Die Zeit der großen Neuordnung

Ist der Vollmond wirklich erst ein paar Tage her? Es fühlt sich so an, als lägen schon wieder Welten zwischen dem, was ich letztens schrieb und kurz vor dem Vollmond erlebte und dem, was jetzt ist. Die letzten Tage waren ein einziges auf und ab, ein Erkennen und Erfahren … ja eigentlich Enthüllung pur! Allerdings nicht die Enthüllung im Außen, sondern die in mir drin, im Innen. Wenn da so eine Menge Erkenntnisse herein platzen oder besser, freigelegt werden, kann es schon mal eng werden. Ich meinte zeitweise, dass alles mit einem Mal durchfühlt und angesehen werden wollte.

Und es kamen erneut Dinge nach oben, die in die Heilung gebracht werden wollten. Unter anderem war es das Thema, dass ich mich eingeengt fühlte. Ich meinte, nicht genug Raum zum Atmen zu haben, was sich auch prompt auf meinen Atem niederschlug. Das ging schon eine ganze Weile so, kam immer mal wieder und nahm jetzt ein Ausmaß an, dass ich nicht mehr wegschauen konnte, bzw. wurde mir endlich bewusst, worum es geht. Ich spürte noch einmal: Angst vor Grenzüberschreitungen, davor, Dinge tun zu müssen, die ich gar nicht tun will, nur um jemanden zu gefallen, es nicht zu schaffen, in meiner Kraft stehen zu bleiben.

Und so folgte ich einem Impuls und fuhr in die Kristalltherme, atmen, entspannen, ruhig werden und mich auf allen Ebenen reinigen lassen. Das hatte auch sofort eine Wirkung, war zudem noch einzigartig, denn bei -14° dampfte das heiße Wasser draußen und die Sonne verwöhnte mich noch dazu. Wie gesagt, die Wirkung war schnell zu spüren, ich wollte nur noch Ruhe und ruhen.

Gestern dann hatte ich einen tollen Tag mit meiner Tochter, wir sahen uns nach vier Wochen wieder und verbrachten hier bei mir schöne Stunden. Da wir beide ja schon immer uns gegenseitig „befruchteten“, was unser spirituelles und bewusstes Wachsen anging, war dies auch gestern wieder so. Nachdem sie eine Klangsitzung im Hologramm genießen konnte, flossen bei ihr die Erkenntnisse und gleichzeitig erfuhr ich mich neu und intensiver, durfte ebenfalls für mich Dinge erkennen, was und wo ich loslassen sollte und was besser zu mir passt. Das war so mit Dankbarkeit verbunden und reiht sich ein in mein Empfinden, dass jetzt gerade die Zeit der großen Neuordnung stattfindet. Es geht erneut tief, wird hoch geholt, was uns noch blockiert und hemmt, wird aufgezeigt, was endlich „verstanden“ bzw. angenommen werden kann. Es geht teils rasant und mit dem Gefühl, dass sich alles auf einmal wandeln will, damit wir bereit sind, das Leben in mehr Freude und Leichtigkeit anzugehen und zu leben.

Sicher seht ihr diese Neuordnung auch auf anderen Ebenen, erfahrt es bei euch oder im Bekanntenkreis, seht, wie so manch einer heraus genommen wird oder spürt, dass es bei ihm so nicht weiter gehen kann. Im Großen wie im Kleinen, Außen wie Innen, diese Neuordnung ist in vollem Gange. Wir alle sind davon betroffen und je Bewusstseinsgrad und Öffnung dafür, dürfen wir das, was sich gerade zeigt, als Geschenk sehen und in Freude annehmen. Denn es macht frei! Es bringt Ruhe ins Feld, es lässt uns immer mehr zu uns selbst stehen und uns erkennen, wo wir immer noch „hängen“ bzw. uns anzupassen versuchen.

Das heißt jetzt nicht, dass du dich irgendwie unter Druck setzen lässt und meinst, du müsstest doch jetzt auch … dies und das tun. Im Gegenteil, fließe mit, schau, was bei dir gerade ansteht, ob du Rückzug brauchst, dich innerlich sortieren magst oder für den Moment dein Leben ok ist. Du fühlst, was für dich richtig und deine Wahrheit ist!

Dazu habe ich gleich noch eine Buchempfehlung: Ina Rudolph „Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?“ Dieses Buch erzählt in kurzen Episoden zu verschiedenen Themen, wie Ina bzw. ihre Klienten mittels The Work von Byron Katie immer wieder zu ihrem Frieden zurück finden und gleichzeitig Erkenntnisse bekommen, die ihr weiter helfen. Mich fasziniert, wie sie einfach und klar all dies beschreibt und mit Geschichten aus dem Leben genau dort ansetzt, wo meine Fragen sind.

