Wie verwandelt

Also dieser Juli hat es echt in sich 😉 … ich komme mir vor, als ob jeden Tag etwas Neues herein kommt und ich wieder und wieder neu aufgestellt werde. Gestern noch dies, heute was ganz anderes und alles hat damit zu tun, dass das, was war, gerade abgeschlossen wird. Nur wie es geschieht, kann einen schon ziemlich mitnehmen bzw. durcheinander bringen.

So verlief auch mein heutiger Tag etwas holprig. Am Morgen hatte ich erst mal Mühe, überhaupt aufzustehen, es begleitete mich eine starke Müdigkeit. So dümpelte ich ein wenig vor mich hin und konnte mich, trotz schönen Wetters, nicht entschließen, draußen was zu unternehmen oder einfach nur eine stille Morgenrunde zu laufen (wie ich es sonst Sonntags so liebe). Ich spürte aber, dass in mir etwas zu arbeiten begann. Da das am besten beim Laufen in Bewegung kommt, ging ich dann doch los. Allerdings ist hier am Wochenende immer so viel los, dass ich schauen musste, wo ich stille und abgeschiedene Wege fand. Denn es wollten Tränen fließen, jede Menge heilsame Tränen. Das tat wirklich gut und löste diese innere Bewegung aus und auf. Ich begann, mich zu verwandeln.

Meine Begleitertiere waren auch da. Bevor ich losging, setzte sich ein wunderschöner Schmetterling auf mein Bein und als ich unterwegs war, fllitzte eine Eidechse über den Weg. Ansonsten nahm ich nicht allzuviel im mich herum wahr, denn in meinem Inneren brodelte es. Ich kam mir vor, als ob ganz viel aus mir heraus floss und sich löste. Erst ein paar Stunden später, nachdem ich einen Glaubenssatz nach dem anderen, eine festgelegte Idee nach der anderen erkannte und gehen ließ, ja alle möglichen Grenzen gesprengt hatte, wurde mir bewusst, wie ich mich dabei veränderte habe. Irgendwas ist neu. Irgendwas ist leichter, ja mehr Raum tut sich auf, mehr Weitblick, mehr, was ich mir vorstellen kann, eben weil diese ganzen Grenzen mit einem Mal weg sind. Wie genau es weiter geht, weiß ich zwar noch nicht, aber dass ich weiter ziehe (durchaus wörtlich gemeint), fühle ich schon.

Irgendwie ist das alles verrückt. So schnell, diese Änderungen, so plötzlich und dann noch anders als gedacht und überhaupt … mein Verstand dreht ganz schön auf, weil er nicht mehr nachkommt. Was würdest du sagen, wenn du gerade mal 7 Monate an einem Ort wohnst und spürst, dass es das war? Was würdest du meinen, wenn du spürst, diese Aufgabe ist erledigt, nun geht`s weiter?

Ich war schockiert, als das erste Mal dieser Impuls aufkam, meinte ich doch, mir ein ruhiges Leben hier aufbauen zu wollen. Ich war durcheinander, weil ich nicht begreifen konnte, was das alles soll … habe auch jetzt noch etwas Mühe, da überhaupt mitzukommen. Doch ich spüre, wir sind gerade in diesen Wochen, wo alles auf den Kopf gestellt wird, so wie bisher noch nie zuvor. Wir werden „abgeklopft“, was wir hier leben wollen und sollen, werden in Situationen gebracht, die Botschaften bringen und uns erkennen lassen und bekommen diese plötzlich, schnell und oftmals ohne Vorwarnung (die Astrologen wiesen darauf hin). Und das passiert wirklich. Nur wir selbst, wir dürfen uns einlassen, loslassen, zulassen … und schauen, womit geht es uns gut, was bringt uns Freude, wo wollen wir wirklich hin? Mal eben so dahin dümpeln wird zunehmend erschwert.

Nun, es ist Sonntagnachmittag, die Sonne scheint, ich genieße die Stille und lasse nachwirken. Und schaue schon mal auf nächste Woche, da haben wir Neumond mit Sonnenfinsternis, die Verwandlungsenergien fließen weiter …

Ich glaube, es ist einfach wichtig, sich derzeit immer wieder rauszuziehen, zurück zu ziehen und zu fühlen, was da grad ist. Da sich alles so schnell ändert, braucht auch unser System Zeit, um damit klar zu kommen, unser Verstand muss sich dauernd neu ausrichten und wir zusehen, dass wir dabei nicht die Spur verlieren. Doch es bleibt auch echt spannend (finde ich zumindest) und vieles geht irgendwie auch leichter bzw. wird mir schneller und leichter bewusst, so dass ich bewusst „umschalten“ und mich darauf ausrichten kann, was ich will, auch wenn dies immer noch wechselt und die klare Linie noch nicht ganz sichtbar ist. Doch ich spüre, dass sich etwas Gewaltiges tut, dass sich alles so anders anfühlt, dass ich Macht habe, etwas anders zu tun, dass sich die Dinge (und Jahre) gelohnt haben 🙂 . Na dann … mal schaun, was als nächstes kommt 😉

Spenden für meine Blogarbeit sind immer willkommen, vielen Dank im Voraus ♥
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4 Gedanken zu “Wie verwandelt

