Endlich mal durchatmen

Meine Güte, was sind das für Tage!!! Seit dem 11-11-11 Tor kam ich kaum dazu, mich einfach mal hinein zu fühlen, was hier genau zu uns fließt. Wenn sich plötzlich so viele Felder auf einmal öffnen, gleich mehrere große Lebensthemen gleichzeitig angeschaut und diesmal auch gelebt werden wollen, wird es einfach eng mit der Zeit. Ich war so in einem kreativen Flow, wurde zu neuen Kontakten und Möglichkeiten hingeschoben, so dass ein Ausweichen gar nicht möglich war. Es fühlte sich an wie ein Sog, der mich mitnahm und herum wirbelte. Die Stunden flogen dahin, die Tage verloren ihre Bedeutung, die Zeit war nicht mehr wichtig. Nur … wie das händeln, wenn man doch ab und zu „mal nach draußen“ muss, um alltägliche Dinge zu erledigen 😉

Seit gestern habe ich das Gefühl, endlich mal wieder etwas durchatmen und mir bewusst den Raum nehmen zu können, auch mal nichts zu tun. Auch wenn diese Entscheidungsfreiheit jederzeit bei mir liegt, ging das in den letzten Tagen irgendwie nicht. Ich musste mitfließen mit diesem Flow, was ja auch zutiefst berührende Momente mit sich brachte. Denn … mir wurde im Außen gespiegelt, was sich im Innen verändert hat. Ich bekam Wertschätzungen auf ganz neuen Wegen und erkannte, dass dies ein wirklich großer Meilenstein meines Bewusstseinsweges ist.

So bin ich immer noch zutiefst dankbar für all die Erkenntnisse der letzten Wochen (oder sind es Tage?). Ich lerne mich gerade noch mehr in der Tiefe kennen und lieben und vor allem – annehmen. Und prompt kommt zurück, was ich mir selbst gebe.

Doch ich erfahre auch, dass es wirklich wichtig ist, den Körper in all die Veränderungen mitzunehmen. Sich Pausen zu gönnen und mal durchzuatmen. In so einem Flow schwerer umzusetzen, als wenn es wieder ein wenig ruhiger schwingt. Doch mein Körper braucht Zeit, um auch das alles zu verarbeiten und zu integrieren. Heute fühle ich mich, als hätte ich in meinen Bauchmuskeln Muskelkater, da arbeitet es schon seit Tagen enorm. Da mich auch gerade noch einmal die Geburten meiner Kinder beschäftigen und ich all das aufgeschrieben habe, was ich mit meiner Tochter damals erlebte, scheint mir hier ein Zusammenhang zu bestehen. Ich bekam sie damals per Kaiserschnitt und hatte beide Schwangerschaften einiges durchzustehen (starke Medikamente wegen vorzeitiger Wehen, Krankenhausaufenthalte …). Seitdem spüre ich immer mal wieder Schmerzen in den vernähten Schichten im Bauchgewebe, was sich eben jetzt vermehrt bemerkbar macht. Hier haben sich ganz sicher auch Ängste abgelagert und sitzen Emotionen, die es noch zu heilen gilt. Denn es war damals nicht leicht für mich, das alles auf diese Weise zu erfahren und mich hilflos ausgeliefert zu fühlen. Denn ich glaubte, was man mir sagte und war noch nicht bewusst genug, zu hinterfragen bzw. alternatives zu nutzen (falls es da überhaupt schon möglich war). Aus heutiger Sicht kann ich da nur noch mal mit viel Vergebung, Verzeihen für mich und heilsamer Liebe hinein gehen. Mein Körper jedenfalls spricht auf dieser Ebene sehr laut mit mir.

Auch das gehört zu meiner „Verwandlung“ dazu. Alle Ebenen und Felder wollen im Miteinander angeschaut und wahrgenommen werden. Alles will als Einheit sich weiterentwickeln. Ich darf hinschauen und manchmal mich auch einfach hingeben. Der Moment ist es, der diese Lebensveränderung so wertvoll und besonders macht.