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Und ich komme heute noch mit einer ganz anderen Bitte zu euch. Ich habe mal eine Umfrage erstellt, durch die ich, mit eurer Hilfe, meine Arbeit optimieren möchte. Ich bitte euch, mir die 10 Fragen zu beantworten, vielen, herzlichen Dank ♥

Hier geht es zur Umfrage … https://www.surveymonkey.de/r/7Z7HKXP

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Heilung inneres Kind und magische Momente

Dieser Vollmond hat es wirklich in sich. Er beschehrte mir bisher ein Wechselbad der Gefühle und gleichzeitig so magische Momente, dass ich demütig da stehe und kaum glauben kann, was gerade geschieht. So hat er seine Wirkung schon vorher enorm entfaltet, jedenfalls spüre ich es bei mir sehr intensiv. Irgendwie komme ich gar nicht nach, geschehen doch gerade so viele Dinge in einer sehr schnellen Abfolge, so dass ich meine, es sind Tage vergangen, dabei war alles innerhalb weniger Stunden …

Doch nun mal der Reihe nach. Die Schwingung der letzten Tage wechselte von „heiter“ zu „wolkig“, es wurde zunehmend seltsam in mir, trotz herrlicher Sonne da draußen. Doch irgendwas hat gearbeitet. So wurde ich zum Thema inneres Kind geführt, was mich erst verwundert hat, ich dann aber einfach erst mal stehen ließ. Doch eins ging mir nicht aus dem Sinn. Ich fand zu einem Sonntagsbrief von Sabine Wolf, der die inneren Kinder zum Thema hatte. Hier schreibt sie von der Begegnung mit einer Klientin:

Im Laufe der Erkundigungen trafen wir auf ihr inneres Kind, das seit fünf Jahrzehnten in einer Ecke saß und um nichts in der Welt bereit war, ins Leben zu springen. Das Nein der Geburt ließ sich nicht umändern, trotz vieler Versuche, das Innere Kind zu heilen, was als ein schon fast institutionalisierter Ansatz in der Szene gilt. Doch hier zeigte sich eine langjährige Pattsituation. Das innere Kind wollte nicht, aber sollte. Und die Erwachsene wusste sich nicht mehr zu helfen.

Und dann löste es sich ganz einfach. Ich sagte: „Hast du es schon mal gefragt, ob es gehen will?“ Erschrecken. Nein. „Frag es.“ Die freudige Antwort kam sofort: „Ja, ich will gehen.“ Wieder Erschrecken. „Heißt das, dass ich dann sterben muss“(die Frau hatte in den letzten Tagen mehrfach von Tod geträumt)?

Das innere Kind möchte endlich sterben und gehen. Der erwachsene Mensch bleibt – und empfängt ein neues inneres Kind. In diesem Fall stammte das alte aus dem Seelenclan (10. Ebene), wohin es zurücksauste und das neue kam aus der Großen Familie von zwei Etagen höher: aus den Sonnenreichen….

Quelle: https://kristallmensch.net/wp-content/uploads/2018/02/2018_02_18_Ahnentreppe_Innere-Kinder-und-erwachende-Drachen.pdf

Dieses „Hast du es schon mal gefragt, ob es gehen will?“ ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Überhaupt diese Möglichkeit …

Dann kam auch noch eine Situation, in der ich mich (bzw. mein inneres Kind) so verletzt fühlte … es saß da und weinte bitterlich, sehnte sich nach Geborgenheit, nach Armen, die es umfangen … und so versuchte ich es einfach. Auch ich fragte mein inneres Kind: „Willst du gehen?“ Erstaunt sah ich, wie es freudig los sprang und davon lief. Im gleichen Moment nahm ich ein goldenes Licht wahr … da war es tatsächlich, mein neues inneres Kind.

Sabine schreibt weiter:

Meine Absicht, dies mit euch zu teilen, entspringt dem gespürten Ruf vieler festgesteckter innerer Kinder, die geheilt werden „sollen“ aber nicht wollen, sondern einfach zurück nach Hause.

Stellt ihnen frei, zu bleiben oder zu gehen. Und wenn sie gehen, dann kommt ein neues inneres Kind aus einer höheren Ebene herein.

Fazit:

Die alten inneren Kinder scheinen spezialisiert zu sein auf die Vergangenheit, den Schmerz der Ahnen, den sie dann gleich mitnehmen, auf Angst und Schuld (also Spezialisten für das Menschsein). Die neuen inneren Kinder scheinen die Spezialisten der Gegenwart und Zukunft zu sein, der Lebensfreude und der Liebeskraft….“

An dieser Stelle ist innehalten angesagt. Was für eine schöne Vorstellung bzw. was für neue Möglichkeiten öffnen sich da. Denn wenn man es genau anschaut, wir gehen immer wieder in den Schmerz, in die Angst und verstärken somit das, was ja eigentlich endlich in die Heilung kommen will. Nun kann es ganz anders gehen … und so leicht 🙂

Ich habe es wirklich erfahren dürfen, wie sich innerhalb von Stunden alles verändert hat! Seitdem mein neues inneres Kind (goldenes Licht) bei mir ist, dreht sich was. Es geht gerade eine Tür so weit auf, dass ich staunend da stehe. Ein Kontakt wurde hergestellt, der mich mitnimmt … mitnimmt in ein neues Feld bzw. das Feld, was ich bisher nicht sehen und wahrnehmen konnte. Ich bekomme Unterstützung angeboten. Man freut sich, mir weiter zu helfen. Mir ist, als ob diese offene Tür mich in eine Welt schauen lässt, wo ich viele, sehr viele neue Möglichkeiten habe, ich muss nur diesen Schritt gehen. Dies steht außer Frage, denn mein Inneres signalisiert mir: „Alles ok, da geht es weiter!“ Auch wenn das heißt, noch mal einiges zu verändern, etwas loszulassen und sich ganz neu einzulassen, auch dann ist es gefühlt richtig, diesen Weg zu gehen, durch die Tür zu gehen.