  1. Liebe Heike,

    ich musste schmunzeln als ich wieder deine so authentischen Zeilen las, denn MIR ging es heute ähnlich… irgendwie ein rauf und runter gerade… aufstehen heute? Ohje… muss das sein?… draußen trüber Himmel, Stimmung innen auch… gefühlter Druck, der sich lösen wollte… Frühstück machen? Keine Lust… warten, bis der liebe Göttergatte es fertig hatte! 😉 … Nach dem kleinen Imbiss, mehr war es nicht – Hunger, was ist das – ab ins Kämmerlein… Tränensturzbach… (mein Mann kennt das schon! 😉 ) … Freiraum nach den Tränen entstand, wie bei dir… Vormittag war rum… schon wieder „Essen“ machen… Manno!!! … ok, lieber Partner möchte versorgt sein (ist menschlich! );-) …
    Schmetterlinge im Gärtchen flogen fröhlich umher, Vögel, badeten und tranken aus der Vogeltränke, danach trank Nachbar´s Katze daraus… 😉 bei uns sind alle willkommen! 😉

    DANN plötzlich, Unternehmungsgeist ist gewachsen…

    ICH brauchte einen Gang nach draußen… diesmal sogar NICHT nur in die Natur… wunderte mich selbst… brauchte Menschen um mich UND Natur!
    Also ab mit dem Auto ins Städtchen und wunderschöner Spaziergang am Wasser entlang… Menschen sehend, wahrnehmend und doch einfach nur SEIN…
    Menschen anlächeln… sie schauten staunend… nach dem Motto KENNEN wir uns? Klar kennen wir uns…ALLE… haben es bloß vergessen…so laaange Zeit!

    Dann Eis essen… GROSSEN Becher… danach satt und zufrieden, bis obenhin, grins, grins… Und ganz bewusst… so neu war mir das heute… konnte ich mir sogar im Trubel des Eiskaffee den den Leitgedanken von „Ein Kurs in Wundern“ in Erinnerung holen und ihn fühlen… (Lektion 189 „Ich fühle Gottes Liebe jetzt in mir.“) … ich konnte die Liebe fühlen und mich ausdehnen darin… egal, wo ich war! Es tat wahrlich gut!

    Freude in mir ist wieder da!

    Dieses, wie du ähnlich schreibst… plötzliche Auftauchen, Abtauchen und selbst wieder bei sich ankommen… mit fließen mit dem was gerade ist… ist schon ganz schön anstrengend! Wahrnehmen… anschauen… fühlen, wissen, das sind wir alles nicht… und, es geht vorbei!! Das sind wir alles nicht… denn das geht alles vorbei!
    DAS, was WIR SIND… das geht eben NICHT vorbei, ist da, ist in uns und unveränderlich!
    Die Stille, die Freude, der Frieden, die LIEBE! DAS IST DA!
    Das tut gut zu wissen… und DAS dehnt sich aus!

    Liebe Heike, hab einen wundervollen Sonntagabend!
    Herzensgrüße
    Elke

    Ps. hier mal der Link zur oben angeführten Lektion..
    https://lektionen.acim.org/de/chapters/lesson-189

  2. Liebe Heike,

    Ich folge Deinem Blog schon lange und bin immer wieder fasziniert, wie ähnlich die Erfahrungen sind. Diesmal jedoch hat dies alles übertroffen! Auch ich folge einem Hin und Her und dachte im letzten Jahr, jetzt endlich habe ich meinen Platz gefunden und der berufliche Neuanfang geht in die richtige Richtung. Leider ist dem nicht so, seit mehreren Wochen schon gärt es in mir und ich fühle mich an dem neuen Platz sehr unwohl und es ist gar nicht mehr meins. So habe ich nun, nach dem tiefsten Tief der letzten Tage,den Entschluss gefasst, zu gehen. Und diesmal werde ich gehen, ohne im Moment zu wissen, wohin der Weg führt. Ich lasse mich überraschen, was das Leben für mich bereit hält. Vor einem Jahr wäre für mich ein „Gehen“ ohne die Sicherheit schon etwas Neues zu haben undenkbar gewesen. Ich fühle das Aufblitzen eines Urvertrauens, das absolut neu für mich ist. Zu gut kenne ich noch das Gefühl der Angst, der Befürchtungen und des vor Sorgen nicht schlafen Könnens. Ich fühle mich mit einem Bein in der Neuen Welt, vor dem Nichts und trotzdem wie „angekommen“ im Neuanfang und vielleicht endlich bei mir selbst…Ich wünsche uns allen, dass sich die Neuen Wege für uns in Freude und Leichtigkeit öffenen!
    Herzliche Grüße
    Tanja

    1. Liebe Tanja, danke für deine Worte 🙂 … oh, das klingt wirklich genauso, wie ich es auch gerade wahrnehme. Es ist schon ein ziemliches Hin und Her und Durcheinander, so dass man jeden Tag etwas anderes fühlt und sich Entscheidungen ganz schnell als doch nicht so richtig anfühlen …
      Und das, was vor kurzem noch als stabil und richtig galt, ist plötzlich weg, überholt oder gar nicht mehr das, was man eigentlich will. Doch wo es hin geht, zeigt sich auch noch nicht … eine durchaus besondere und auch etwas mystische Zeit, in der viel Vertrauen gefragt ist 😉

      Ich wünsche dir, dass dein Herz dich führt …
      Ganz liebe Grüße ❤

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