Und so atme ich jetzt tief durch und gehe alles etwas langsamer an … denn die nächste Welle kommt ganz bestimmt 😉 ich ahne da so was 😉

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Danke allen Spendern der letzten Tage !!! Möchtest auch du mir deine Wertschätzung in Form einer Spende ausdrücken? Dann geh bitte zu „Geld und Spenden“ 🙂 … Vielen Dank! ♥

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Aufgeregtes Kribbeln

Doch nicht nur das. Gleichzeitig nehme ich unendliche Stille wahr. Die Felder sind durchdrungen von etwas Einmaligem, Besonderen, Neuem …

Meine Tagebuchaufzeichnung von gestern Abend dazu:

Da liegt etwas ganz Besonderes in der Luft – ein neues Gefühl trägt mich gerade. Es ist, als ob tiefes Wissen nach Außen kommt, es ist, als ob sich viele Türen auf einmal öffnen, ich neben Abschied viel mehr empfange: andere (neue) Menschen kommen, neues Tun, auch mein Sein fühlt sich anders an. Es ist, als ob ich leichter werde, schon bin, als ob ein Feuerwerk an Lichtblitzen in mir gezündet wird und trotzdem ein Zauber der Stille, der Andächtigkeit, der Demut über allem liegt.
Es ist Befreiung, Neuwerden, Erleichterung, Glück, Freude … es ist das Licht der Liebe, was alles durchdringt.
Ich schlüpfe gerade. Zart öffnen sich meine Flügel, werden vom Licht getrocknet, beginnen zu schimmern, entfalten sich weiter. Leicht geht es, heraus zu schlüpfen. Das Vergangene ist weit weg, nichts hält mich mehr … ich lasse zu, was entstehen will.
Dankbar schaue ich mich um. Sehe, wie ich strahle und im Licht der Veränderung zu wachsen beginne. Jetzt ist die Zeit! Jetzt! Ich bin angekommen … in einer neuen Ebene der Zeit!

Heute morgen hält mich nichts mehr im Bett. Ich spüre eine stille Aufgeregtheit 😉 … passt das überhaupt zusammen? Still und aufgeregt sein? Doch es ist so anders als ich das kenne. Ein so sanftes, einhüllendes Gefühl trägt mich und überlagert mein inneres Kribbeln, die Freude, dich sich breit macht, die Vorfreude auf Kommendes, was sich schon ankündigt. Trotz all diesem Fühlen bin ich bei mir, fühle mich wohl in meinem stillen, mich tragenden Feld. Hier genieße ich diese so wertvollen Momente und bin einmal mehr dankbar, diese besondere Veränderung miterleben zu dürfen. Denn das, was durch den letzten Neumond und jetzt das 11-11-11 Tor geöffnet und verstärkt wurde, bringt mich und uns alle an den Kern der Sache.

Es gilt, noch genauer hinzuschauen! Es gilt, sich dem zu stellen, was da ist! Es gilt, im Wind der Veränderung stehen zu bleiben, den Mut zu haben, sich selbst in dieser Tiefe, ja manchmal auch im tiefsten Schmerz, anzunehmen, in den Arm zu nehmen, zu lieben. Nur dadurch wird sich lösen und wird heilen, was uns so lange beschwert hat. Nur dadurch kommt Klarheit, die einen fast „umhaut“, weil sie so einfach ist. Diese Klarheit wird dir keinen neuen Menschen präsentieren. Oh nein, sie wird dir zeigen, dass du schon immer so warst, dich nur nicht in dem Maße und in deiner Vollkommenheit (und manchmal vermeintlichen Unvollkommenheit) annehmen konntest. Lass los, was du an Bildern, Geschichten und Vorstellungen über dich hast! Lass wirklich alles los! Und dann öffne dich dir selbst. Trau dich hinzuschauen, wer du bist! Sieh dich im Licht, sieh dich im Schatten, sieh deinen Ängsten ins Gesicht, fühle deine Liebe. All das bist du!!! Und jetzt ist die Zeit, dazu zu stehen, zu dir zu stehen, zu deiner Vergangenheit zu stehen, zu dem zu stehen, was ist!

Eine neue Ära bricht gerade an. Mit Worten kaum zu beschreiben, kaum auszudrücken, was ich dazu fühle, wie sehr sie mein Inneres berührt. Ich weiß nur eins, ich fühle mich nach dem Prozess des Erkennens, des Schleierlichtens der letzten Tage so gut wie lange nicht mehr. Ich fühle mich bei mir, bin zutiefst verbunden, zutiefst berührt von dem, was sich mir zeigt. Ich fühle mich stark und weich zugleich, aufgeregt und still. Ich sehe mich – in meiner vollen Größe, Schönheit und mit allem, was ich bin 🙂

Ich erkenne mich in dem, was war, was ich bisher alles lebte und kann endlich aus tiefstem Herzen „ja“ zu mir sagen. Ich erkenne, dass ich a l l e s sein darf, wirklich alles!!!

