Einfach mal durchatmen

Im Moment kommt es mir so vor, als ob alles noch schneller geschieht. Die Tage verfliegen, die Stunden reihen sich aneinander und Ruck-Zuck ist wieder ein Tag rum und man fragst sich, wie das sein kann. Gerade habe ich auf den Kalender geschaut, sind das wirklich erst zwei Wochen seit dem Jahreswechsel? Es fühlt sich eher an, als sei schon wieder das halbe Leben passiert …

Gestern war so ein Tag, wo ich dieses Tempo besonders wahrgenommen habe. Nicht mal draußen im Wald (bei Sonne!) konnte ich innehalten oder einfach mal spüren … mir war permanent, als ob mich etwas oder jemand antreibt. Hätte ich nachmittags nicht mit Macht mir selbst ein Stopp verordnet, wäre ich wahrscheinlich irgendwann rausgenommen worden. Mein Körper schrie nach Ruhe und mein ganzes System wollte einfach nichts mehr „sehen“, nicht mehr planen, tun, vorbereiten, aufräumen … nein, Ruhe war dran. Einfach mal durchatmen, mal nicht weiter rennen, tiefer schauen oder in der Zukunft verweilen … jetzt wollte gefühlt werden, dieses Jetzt, so wie es gerade war, genauso schnell, hetzend, angertrieben … das sollte ich wahrnehmen … und gleichzeitig atmen …

An diese nachmittägliche Ruhepause schloss sich eine erholsame Nacht, in der ich tief eingehüllt schlafen konnte, obwohl sie sich anfühlte, als sei sie ewig … so unterschwellig nahm ich das wahr, obwohl ich nicht bewusst munter war.

Dieses Durchatmen ist gerade enorm wichtig. Wir wissen alle und erfahren es gerade, dieser Umbruch, in dem wir uns schon seit Jahren befinden und meinten, er wäre heftig, legt gerade einen Zahn zu. Alles wird überprüft! Alles auf Liebe hin untersucht, ob es dem Neuen standhält, ob es wahrhaftig ist, ob es fließend und frei ist, ob wir dies alles leben … ja, wir leben es, doch manchmal verlässt uns einfach noch die Erinnerung daran oder das, was gerade auffliegt, droht uns zu verschlingen. Natürlich nicht wirklich, nur wir fühlen das in so manchem Moment so, fühlen uns, als gäbe es gerade keinen Ausweg, kein Licht, keine Hilfe … doch auch dem ist nicht so! Die uns überlagernden Felder wollen nur einfach durchschaut und wahrgenommen werden. Wie hieß es so schön: „2018 wird das Jahr des Fühlens!“ Das bedeutet für uns, wir dürfen lernen und uns erinnern, zu fühlen und so manches einfach stehen zu lassen. Nicht immer müssen wir mehr hinab steigen und uns durch die Dunkelheit bewegen.

Ich bekomme gerade folgendes Bild: Was sich da grad löst, in allen Systemen, in allen Feldern und Energieschichten … es sind Anteile, sind Fragmente, meist von uns Menschen selbst erschaffene … ja was eigentlich? Wesenheiten trifft es nicht so richtig, eher herum wabernde Schlieren oder herum schwirrende „Gebilde“, die jetzt, nachdem sie sich lösen, fast schon orientierungslos im Feld unterwegs sind. Diese Gebilde wollen wieder anhaften, wollen so „leben“ wie eh und je … nur, es geht nicht mehr. Es sei denn, sie treffen auf Menschen, die dies alles noch nicht durchschauen, die in der Angst leben, die am Alten festhalten. Diese Menschen halten automatisch auch das Bestehen des Alten aufrecht … ohne sie verurteilen zu wollen, sie tun dies unbewusst, so wie wir alle es lange Zeit unbewusst taten. Nur jetzt ist eine Zeit, wo sich mehr und mehr Menschen dies bewusst werden und erkennen, sich erinnern … und so haben diese „Gebilde“ keine Chance mehr, ihnen wird die Energie entzogen, sie dürfen sich wandeln … durch unsere Liebe, mit unserer Liebe …

Nun, ich weiß nicht, ob der Begriff „Gebilde“ es trifft, doch ich fühle, dass dies sich jetzt so auftut … das wir inmitten von Feldern sind, die voller gelöster Anteile, Muster usw. sind. Was bedeutet, wir müssen einen Weg finden, uns hier aufzuhalten, uns trotzdem oder gerade deshalb innerlich stärken, uns gegenseitig und miteinander erinnern, wozu wir hier sind und uns unserer Liebe immer wieder bewusst werden. Diese zu leben, stärkt unser ureigenes Feld und erinnert die Menschen, die zu uns finden …

Es ist so wichtig, denn wir erleben es ja, an einem Tag geht es einem so richtig gut, da hat man die Kraft, für andere da zu sein. Am nächsten Tag will man selbst in den Arm genommen werden. All das darf sein! Wir sollten einfach lernen, uns nicht mehr für das, was gerade ist, zu verurteilen. Dieses Menschsein hier auf der Erde in diesen Zeiten ist schlichtweg herausfordernd und wurde so noch nie erfahren. Von daher betreten wir Neuland und tasten uns eh schon einen Schritt nach dem anderen vorwärts, manchmal bewegen wir uns da auf dünnem Eis, manchmal schreiten wir kräftig aus …

Lasst uns einfach immer wieder daran erinnern, was wir hier tun und leben, ist einzigartig!!! Und so braucht es eben auch mal Phasen, um durchzuatmen 🙂

Ich bin für dich da:

… mit meinen Angeboten, bei denen ich „in deiner Seele lese“, dir Impulse gebe, deine Selbstheilungskräfte anrege und dich auf deinem Weg begleite –

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