Folge deinen Impulsen

Ich möchte heute einfach meine Freude mit euch teilen 🙂 … denn seit heute morgen hüpft mein Herz, singt meine Seele und spüre ich, wie alles immer weiter wird. Was ist passiert?

Ich glaube, es hängt u.a. damit zusammen, dass ich einige meiner Lebensvorstellungen losgelassen habe und mich nicht mehr so daran fest halte. Dies ging mehr oder weniger unbewusst vonstatten, war ein Prozess und lief die letzten Wochen. Erst heute wird mir dies in vollem Umfang bewusst. Ich schrieb euch ja, dass sich mit meiner „Arbeit“, also mein Tun für die Menschen, einiges tat. Ich bekam ja dieses „weiße Blatt“, was genau symbolisiert, wie ich mich in dieser Zeit fühlte. Erst schleichend (beginnend im April), später ganz plötzlich ging nichts mehr. Keine Bestellungen, niemand, der, trotz Werbung und hiesiger Kontakte, meine Angebote in meiner Praxis wahrnehmen wollte. Was also tun? Ich ließ los … ließ alles gehen und räumte gewaltig auf. Ihr habt es miterlebt, Webseiten wurden geschlossen, die neuen Shops kamen mir überflüssig vor, alles, was sich irgendwie anstrengend und schwer anfühlte, durfte gehen.

Manchmal meinte ich, dass man mich wohl für verrückt halten müsste, dieses Hin und Her, ständig was anderes … ich kam mir dabei echt komisch vor.

Doch dieser enorme Loslassprozeß hat mir gezeigt, dass vieles zwar in den Momenten da sein sollte, damit ich mich erfahre und lerne, es aber nie für immer sein muss. Leben ist Bewegung und Veränderung … und so veränderte ich … u.a. mich 🙂

Dieser entstandene Raum gab mir die Möglichkeit, offen zu bleiben, denn ich spürte tief in mir, dass da noch was anderes kommen will. Er läßt mich aber auch jetzt erkennen, dass ich ganze Lebenskonzept losgelassen habe und somit nicht mehr festhänge bzw. mich selbst begrenze.

Ich lernte also, meinen Impulsen zu folgen und noch genauer zuzuhören, was da in mir geschah und noch geschieht. Einer dieser Impulse führte mich … so dass ich jetzt etwas ganz anderes mache, ich arbeite in einem Minijob als Haushälterin. Hätte mir das jemand vor kurzem gesagt, hätte ich sicher geantwortet, dass derjenige keine Ahnung von mir hat und ihn für verrückt erklärt 😉 … nun, das Leben scheint jedenfalls gerade selbst alles zu ver-rücken, so dass ganz neue Seiten zum Vorschein kommen und ganz andere Dinge plötzlich möglich sind.

Und nun komme ich zum heutigen Erleben, was meine inneres Singen so sehr verstärkt hat, dass ich selbst immer noch total wie im „Rausch“ dahinschwebe 😉

Ein Amtstermin stand an. Der letzte vor drei Monaten war ja für mich der Horror, da mich die Dame so unter Druck setzte, dass ich überhaupt kein Land mehr sah (was meine Selbständigkeit angeht). Heute nun, ihr ahnt es sicher schon … sie empfing mich lächelnd, freute sich, dass ich einen Job mit Arbeitsvertrag habe, ging auf mich ein, brachte neue Vorschläge, war super hilfsbereit und zuvorkommend. Ich saß da … und staunte. Wie eine Drehung von 180 °! Ok, vielleicht war der Job der Auslöser, doch ich glaube auch, dass gerade noch mehr Wunder geschehen und es alle Menschen erreicht, was an Energien hier herein strömt.

Ich jedenfalls fühle mich gerade frei und leicht, kann jetzt ganz entspannt meinen weiteren Impulsen folgen, denn da klopft schon das Nächste an … das, was ich wirklich bin, will ausgedrückt werden. Es will sich formen und mit Leichtigkeit geteilt werden. Ich bin selbst gespannt, was dabei heraus kommt, denn vorerst habe ich es nur als Gefühl, noch nicht als komplettes und klares Bild bzw. in Worten. Aber ich habe ja jetzt Zeit …

Was ich eigentlich sagen will, ist, dass es jetzt immer wichtiger wird, wirklich hinzuhören. Was geht leicht? Was will jetzt da sein? Was hat ausgedient und will gehen? Woher kommen die Impulse, die Antworten und Hinweise?

Und wenn diese da sind, dann lass dich führen, es geht leicht und führt genau da hin, wo du jetzt sein sollst 🙂

Der Sommer wird uns noch einige Wunder und Überraschungen bringen, am besten, du öffnest schon mal ganz weit deine Hände und dein Herz und erinnerst dich an dein Vertrauen und deine Führung, dann kann es geschehen 🙂

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Ein hochenergetischer Julistart

Nun, wie geht es euch? Kommt ihr auch kaum noch hinterher oder fühlt euch wie in einer Schleuder, die euch mal hierhin, mal dahin wirbelt? Oder bewegt ihr euch durch ein „Wattefeld“, weit weg von Klarheit und dem, was ihr eigentlich tun und leben wolltet?

