Nebelig und grau

So fühlt es sich für mich grade an, etwas nebelig, etwas undurchsichtig und grau, passend heute zum Wetter draußen. Das Erstaunliche in diesen Tagen ist, dass ich mich schon wieder so fühle, als würde ich auseinander genommen und neu zusammen gesetzt, als würde alles neu sortiert, auch das, was ich meinte, was doch nun stimmen könnte. Doch scheinbar reicht es eben noch nicht und es geht noch einmal um einiges tiefer. Das fühlt sich dann so an, als ob sich um mich herum (aber auch in mir drin) etwas „aufbaut“, etwas formt, neu wird. Etwas, was ziemlich groß und besonders daher kommt. Das Ganze scheint schon auf anderen Ebenen da zu sein, nur kann ich es noch nicht vollständig wahrnehmen. Ja, es scheint sogar alles in mir drin schon da zu sein, doch auch hier zeigt es sich mir vorerst als Gefühl, als etwas, was sich anbahnt, was gerade kommen will.

Gleichzeitig zu diesem Empfinden kommen körperliche Symptome, die mir anzeigen, dass enorme Energein einfließen und dass man Körper nachzieht. Das, was jetzt gelebt und in eine Form gebracht werden will, braucht ebenso die Unterstützung des gesamten System, also nicht nur das Fühlen sondern auch den Körper, der sich der neuen Schwingung und dieser Öffnung erst langsam anpassen muss. Denn es ist, als ob uralte Mechanismen fallen, es ist, als ob jetzt alles nach außen drängt, was endlich geheilt werden will. Es ist, als ob wir uns unserer Essenz nähern, uns dem angleichen, was wir immer schon waren, nur bisher nicht sehen, geschweige denn leben konnten. Bei mir geht das gerade mal wieder mit Hitzeanfällen und körperlicher Unausgeglichenheit einher, ja auch mit vielen Träumen und oberflächlichem Schlaf. Ich fühle Leere, fühle mich leer … obwohl da gleichzeitig schon etwas Neues winkt … ich fühle mich teils im Nebel stehen, teils durch Graues hindurchwaten, obwohl das Licht mich lenkt …

Das Ganze kommt einer Geburt gleich, wo man schon vorher ahnt, dass es kommt, nur noch nicht erkennt, was genau kommen will. Es arbeitet im System, es brodelt unter der Oberfläche, dann ist wieder Stille. Es schwankt hin und her …

Was hilft?

Offen sein, sich hingeben, langsam werden, da sein. Fühlen und wahrnehmen, anschauen und sein lassen. Mitfließen … auf Empfang gehen, annehmen und jeden Moment leben, ja viell. auch genießen. Sich bewusst machen, dass alles da ist, alles in einem schlummert. Sich seiner eigenen Größe annähern, sie anschauen, hineinfühlen, annehmen …

Den Körper unterstützen und hinein fühlen, was er gerade braucht (dazu gibt es Tipps in meinem Buch: Der Körper im Transformationsprozeß), Ruhezeiten einplanen, Dinge tun, die Wohlbefinden hervorrufen.

Irgendwann kommt der Punkt, wo man sieht, wo man versteht, wo es weiter geht und plötzlich Klarheit herrscht. Bis es soweit ist, heißt es Geduld haben und vertrauen, wie gehabt 😉

Schaut in die Natur, es ist, als ob hier eine Klappe aufgegangen ist und plötzlich alle Vögel wieder da sind. Dieses Konzert da draußen ist sooo schön 🙂 … ja, und wenn dann noch die Kraniche fliegen (auch noch genau über mich drüber 🙂 ), heißt es, der Frühling kommt … Neuwerdung – Neugeburt – auf allen Ebenen!

Und dieser Silberreiher kreuzte auch meinen Weg, schön, nicht wahr?

PS: Ich danke allen, die bei meiner Umfrage mitgemacht haben!!! Eure Worte haben mich zutiefst berührt ♥ und helfen mir, meine „Neugeburt“/mich neu auszurichten 🙂

Damit alles in Leichtigkeit fließt, sind  Spenden für meine Blogarbeit  sowie Buchungen meiner Angebote jederzeit willkommen 🙂

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