Demütig und dankbar saß ich hier, konnte nichts tun, nur mich freuen und dem Universum danken 🙂 … tiefer Frieden umfasste das Ganze und hüllte mich ein, ist noch in mir. Ich spürte tief in mir eine neue Vollständigkeit (durch mein neues inneres Kind) und eine Öffnung, die mich immer noch zutiefst berührt. Es kommt mir so vor, als ob all die „dunklen“ Monate der Heilung endlich einen Sinn ergeben. Dass dem so ist, wusste ich zwar oder zumindest hoffte ich, doch es endlich mit allen Sinnen zu erfassen, ist noch einmal ganz etwas anderes. Denn das geht tief!

Das lässt mein Vertrauen wachsen, stärkt mich so sehr in dem, was ich bin, wo ich hin will und was ich tue. Es hilft mir, mein Feld neu aufzubauen und ganz leicht zu halten. Es sind so magische Momente, so besondere Erfahrungen, so ein tiefes Ankommen und gleichzeitiges Erinnern, dass ich immer wieder bewusst innehalte, auch jetzt, nach Stunden immer wieder atme und mich vergewissere, ob denn das alles wahr ist … Es ist wahr! Es ist noch da! Es zeigt sich mir in so einer Schönheit, so einer Klarheit, so einer Verbundenheit und … es macht einfach so Mut, weiter diesen Weg zu gehen. Denn er leuchtet gerade so hell 🙂

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Ich entscheide – Leben darf leicht sein!

Es gibt Themen, die rücken immer mehr in den Fokus. So auch die Frage: „Darf unser Leben hier auf der Erde leicht sein?“ Daraus wurde im Nachhinein jetzt die Überschrift: „Ich entscheide – Leben darf leicht sein!“ Warum diese Änderung, erfährst du in diesem Text:

Zu diesem Thema wurde mir gerade bewusst, dass auch ich diese Frage in mir hin und her bewege, obwohl ich spüre, dass es jetzt einfach um mehr geht als nur Fragen zu stellen. Doch mal der Reihe nach. Der eigentliche Auslöser für das Thema und diesen Text war Anja Reiche mit einem Video. Dieses Video enthält genau das, was ich in mir fühle, bisher aber so noch nicht in Worte bringen konnte. Es geht um den Wunsch, anders zu leben, frei zu leben, leicht zu leben … es geht darum, sich selbst zu erfahren (dürfen) und alle Zeit der Welt dafür zu haben. Es geht darum, mit dem Leichten in seinem Leben Geld verdienen zu können und mit der Freude in sich andere Menschen „anzustecken“. Es geht um so viel mehr als nur … tun, hetzen, sich schämen, sich zurück nehmen, weil man vermeintlich nichts hat, weniger kann oder anders denkt … es geht darum, man selbst zu sein und das zu zeigen … offen, mutig, vertrauensvoll und durchaus auch mal laut 😉 … danke Anja, du hast bei mir ganze Schleusen geöffnet und mir bewusst gemacht, dass ich ebensolche Wünsche in mir trage oder besser das Wissen, dass es so, genau so auch möglich sein kann und das jetzt die Zeit dafür ist!!!

… Denn wie oft ist da in uns, in mir, der innere „Kritiker“, der aufsteht, um mit erhobenen Zeigefinger zu sagen, dass ich doch lieber mal etwas tun sollte, wenn ich will, dass was vorwärts geht … Manchmal will er auch nur auf sich aufmerksam machen und lässt mich mit meinen Zweifeln und so alten Vorstellungen zurück. Ihr kennt das sicher, wenn man sein Leben anschaut und sich am Tagesende fragt, was man denn den ganzen Tag Konstruktives getan hat. Konstruktives? Weltbewegendes? Etwas, was dem Außen zeigt, dass man ja „arbeitet“ … etwas, was einen selber das schlechte Gewissen beruhigt?

Doch mittlerweile wissen und vor allem fühlen wir zunehmend, dass an all diesen Handlungen und Vorstellungen (von uns selbst, dem Umfeld, der Gesellschaft) nicht das dran ist, was ein Leben … anders macht? … bewusst macht? … in Freude leben lässt?

Dieser Text will gerade nicht ganz so flott in Worte fließen, zu komplex und zu präsent ist dieses Thema bei mir. Die letzten Wochen und Tage zeigten nämlich immer wieder, dass ich hier anders lebe und anders leben will. Ich fühle mich frei, wenn ich in meiner geliebten Natur sein kann. Ich fühle Freude über die Wunder, die mir dort begegnen. Ich fühle die tiefe Verbundenheit und dass sich hier neue Dinge auftun wollen. Ich fühle Leichtigkeit, wenn ich dem inneren Fluss folge, wenn ich zuhöre, was die Impulse mir sagen. Ich will nur noch so leben: frei, lebendig, leicht, in Freude und bei mir, ja, ich will alles zu meinem Leben zählen dürfen, ob ich nun nach Außen hin etwas tue oder in der Sonne sitze und bin. Ich will mich nicht mehr rechtfertigen müssen, weil „man“ meint, dass ich nicht dem entspreche, was andere als Leben (und Arbeiten) ansehen.