Seit dem Vollmond sind ein paar Tage vergangen, die jetzt eine neue energetische Hochschwingung einläuten. Heute beginnen erneut 10 Portaltage, die zum Neumond und der ersten Sommer-Finsternis enden. Diese ist widerrum eine von 3 Finsternissen im Laufe von 4 Wochen, was uns zeigt, es geht auch weiterhin hoch her. Obwohl wir all das mittlerweile gut kennen (Finsternisse sind ja jedes Jahr), hat es den Anschein, als sei in diesem „Übergangsjahr“ alles ein wenig (oder auch oft mehr 😉 ) anders! Ich zumindest fühle, dass dieses Jahr vollkommen anders schwingt, dass ich ganz anders wahrnehme und mein tägliches Leben sich völlig auf den Kopf gestellt anfühlt. Langweilig ist mir da kaum noch 😉 … es geschieht einfach zu viel.

In den letzten Tagen wird all das dann noch verstärkt, denn diese Sonneneinstrahlung ist nicht nur ein schönes Sommerwetter, ich nehme sie als etwas wahr, was uns allen ein weiteres Tor öffnet …

So klar, so stark, so gleichbleibend und ausdauernd … es hat verschiedene Gründe, warum gerade jetzt diese Wetterlage auftritt. Da ich ja gern das Wetter beobachte und mit einbeziehe, habe ich festgestellt, dass wir in diesem Jahr schon mindestens das 3. Mal so eine Wetterlage haben. Kalter Ostwind gepaart mit wolkenlosem Himmel und unverminderter Sonneneinstrahlung verstärkt, was uns erreichen soll. Abgesehen davon, dass wir Hochsommer haben, wird euch sicher auffallen, dass wir in diesem Jahr sehr oft Windrichtungen haben, die für unsere Breiten ungewöhnlich sind. All das gibt mir dann zu denken und verstärkt mein Empfinden, dass „dort oben“ mehr im Gange ist, als wir uns vorstellen können.

Ok, was macht das nun mit uns? Ich fühle mich gerade ziemlich fremd, bekomme gerade nicht so richtig klar, was für ein Feld seit gestern Abend hier ist. Gleichzeitig beginnt sich erneut alles auf den Kopf zu stellen und mein ganzes Leben als eine einzige Frage hinzustellen. Was will ich? Wo geht es hin? Was ist der nächste Schritt? …

Es braucht Geduld und Ausdauer, immer wieder auch Hingabe und Vertrauen, dass wirklich alles auf dem Weg ist und sich fügen wird. Nur gut, dass mich dann so klare Botschaften erreichen oder mich mein Krafttier, der Fuchs, fast täglich begleitet 🙂 … zu den Boschaften, ich fand gestern hier mitten im Wald eine wunderschöne Bussardfeder (das ist schon besonders, scheint es doch nur einen dieser tollen Tiere hier zu geben, der sich äußerst selten zeigt). Jedenfalls hatte ich sofort ein Bild vor mir und das Wort: VOLLENDUNG. Ein Kreis schließt sich. Etwas ist beendet, gelöst, fertig. Dieser Kreis ist für mich mein Leben vor meinem Umzug, wo sich jetzt etwas aufgelöst hat und geheilt wurde. Denn ich sah all die Bussardfedern, die ich damals fast täglich fand und nahm diese Botschaft so klar wahr, dass sich mir keine Zweifel zeigten. Es war einfach eine weitere Bestätigung, denn gespürt hatte ich das schon seit einiger Zeit. Das bedeutet für mich, dass dieses Beenden eines großen Abschnittes auch im Außen eine Veränderung herbeiführen wird. Ich ahne sie schon, darf mich aber noch ein wenig in Geduld fassen. Das alles hat auch damit zu tun, was ich noch hier auf die Erde bringen will. Auch hier zeigt sich mir weiter ein weißes Blatt und ich spüre, es braucht noch etwas, um mir die Form und das „was genau“ zu zeigen.

Und so fühle ich die meiste Zeit, dass ich viel Ruhe brauche, mir aber auch hin und wieder eine Bestätigung wünsche, dass ich trotzdem auf dem richtigen Weg bin bzw. dass es anderen ähnlich geht 😉 … es ist einfach nicht so ganz leicht, wenn man so offen zeigt, was ist und selbst kaum noch Resonanzen im Netz findet. Es sind wenig Leute unterwegs, die authentisch und wahrhaftig den Jetzt-Moment beschreiben …

Klar bekomme ich meine Botschaften und Bestätigungen oft auf ganz andere Weise, meist in der Natur, von den Tieren oder als Antworten auf meine Zwiegespräche mit den mich begleitenden Wesen, doch das viele Alleinsein ist manchmal auch ermüdend und frustrierend. Hier übe ich mich darin, immer wieder in meine Kraft zu kommen und aus mir heraus meinen Frieden zu finden. Was mehr oder weniger gut gelingt, manchmal länger, manchmal kürzer 😉 … dahin geht aber der Weg, einen Frieden zu fühlen, der mich, der uns alle trägt und diesen auszustrahlen 🙂

Und nun geht es hinaus in den Wald, zu den Heidelbeeren (und Mücken 😉 ), um den wunderschönen Holz- und Nadelgeruch tief einzuatmen und unsere Verbindung immer wieder zu erneuern … genießt die Sonne und nehmt diese Tage nicht alles persönlich, die Portaltage verstärken vieles … wir sind geführt und werden jetzt noch einmal in die richtige Richtung geschoben, spürt ihr das?

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Vollmond – alles kommt auf den Prüfstand!

