Absturz oder Versuch eines Ausgleichs?

Es geht erneut ganz schön hin und her, bei mir fast im stündlichen Rhythmus. Mal fühle ich mich frei bzw. freier, mal meine ich, schon wieder dasselbe zu erfahren. Gestern war dies ganz heftig spürbar, hatte ich frühmorgens noch Lust, weitere Dinge zu sortieren und loszulassen, war mir ab Mittag nur noch komisch. Ich meinte, in Tiefen abzustürzen und sah nur noch grau. Der Himmel war hier auch so überzogen und zugesprüht, die Sonnenstürme dazugerechnet, es rotierte und wirbelte im emotionalen Feld.

Mir half ein wenig, mich einzukuscheln und im Klang der Naturschallwandler heilsame Musik zu hören. Trotzdem, ich fühlte mich einem Absturz aus den lichten und leichten Felden nahe … bis dann am Abend die Sonne herauskam und ich mich doch aufraffen konnte, um hinaus zu gehen. Dort fiel einiges von mir ab und ich tauchte in die heilenden Felder der Natur ein. Hier vergaß ich meine trüben Gedanken und ließ mich einfach vom Herbst verzaubern.

Die Nacht war dann mal wieder eine der sanfteren, ich konnte besser schlafen, trotz Mückengesummse. Diese Tierchen sind seit Tagen so was von nervig und aufdringlich, dass es echt schwer fällt, da die Ruhe zu bewahren …

Nun, wir sind immer noch im Feld erhöhter Magnetfeldwerte, außerdem im Feld des morgigen Neumondes, der diesmal im Waagezeichen steht. Und so geht es wohl weniger darum, die Tiefen auszuloten, als darum, beides miteinander auf allen Ebenen auszugleichen. Hell und dunkel, Freude und Trübsahl, Liebe und Angst … es gibt so viel, was uns hin und her pendeln lässt und wo wir noch lange nicht so ausgeglichen sind, wie wir es uns wünschen.

Wo stehen wir nun? Ich bekomme das Bild einer Brücke. Angenommen, man steht so in etwa in der Mitte auf dieser Brücke, dann ist es möglich, dass einem mit einem Blick zurück auch all dies noch einmal erreicht. Und genauso ist es möglich, den Blick nach vorn zu schicken und schon die eine oder andere Zukunftssequenz aufzunehmen. Doch was ist jetzt? Wo sind wir gerade?

Dieses Jetzt scheint mir ein Übergangsfeld zu sein, wo wir gezwungen werden (oder die Chance bekommen), all das zu heilen, was uns bis jetzt von uns selbst und unserer Kraft, Tiefe und Liebe noch abgehalten hat. Das ist, wie immer und schon lange erfahren, auch jetzt nicht wenig. Doch kann es mittlerweile leicht gehen. Wir müssen nicht mehr ins Drama, nicht mehr in den Schmerz, es sei denn, er zeigt sich uns so vehement, dass wir ihm nicht ausweichen können. Dann ist es dran, noch einmal hinab zu tauchen. Doch das wird jeder bei sich selbst spüren …

Ich erfahre ja auch, dass es mich noch einmal in die Felder zurück „getrieben“ hat, wegen denen ich bisher immer weggelaufen bin. Doch das Universum vergisst nichts 😉 … und ich staune ja immer noch, wie ich hier gelandet bin. Aber gut, alles soll so sein und es ist für den Moment in Ordnung. Ich übe mich darin, wahrzunehmen, immer mehr im Jetzt zu sein und zu fühlen, was da ist. Und wenn, wie heute morgen, noch mal emotional was anklopft, dann gehe ich hinaus in den kalten Oktobermorgen und laufe weg, was hinaus fließen will.

Tja, man kann es als Absturz bezeichnen, man kann aber auch sehen, wie alles in diesen Ausgleich gebracht werden will. Auch wenn es noch frustriert, diesem „Geschehen“ am Himmel zuzusehen und eindeutig zu erkennen, dass wir es nicht mit einfachem und „normalen“ Wetter zu tun haben. Aber auch hier werden die Dinge immer öfter benannt und öffentlich angesprochen, so wie viele Wahrheiten nicht mehr gedeckelt werden können. All das schwebt dann im Feld herum und erzeugt natürlich zusätzliches Durcheinander.

Also was hilft? Sich auf sich und seine Wahrnehmung zu konzentrieren, sein Feld rein zu halten und immer wieder innezuhalten, langsamer und bewusst zu schauen, was gerade gelebt werden will – also mitschwingen und nicht aufgeben!

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