Darf es mal eben leicht sein?

Das Gefühl, das mich in diesen Tagen immer wieder innehalten lässt, lässt sich am besten mit „Wohlfühlen“ beschreiben. Es ist leicht in mir. Ich stelle staunend fest, dass ich nicht mehr gegen Mauern anrennen muss. In Situationen, wo ich automatisch den Kopf einziehe, weil da ja wieder ein „Hammer“ kommen könnte, passiert … nichts! Oft merke ich erst im Nachhinein, dass etwas anders ist. So wird mir auch immer klarer, warum ich mich gerade in Feldern befinde, die ich vor Jahren ähnlich lebte. Nur so kann ich erkennen und verstehen, was geschah und das etwas geschah … nämlich, dass sich Zeitlinien geschlossen haben und Kämpfe beendet sind. Durchaus die in mir drin aber auch die mit meinen Mitmenschen. Alles ist und schwingt einfach anders …

Und so wird es leicht und leichter, fügen sich die Dinge, kommen die Antworten, wenn auch noch nicht so ganz klar 😉 … ich bat gestern z.B. um ein Zeichen, als Bestätigung dafür, dass ich etwas Bestimmtes tun soll. Nun, das Zeichen kam sofort, ein Regenbogen zeigte sich mir am Himmel, nur für einen Moment, doch gerade in diesem Moment, als ich fragte … ok, nun weiß ich, ich soll … nur wie? 😉

Das übe ich gerade, mich hier hinzugeben, meine Felder zu öffnen und aufmerksam zu schauen, was kommt. Gleichzeitig fließen kreative Dinge, habe ich wieder Freude am Kreieren und Vorbereiten, meine neue Webseite wird bald online gehen … und hier finde ich mich endlich wieder. Ich drücke aus, was durch mich ausgedrückt werden will und finde auch zunehmend die Form dafür. Auch das geht leicht 🙂

Ist richtig gewöhnungsbedürftig, denn wenn ich in so manchem Moment ins Grübeln komme, dann frage ich mich, wo denn alles auf einmal hin ist. Wo sind meine Träume und Visionen? Warum erscheinen sie mir gerade überhaupt nicht mehr wichtig? Was war daran wirklich meins oder kommt es irgendwann wieder? Es sind viele Fragen, die sich dazwischen schummeln und mein Feld der Ruhe etwas durchmischen. Doch irgendwie haben sie kaum eine Chance, diese Ruhe und Harmonie durcheinander zu bringen. Es bleibt weiter still. Ich fühle mich gerade so verankert im Jetzt und freue mich darauf, mich selbst und mein kreatives Potential weiter zu entdecken und auch hier neues zu erforschen. Obwohl ich meinen Ort schon so lange kenne, ist das Gefühl, jetzt wieder hier zu sein, so anders. Ich bin tatsächlich draußen vermehrt auf „Entdeckungsreise“ und genieße meine herbstlichen Streifzüge … das alles ist für mich echt kaum zu glauben und verstandesmäßig eh nicht nachzuvollziehen.

Und so wird es gerade leicht und leichter. Ich habe das Gefühl, dass wir in ein Feld geschoben werden, wo plötzlich alles Beengende weg ist und wir dann staunend daneben stehen und uns fragen, wie das denn sein kann und warum es nicht schon eher so ging …

Das hat durchaus mit den einengenden Strukturen des Systems zu tun. Momentan sind mir die gerade herzlich egal, ich hoffe, es bleibt so 😉 … denn nach dem „fast Zusammenbruch“, als ich letztens dort vorsprechen musste, hat sich auch hier was gelockert. Ich bin lockerer und „l(e)ichter“ geworden und durch das Tor des letzten „Sturmes“ (siehe Tag- und Nachtgleiche und Vollmond) hindurch gegangen und zutiefst gereinigt worden.

Also dann, ich werde mir diese Frage verinnerlichen: Darf es mal eben leicht sein? 🙂

Und ich möchte euch allen einen herzlichen Dank aussprechen, euch, die ihr mir gespendet habt!!! Danke an: Martina, Marie-Luise, Birgit, Detlef, Brigitte, nochmal Brigitte, Dagmar, Gertrude, Elke (2 x) und Christiana. Sollte ich jemanden vergessen haben, dann fühle dich einfach ebenfalls in Dankbarkeit umarmt ♥

Sehr gern nehme ich weiter Spenden für meine Blogarbeit entgegen 🙂  … schau bitte unter: Geld und Spenden  … Vielen Dank ♥

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Ein Gedanke zu “Darf es mal eben leicht sein?

  1. Vielen Dank für Deinen Worte. Ich fühle mit Dir, so geht es mir genau. Gestern im Gespräch mit Gleichgesinnten sind wir auf das Wort: Ur-Vertrauen gestossen. Es ist ruhig in uns, wir haben Vertrauen ins Universum und dass alles so kommt, wie es muss. Wir erkennen die Muster im Aussen, geben uns genügend Rückzug und Heilung für uns selbst.
    So schön von Dir zu lesen und zu wissen – viele sind auf dem gleichen Weg.
    Herzlichen Dank 🙂

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