In diesem Moment ist er voll, der Mond … und sooo spürbar! Obwohl, seine Energie begleitet mich schon einige Tage und verstärkt, was jetzt sowieso schon im Feld sortiert wird und „von oben“ mit einer neuen Welle herein kommt. Es ist also fast egal, wer oder was da fließt, die erneuernden Energien sind immens. Und so kommt wieder mal alles auf den Prüfstand, was noch nicht angeschaut wurde oder eines neuen Anschauens bedarf. Und das kann heftig sein! Es kann vollkommen überraschend kommen (die Astrologen sagten es voraus und ehrlich, ich hatte nicht gedacht, dass es so schnell passieren könnte 😉 ).

Mein Thema – und das vieles Anderer – ist derzeit: Was sind meine Bedürfnisse? Kenne ich sie? Lebe ich sie? Achte ich darauf, dass meine Grenzen gewahrt werden (sofern ich auch diese kenne)? Sollte ich etwas ändern, um meine wahren Bedürfnisse zu leben?

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das ganz schön „ans Eingemachte“ gehen kann. Plötzlich stellen sich Fragen, durchaus unbequeme Fragen und bringen das momentane Leben schon wieder durcheinander. Ich zumindest meinte, jetzt endlich angekommen zu sein und in Ruhe leben zu können. Doch dem ist grad gar nicht so. Mich sprang vor zwei Tagen etwas an (ein neuer, völlig überraschender Impuls), seitdem rumort es in meinem System, und wie! Ich suche den Weg, versuche, Klarheit zu bekommen, spüre, dass ich immer wieder loslassen muss, um dorthin zu kommen, wo ich hin soll und will. Wohlgemerkt immer dabei ganz neu meine Bedürfnisse im Blickfeld. Diese erst einmal noch genauer anzuschauen, mir einzugestehen, ja, dazu zu stehen und diese zu erkennen. Mir all das zuzugestehen: „Ich darf das alles sein! Ich darf so leben, dass es mir gut geht! Ich darf mein Leben jederzeit verändern, egal, was das Außen davon hält!“

Es ist ein einziges Hin und Her, eine Art Orientierungslosigkeit, ein Herumrudern … ich komme mir echt vor, als ob mein ganzes Sein auseinander genommen, geprüft und wieder neu zusammen gesetzt wird – und ich? Ich stehe da, mit offenem Mund 😉 … staune, schüttele mit dem Kopf und weiß grad nicht, was ist, was tun, was geschieht. Ist es das, was wir jetzt neu „erfahren“ sollen? Ist es das, was jetzt sortiert und geordnet wird? Wohin führt der Weg?

Und dabei geht es noch nicht mal um das, was man Lebensaufgabe nennt oder das, was ich seit einiger Zeit erst Recht nicht mehr in eine Form bekomme, meine Arbeit, mein Dasein für die Menschen, mein so schön erdachten Angebote … das ist weiterhin ein großes, weißes und leeres Feld …

Was ist nun mein Rat, wie gehe ich mit all dem um?

Ich merke, dass mir manche Situationen schnell zu viel werden, ich bestimmte Reize nicht mehr gut ab kann, ich mich da noch schneller zurück nehmen, um dann im fast gleichen Moment Sehnsucht nach Austausch und Verstandensein zu fühlen, nur dass da niemand ist. Ich merke, es geht immer wieder nur um mich, darum, die Kraft, die Geborgenheit in mir zu finden, mich selbst noch tiefer zu erkennen und mich hinzugeben.

Manchmal würde ich am liebsten vorwärts stürmen und alles neu machen, um dann im nächsten Moment aus lauter Müdigkeit und Erschöpfung mich nur nach Ruhe zu sehnen und schlichtweg keine Lust mehr habe, irgendwas zu tun …

Es ist ein stetes Auf und Ab und es fällt mir nicht grad leicht, herauszufinden und zu erkennen, was gerade ansteht. Alles wechselt enorm schnell. Entscheidungen werden gefällt und wollen ebenso schnell wieder geändert werden. Das Wechselbad der Gefühle braucht noch mehr Rückzug und Ruhe, Erdung und Stärkung (z.B. in der Natur), es braucht Eintauchen und Fühlen dessen, was da herum schwirrt und wenn man es nur wahrnimmt und einfach stehen lässt.

Es geht nicht mehr, irgendetwas festzuhalten, denn das, was wir gerade erleben, ist ein vollkommen neues Gefühl, ein Durcheinander, ein Sortieren und Neuordnen auf ganz anderen Ebenen – und wir immer schön mittendrin 😉

Es braucht immer wieder die Erinnerung daran, dass zu jeder Zeit alles richtig ist wie es ist, dass jede Entscheidung zum Weitergehen und Lernen beiträgt, dass wir Umwege gehen dürfen, weil diese meist Lernwege sind, dass wir auf uns achten müssen, ja müssen, jetzt mehr denn je! Jeder so, wie es sich richtig anfühlt! Jeder so, wie er für sich den Moment am besten erleben und erfahren kann! Doch immer auch in Rücksicht auf das Umfeld … nur … erinnere dich – du stehst an erster Stelle!!!

Ja, auch das lerne ich gerade, dass ich immer wieder an erster Stelle stehe und es darauf ankommt, was meine Bedürfnisse sind, wie diese sich mir zeigen, wie sie jetzt in mein Leben integriert werden können.

Der Vollmond unterstützt uns bei all dem und leuchtet uns den Weg in eine wahrhaft neue Zeit und Ebene … wenn dieser Weg auch manchmal schmerzhaft erscheint, uns orientierungslos zurück lässt oder wir nicht sofort sehen, wozu das alles … doch wir gehen diesen Weg trotz allem weiter und – gehen ihn doch auch gemeinsam 🙂

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Danke an Detlef und Ingeborg, eure Spenden sind bei mir angekommen, vielen, herzlichen Dank euch beiden!!!

