Vertrauen ist gefragt

Das ist eigentlich noch milde ausgedrückt. Ich habe eher das Empfinden, dass mir gerade all die Dinge um die Ohren fliegen, die sich jetzt zu lösen beginnen. Das Chaos nimmt seinen Lauf und wir stehen da mittendrin. Es hagelt Aufforderungen, es kommen Nachzahlungen, es sollen Dinge beglichen werden, die andere fälschlicherweise (ob nun bewusst oder unbewusst) vermasselt haben … es häuft sich dermaßen, dass ich mich frage, wozu? Wozu diese Lernaufgabe? Wozu soll ich all das erleben? Wie löst es sich auf? Wer hilft?

Was ich dabei bemerke, ist, dass es in meinem Inneren extrem ruhig zugeht. Auch wenn seit dem letzten Vollmond alles immer stiller zu werden scheint, wir uns ja jetzt in der Zeit zwischen den Finsternissen bewegen und besagtes Chaos alle möglichen Felder erreicht, lassen mich diese Themen im Moment nicht mehr in Angst verfallen. Das finde ich erstaunlich, denn was sich bei mir gerade alles anhäuft, braucht schon fast einen Kompass, damit ich den Überblick nicht verliere.

Doch ich habe es heute morgen auch auf andere Weise erfahren dürfen, was es heißt, zu vertrauen. Die Sonne lockte mich zum Ski fahren. Neue Wege wollten erkundet werden. Später dann hoffte ich, dass ein bestimmter Wanderweg schon freigeräumt wäre und somit begehbar sei (der Sturm hat hier doch mehr angerichtet, als ich bisher dachte). Jedenfalls war der Weg noch gesperrt und ich bin mitten durch den Wald. Es dauerte und der Weg, dem ich folgte, war plötzlich zu Ende. Was tun? Ich ließ mich führen und kam nach einer ganzen Weile wieder am Waldrand an, nur ganz woanders als ich meinte. Das gab mir schon zu denken und zeigte mir, wie leicht man die Orierntierung verlieren bzw. auch schon mal im Kreis laufen kann. Das ist mir zum Glück nicht passiert. Und ich habe es meinem Vertrauen zu verdanken, dass ich wieder auf bekanntes Terrain zurück fand.

Das nun auf die andere Situation angewandt, zeigt, dass nicht alles ist, wie es scheint. Auch wenn in diesen Tagen Vertrauen wichtiger denn je ist, weil sonst diese Stille alles einnimmt und einem vorgaukelt, dass es so schnell nicht weiter geht … ein riesen Mißverständnis, würden wir daran glauben. Ich weiß, ich bin auch gerade dabei, immer wieder in meinem Inneren meine Stabilität zu finden, mich auf mein Fühlen auszurichten und mich dem hinzugeben, was jetzt getan werden will. Und das ist nicht wenig, Samen setzen, Dinge gehen lassen, erneuern und „umbauen“, vorbereiten … und fühlen, was tut mir gut und was nicht. Was geht „da draußen“ ab und was hat einen Bezug zu mir. Was will einfach sauber abgeschlossen werden …

Dieses „in sich vertrauen“ dürfen wir immer mehr üben, immer mehr bewusst anwenden, um durch die wilden Gewässer zu surfen, in die es uns so manches Mal hinein zieht. Es braucht innere Stärke, um jetzt stehen zu bleiben und sich nicht mehr mitreißen zu lassen. Es braucht Mut, trotzdem vermeintliche Risiken einzugehen, obwohl man nicht sieht, wie es morgen weiter geht oder woher Hilfe kommt. Es braucht echt immer wieder innehalten, fühlen, neu ausrichten … es geht so vieles jetzt, es kommen Sachen in unser aller Bewusstsein, es bricht alles auf, was bisher unter Verschluss war, es beginnt ein großer Strom zu fließen (bildlich gesehen) … dieser „Strom“ ist nicht mehr aufzuhalten, er wird alles mitnehmen, was sich ihm entgegen stellt und aufdecken, was wir bisher nicht sehen konnten. Er wird frei machen, was frei werden muss …

Also ihr Lieben, üben wir uns weiter im Vertrauen und erinnern uns gegenseitig daran, dass wir das können 🙂

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