Den Fernseher hab ich schon vor ein paar Jahren verkauft, aber den AUS-Schalter der WIEDER-holungen habe ich in/bei mir noch nicht gefunden 😉

    Manchal braucht es STILLe/RUHe und Zeit um die WIEDER-holungen AUS-klingen zu lassen.

    Eine höhere Schwingung / Lebendigkeit ist so ein Zeichen für zeitloses Hier&JETZT

    Während „uff“ … „uff“ … „uff“ … Eintönigkeit … so ein Zeichen der WIEDER-holung sein kann.

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