Diesen Prozess, dieses Erkennen kann nur jeder selbst erfahren. Hier gibt es keine Abkürzungen, kein Schauen, wie Andere es machen und meinen, dass dies nachahmenswert wäre. Hier gibt es nur Wahrhaftigkeit, Authentizität und jede Menge Mut! Denn den braucht es, wenn einen die Schmerzen in die Dunkelheit ziehen, wenn man meint, dort nicht weiter zu können, nicht die Kraft zu haben, überhaupt den nächsten Schritt gehen zu können. Bist du dort gerade? Dann bleibt stehen. Schau dem Schmerz ins Gesicht. Lass alles sein, wie es ist. Er wird vergehen … denn dadurch, dass  du annimmst, was ist, heilt, was heilen soll und will. Dadurch entsteht ein leeres Feld, was sich irgendwann zu füllen beginnt … dadurch bewegst du dich weiter, auch wenn du gerade stehen bleibst …

Die Lösung ist oft so einfach. Hingabe an das, was ist … annehmen …

Ich möchte dieses Neue, diese so großartige Neugeburt nutzen, um mit euch zu feiern 🙂
Es ist einfach zu schön, sich in diesen Ebenen wieder zu finden,
sich zu erkennen und anzuerkennen, sich zu lieben und ohne all die vielen Schichten drumherum als die zu sehen, die man ist 🙂 …
Ich genieße das gerade total!!!
Sichtbar wird mein neues Sein auf meiner Webseite:
https://www.infobewusstleben.de/heike

Ja, das bin ich – jetzt in diesem Moment 🙂

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Doch zurück zum Feiern, ich verlose heute einen meiner Kalender, die „Tierbegegnungen“. Damit möchte ich Jemanden von euch eine Freude machen 🙂 …
Mitmachen geht, indem du hier kommentierst oder mir eine Mail schreibst. Ich lose dann heute Abend um 18.00 Uhr aus, wer den Kalender bekommt ♥ … viel Glück ♥

Wenn du dich auf meiner Webseite Bewuss Leben weiter umschaust, siehst du, dass ich noch mehr meiner Fotokunst verkaufe. Du findest hier Postkarten (auch mit Wintermotiven für Weihnachten), Bilder und meine Naturkalender. Diese sind wunderschöne Weihnachtsgeschenke, bitte bald bestellen, damit sie auch rechtzeitig bei dir sind 🙂

Ich freue mich immer auch über deine Spende für meine Blogarbeit, die Kontodaten findest du unter „Geld und Spenden“ 🙂

Meine Webseite im neuen Gesicht

Hallo ihr Lieben,

die derzeitigen Energien haben bei mir ganz, ganz viel im Innen bewirkt (darüber demnächst mehr). Vor allem unterstützen sie mich gerade, mich so neu, wie ich mich eben fühle, auch nach außen zu zeigen. Deshalb hat meine Webseite ein  neues Gesicht, ein neues Design und einige neue Informationen bekommen. Auch neue Verkaufsartikel gibt es 🙂 … und demnächst ein neues Buch 🙂

All das ist in der letzten Zeit entstanden. Ich bin gerade zutiefst berührt von diesem Schaffensprozess und möchte mein „Neusein“ mit euch teilen ♥

Und nun lade ich euch ein, meine Webseite anzuschauen, herzlich willkommen bei Bewusst Leben 🙂

https://www.infobewusstleben.de/

 

Immer mehr Wahrheit

Die Zeit verfliegt. Ich hatte schon mehrfach angesetzt, um zu schreiben, was ist. Doch wieder wollten keine Worte fließen …

Der Neumond wirkt nach … und wie. Es geht weiter darum, noch tiefer zu schauen und ich komme mir immer noch vor, als ob ich mich entblättere. Immer, wenn ich meine, am tiefsten, inneren Punkt angekommen zu sein, geht es noch tiefer, wird es noch intensiver und ich muss da hinschauen.