Dunkel – trotz Sommer …

Nach diesem Wochenende bin ich immer noch dabei, mich zu sortieren bzw. den „Lichtpfad“ wieder zu finden. Denn ich war in einer Dunkelheit unterwegs, die ich so nun nicht erwartet hätte. Und das Ganze auch noch kurz nach der Sonnenwende, also jetzt, wo doch eigentlich das meiste Licht scheinen müßte …

Nur danach fragt im Moment niemand, was sein sollte oder müßte, was sonst immer war. Im Gegenteil, alles ist so anders. Die Wellen, die uns in diesen Tagen (und wohl auch den nächsten Wochen) durchströmen, haben es in sich. Sie bringen ganz neue Frequenzen mit, die unser System für echte Herausforderungen stellt. Dabei ist es nicht einmal nur die Müdigkeit oder dirverse kurzzeitige Muskelschmerzen u.ä.. Nein, es geht vielmehr darum, dass alles, was einst bekannt und vertraut war, im Auflösen begriffen ist. Das geht zwar schon länger, doch ich habe das Empfinden, dass es jetzt zu einem Höhepunkt dessen kommt!

Und so waren für mich die letzten Tage sehr herausfordernd. Denn statt einer fröhlichen Feier fand ich mich in dieser Dunkelheit wieder. Vergangenes legte sich über mich oder besser überfiel mich regelrecht, dass nur ein strammer Marsch mitten durch ein Getreidefeld half, die Spannungen in mir abzubauen und die Tränen fließen zu lassen. Dieser Marsch führte mich zu (m)einer Eiche, wo ich sogleich liebevoll empfangen wurde. Sie hatte mir schon vor ein paar Tagen den Hinweis gesandt, dass ich von ihr eine Botschaft erhalten würde. Ich legte vertrauensvoll meine Hände und meine Stirn an ihren Stamm und spürte sofort, dass sich etwas tat. Mein Rücken begann zu „arbeiten“, ein Gefühl, als würde ich etwas tragen … und prompt kam: „Lege deinen Rucksack ab!“ Weitere Tränen durchschüttelten mich. Ich lief weiter und wusste, ich muss noch mal zum Grab meiner Vorfahren. Dort übergab ich „den Rucksack“ und hatte auch hier sofort ein Gefühl, dass etwas in mir am Arbeiten war. Zeitgleich flog hier ein superschöner, richtig großer Grünspecht herum. Ich fand eine ganz interessante Botschaft, die er als Krafttier bringt:

  • mit Liebe und Ausdauer Geborgenheit schaffen, erst dann Pläne nach außen verwirklichen

  • ist die richtige Ausgangslage für die schon zu erahnenden Veränderungen gegeben?

  • zuerst ein warmes Nest schaffen, um dort die Liebe von Mutter Erde aufnehmen und in Ruhe mit dem inneren Bewusstsein wirken zu können

  • Geduld! bei der Umsetzung von Veränderungen

  • diese Geduld wird sich lohnen

Diese Botschaft erreicht mich erst jetzt, wo ich wieder zuhause bin und alles, was geschah, in der Stille reflektieren kann.

Statt also mittendrin in Freude zu sein, wurden mir meine Grenzen bewusst. Diese sind nicht übernommen, sondern zeigen sich jetzt immer mehr, vielleicht sollte ich es auch nicht Grenzen nennen … es ging darum, für mich zu erfahren und zu erkennen, dass meine Sensitivität noch mal zugenommen hat und wo ich dafür sorgen muss, dass es ein erträgliches Maß an äußeren Reizen bleibt. Denn ich habe zunehmend das Gefühl, dass da bei Begegnungen mit mehreren Menschen so viel auf mich einstürmt und mein Inneres bewegt, dass es mir schnell zuviel wird. In der momentanen Zeit habe ich echt zu tun, mich selbst auf einem gewissen Level zu halten und all dem Unbekannten trotz allem zu vertrauen.

Nun, an diesem Wochenende kam noch hinzu, dass sich Ahnengeschichten zeigten und ich für Stunden das Gefühl hatte, ich würde durch eine der schwärzesten Nächte meine Dasein wandeln. Wobei wandeln auch wieder nicht der richttige Ausdruck ist, eher flüchten wollen. Denn es kam Panik, es kam eine Welle von Traurigkeit und Angst, es kamen Tränen, wo ich nicht wusste, warum, es kam immense Verzweiflung hoch … ich sah einfach nichts. Sah nicht wohin, warum, was das ist … wusste nicht, was mit mir geschah und spürte nur immer wieder Dunkelheit um mich, die mich mit „kalten Klauen“ gefangen hielt. Ich war Verzweiflung pur!

Als ich nach einer kurzen Nacht gestern morgen zurück fuhr, flossen immer noch Tränen. Später dann regnete es hier stundenlang, so als wolle alles, was nicht mehr gebraucht wird, ab- und rausgewaschen werden. Ich spürte, dass ich ruhiger wurde, dass es half, mich „in mein Nest“ – also unter eine Kuscheldecke auf mein Sofa zu kuscheln. Hier kam endlich wieder ein wenig innerer Frieden, ich kam zu mir zurück.

Tja, und nun? Wo stehe ich? Wo sind wir alle gerade?

