Eine turbulente Woche

Meine letzten Worten kamen genau vor einer Woche, nach dem Sturm. Ich muss echt schauen, was denn seitdem so alles noch geschah. Da war der viele Schnee, der mich hier in Atem hielt. Schippen, jeden Tag schippen … jeden Tag erneut mehrere Zentimeter dazu, die Schneeberge wuchsen. Es sah wunderschön aus … nur in mir war etwas am arbeiten, so ein hin und her … eigentlich wollte ich den Winter genießen, doch … mein Körper sagte etwas anderes. Dann kamen noch emotionale Tiefflüge hinzu. Genau am letzten Wochenende … ihr habt es sicher ebenso gespürt. Da war was! Da war eine Öffnung! Etwas, was Fesseln wegsprengte, was Verquickungen löste, was Ahnenthemen heilte. Etwas, was sooo tief ging …

Es war, als ob das Grau mich zu verschlingen drohte, ich ruderte herum. Eine Medi mit meinen neuen Naturschallwandlern brachte sofort Heilung:

Ich fühlte, wie tief hinab es ging und ließ meinen erlösenden Tränen freien Lauf. Durch die Musik ging das ganz leicht, ich musste nichts tun, mich nur hingeben und vertrauen. Zuerst fühlte es sich an, als ob ich da „nicht raus komme/irgendwie gefangen bin“.

Ich hörte immer wieder: „Lass los!“ „Lass los!“ Dabei ging es nicht nur darum, meine Tochter gehen zu lassen, sondern auch ich selbst sollte etwas von mir loslassen. Ich sah, wie sich ein Teil von mir abtrennte und zurück blieb. Dann kam noch mal dieses: „Lass los!“

Als nächstes Bild zeigte sich mir ein großer und ein kleiner Falke, die mir in der Nacht schon im Traum begegnet sind. Ich wurde zum kleinen Falken und vom Großen mitgenommen. Wir flogen hoch hinauf, ich schaute zurück und sah, wie der Teil von mir immer kleiner wurde. Der große Falke sagte zu mir: „Du lernst jetzt fliegen!“

Dann sah und spürte ich, wie ein Reif, eine Fessel um mein Herz aufgesprengt wurde. Ich sah weiter so viel Herzensenergie, spürte, wie es immer wärmer in meinem Herzen wurde, nahm ein großes, rundes „Gebilde“ (Herzchakra) wahr, wie es sich ausweitet, ausdehnt, Luft bekommt, der Einengung entkommt. Es war eine Herzöffnung/Weitung/Befreiung!!!

Diese Bilder und die Gefühle dazu begleiteten mich noch lange. Ich hörte auch noch, dass der winkende Teil, der zurück blieb, all das vereinte, was ich bisher gelebt hatte. Dies darf jetzt gehen, wird nicht mehr gebraucht, hat genug gedient. Es ist Dankbarkeit in mir, dass mir dies so bewusst wurde und ich sehe und annehme, dass viele Dinge sein sollten, damit ich wachse, weiter komme, mich entwickeln kann.

Nach diesem Wochenende und dem tubulenten Wochenbeginn trat kurz Ruhe ein. Ich befand mich in der Nachheilungsphase und gleichzeitig in der Vorbereitung zur nächsten Loslassphase. Der Umzug meiner Tochter stand an und gleichzeitig der endgültige Abschied (mit Wohnungsabgabe) von meinem langjährigen Wohnort und meiner Familie. Gleichzeitig fühlte ich weiter auf körperlicher Ebene die hohen Energieinströmungen. Es ist immer wieder erstaunlich, dass dann, im entscheidenden Moment und wenn etwas wirklich sein soll, alles klappt, genügend Kraft da ist, sich alles fügt!