Das Außen spiegelt mir in richtig tollen Bildern, was gerade im Innen geschieht, auch wenn ich diese manchmal erst nach einiger Zeit verstehe. So wurde ich auf meinen Wanderungen in den letzten Tagen mehrmals dazu gebracht, nicht den gewollten Weg zu gehen, sondern spontan einen anderen zu nehmen (und dann meist auch noch querfeldein 😉 ). Mir stellten sich einfach Tiere in den Weg, erst ein Hund, der mich nicht vorbei lassen wollte, dann eine ganze Schafherde. Na toll, im ersten Moment war ich meist frustriert, weil ich eh schon lange unterwegs war und nach Hause wollte. Es ist ja auch ziemlich warm in diesen Tagen, wodurch sich das Draußensein manchmal etwas schwer anfühlt.

Nun, heute morgen endlich habe ich die Botschaft verstanden und weiß nun, dass ich nicht weiter komme, wenn ich auf dem bekannten Weg bleibe bzw. mich da in einer Art klein halte, was gar nicht dem entspricht, was sich mir immer wieder zeigt.

Das fühlt sich befreiend an! Ich komme mir und meiner Wahrheit immer näher! Dies war schon um den Neumond herum ganz stark spürbar. Plötzlich erkannte ich, dass ich viel mehr bin und zu geben habe, als ich bisher meinte bzw. lebte. Ich sah mich – und durfte annehmen, dass ich so, wie ich bin, wie ich war und bisher lebte, dass all das vollkommen in Ordnung ist! Ich durfte annehmen, dass das eben Ich bin, mit allen Facetten, mit dem Teil, der sich gern zurück zieht, mit dem Teil, der sich gern mitteilt, mit einem Teil, der gern auf „Wanderschaft“ geht, die Veränderung und die Abenteuer liebt. Mit meinem verspielten inneren Kind, das sich zunehmend bemerkbar macht, mit dem kreativen und visionierende Teil in mir, der große Träume hat und diese leben will und mit einem Leben, das von außen oft aussieht, als wüsste ich nicht, was ich will. Ich liebe es, zu verändern und mitzufließen, egal, ob ich wieder alles neu machen muss oder ganz von vorn beginne. Ich will mich erfahren und all das ausleben und mir dies endlich aus tiefstem Herzen auch gestatten, ohne darüber nachzudenken, was man (das Außen) davon hält … das alles bin einfach Ich!!!

Eine echt verrückte Zeit, ja ver-rückende Zeit, oder? Ich fühle mich so oft verletzlich und wund, meine dann, mich nie wieder zeigen zu wollen, um im nächsten Moment eine Stärke in mir wahrzunehmen, die mich antreibt, hinaus zu gehen oder ins nächste Feld zu springen. Es ist alles da, alles! Hoch und tief wechseln, Tränen und lachen wechseln ebenso, tiefste Berührung wegen all dieser Erkenntnisse und Wahrheiten, die aus meinen Tiefen emporsteigen …

Dann dieser ungeduldige Teil, der alles sofort in einer ordentlichen Form sehen möchte und losgehen … doch noch geht es um anderes. Dieses Entblättern und sich der eigenen Wahrheit nähern, es braucht Kraft, braucht Raum und oft auch Mut. Denn nur mal so von der Seite hinblinzeln und es dann ablegen, ist hier nicht. Es gilt hinzuschauen, zu erkennen, in der Tiefe diese Wahrheiten wahrzunehmen, ja anzunehmen und sich damit vertraut zu machen. Es ist wie, wenn man sich neu erfährt, sich plötzlich gegenüber steht und sich fragt: „Bin das wirklich alles ich?“

Es ist, als ob man sich selbst völlig neu begegnet und sich fragt, wo man denn die ganze Zeit hingeschaut hat. Es ist wie eine Neuwerdung … noch besser eine Erinnerung an all das, was immer schon da war und da ist …

Es ist ein lautes, authentisches und klares „JA“ zu einem selbst 🙂 … und das will erst mal ausgedrückt, gesagt, angenommen und gelebt werden 🙂 und so gebe ich mich diesem Erinnern und Finden hin und genieße die Augenblicke, wo sich wieder ein Schleier hebt und ich sehe …

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PS: Auf dem Foto ist ein weißer Bussard zu sehen. Dieser hat mich total verzaubert 🙂

PPS: Ich freue mich über deine Spende für meine Blogarbeit, die Kontodaten findest du unter „Geld und Spenden“ 🙂 … und danke allen, die mir zu meinem letzten Text eine Email geschrieben und mich mit einer Spende bedacht haben ❤

Was geschieht mit mir?