Vielleicht fühlt ihr ja ähnliches, vielleicht wirbelt euch ja auch alles durcheinander, stellt sich euch alles ebenso auf den Kopf oder rudert ihr verzweifelt herum, um wenigstens halbwegs Stabilität hinzubekommen? Diese immense Neuordnung stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten! Das, was jetzt geschieht, bringt so viel (wenn nicht alles) in uns zum Schmelzen, zum Auflösen, zum Zerbersten … übrig bleiben kleine Teilchen, bleibt Durcheinander, Chaos … (ich sah dieses Bild gerade). Und wenn ich jetzt noch erwähne, dass wir diese Woche Vollmond haben, dann drei! Finsternisse folgen … nun ja, wir werden „saniert“, rundumerneuert und können uns nur dem Ganzen hingeben, anvertrauen und immer wieder erinnern, dass wir gehalten werden, geführt sind und umsorgt werden, auch wenn es sich in den „Dunkelzeiten“ meist ganz anders anfühlt.

Und … die Sonne wird wiederkommen, diesmal nicht nur im übertragenen Sinne. Sie wird dieses Grau durchdringen und in uns leuchten, sie wird uns wärmen und einhüllen … wir kennen es, es sind diese Wellen, die uns weiter tragen, diese Wellen, die uns mal hoch, mal tief schwingen lassen … nur dass die Dinge zum Festhalten immer mehr verschwinden und wir nur noch eins können:

v e r t r a u e n !!!

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Lass dich nicht ablenken!

Ihr spürt es sicher alle, die Energiewelle hebt uns an, fegt überall durch oder, wie hier heute wieder, wird dazu benutzt, um all die hochkommenden Emotionen und Ängste „unten zu halten“. Wir haben seit einigen Tagen immer wieder viele Stunden lang einen bedeckten Himmel. Es sind aber keine Wolken, die den ersehnten Regen bringen, sondern „etwas“, was spürbar all das in einem begrenzten Feld hält, was sich eigentlich auflösen will. Dadurch entsteht ein Stau, ein Gefühlsstau! Ich spüre es sehr deutlich und nehme wahr, was dieser mit mir macht. Es wird zunehmend grau und dunkel in mir. Alte Gedanken kommen erneut daher, aber auch vieles, was ich nicht als meins definieren kann. All das, was sich gerade bei uns allen löst, schwirrt ja im Feld herum. Nun, wenn es nicht „weg“ kann, dann ist es viel deutlicher zu spüren und bringt eine Art „Bremse“ ins Feld. Es ist, als ob „jemand“ das Ziel verfolgt, dass wir den nächsten Schritt hinaus schieben, dass wir uns dreimal überlegen, ob es wirklich der richtige ist, es ist, als ob da wer bremst …

Deshalb meine ich, dass wir uns nicht ablenken lassen sollen und dem, was sich uns neu zeigt, vertrauen. Denn es ist das, was jetzt dran ist, wo es jetzt hin geht, was unser Leben uns zeigt. Ich komme mir gerade vor, als ob sich mein Leben ganz neu gestaltet. So viel, was mir bisher wichtig war, ist irgendwie weg, nicht mehr im Vordergrund. Dagegen kommen neue Idee, neue Synchronizitäten, neue Antriebe … ja, es ist, als ob mich was antreibt, damit ich bestimmte Dinge tue, zu bestimmten Orten gehe, um dort ein weiteres Puzzleteil zu finden oder jemanden zu begegnen, der eine Botschaft für mich hat. Ich bin dabei so manches Mal in der Beobachterposition und schaue mir an, was da geschieht, so als ob ich daneben stehe. Schon seltsam das alles 😉

Und wenn man sich so umhört, ist fast jeder damit beschäftigt, auszusortieren, auszumisten, eine Neuordnung zu schaffen oder man wird von äußeren Umständen „gezwungen“, dies endlich zu tun. Diese Übergangszeit ist teils so spannend, teils so anders als alles, was ich bisher kannte. Mein Leben ist definitiv anders geworden 😉

Nun, wir haben morgen die Sommer-Sonnen-Wende. Ein Ereignis, das überall Beachtung findet. Energetisch betrachtet, wirkt es schon, wie oben beschrieben. Die Wellen legen zu, hinfließend zu den Finsternissen in diesem Sommer. Wir sind also mittendrin im Gewühl, im Sortieren, im Neufinden … wir sind da so hinein geschoben worden, in dieses Neuland, in Felder, die sich uns in uns selbst ganz neu offenbaren. Auch das ist spannend, wenn man es beobachtet und sich traut, diesem Prozess im tiefsten Vertrauen zu begegnen. Denn das alles anders und neu wird, können wir nicht aufhalten, wie sich das gestaltet, das bestimmen wir selbst. In Hingabe oder in dem man gegen all dies ist, dann wird’s schwer und kompliziert. Wir haben in jedem Moment die Wahl, wie immer und schon so oft erwähnt.

Das Loslassen kann durchaus auch schmerzen und Wehmut hervorrufen, ich habe es eben auch erst wieder so erfahren. Doch es ist heilsam, sich von etwas zu verabschieden und es macht frei und leicht!

Jetzt kommt doch noch die Sonne und lässt mich aufatmen. Ihr Licht ist für mich gerade wichtig, die Wärme zu fühlen, ebenso. Lasst uns bewusst den morgigen Tag begegnen, jeder so, wie er es für sich am besten mag, doch mit geöffnetem Herzen und in Freude, auf das was kommt und darüber, was schon da ist 🙂

Ein Nachtrag: Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass seit Wochen, doch vor allem in den letzten Tagen, eine immense Müdigkeit spürbar ist.