Der Tag begann alles andere als leicht. Ich packte mein Auto und wollte starten, doch es sprang nicht an. Wegen dem Schnee bin ich einige Tage nicht gefahren und somit wollte die Batterie nicht so richtig. Seltsamerweise spürte ich eine Ruhe in mir, die ich sonst so noch nicht allzuoft hatte. Ich erinnerte mich daran, dass ich schon einmal unsere Heizung mit der Energie meiner Hände zum Laufen gebracht hatte. Also gab ich Energie hinein und spürte, wie es kribbelte und ein Energiestrom entstand. Das Ganze probiert ich so 7-8 mal, Energie schicken, das Anlassen probieren, erneut Energie schicken usw. . Tatsächlich, es gelang mir, den Motor zu starten und die Fahrt konnte beginnen. Dieser Moment war wieder mal sowas von heilig, weil er mir bewusst machte, was alles in uns steckt und wie wir unser Leben selbst beeinflussen können, doch vor allem die eigene Kraft so zu spüren, war toll!!!

Nun, ich fuhr meine Tochter und ihre Katze abholen, die Wohnung auflösen, den Rest rausräumen und alles verpacken. Dann ging es am nächsten Tag nach Hannover, dem neuen Ort meiner Tochter. Es war anstrengend, ja, es war Chaos, oh je … wir standen da und wussten echt nicht, wo anfangen 😉 … so ein Umzug hat es wirklich in sich und irgendwie ging es der Mieze am besten dabei 😉 … sie eroberte ihren bekannten Kratzbaum, erkundete die neuen Räume, kroch zwischen all die Kisten und kam immer mal wieder, um sich Streicheleinheiten abzuholen oder welche zu verteilen.

Wir haben es geschafft! Ich bin wieder zurück im Harz, mit Muskelkater überall und noch ziemlich müde. Doch auch stolz, was ich in den letzten 8 Wochen alles bewältigt habe. Zwei Umzüge, so viel Neues, so viele Hürden, die übersprungen werden wollten. Ängste, die sich noch mal zeigten, Loslassprozesse, Neuordnungen …

Nun werde ich es etwas langsamer angehen lassen und den Rest des Monats mit dieser Finsternis anschauen und fühlen, was sich jetzt noch zeigt. Denn dieser Januar war nicht ohne, für viele von uns. Manch einer wusste, dass er geht und neues in Angriff nimmt, andere bekamen von Außen den sogenannten „Tritt …“, um endlich was zu ändern, noch andere wurden aus ihrem Alltag durch körperliche Befindlichkeiten heraus genommen oder ihnen wird das entzogen, was sie als ihr Leben ansahen. Nichts bleibt mehr, wie es ist und war, wirklich nichts! Wir alle sind aufgefordert, uns aufzumachen, zu gehen, zu bewegen … in uns zu schauen, was nach Heilung verlangt und dies zuzulassen. Es gibt so viele leichte Methoden, wie dies geschehen kann. Ich empfehle schon mal meine Körper- und Zellenausrichtung mit natürlichen Klängen bzw. die Entspannungszeiten mit natürlichen Klängen. Ich sitze jeden Tag im Hologramm, das macht süchtig 😉 … es ist so sanft, so schön einhüllend, so leicht, diese Klänge zu fühlen, es ist, als ob einen jemand umarmt und in andere Spähren trägt, es ist Heilung in jeder Zelle, einfach, sanft und umfassend! Es hilft mir, wenn ich durcheinander bin, trägt mich in andere Ebenen oder lässt mich tanzen, wenn was in Bewegung kommen will. Ich freue mich schon jetzt, wenn ich die ersten Klienten bei mir begrüßen und sie mit dieser „Methode“ einer allumfassenden Heilung bekannt machen darf 🙂 … bald ist es soweit 🙂

Nun, diese turbulente Woche ist noch nicht vorbei … wir bewegen uns weiter, hinein in ein neues Fühlen, neues Wahrnehmen und umfassenderes Sein, jeder so, wie er in Resonanz geht und dort, wo er jetzt sein soll. Wir alle erfahren das in dieser Form das 1. Mal und sind somit oft auch unsicher oder überfordert. Das ist nicht schlimm. Es gehört wohl dazu, denn erst dadurch, dass wir Schritte gehen, uns trauen oder auch mal springen, können wir heraus finden, was uns trägt, was sich gut anfühlt, wo es uns hinzieht … wir lernen neu zu leben und erinnern uns, immer mehr …

Letzte Woche

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