Das frage ich mich schon seit Tagen! Ich durchlebte Sterbe- und Loslassprozesse, sah und spürte, wie sich täglich eine Schicht nach der anderen löst, erfahre, wie es ist, wenn (wieder mal) alles weg ist, was mich ausmacht. Worte für all das, fand ich wenig, immer, wenn ich etwas ausdrücken wollte, war da gleich in großes „Nichts“ …

Dieser Novemberbeginn toppt so ziemlich alles, was bisher war oder er ist einfach die Fortsetzung von all dem, all der Innenarbeit, der Energieerhöhung, dem Durchwirbeln der Zellen, der Neuwerdung. Für mich war und ist es gerade eine Zeit, wo ich im leeren Raum stehe und den nächsten Schritt nicht sehe. Auch diese Situation hatte ich schon öfter, ja, sie ist eigentlich bekannt.

Und doch, irgendwas ist anders! Die Heftigkeit, mit der all diese Prozesse durchlebt werden wollen, macht zeitweise echt Angst, geht enorm an die Substanz und auf den Körper. Müdigkeit, Kraftlosigkeit sind die Folge, tiefer Schlaf (wenn denn möglich), Träume, heftiges Schwitzen …

Vor allem die Loslassprozesse haben es in sich, fühlt es sich doch an, als ob „kein Stein auf dem anderen bleibt“, als ob wirklich alles durchleuchtet und auf Wahrhaftigkeit überprüft wird. Demzufolge ändern sich die Dinge, wieder einmal. Vielleicht habt ihr es schon gesehen, ich habe alle meine Angebote gecancelt. Es tat weh, dies zu tun, doch es sollte schon lange nicht mehr sein. Es gab eine Zeit, da war all das richtig, wichtig und für viele hilfreich. Doch zu erkennen, wann es genug ist, fällt nicht immer leicht und kann durchaus „übersehen“ werden. In meinem Fall kommen auch noch jede Menge „spirituelle Irrtümer“ hinzu, was ein eigenes Thema wert wäre! So z.B.: Wie habe ich als „Heiler/Thearpeut“ zu sein? Was darf ich nehmen? Wo darüber sprechen, wie es mir persönlich geht? Muss ich immer stark sein, wenn ich „heilen“ anbiete? Dieses Thema beschäftigt mich zusätzlich und hat mir ebenso Klarheit gebracht.

Die wichtigsten Fragen in diesen Tagen sind nämlich gerade: „Was stärkt mich?“, „Was nährt mich?“, „Womit fühle ich mich wohl?“

Wenn ich diesen nachgehe, dann kommt ein ganz anderes Bild über mich dabei heraus. Dieses Bild zeigt mir, dass ich mir dieses Leben so ausgesucht habe und in diesem Leben erst dabei bin, eine innere Stabilität zu finden. Dies geht nur darüber, dass ich zutiefst alles fühle, den Schmerz, das Sterben, die Trauer – aber auch die Freude, die Liebe, die Leichtigkeit. Mit all dem zeige ich mich, schon lange … nur passe ich wohl damit nicht in die Schemen mancher Menschen, die eben meinen, wir müssten „so und so“ sein … So habe ich auch immer wieder versucht, mich abzuducken, anzupassen oder so zu tun, als ob. Doch das geht immer weniger gut und ist mit viel Kraftanstrengung verbunden. Weshalb ich mich jetzt entscheide, dies alles zu lassen und mich so zu zeigen, wie ich bin. Auch wenn das Konsequenzen haben wird, die ich noch nicht absehen kann …