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Das nennt man „Erwachen“

Jetzt ist es bei mir soweit 😉 … ich befinde mich in meinem ganz persönlichen Prozess des tiefen Erwachens, einem Prozess, der mir gerade so einiges abverlangt. Ausgelöst und unterstützt durch den letzten Neumond kommen hier Wellen an Energie an, die genau das in mir bewirken. Ich gehe gerade vom spirituellen „Ich“ zum bewussten „Ich“ … oder noch konkreter … zum „Ich“, also dem, was ich wirklich bin.

Vielleicht wundert ihr euch und meint, diesen Weg gehen wir ja schon die ganze Zeit. Ja, dem ist schon so. Doch was ich in den letzten Tagen und Stunden erfahren habe, über mich endlich zulassen konnte, ist anders. Da gibt es kein Drumherumreden. Es geht auch nicht, alles mit schönen Worten zuzudeckeln. Das, was gerade ist, ist! Heftig, schmerzhaft, befreiend und … ja, ich suche noch ein wenig Halt …

Lasst es mich mal so beschreiben: ich spürte in mir Dunkelheit aufsteigen, spürte Schmerz und dass irgendwas ganz und gar nicht mehr stimmt. Ich spürte, dass ich endlich hinschauen muss, jawohl – muss! Denn die Klarheit, die sich dann zeigte, ließ mich erkennen, dass ich lange, sehr lange, meine Augen verschloss … es war, als ob ich jahrelang eine Rolle spielte.

Warum meine ich, dass ich eine Rolle spielte, war ich doch auf meinem Weg unterwegs? Das ist richtig. Ich bewegte mich seit einigen Jahren … zuerst zu meinem „spirituellen Ich“, später dann schrittweise zu meinem „bewussten Ich“, um jetzt noch tiefer anzukommen, in meinem „Ich“. Ohne Schnörkel, ohne Anhaftungen, ohne, dass ich Dinge mache und bin, die nicht meine sind … ich erkannte … mich selbst!

Nun, dieser Neumond und alles, was gerade herein schwingt, nahm mich mit, hinein in Tiefen, hinein in Schmerzen, hinein in Ängste, wie ich sie so noch nicht erfuhr. Ich hatte nur die Wahl zwischen – weiter die Augen vor der Wahrheit, meiner Wahrheit, verschließen oder endlich hinschauen. Ich befand mich gerade in einer Medi, als mir ein Spiegel vor`s Gesicht gehalten wurde und mir gesagt wurde: „Schau endlich hin! Sei ehrlich, ganz ehrlich zu dir!“ Oh man, fiel mir das schwer, ich wand mich noch etwas hin und her, schaute zur Seite und begegnete einer Angst, die mich lehrte … diese zeigte sich mir als Angst vor dem Alleinsein, ich meinte, wenn ich diesen Schritt jetzt gehe, dann … ja, wer bin ich dann noch? Was macht mich aus? Wofür stehen ich? Bin ich dann noch Autor oder Heiler oder Wegbegleiter … oder … oder … , doch vor allem, gehöre ich dann noch dazu? Ja, ich spürte eine Todesangst, nicht mehr zum Kreis der „angesehenen“ spirituellen Menschen zu gehören, die sichtbar sind, die wahrgenommen werden, die das Ganze hier in Bewegung bringen … so eine Angst kannte ich bisher nicht, sie zermürbte mich fast und krallte sich an mir fest, brachte mich zum Schwanken und hinterließ ein Gefühl der totalen Unsicherheit. Nur, was passierte hier wirklich? Ich ließ zu, dass mich diese Angst umklammert hielt und begann nach und nach zu erkennen, worum es sich handelte. Es war ein Teil in mir, der darum rang, seiner Aufmerksamkeit entzogen zu werden, plötzlich nicht mehr gesehen zu werden, der Angst davor hatte, sterben zu müssen und dann erst recht nicht mehr gesehen zu werden. Puh … fühlt sich so sterben an? Ist das der Punkt, wenn das Ego seine Macht abgibt???

Gleichzeitig war da dieser Spiegel, der sich auch nicht verdrängen ließ. Ich musste hineinschauen und dabeibleiben, um endlich zu erkennen. Und das schmerzte so sehr. Was ich da sah, ließ mich fast verzweifeln. Ich sah mich … sah mich, wie ich so lange versucht habe, zu manipulieren, etwas „vom großen Kuchen abzubekommen“, sah, wie ich aus Mangel immer wieder bei anderen schaute, nachmachte, ähnliches anbot, Werbung hier und Werbung da, und das alles für Dinge, die nicht aus meinem Herzen kommen. Das tat besonders weh! Meinte ich doch, dass ich genau das tun sollte. Meinte ich doch so lange, dass ich hier bin, um auf diese Weise zu dienen … ach ich meinte sooo viel und muss doch jetzt erkennen, dass das meiste davon aus Mangelgefühlen, aus Angstgefühlen und Anhaftungen an Strukturen entstand.

Der erste Schritt dabei – anzunehmen, was ist, auch wenn es so schmerzt, auch wenn mir manches einfach im Nachhinein peinlich ist, auch wenn ich vieles davon nicht verstehe, warum ich es tat, wieso ich mich verlief, was das alles mit meinem Weg zu tun hat … ich musste lernen, es so anzunehmen, mich anzunehmen!