Wir haben lange genug gekämpft, uns angepasst, hier eine Werbung geschalten, da ein Seminar besucht, geackert, getan, immer in der Annahme, „ohne geht nicht“ und „wir bräuchten es, um mitzuhalten“. Wir haben uns hinter so vielem versteckt und uns von so manchem erzählen lassen, was wir wie tun sollten, damit … Geld fließt, wir genügend Klienten bekommen, uns weiter entwickeln, unsere Träume sich erfüllen, wir das manifestieren, was wir uns wünschen … Seid ehrlich, wem gelang all das? Wer von euch hat sich wirklich das Leben erschaffen, was ihm vorschwebt? Wer kann von sich sagen, dass er seine Ziele erreicht hat und sich rundum mit sich wohl und zufrieden fühlt?

Sind wir beständig, wahrhaftig und offen? Sind wir dabei auszusprechen, was uns stört, anzusprechen, was nicht zu uns passt und nur noch die Dinge zu tun, die uns gut tun? Sind wir mutig genug, neue (manchmal unbequeme) Wege zu gehen, ja uns auch mal zu verlaufen … sind wir bereit, unser ureigenes Leben zu leben, in Leichtigkeit zu leben?

Ich fühle in mir, dass sich gerade etwas verändert. Es ist, als ob diese Zeit, in der wir „dort unten“ waren, sich so manches Mal alles schwer anfühlte, wir verzweifelt nach Hilfe suchten und uns an jeden „Strohhalm“ klammerten, jetzt zu Ende geht. Es ist, als ob wir so weit gewachsen sind bzw. uns schon so gut erinnert haben, dass wir jetzt „weiter gehen können/dürfen“. Damit meine ich, dass wir erkennen, wie Leben noch sein kann, wo genau wir hin wollen, dass es im Großen und Ganzen darum geht, in der Freude zu sein! Dieses „in der Freude sein“ begegnet mir derzeit so oft, dass ich nicht umhin kann, mich immer wieder darauf auszurichten und zu schauen, wo ich denn schon meine Freude lebe und wo nicht. Dort geht es auf jeden Fall hin und das ist einfach wunderschön! Stellt euch doch einmal vor, wenn einem nur lachende Gesichter und freudige Menschen begegnen. Wie hell muss die Welt dann sein und wie aufmerksam und bewusst alle leben, wie offen können wir uns dann begegnen und wie achtsam miteinander sein (auch mit unserer Umwelt, der Natur, den Tieren).

Es ist einfach an der Zeit, dass wir jetzt Entscheidungen treffen! So in etwa: Wie soll unser Leben aussehen? Was wollen wir hier verwirklichen, was verändern? Wofür ist jeder Einzelne von uns hier? Und natürlich … die Entscheidung, dass unser aller Leben leicht sein darf! Macht ihr mit? Also ich bin dabei, das habe ich auch unter Anjas Video (bei Fb) geschrieben, denn ihre Worte berührten meine Seele zutiefst, sie machen Mut und holen mich genau hier ab, wo ich gerade bin… nun, vielleicht geht es dir ja ähnlich, hier ist der Link zum Video:

https://anja-reiche.blogspot.de/2018/02/uber-schmarotzer-geld-und-ein-leichtes.html

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Tordurchgänge

Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr, genauso wie ich, nach Bestätigungen und Informationen sucht, die ähnlich eurem Empfinden sind. Nur finde ich, dass dies immer schwieriger wird. Es geht wohl darum, sich größtenteils auf sich selbst zu verlassen, das, was in einem an Impulsen kommt, auch anzunehmen und seiner inneren Stimme kompromißlos zu folgen. Es geht darum, zurück zu seiner eigenen Essenz zu kommen und diesem Weg vertrauensvoll zu folgen …

Ich erlebte in den letzten Stunden eine Art Tordurchgang oder auch Einweihung … angekündigt schon gestern mittag durch folgendes Phänomen. Der klare, blaue Himmel wurde von Schleierwolken überzogen und die Sonne damit verdeckt. Sie zeigte mir einen Haloring, für mich immer wieder ein Zeichen, dass ein Tor geöffnet ist.

Aufnahme 25.2.2018 mittag

Auch wenn ich es in dem Moment nur nebenbei registrierte, spürte ich, dass sich die Energieschwingung im Laufe des Tages veränderte. Ich war sehr beschäftigt, erst mit Ski laufen, dann mit einer Neuordnung in meiner Wohnung, speziell im neuen Arbeitszimmer. Erstaunlich, doch wie ich erkannte, hat das wohl mit den Naturschallwandlern zu tun, die auf allen Ebenen dafür sorgen, dass Systeme und Dinge neu geordnet werden, auch Möbel oder Dinge, die eben Unruhe erzeugen. Und so räumte ich, stellte um, strich ein Regal und war gut bis Nachmittag beschäftigt. Dann noch mal kurz raus, doch es fehlte der Wohlfühlaspekt. Später weihte ich mein Arbeits-/Klangzimmer neu ein, fühlte mich sehr frei und beschwingt zwischen den Klängen und der neuen Ordnung 😉