Damit passe ich auch nicht in das Schema eines finanziell in Fülle lebenden „spirituellen Menschen“ … auch hier mache ich Erfahrungen, die ich nicht immer verstehe und wo ich mich manchmal frage, warum ich dies nun auch noch so erleben soll. Es geht ziemlich hoch und runter dabei. Sicherheiten und planbare Zahlungen sind dabei wohl nicht vorgesehen. Was dann wieder heißt, dass ich ins Ungewisse springe bzw. dort herum dümple und nicht weiß, wann das nächste Geld fließt. In dieser Situation befinde ich mich gerade wieder. Eigentlich frei (also ohne Amtszahlungen), doch fast ohne Einkommen, dann noch Zahlungen für die Krankenkasse und mein tägliches Leben. Meine derzeitige Wohnsituation scheint mir jedoch einen Raum zu bieten, damit ich dies (irgendwie) händeln kann. Ja, ich fühle, dass sich auch in meinem Leben gravierend was ändern will, das „Wie?“ ist allerdings nach wie vor verborgen und somit meine Geduld und mein Vertrauen wie eh und je gefragt.

Was geschieht nun mit mir? Wenn man diesen „Ist-Zustand“ anschaut, könnte man meinen (und ich meine das in manch kurzem, dunklen Augenblicken auch), dass ich noch nie so „weit unten“, mit so wenig Geld und ohne jegliche Perspektive war. Das leere Feld wird größer, das „Nichtwissen“ auch, diese Sterbeprozesse brennen alles weg und holen hervor, wer ich bin. Verstecken gilt nicht mehr, besonders nicht vor mir selbst. Das zumindest zeigen mir diese Tage. Die Wahrheit will auf den Tisch, meine Wahrheit, von mir gesehen, angenommen und akzeptiert. Denn dagegen wehren, braucht so viel Kraft, das bringt es nicht.

Auch wenn das heißt, wieder gefühlt neu zu beginnen (sofern sich denn mal zeigt, was dieses Neue sein will), wieder abzutauchen und in den Loslassprozessen zu sterben, um die Hände und das Herz freizubekommen. Auch wenn es sich anfühlt, als ob zig Leben damit losgelassen werden wollen, als ob ein großer Zyklus beendet werden will, was es eben so schmerzhaft macht. All das war so bekannt, so gewohnt und beruhigend, eben, weil es da war und wir uns darin eingerichtet hatten. Nun sollen wir loslassen, sollen in ein ungewisses Feld springen, sollen im Nebel herum tapsen (siehe draußen) und nicht wissen, wohin wir den nächsten Schritt setzen. Wer geht da schon freiwillig weiter? Doch das Universum hat so seine Mittelchen, um uns zu schieben, zu erinnern oder einfach an einen Ort zu setzen, wo wir gar nicht anders können …

Diese kommende Novemberwoche scheint noch einen drauf setzen zu wollen. Die Energien sind erneut am ansteigen, Neumond, Planetenwechsel, das 11-11-Tor und alles, was sonst noch so im Feld herum kreiselt. Eine dunkle Zeit, wohl wahr, die aber auch eine Aufforderung sein kann, das Licht in sich selbst wieder zu finden. Ja, das klingt jetzt zwar etwas optimistischer, nur dass ich echt Mühe habe, diesen Optimismus gerade auch zuzulassen und zu leben. Denn wenn die Tage gefühlt leer sind, der Himmel grau, das Innere wund, die Sicht getrübt (und das Konto fast leer 😉 ), dann möchte ich mal sehen, wer sich da noch in Optimismus zeigen kann. Ich jedenfalls hangle mich so von Tag zu Tag, suche echt danach, hier was für mich Stärkendes, zumindest etwas Lichtvolles zu finden und bin dankbar, wenn sich meine Blicke auf einen Text richten, der dann mal mutmachende Worte enthält oder bestätigt, was gerade abgeht.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es dir ähnlich geht und du dich ebenso gesehen fühlst, wenn du meine Zeilen liest 🙂 .
Sollte dem so sein, freue ich mich über deine Spende für meine Blogarbeit, die Kontodaten findest du unter „Geld und Spenden“ 🙂

Es gibt nur eine Antwort:

Öffne deine Hände und lass los! Vertraue dir!“

Mit dieser Ansage begann mein heutiger Tag. Und dass dies nicht so ohne ist, ahnte ich schon. Denn dieses Loslassen geht einfach noch tiefer, ich schrieb davon. Nur wurde mir dabei heute etwas bewusst, das ich im ersten Moment nicht hören wollte. Ich wand mich hin und her, immer noch, obwohl die Dinge offensichtlicher nichts ein können. Aber wirklich alles loslassen? Was dann? Wie weiter?