Erst dann wurde ein Feld frei, damit ich erkennen durfte … erst dann sah ich wirklich …

Denn, um eine Frage bin ich all die Jahre herumgeschlichen, die Frage: „Was macht mir wirklich Freude? Was kommt aus meinem Herzen? Was bin ich?“

Ok, das sind jetzt drei Fragen 😉 … doch sie gehören für mich zusammen. Denn sie sind es, die mir den Weg weisen, die jetzt Klarheit ins Geschehen bringen und mich radikal alles das aus meinem Leben entfernen lassen, was nicht zu mir gehört. Das mag vielleicht für manchen aussehen, als ob ich nicht wüsste, was ich will, denn die letzten Wochen und Monate ging echt viel hin und her, angefangen bei meinen Webseiten, meinen Angeboten …

Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht, vielleicht sieht man es auch bloß nicht, weil nicht jeder öffentlich schreibt, was er gerade erlebt … doch ich kann grad nicht anders. Mein Leben stellt sich in diesen Tagen ganz neu auf. Auf eine Art und Weise, die ich bis vor ein paar Tagen niemals gedacht hätte. Ich werde demnächst Dinge tun, die ich bis vor kurzem noch abgelehnt hätte. Ich hatte es ja schon erwähnt, dass ich auf Jobsuche war. Ab 1.7. werde ich für ein paar Stunden etwas ganz anderes tun als schreiben, im Internet surfen, bei Facebook meine Texte teilen usw. 😉 … es ist ein erster Schritt, aus dem System (Abhängigkeit vom Jobcenter) heraus zu finden und gleichzeitig frei zu sein, mir wirklich bewusst zu werden, was ich will, wobei mein Herz singt und was mir Freude macht. Und nur noch das will ich teilen, weitergeben und leben 🙂

Wir befinden uns gerade in einer Übergangsphase, sagen viele Botschaften, fühle ich auch so. Unser Leben wird neu, wenn wir es zulassen. Das kann auf so verschiedenen Ebenen geschehen, bei jedem anders aussehen und doch, wenn du dich ähnlich fühlst, keine Ahnung hast, wohin mit dir, wie es weiter geht, wo du gerade stehst, erinnere dich daran, wer du bist! Nimm dir die Zeit und den Raum, heraus zu finden, was du hier leben willst, egal, ob schon eine Lösung in Sicht ist oder du weißt, wie genau du dies umsetzen kannst. Sie wird kommen und sie wird leicht sein! Alles anders lass los …

Noch kurz ein Auszug aus meinem Tagebuch:

Ich sehe ein weißes Blatt, wo nur ganz wenig draufsteht …

Ich habe zu prüfen, wobei singt mein Herz??? Was macht mir wirklich Freude? Was ist meins (und nicht irgendwas Abgekupfertes)? …

Ich muss hinschauen, muss ehrlich sein => verstecken geht nicht mehr!

Kann ich das, alles loslassen, alles zumachen (meine Webseiten), ganz neu anfangen, für mich?“

Ja, das fiel mir am schwersten, mich mit den Gedanken vertraut machen, all das doch irgendwie Vertraute gehen zu lassen, das, wo ich so viel Zeit und Arbeit hinein investiert hatte, mit einem Klick zu beenden, alles loszulassen und dann mit (fast) leeren Händen dazustehen. Ich spürte, wie mich erneut die Angst umklammerte und in mir ratterte … „Wer bin ich denn dann noch ohne all das?“ Dies war meine größte Sorge, dass ich mich selbst nicht mehr kenne, doch vor allem nicht mehr über etwas definieren kann. Nichts im Außen da, was mir dabei hilft – übrig blieb und bleibt nur: Ich bin ICH! Ein Mensch, ein Wesen, dass hierher kam, um sich zu erinnern, um all das zu erfahren (ich vergebe mir gleich mal), um zu wachsen und um irgendwann genau an diesem Punkt zu stehen und zu erkennen:

Das nennt man Erwachen!

Übrig bleibt …

Wahrhaftigkeit – Integrität – schonungslose Ehrlichkeit – Tiefe –
Erkennen – Berührung – Vertrauen

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Ein kurzer Nachtrag:

Nach all den Erkenntnissen bin ich zurück auf diese Webseite gegangen … hier werde ich ab sofort weiter meine Blogartikel schreiben und dich so daran teilhaben lassen, wie es mit dem „Erwachen“ von mir und uns allen weiter geht. Meine Angebote und weiteren Webseiten sowie der Shop werden geschlossen. Auch meine Fb-Seite lösche ich. Dort kannst du mich über mein Profil erreichen. Mir ist es wichtig, das, was ich jetzt wahrnehme, auch zu leben und mich nur noch damit zu beschäftigen, was wirklich aus tiefstem Herzen gelebt werden will, keine Kompromisse mehr!

Oben in der Leiste findest du eine Seite „Spenden„. Hier hast du die Möglichkeit, meine Blogarbeit wertzuschätzen und mir somit etwas zurück zu geben, wenn es sich für dich richtig anfühlt. Dafür danke ich dir schon einmal im Voraus!

Ein Wochenende des Erinnerns

Nachdem dieses Wochenende für mich etwas seltsam begann, ich verweilte permanent in vergangen Bildern, erlebte bestimmte Sequenzen noch einmal, sah mich, meine Familie, sprach über die Zeiten in der damaligen DDR … nahm gestern alles eine ganz andere Wendung.