Doch als ich nach meiner Medi schlafen wollte, ging das nicht. Mein Körper wurde geflutet, mein Solarplexus vibrierte, mein Kronenchakra ließ Unmengen an Energien herein. Als ich bewusst zu atmen begann, sah ich Bilder vorbei ziehen. Sie waren schnell und bewegten sich, ich sah Gesichter, Situationen aus verschiedenen Leben, eine Kristallspitze und immer wieder kleine „Filme“. Das Ganze dauerte, brachte mein System zum Entgiften, ich musste mehrmals zur Toilette. Irgendwann schlief ich wohl dann doch ein, um heute morgen mit komischen Träumen wieder zu erwachen. Das traf mich so intensiv und unvorbereitet … so dass ich heute morgen erst mal langsam bei mir ankommen wollte …

Mir wird klar, wir sind auf dem Weg immer tiefer in unser Sein, immer mehr hinein in unsere Essenz, immer näher zu unserer ureigenen Wahrheit. Diesen Weg kann nur jeder für sich gehen, in seinem Tempo, auf seine Weise, mit seinen Mitteln und so wieder … allein. Dieses Alleinsein holte mich auch gerade wieder ein, auch wenn ich teils schon viel mehr bei mir bin, mich im Jetzt-Sein übe, es kommen eben Momente, wo ich meine, dass es mit dem Alleinsein doch mal reichen könnte. Nur … diese tiefen Erfahrungen sind eben nur allein zu erleben. Jede Ablenkung bringt nur Unruhe ins System, jedes nach anderen schauen verwischt die eigene Wahrnehmung. Es geht darum, wirklich stabil in sich zu werden und mit seiner Wahrheit „zu stehen“, mit seiner Kraft da zu sein, seine Liebe zu leben. Das wiederum ist ein Übungsfeld, was jetzt betreten werden will. Es geht schon leichter, dieses „im Jetzt sein“. Das ist spürbar, vor allem, wenn ich meinen inneren Impulsen folge und in mir spüre, was gerade jetzt dran ist.

Nun, diese Tordurchgänge oder Einweihungen, vielleicht auch Rückerinnerungen und Tiefenheilungen werden verstärkt spürbar. Wir nähern uns in dieser Woche dem nächsten Vollmond und wie wir alle spüren, gehen diese Tage noch mal gefühlt „in den Keller“. Es wird kalt, sehr kalt, energetisch kalt?

Als ich gestern bei Sonnenaufgang meine Skitour begann, meinte ich, einen Frühlingshauch in der Luft zu spüren und das bei -10° oder mehr. Jetzt gerade ist hier Schneesturm, nun ja …

Um noch einmal zurück zu kommen … dieses Eintauchen in die eigene Essenz erfordert ganz schön Mut, kann es doch dabei sein, dass sich alles verändert. Oder es tauchen Dinge auf, die unser System so schön ganz tief vergraben hat. Doch wir wollen ja frei werden und uns immer tiefer lieben, wollen wahrhaftig und bewusster leben. Dazu gehört, sich einzulassen und manchmal auch, hinab zu tauchen … ob nun gewollt oder mit einem „Schubs“ 😉

Wünscht du dir Begleitung oder Hilfe bei diesen Prozessen? Meine Angebote haben eben diese Themen und können dir zu neuen Einsichten und einer neuen Ordnung verhelfen bzw. dir den nötigen Anstoß geben, um deine Selbsheilungskräfte zu aktivieren 🙂 :

Angebote:

Fluchttendenzen

Ich wachte heute morgen auf und hatte sie … diese Fluchttendenzen. Dabei wurde mir bewusst, dass sie eigentlich schon seit ein paar Tagen meine Begleiter sind. Im Alltag fiel es mir nicht sofort auf, doch als ich jetzt dieses Wort im Kopf hin und her bewegte, standen sie da, die Situationen, in denen ich lieber etwas tat, als zu fühlen und mich hinzugeben. Und wenn es „nur“ ein weiterer Spaziergang draußen war oder eine (eigentlich unnötige) Autofahrt … immer wieder ging es mir darum, durch „Tun“ Ablenkung zu verschaffen.

Das klappte soweit ganz gut 😉 … nur brachte es mich nicht wirklich weiter, weiter im Sinne von „hin zu innerer Klarheit“ und „näher zu mir selbst, in dem ich aushalte, was da ist“. Ok, die emotionale Schiene hatte gestern ziemlich das Sagen. Ich wusste nicht, was tun, fragte mich wieder einmal, wozu ich überhaupt hier bin, fühlte mich auch ansatzweise allein … es arbeitete in mir weiter, wenn auch auf Ebenen, die sich hier und da noch verborgen hielten. Doch die Fluchttendenzen waren deutlich da. Ist ja auch kein Wunder, warum soll man irgendwo durch oder hin gehen, wenn man das nicht kennt, es einen mulmig zumute ist oder man nicht weiß, wozu das Ganze …

