Wie auf einem Drahtseil

… so fühlte ich mich die letzten Tage. Meinte ich noch zum Jahreswechsel, dass es jetzt leichter und harmonischer sein würde (mein Leben, die Tage, die Wellen …), wurde ich doch glatt eines besseren belehrt. Ich habe allerdings keine Ahnung, was genau da passierte. Mich nahm es einfach nur mit … hinein und hinunter … zwei Situationen brachten mich so an mein Limit (emotional gesehen), dass ich meinte, alles noch mal von vorn erleben zu müssen. Noch mal in den tiefsten Schmerz, noch mal in die dunkelste Dunkelheit und noch extremer in eine Überforderung, die mich mitzureißen drohte. Ich fühlte mich echt wie auf einem Drahtseil, ja keinen Schritt in die falsche Richtung, dann stürze ich … ja aufpassen, die Balance nicht zu verlieren … ich eierte ganz schön …

Das kleinste Bisschen reichte aus, um mich an den Rand der Verzweiflung zu bringen. Ich sah kein Land mehr. Fühlte mich, als würde ich „unter großen Wagenrädern zermalmt“ … zurück bleibt ein heulendes Etwas, klein, nichts wert, kraftlos …

Es war hammermäßig! Die vorgekaukelten Bilder malten mir Situationen aus, in denen ich meinte, nichts auf die Reihe zu bringen. Ich fühlte mich am Rande der Verzweiflung und war in diesen Momenten fix und fertig, emotional sowieso, aber auch körperlich. Das Chaos drohte mich zu verschlingen, nicht nur mein eigenes, nein, vor allem das des Systems. Und ich glaube, das geht erst richtig los. Noch habe ich kein wirkliches Rezept, wie damit umgehen, wenn ich selbst gerade „hänge“ …

Bin ich in meiner Kraft, geht es leicht, das durfte ich mehrfach erfahren. Nur hat es mich gerade nach unten gedrückt, komme ich mir vor wie der berühmte Frosch, der da um sein Leben paddelt …

Es fühlt sich so an, als ob ganz viel an bestimmten Gesetzen, Vorgaben. Vorschriften usw. festgehalten wird, noch mehr als sonst, weil man meint, dass es anders ja nicht sein darf. Und wir müssen da irgendwie durch … treten oft in vermintes Gelände und können nur froh sein, wenn sich Lösungen zeigen oder wie aus dem Nichts erscheinen. Dann ist wieder eine Führung spürbar und ich weiß, „sie“ sind bei mir …

Es scheint, dass der Kampf weiter geht. Ich sah es gestern wieder am Wetter, als ich unterwegs war. Hier sternenklar, etwas weiter bewölkt, dann „Wellenwolken“, die niemals normal entstehen, dann Sonne und wieder mal zugesprüht … wir kennen es zwar, doch es lässt mich immer wieder aufseufzen, wenn ich das sehe und eine Bitte nach der anderen absenden, damit das endlich aufhört. Wir alle brauchen die Sonne so sehr! Wir brauchen klare Luft, gute Luft, klare Sicht und ein reines Feld!!!

Noch mal zurück zum Drahtseil bzw. meinem Empfinden. Mittlerweile hat sich das alles etwas entspannt und es zeigen sich Lösungen. Trotzdem kam und komme ich mir vermehrt vor, als ob ich so viel allein schaffen muss. Mir da bewusst zu werden, dass dem ja gar nicht so ist, ist immer wieder wichtig. Gerade sehe ich das so, ich hoffe, ich erinnere mich demnächst schneller daran. Ich weiß nur eins, es scheint gerade Schmerzpunkte anzutriggern, scheint erneut Tiefen auszuloten und Dinge nach oben zu bringen, was auch immer für Themen es sein mögen. Ich kann sie nicht mehr benennen, bekomme allerdings manchmal Bilder, so wie mein letzter Traum. Da biss mich eine (gestreifte) Schlange zweimal … ich erinnere mich an ein Buch, wo eine Schlange der Anderswelt Jemanden biß, damit diese „erneuert“ werden kann. So ähnlich fühlte ich mich danach auch …

Vielleicht können euch meine Worte ja ein wenig trösten … so wie mich die Sonnenstrahlen vorgestern eingehüllt und mir zumindest Momente geschenkt haben, in denen ich Hoffung schöpfen konnte:

Sehr gern nehme ich Spenden für meine Blogarbeit an, wenn du mir also etwas geben magst, dann schau hier: https://lichtrose2.wordpress.com/wertschaetzung/

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3 Gedanken zu “Wie auf einem Drahtseil

  1. Hallo! Mir gehts ebenso und ich hatte oft Hochphasen, wo ich dachte, alles überwunden zu haben und plötzlich wie aus heiterem Himmel, wieder das Gleiche. Und dann gibt es Menschen, die scheinbar von Geburt an mit Leichtigkeit durchs Leben gehen und nicht verstehen können, was bei mir los ist. Ein langer Kampf von Kindheit an, den ich gemeistert hatte und doch immer wieder in Wellen zurückkommt, um mich scheinbar unten zu halten. Es kann zermürbend sein und doch ist es scheinbar Teil des Heilungsprozesses, den ich erfahre und die anderen in ewiger Leichtigkeit nicht erfahren können…Allerdings ist das kein Trost, wenn Du selbst in dieser Lage bist und unter Druck stehst…Changemanagement auf persönlicher Ebene braucht Zeit, Kraft, Mut, Selbsterkenntnis, Mut alles loszulassen schlussendlich sich selbst und was man meint zu sein…

  2. Oft sind es regelrechte „Angriffe von Außen“, von den Dunklen, die uns schlechte Gefühle „injizieren“. Ich rufe dann einfach in den „oberen Reichen“ nach Hilfe. Heute auch wieder. Nach 10 bis 30 Minuten hellt sich meine Stimmung dann merklich auf. Das sind keine Depressionen, die aus dem Inneren kommen, sondern depressive Schwingungen, die von anderen ausgesendet werden. Das gibt es bereits seit mehr als 40 Jahren, denn solangen beobachte ich es schon bei mir. Nur dachte ich bis vor knapp 2 Jahren, daß es etwas mit mir zu tun hätte.

    Wäre das eine wichtige Erfahrung für mich, dann könnte ich es durch meinen Hilferuf nicht korrigieren lassen, meine schlechte Stimmung. Also muss es von außerhalb kommen, wenn ich bei mir keinen Grund für schlechte Stimmung entdecken kann.

    Wenn es doch etwas Inneres ist, dann hilft die Herzmeditation, die man auch stellvertretend anstoßen kann: https://jpr65.wordpress.com/2016/05/18/herzmeditation-wie-man-sein-herz-leicht-von-schwerer-energie-befreit/

  3. Wir sind in Bezug auf Chemtrails nicht ohnmächtig. Da wären Hóoponopono und Agnihotra als mächtige Mittel dagegen! Je mehr es praktizieren, desto schneller sind wir befreit.

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