Es fühlte sich schon etwas komisch an, plötzlich wieder so nah in diesen vergangenen Zeiten zu sein und alles noch mal so zu sehen, wie es damals war (und so, als ob ich erneut dabei sei). Es war einfach wie ein Durchlauf. Es wurden mir die Bilder eingespielt, doch ohne Schmerz, mehr so neutral. Ich ließ das Ganze zu, verweilte aber nicht unnötig lange darin, im Gegenteil, danach wunderte ich mich schon etwas, wo dass denn alles plötzlich her kam.

Dann wandelte sich das „Geschehen“ … nach einem kurzen Zwischenstück, in dem ich mehr so neutral unterwegs war, bekam ich „Erinnerer“ in die Hände gespült. Bei einem Besuch in der Bibliothek fiel mir z.B. ein recht „altes“ Buch von Sabrina Fox in die Hände: „Die Sehnsucht unserer Seele“. Das wollte nun auch noch mit, obwohl mein Korb schon mit weiteren Büchern, meist Romanen, voll war 😉

Und genau das war es, was begann, mich an etwas in mir zu erinnern. Gleichzeitig bekam ich eine Übersetzung eines (wirklich langen) Newsletters geschenkt, in der es um all das ging, was seit Jahresbeginn mit uns geschah, wo wir uns jetzt befinden und wo es hingeht. Auch hier spürte ich, wie sich etwas in mir zu regen begann, wie bestimmte Sätze etwas öffneten, mich neugierig machten, mich berührten. Es war ein sanftes Erinnern … was noch weiter geht. Es war wie ein Beginn von etwas Neuem, etwas, was ich tief in mir weiß, was ich bisher nicht sehen und wahrnehmen konnte, ja auch gar nicht sehen wollte. Manche Dinge brauchen Zeit, um sich zu wandeln bzw. um klar zu werden. Andere Dinge wollen ans Licht unseres Daseins gelangen und warten geduldig, bis wir so weit und dafür bereit sind.

Wie ich dann heute morgen sah, flutete uns gestern Nachmittag von 15.00 – 19.00 Uhr eine heftige Lichtwelle, die manch einen zu bleierner Müdigkeit verhalft, einhergehend mit ziemlicher Orientierungslosigkeit oder, so wie bei mir, Aktivität hervorrief. Ich gestaltete mal wieder einen Raum um, verschönerte, rückte Möbel und gleichzeitig „alte“ Energien aus meinem Feld. Das war so befreiend, so leuchtend, so voller Freude … auch wenn ich für den Moment keine Ahnung habe, was daraus wird.

Dies ist derzeit ebenfalls ein großes Feld, dieses: „Was wird aus allem?“ Wo gehe ich hin?“

Mich erreichen allerdings immer wieder Nachrichten und Texte, in denen gesagt wird, dass wir jetzt an einem Punkt sind, wo wir rausgehen sollen und das, was wir „gelernt“ (ich sage mal, erinnert, geübt und verinnerlicht) haben, anwenden sollen. Ok, nur wie sieht das aus? Bei mir geht es momentan auf zwei Ebenen weiter, meine Arbeit hier (Blogschreiben, Angebote – die allerdings echt besser laufen könnten 😉 ) und eine Arbeit draußen, wo ich dabei bin, dieser mich jetzt anzunähern (ein Minijob) bzw. mir da was Passendes zu manifestieren. Das Interessante daran ist, dass ich beide Felder oder Ebenen als ihrs wahrnehme, so, als ob sie auf verschiedenen Frequenzen laufen und doch zu mir gehören. Beides ist richtig, beides will erfahren werden, beides bringt mich irgendwie weiter, bringt mir neue Erfahrungen, lässt mich eben „raus gehen“ …

Noch mal zurück zum Erinnern … es ist ein besonderes Gefühl, was mich da seit gestern durchströmt. Ein „ja“ schwingt mit, ein „Wie schön, endlich!“, ein „Ich sehe …“ und einiges mehr. Genauer bekomme ich all das noch nicht in Worte, doch dass es anders ist (wieder einmal), dass spüre ich deutlich 🙂

Vielleicht kann man es auch als „Anhebung“ bezeichnen oder als weitere Öffnung – auf jeden Fall komme ich mir vor, als ob mein System klarer sieht, auch wenn diese Klarheit noch nicht so ganz mit dem Konform geht, was ich meine, sehen zu wollen oder zu müssen. Ich glaube einfach, dass das, wo wir da gerade hinein steuern, nicht mehr deckungsgleich ist mit dem, was wir so lange gelebt haben. Alles ist neu! Alles ist anders! Denn wir sind anders! Keiner weiß genau, wo es hin geht und somit kann auch niemand sagen, wie sich jeder von uns dort fühlen wird. Unser Verstand wird eine Weile überfordert sein, es sei denn, wir nehmen ihn mit, bringen in ganz sacht dorthin, wo unser Herz „der Boss“ ist und es nur noch gemeinsam weiter geht … und doch werden uns immer wieder „alte“ Bilder begleiten, gewohnte Erfahrungen und Handlungsweisen verunsichern … es liegt an uns, ob wir uns verunsichern lassen oder einfach offen bleiben und vielleicht mit einem Funken Humor so manche Situation entschärfen (durchaus auch, wenn wir mit uns allein sind und bemerken, was wir gerade für ein altes Konstrukt bedienen).

Dieses Erinnern geht in eine weitere Stufe, eine Ebene „hörer“ oder auch tiefer, eben wie man es gerade betrachten mag. Doch echt, ich finde, es macht Spaß, ist spannend und lässt zumindest in diesem Moment mein Inneres hüpfen 🙂