Es geht an die Existenz

Der vergangene Vollmond hat einiges aufgewühlt. Manch einer meinte, was das denn soll mit Blue-Mond und Blutmond und Supermond … und er wäre eh hier nicht zu sehen. War er nicht, jedenfalls nicht zum Zeitpunkt der Finsternis … doch zu spüren, so sehr. Auch stand er zeitweise recht hell am Himmel und hat mal wieder prompt einen Wetterwechsel ausgelöst. Auch wenn hier gestern die Kraniche zurück flogen, soll eine Kältewelle mit Schnee kommen.

Ok, dieses Hin und Her kennen wir ja schon und ist das, was das Außen uns spiegelt. Viel mehr wirkt das, was gerade im Innen los ist, zumindest bei mir. Seit letztem Wochenende habe ich zu tun, meine Balance zu halten. Dies dann auch noch auf allen Ebenen, emotional und körperlich. Viel Müdigkeit begleitete diese Tage, wenig körperliche Kraft, wenig Lust, sich zu bewegen … obwohl im krassen Gegensatz dazu eine Art „innerer Antreiber“ da zu sein scheint, der mir erzählt, es müsste doch alles schnell(er) gehen, dies und jenes sollte/könnte ich noch tun, alles möglichst gleich … ich fühlte mich zunehmend unter Druck und wusste nicht mal so recht, wo dieser eigentlich her kam. Da half nur, immer mal wieder daran erinnern und ein inneres Stopp verordnen, solange, bis ich mich erneut in dieser Spirale wieder fand. Puh …

Nun, das war ja noch nicht alles. Es rumort in meinem Solarplexus, da ist ein Druck, ein Gefühl, das sofort bei dem kleinsten Streß verstärkt wird und mein ganzes Körpersystem unter Alarm bzw. Hochspannung versetzt. Dazu kommt ein seltsamer Husten, so als müsste ich damit etwas lockern. Es ist, als ob Ängste angetriggert werden, die ganz tief sitzen. Diese Ängste wollen raus, gefühlt, gesehen, geheilt werden. Das fühlt sich teils so was von unangenehm an … dann die Träume, von Folter, Schreie, Verirrungen … alles, was einst an Tiefenschmerz erfahren wurde, scheint jetzt mit Macht hoch zu kommen. Es fühlt sich echt an, als ginge es mir an die Existenz, ja vielleicht auch, als ob ein Teil von mir stirbt. Diese Erkenntnis fließt mir gerade zu und unterstreicht noch mal alles, was ich eben erlebe. Hinzu kommt noch, dass mich erneut Geldthemen erreichen, wo ich „über den Tisch gezogen wurde“, zahlen soll, obwohl andere etwas verschusselt haben … auch das brachte mich gestern dermaßen aus meiner Mitte, dass ich meinte, auch hier wäre etwas Existenzielles am laufen, so, als würde mich das Ganze an den Rand meiner Existenz, meines Lebens bringen. Es ging doch „nur“ um Geld, wenn auch für mich um eine hohe Summe, doch da so zu reagieren, verwirrte mich sehr.

Was hilft? Ich musste sofort raus, laufen, erden, atmen. Das brachte mich wieder auf den Boden und zumindest zum Teil in meine Mitte zurück. Das ließ mich ruhiger werden und erkennen, dass all das Erleben gerade, all das Fühlen, nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Es sind Illusionen, die Bilder malen, starke Bilder, spürbare Bilder … nun heißt es zu üben, wie damit umgehen. Hinein gehen und durchfühlen wäre eine Variante, sie nicht zu ernst nehmen, eine andere. Doch scheint mir, dass wirklich erst wieder mal diese Extreme gefühlt werden wollen, damit das „Sterben“ gewisser Teile erfahren und zugelassen werden kann. Das ist echt nicht schön, teils so beängstigend, dann bei normalen Tagesverrichtungen plötzlich als Panik auftretend … im Großen und Ganzen etwas, was man lieber „weg“ haben möchte als es zu durchfühlen. Doch damit wäre niemandem gedient. Es geht ja gerade darum, die Dinge zu lösen, in die Heilung zu bringen, anzunehmen … anzunehmen, das sie gehen wollen, dass wir nicht mehr in diesem Sumpf herum wabern müssen, dass sie uns nicht mehr beschwehren und blockieren müssen.

