Endlich mal durchatmen

Meine Güte, was sind das für Tage!!! Seit dem 11-11-11 Tor kam ich kaum dazu, mich einfach mal hinein zu fühlen, was hier genau zu uns fließt. Wenn sich plötzlich so viele Felder auf einmal öffnen, gleich mehrere große Lebensthemen gleichzeitig angeschaut und diesmal auch gelebt werden wollen, wird es einfach eng mit der Zeit. Ich war so in einem kreativen Flow, wurde zu neuen Kontakten und Möglichkeiten hingeschoben, so dass ein Ausweichen gar nicht möglich war. Es fühlte sich an wie ein Sog, der mich mitnahm und herum wirbelte. Die Stunden flogen dahin, die Tage verloren ihre Bedeutung, die Zeit war nicht mehr wichtig. Nur … wie das händeln, wenn man doch ab und zu „mal nach draußen“ muss, um alltägliche Dinge zu erledigen 😉

Seit gestern habe ich das Gefühl, endlich mal wieder etwas durchatmen und mir bewusst den Raum nehmen zu können, auch mal nichts zu tun. Auch wenn diese Entscheidungsfreiheit jederzeit bei mir liegt, ging das in den letzten Tagen irgendwie nicht. Ich musste mitfließen mit diesem Flow, was ja auch zutiefst berührende Momente mit sich brachte. Denn … mir wurde im Außen gespiegelt, was sich im Innen verändert hat. Ich bekam Wertschätzungen auf ganz neuen Wegen und erkannte, dass dies ein wirklich großer Meilenstein meines Bewusstseinsweges ist.

So bin ich immer noch zutiefst dankbar für all die Erkenntnisse der letzten Wochen (oder sind es Tage?). Ich lerne mich gerade noch mehr in der Tiefe kennen und lieben und vor allem – annehmen. Und prompt kommt zurück, was ich mir selbst gebe.

Doch ich erfahre auch, dass es wirklich wichtig ist, den Körper in all die Veränderungen mitzunehmen. Sich Pausen zu gönnen und mal durchzuatmen. In so einem Flow schwerer umzusetzen, als wenn es wieder ein wenig ruhiger schwingt. Doch mein Körper braucht Zeit, um auch das alles zu verarbeiten und zu integrieren. Heute fühle ich mich, als hätte ich in meinen Bauchmuskeln Muskelkater, da arbeitet es schon seit Tagen enorm. Da mich auch gerade noch einmal die Geburten meiner Kinder beschäftigen und ich all das aufgeschrieben habe, was ich mit meiner Tochter damals erlebte, scheint mir hier ein Zusammenhang zu bestehen. Ich bekam sie damals per Kaiserschnitt und hatte beide Schwangerschaften einiges durchzustehen (starke Medikamente wegen vorzeitiger Wehen, Krankenhausaufenthalte …). Seitdem spüre ich immer mal wieder Schmerzen in den vernähten Schichten im Bauchgewebe, was sich eben jetzt vermehrt bemerkbar macht. Hier haben sich ganz sicher auch Ängste abgelagert und sitzen Emotionen, die es noch zu heilen gilt. Denn es war damals nicht leicht für mich, das alles auf diese Weise zu erfahren und mich hilflos ausgeliefert zu fühlen. Denn ich glaubte, was man mir sagte und war noch nicht bewusst genug, zu hinterfragen bzw. alternatives zu nutzen (falls es da überhaupt schon möglich war). Aus heutiger Sicht kann ich da nur noch mal mit viel Vergebung, Verzeihen für mich und heilsamer Liebe hinein gehen. Mein Körper jedenfalls spricht auf dieser Ebene sehr laut mit mir.

Auch das gehört zu meiner „Verwandlung“ dazu. Alle Ebenen und Felder wollen im Miteinander angeschaut und wahrgenommen werden. Alles will als Einheit sich weiterentwickeln. Ich darf hinschauen und manchmal mich auch einfach hingeben. Der Moment ist es, der diese Lebensveränderung so wertvoll und besonders macht.

Und so atme ich jetzt tief durch und gehe alles etwas langsamer an … denn die nächste Welle kommt ganz bestimmt 😉 ich ahne da so was 😉

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Danke allen Spendern der letzten Tage !!! Möchtest auch du mir deine Wertschätzung in Form einer Spende ausdrücken? Dann geh bitte zu „Geld und Spenden“ 🙂 … Vielen Dank! ♥

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