Der Text von E.-M. Eleni gestern klingt wunderbar, erklärt vieles – doch das reicht eben nicht. Nur die Worte zu lesen, hilft nicht wirklich weiter, auch wenn sie einen für den Moment beruhigen. Fühlen ist auch hier das Zauberwort, immer wieder fühlen, hinein gehen, annehmen. Immer wieder Hingabe, sich fallen lassen, vertrauen. Der Verstand läuft da nämlich gerade zur Hochform auf, auch meiner. Der spukt schon, seitdem ich die große Leere fühle, immer mal wieder dazwischen. Will mir was erzählen, sucht nach Lösungen oder meint, etwas zu tun wäre doch jetzt richtig. Nur funktioniert ja eben nichts, nichts, was wie gehabt etwas voran treiben soll, nichts, was einen vom Fühlen und dem Fluss wegbringt …

Heute morgen nun bekam ich auch ein paar Bilder, so im halb Dahindämmern:

Ich sah mich, wie ich kopfüber ins Wasser sprang, um durch „das Dunkle“ hindurch zu tauchen. Eine Stimme hielt mich auf, die sagte, dass das keinen Sinn macht. Weglaufen, flüchten bringt nichts!

Ich stoppte, „schoß“ im Wasser senkrecht nach oben. Dort war Nacht/Dunkelheit … „Was nun?“

Als ich mich umdrehte, war da ein Boot, ich legte mich hinein und ließ mich treiben. Lange ging das so, bis ich irgendwo strandete. Hier war es dämmrig, aber zumindest waren die Umrisse der Umgebung sichtbar.

Nun, zu diesen Fluchttendenzen gesellte sich die Frage: „Was passiert, wenn ich jetzt mal stehen bleibe und das, was ist, aushalte?“

Ich finde, diese Frage ist gerade essentiell wichtig. Sie bringt es auf den Punkt! Ja, anhalten, da sein, annehmen … immer wieder, sobald sich im Inneren etwas zu regen beginnt oder ein Teil wieder flüchten will … auch dann, besonders dann, hinschauen … „Warum will man flüchten?“ „Was schmerzt?“ „Was erinnert an Vergangenes?“ „Wo fehlt es noch daran, wirklich in der Tiefe zu vertrauen?“

Das, was jetzt neu werden will, hat ganz viel damit zu tun, dass wir uns annehmen, uns annehmen in jedem Moment und uns immer wieder daran erinnern, was jetzt da ist, will gelebt werden! Wie viel haben wir im Laufe des/der Leben in uns abgelehnt, wie viel auch im Außen weggeschoben! Nur so kommen wir nicht in unseren Frieden. Dankbar dürfen wir sein, dass das jetzt geschieht, auch wenn es sich komisch anfühlt, auch wenn wir herum rudern und meinen, wir stehen allein da mit all dem Gewusel, auch wenn es im Kopf verwirrt hin und her geht und wir in manchen Momenten nichts auf die Reihe bekommen (vermeintlich nichts, bzw. nicht das, was wir meinen, tun zu müssen). Alles hat, wie immer, seinen Sinn 😉 …

Diese Fluchttendenzen haben ganz schön was in mir bewegt, wie man diesen Worten entnehmen kann. Und dass ich sie schreiben kann, hat damit zu tun, dass ich stehen blieb, dass ich diesmal da war und nicht gleich wieder weglief …

Und so ist wieder ein Schritt geschafft, wieder etwas Neues entstanden, etwas in mir wie „eingerastet“, was mich daran erinnern wird, wenn ich wieder mal meine, flüchten sei leichter als stehen zu bleiben …

Dieses Blau 🙂 … wunderschön 🙂

PS: Spenden für meine Blogarbeit sind jederzeit willkommen 🙂

Ich bin für dich da:

mit meinen Angeboten, bei denen ich „in deiner Seele lese“, dir Impulse gebe, deine Selbstheilungskräfte anrege und dich auf deinem Weg begleite.

Meine Angebote:

Eva – Maria Eleni: Alles will neu werden – JETZT!

Folgenden Text muss ich einfach hier teilen, spricht er doch genau das an, was für Viele von uns gerade spürbar ist, nur so oft nicht in Worte findet. Er vervollständigt meinem Text von gestern „Die große Leere“ und bringt noch mal alles etwas konkreter in eine Form, so, dass man sich gesehen fühlt, so, dass man spürt, alles, was da gerade geschieht, ist richtig!

Denn unser Verstand rattert, will Erklärungen finden, will weiter mit mischen, will Lösungen parat haben … doch diese sind meist das, was wir kennen und bisher lebten. Nur wird dies so nicht mehr unterstützt, wird nicht mehr funktionieren und bringt uns einfach von dem ab, was das Eigentliche ist … Stille, Hingabe, mit fließen, sein … und immer wieder fühlen …

Danke Eva-Maria für diese Worte zur rechten Zeit 🙂

Quelle: https://www.facebook.com/evamaria.eleni.5/posts/1994230767362770

Alles will neu werden – JETZT!

Die Dinge fallen in einen neue Ordnung. Wir können nicht wissen, wie die neue Ordnung aussehen will. Wir finden zurück in etwas Natürliches, fern von den Ideen des Verstandes. Das Natürliche ist in uns angelegt, es ist lediglich notwendig dass wir zulassen, dass es sich in unserem Leben wieder Raum nehmen darf!