Nicht jedes Thema ist dabei präsent oder zeigt sich als konkretes Bild, was es für mich meist etwas erschwert. Wenn ich zwar spüre, dass da was ist, es aber nicht greifen kann, dann rotiert mein Verstand. Irgendwie dachte ich, es würde leichter 😉 … doch diese Tage sind voll, obwohl ich kaum mit jemanden in Kontakt bin, sie sind schnell, verunsichernd und teils verwirrend. Nun, der Vollmond wirkt nach, die Finsternis auch … kein Wunder. Und was sonst noch so im Feld herum schwirrt, was sonst noch gelöst wird, es ist viel … sehr viel …

PS: Spenden für meine Blogarbeit sind jederzeit willkommen 🙂

Ich bin für dich da:

mit meinen Angeboten, bei denen ich „in deiner Seele lese“, dir Impulse gebe, deine Selbstheilungskräfte anrege und dich auf deinem Weg begleite –

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4 Gedanken zu „Es geht an die Existenz

  1. Hallo Heike,
    ich empfinde das als Besendungen. Wie aus dem Nix heraus sehe ich bilder, Filme hinter den geschlossenen Augen. Von Wortsalat mal ganz abgesehen.
    Manchmal sag ich ’na dann komm, laß sehen‘ , will durchlaufen lassen und wenn dann die Bilder starr bleiben, weiß ich wo’s herkommt. „Die“ wissen ganz genau, wie ein Feld programmiert wird. Sind so schlau. Und doch: sie haben das Wichtigste nicht.
    In ihren Programmen sind die Selbstzerstörungsmechanismen schon mit angelegt. „Ihr“ Feld ist am kollabieren.

    Es erinnert mich, wie ich meine Katze damals auf Flöhe behandelt hatte: Kurz vorm Exitus haben die Flöhe sich nochmal „aufgebäumt“…

    Ich denk nicht, daß deine Situation persönlich ist. Die Ämter z.B. habe ich derzeit als geradezu verwirrt erlebt, auf meine Kosten zwar, doch habe ich tiefe Einblicke bekommen dadurch… Die Menschen die dort arbeiten geben sich durchaus alle Mühe, sind freundlich und doch sind sie in einem System welches sich selbst gerade abzuschießen scheint.
    Das dürfte auch für sie kein Zuckerschlecken sein.

    Mit dir ist alles okay!
    Alles Liebe dir

    • Mir war es während dieser „Prozesse“ klar dass da Manipulation im Spiel war, aus heiterem Himmel kommende Emotionen … und ich beobachte es täglich in den Wolken (sichtbar) – die stehenden wellenförmigen Muster.
      Andere berichteten Fass haargenau das gleiche Verhalten, bzw. Emotionen.

  2. Liebe Heike, es tut gut Deine Worte zu lesen, denn viele von uns fühlen sich sehr ähnlich oder gleich wie von Dir beschrieben. Ich auch, wilde Träume, in einem wachte ich ständig auf mit einem leichten hörbarem Schrei (noch nie gewesen bei mir). Unerklärliche Unruhe, Sehnsucht nach Zuhause, tiefe Traurigkeit. Tränen mit starkem Wunsch dass dies hier endlich aufhört und wir wie Menschen leben, uns hier gut und sicher fühlen, freuen, sorgenfrei leben, ohne ständigen Druck von künstlich erzeugtem Geldmangel, Gewalt, Vorschriften, Einschränkungen, eingespannt wir die Esel in eine Tretmühle, bevormundet und stets von anderen hin und her geschoben, wie es ihnen beliebt, wie Wirtschaftsbosse, Banken und die Politikdarsteller (Dienerschaft der bereits erwähnten) und co.
    Ich will endlich in Freiheit leben, entspannt, auf einer Erde mit reinem Wasser, reiner Luft, reinem Boden und reiner Nahrung, wo Menschen einander achten, wertschätzen, sich gegenseitig helfen und unterstützen und das ganze ohne Geldzwang.
    Ich hoffe sehr dass wir dies erleben werden und uns befreien von der illusorischen Vorstellung des Lebens und dem Verbraucher-Wahnsinn und kehren zurück zu unserem Ursprung, als Menschen mit Herz.

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