So lange habe ich mich mit all dem identifiziert, habe mich weiter entwickelt, dazu gelernt, zwischendurch lange Durststrecken überstanden, um jetzt festzustellen, dass es das war? Um jetzt weiter zu gehen, nur diesmal mit offenen Händen, freiem Blick, um einiges leichter und … trotzdem unsicher, vorsichtig tastend, mit tausend Fragen. Will ich das? In meinem Inneren scheinen zig Stimmen laut durcheinander zu reden, alle wollen mich davon abhalten, diesen Schritt zu gehen. Das, was da ist, könnte doch: Sicherheit bieten (vermeintlich), leicht sein, weil bekannt, Geld bringen, weil es schon mal so war, das sein, was ich tun soll (vielleicht) … alles nur zögerliche Erklärungen und Ausflüchte. „Man“ oder Teile in mir würden am liebsten den Ist-Zustand aufrechterhalten und nicht schon wieder alles verändern. Denn diesmal geht es bis zum Grund und dringende Fragen tauchen auf: Bin ich das? Bin ich wirklich dazu hier? Bringt es mir Freude? Spüre ich mich dabei?

Zögernd kommen Antworten, ich höre sie und wenn ich genau zuhöre, dann ist da ein Schwanken, ein „naja“, nichts Konkretes. Die wahre Freude, die Begeisterung aus der Tiefe meines Seins, das, was mich ausmacht und was ich sein und leben will, genau das will jetzt endlich raus. Es will da sein dürfen, sich zeigen, begeistern und mitreißen, will etwas verändern, neu erschaffen und sich so authentisch wie möglich zeigen!

Alles, was bisher war, diente mir dazu, genau an diesem Punkt jetzt anzukommen. Von daher war es richtig so. Es durfte sein, ich durfte so sein. Doch ich darf jetzt auch die zeigen, die sich immer mehr entfaltet, die sich was zutraut und mutig nach vorn schaut. Auch wenn überhaupt nicht klar ist, wo das Ganze mich jetzt hin führt, ich muss diesen Schritt gehen! Ich muss raus aus all den alten Verstrickungen, die mich immer wieder gefangen hielten. Diese Felder habe ich jetzt lange genug in der Tiefe durchfühlt, dort aufgeräumt, was mir nicht mehr dient. Und da das ja im Außen so offensichtlich ist, ist es kein Wunder, dass das Innen jetzt nachzieht und auch hier Platz geschaffen wird.

Ja, es war lange bequem in diesen Feldern, irgendwie ging es ja auch immer weiter. Manchmal kamen mir meine Schritte schon mutig vor, doch was jetzt geschieht, ist noch viel, viel intensiver! Mein Vertrauen wird auf die Probe gestellt, ich darf mich darin üben, das Jetzt zu leben und gleichzeitig im tiefen inneren Wissen handeln. Ich darf schauen, dass ich mich da hinein wage, um mich dort (unten, drinnen) zu finden und all das freizulegen, was noch von einer „Staubschicht“ bedeckt ist. Und schon sind sie wieder da, meine Träume und Visionen, die ich schon abgelegt hatte, weil sie mir so unendlich weit entfernt und viel zu groß erschienen. Sie zeigen sich mir, damit ich weiter daran glaube und mich ihrer Umsetzung nicht entgegen stelle. Mein wahres Leben will sich gerade formen und mir zeigen, auch dafür braucht es Mut, denn das Neue, was dabei heraus kommt, wird garantiert anecken, außerhalb jeglicher Norm entstehen, anders sein. So wie ich schon ewig „anders bin“ und immer wieder gegen Mauern rannte, so wird auch was Neues nur entstehen können, wenn ich diese Mauern sehe, diesmal nicht dagegen anrenne, sondern sie auflöse und im Vertrauen und Miteinander Wege gehe, die vielleicht noch gar nicht sichtbar sind und sich gerade jetzt erst entfalten.

Oh ha, wieder einmal stehe ich da, unsicher schauend, zögernd das eine Bein schon erhoben, um den nächsten Schritt zu setzen … wohin? Gehe ich? Jetzt?

Ja, jetzt! Ich öffne meine Hände und lasse los … alles …

Ich freue mich über deine Spende für meine Blogarbeit, die Kontodaten findest du unter „Geld und Spenden“ 🙂