Deine Aufgabe ist es, dich auf dein Inneres zu fokussieren. Lass hinter dir was dir immer wieder Tritte verpasste, um dich vorwärts zu puschen. Die ewige Rennerei kommt zu ihrem natürlichen Ende. Du bist dazu angehalten, dich darauf einzulassen, dass es anders werden will. Ignorierst du dies und hältst du fest, dann bekommst du mehr Probleme als du Lösungen erkennen kannst. Die Lösung ist nicht dort zu finden wo du sie so lange suchtest. Aber sie ist dennoch da – direkt vor dir will sie sich entfalten. Deine (Er)Lösung erkennst du aber erst in der absoluten Hingabe an das Leben selbst, an seine immense Kraft, welche dich zu jeder Zeit mit allem versorgen will was du brauchst. Kämpfst du dagegen beraubst dich (auch weiterhin) dieser so großen, allumfassenden Kraft.

Schrittweise integriert sich dies nun in dein Leben. Es ist als ob endlich das heilende Wasser auf ausgetrocknete Erde strömt. Zunächst kann diese Erde aber kaum Wasser aufnehmen. Aber das ist kein Grund zum Verzweifeln! Je mehr Tropfen nach unten sickern, desto mehr kann die Erde wiederum aufnehmen. Es braucht einfach etwas Zeit und Geduld bis sie wieder ganz vom Quell dieses Lebens-Wassers durchdrungen wird. So kannst auch du allmählich wieder durchdrungen werden. Doch ohne deine Hingabe, ohne dein Geschehen lassen, dein Zulassen und Erlauben, ohne deine Geduld, deine Neugier auf etwas Neues, wird es schwerer für dich.

Es bringt auch jetzt nichts mehr, sich noch länger mit unpassenden Situationen oder überholten Beziehungen/Personen abzumühen. Die Menschen haben ihre Entscheidungen für sich selbst getroffen und dies gilt es auch zu respektieren.

Wohin aber willst du?

Finde dich ein im Raum deiner Seele. Verharre dort und warte ab, bis du dir sicher bist welchen Impulsen zu folgen sollst. Damit sind wir alle noch etwas ungeübt. Wir lernen jetzt gerade auf andere Weise mit dem Universum, mit dem Leben und mit den zu wahrhaft uns gehörenden Menschen in Kontakt zu sein. Das braucht deine Aufgeschlossenheit. Wir lernen nichts, wenn wir meinen schon alles zu wissen. Wahrlich jetzt geht eine große Reise los, in der alles neu sein will. Verzage also nicht, wenn auf die alte Weise etwas nicht funktionieren will – es zeigt sich bloß, dass dies nun nicht mehr passend ist und es Zeit ist, Altes nun tatsächlich ziehen zu lassen.

Nimm dein Leben leicht, erlaube dir einfach viel freier zu sein. Wenn du festhältst wird’s schwer.
Verwende mehr Zeit darauf, nach innen zu lauschen. Fokussiere dich auf dein Inneres. Dort ist alles gut. Dieses innere Geschenk, welches du in dir trägst will dir schrittweise zeigen, was mit dir in Harmonie schwingt, was durch dich getan werden will, durch dich hinausströmen will. Darin wirst du auch so sehr unterstützt!

Doch ist dies jetzt alles erst in der Entstehungs- und Klarwerdungs-Phase und sie braucht etwas Zeit. Das bedeutet in den meisten Fällen langsamer machen – so viel langsamer machen, als wir das gewohnt sind. Gib dich diesen sich sehr neu anfühlenden Prozessen in. Hab Vertrauen – habe insbesondere Vertrauen in deine innere Führung, auch wenn dir alles sehr eigenartig erscheinen könnte. Unser Gefühl von „normal“ und „vertraut“ wird aufgebrochen.

Suchst du vielleicht insgeheim nach dem gewohnten Drama, nach Geschichten, damit du dich wieder um etwas „kümmern“ kannst so wie du es gewohnt bist? Beobachte das, aber verurteile es nicht, denn darum geht es nicht. Dies kann durchaus ein sehr erleuchtendes Erkennen sein, das dich letztlich unglaublich frei werden lässt. Auch wenn sich dies momentan dann doch sehr herausfordernd anfühlen kann. So halte es einfach nur aus. Dann verbinde dich wieder mit deinem tiefen Seelenwissen – dort ist alles gut, immer und unzerstörbar.

Du machst tolle Arbeit, wenn du es schaffst diese Phase einfach so anzunehmen wie sie sich zeigt.

Als Unterstützung würde ich in dieser Phase nun mein Buch „Die Befreiung kraftvollerWeiblichkeit“ ganz besonders empfehlen. Es kann dich darin unterstützen, in deine innere Weisheit zurück zu finden, sodass du leichter ins Annehmen und Zulassen kommst. Es sind die archaische Fähigkeiten der weiblichen Kraft, die jetzt ganz besonders zum Strahlen gebracht, geschult und ins Leben integriert werden wollen. Wir alle sind kulturell bedingt viel zu sehr im Tun und Handeln, im Durchdenken gefangen gewesen. Doch das Ablaufdatum ist erreicht. Die Erlösung findet jetzt statt!

zu meinen Büchern findest du hier: http://eva-maria-eleni.blogspot.co.at/…/09/meine-bucher.html

Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni

Die große Leere

Ich zog heute morgen eine Krafttierkarte: den Panther aus dem Kartenset von Jeanne Ruland “Krafttier Orakel“. Diese Karte drückt aus, was ich gerade empfinde:

„… Der Meister in dir führt dich. Der Zen-Weg der leeren Hand ist der deine. Vollkommenes Vertrauen in den Augenblick verleiht dir Macht und Stärke sowie augenblickliche kraftvolle, perfekte Fähigkeit, zielsicher zu handeln. Sei empfänglich und mache dich bereit …“

Diese Worte berührten mich, fühle ich doch seit einiger Zeit, dass ein besonderes Feld geöffnet wurde und noch wird. Dieses Feld fühlt sich ein wenig unbekannt an, wie neu, sehr groß, leer. Es ist, als ob ich mich hier erst einmal zurecht finden muss, tastend mich hin und her bewege und schaue, ob ich überhaupt in eine bestimmte Richtung gehen soll. Eher ist mir, als ob ich Zeit habe, Zeit, mich zu fühlen, mich hier zurecht zu finden, mich zu erinnern, mich und alles um mich herum zu erkennen. Die Stille, die damit einher geht, ist bekannt, scheint mir aber tiefer und noch stiller … wenn es das überhaupt gibt 😉

Ich nehme wahr, dass das, was ich bisher tat, wo ich mich einbrachte, wo ich schaute, was kommt als nächstes, wo ich plante und immer in Aktion war … dass das gerade Pause hat. Es fühlt sich an, als ob gewisse Dinge zum Abschluss gebracht wurden, damit jetzt dieses leere Feld gefühlt werden kann. Hier bin ich, sitze, wo ich sitze, Denken strengt an, tun noch mehr, Konzentration entschwindet, Müdigkeit macht sich breit. Hilfreich war da gestern die strahlende Sonne, die mir einige tolle Stunden auf meiner Terrasse beschehrte. Ich saß und genoß – Wärme, das Licht, ich saugte es förmlich in mich hinein nach dieser langen Zeit der Dunkelheit und all dieser grauen Tage. Doch es ist spürbar, das Licht kommt zurück, die Sonne immer öfter …

Nun, diese Leere bringt mit sich, dass in mir Dialoge stattfinden, sich Teile in mir „unterhalten“ und ich zuschaue … es bringt mit sich, dass ich verstärkt aufgefordert werde, im Jetzt zu sein und das wahrzunehmen, was gerade ist, nicht schon wieder zu planen und gedanklich voraus zu eilen. Sie bringt aber auch mit sich, dass ich nur mit mir bin und sich so dies und jenes bemerkbar macht, was ich einfach anschaue und weiter gehen lasse. Ich spüre Veränderungen, spüre, dass mein Vertrauen in all diese Prozesse und Wellen stärker wird, spüre, dass ich vermehrt meinen eigenen „Antreiber“ (los)lassen kann.

Mein Körper sehnt sich nach Ruhe, nach einkuscheln und viel Schlaf. Nur leider sind die Nächte etwas unruhig, manchmal ist mir, als hätte ich gar nicht geschlafen, dann wieder finde ich mich in wilden Träumen wieder und bin froh, wenn es Morgen ist. Einmal war ich so verwirrt, wachte auf und fühlte, dass schon früh sei. Mein Wecker zeigte mir aber Mitternacht an. Ich schaute mehrmals, immer dasselbe. Ok, ich drehte mich um, und wollte weiter schlafen, doch ein Impuls ließ mich den Wecker etwas verschieben und siehe da, es war früh! Das war einfach so skurril und verworren …

Dann Abends draußen, ich ging gerade am See entlang, da knallte es schräg hinter mir. Mein Kopf wurde förmlich zur Seite „gerissen“. Dieser Knall hallte noch lange in mir nach und ich kam bis jetzt nicht dahinter, was das war und ob nur ich es so wahrgenommen habe.

Es sind schon seltsame Dinge, die in diesen Tagen passieren, Dinge, die uns aufschrecken können aber auch Dinge, die einfach einer anderen/neuen Wahrnehmung entspringen. Und so geht es immer wieder zurück ins Vertrauen, in die eigene Führung, die laut und deutlich sagt: „Jetzt ist still halten angesagt!“ Alles „Alte“, alles Tun und Machen in bisher bekannten Mustern wird hinterfragt, wird aufgezeigt, soll gehen. Neuen Felder bedingen neue Inhalte und neue Handlungsweisen und wenn diese heißen: eben nichts zu tun!

Es fällt nicht immer leicht, meinte ich doch, dass es jetzt so richtig hier los geht, meine Praxis zum Laufen kommt, doch … Stille ist gleich Stille … auf allen Ebenen, in allen Feldern. Und so bleibt mir, weiter meinem Fluss zu folgen, meinem Inneren zuzuhören und offen zu sein für die Fügungen, die kommen werden, wenn der Moment passt.

Die große Leere hat einiges zu bieten, Dinge, die wir immer mehr annehmen lernen und ein besonderes Feld, in dem jeder sein kann, wie er ist, sich selbst erkennen kann, wenn er sich darauf einlässt und jetzt die Chance hat, noch näher zu sich zu finden .. es geht darum, sich hier einfach  h i n z u g e b e n …

PS: Nachtrag 22.2. – ergänzend zu meinen Worten Eva-Maria Eleni: Alles will neu werden – JETZT!

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